Scones selber backen: mit diesem Rezept klappts!

Scones selber backen: mit diesem Rezept klappts!

Scones sind Gebäckstücke von den britischen Inseln, die meist zur Tea Time (zwischen 16 und 17 Uhr) serviert werden. Die weichen Scones werden traditionell warm gegessen und mit Clotted Cream (dicker Rahm), Butter und Erdbeerkonfitüre (z.B. von Wilkin & Son) bestrichen. Dazu trinkt man nicht etwa Kaffee, sondern Cream Tea – zum Beispiel Cornish Cream Tea oder Devon Cream Tea. Du kannst diesen mit Earl Grey Schwarztee* (z.B. von Twinings) und etwas Milch auch selbst zubereiten. Einst lokale Spezialitäten, haben sich sowohl die Scones als auch der Cream Team in ganz Großbritannien verbreitet und sind inzwischen Klassiker der englischen Tea Time.

Scones Rezept

Ich liebe Scones mit Clottest Cream und Erdbeerkonfitüre, allerdings gibt es bei der Qualität große Unterschiede. In manchen Cafés merkt man einfach, dass es sich um Massenproduktion handelt. Die besten Scones erhält man in der Regel in den kleineren Cafés, die keiner Kette angehören. Allerdings ist man ja nicht ständig in Großbritannien und kann mal schnell frische Scones essen gehen. Da ich mir auch zu Hause mal, leckere Scones gönnen wollte, habe ich mich nach einem guten Rezept umgeschaut. Nach einigem Ausprobieren kann ich dir folgendes Rezept empfehlen. Mit diesem gelingen die die Scones auf jeden Fall!

Zutaten

  • 350 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 125 g Butter
  • 150 g Jogurt
  • 3 EL Zucker
  • Prise Salz
  • ggfs. 100 g Rosinen
  • etwas Milch
  • 1 Ei

Zubereitung

  • Mehl, Backpulver, Salz und Zucker miteinander in eine Schüssel geben und vermischen
  • Den Jogurt und die kalte Butter hinzugeben und mit einem Knethaken vermengen, danach mit der Hand nochmals kurz durchkneten
  • Auf einer bemehlten Arbeitsplatte den Teig ca. 2 cm dick ausrollen
  • Mit einem großen kreisförmigen Ausstecher (Durchmesser: ca. 7 cm) oder einem Glas ausstechen
  • Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen
  • Ei und Milch miteinander verquirlen und damit den Teig bestreichen
  • Im Ofen bei 160 Grad Umluft rund 15 Minuten backen

Rezept für die Clotted Cream

Was wären Scones ohne die leckere Clotted Cream und Erbeerkonfitüre*? Erst durch sie werden die kleinen Brötchen zu echten Leckerbissen und dem Klassiker der britischen Teekultur. Die Zubereitung ist etwas aufwändiger und kostet viel Zeit. Wenn du es einfacher möchtest, kannst du die Clotted Cream* inzwischen auch kaufen – in ausgewählten Supermärkten (in der Schweiz z.B. bei Coop), in England-Shops oder online. Wenn du die Clotted Cream selbst zubereiten möchtest, findest du hier das Rezept.

Zutaten

  • 400 ml Schlagsahne

Zubereitung

  • Die kalte Schlagsahne in eine Schüssel gießen und diese in ein Wasserbad stellen. Dazu eignet sich am besten ein größerer Topf.
  • Den Topf und die Schüssel auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen und bei 70 Grad Ober- und Unterhitze für 7 bis 8 Stunden erhitzen. Im Laufe der Zeit bildet sich auf der Oberfläche eine dünne Haut.
  • Nach spätestens 8 Stunden aus dem Ofen nehmen und die Schüssel mit der Sahne über Nacht in den Kühlschrank stellen und ruhen lassen.
  • Am folgenden Morgen sollte der Rahm streichfest sein

Serviertipp

  • Du kannst die Scones auf einem Kuchenteller anrichten und die Clotted Cream sowie die (selbstgemachte) Marmelade in kleinen Schälchen dazustellen
  • Falls du einen Afternoon Tea planst, servierst du die Scones und Sandwiches am besten auf einer Etagère
  • Dazu gibt es einen kräftigen Schwarztee* (z.B. Earl Grey, Assam, Ceylon oder Darjeeling) mit Milch und je nach Geschmack auch mit Zucker oder Zitrone

Englische Koch- und Backbücher

Bist du auf den Geschmack gekommen und möchtest noch mehr englische Rezepte ausprobieren? Im Folgenden findest du drei Vorschläge von mir für Kochbücher. Ich persönlich mag vor allem die Kochbücher von Jamie Oliver.
 

Time for Tea – Die Tradition des britischen Afternoon Tea

Time for Tea – Die Tradition des britischen Afternoon Tea

Auf der ganzen Welt sind die Briten für ihre Teekultur bekannt – und natürlich für ihre Tradition der «Tea Time». Nichts scheint britischer als ein Tässchen Cream Tee und dazu Scones oder Lachs- und Gurkensandwiches. Traditionell ist die Tea Time zwischen 16 und 17 Uhr, aber inzwischen gibt es die verschiedensten Teetraditionen – vom «Early Morning Tea» bis zum «High Tea». Am bekanntesten und meisten verbreitet ist dabei der «Afternoon Tea».

Dass Großbritannien weltweit für seine Teekultur bekannt ist, ist schon etwas erstaunlich. Wird in England, Wales und Schottland doch gar kein Tee angebaut. Seinen Ursprung hat die britische Teekultur im 17. Jahrhundert als Großbritannien Tee aus Indien importierte. Dieser war so teuer, dass er nur wohlbetuchten Briten vorbehalten war. Dennoch hat sich das Bild verankert, dass Briten um Punkt 17 Uhr niedersitzen, ein Tässchen Tee trinken und dabei Stricken oder die Zeitung lesen. Dieses Bild wird von den Briten auch weiterhin gepflegt und als Teil des Brands «Great Britain» hervorragend vermarktet.

Geschichte der britischen Teekultur

Wer «Asterix bei den Briten» geschaut hat, könnte meinen, dass man schon zu Zeiten der Römer in Britannien Tee getrunken hat. Soweit zurück reicht die Geschichte der britischen Teekultur dann aber doch nicht. Die Anfänge nahm diese erst 1662 als die Portugiesin Katharina von Braganza, die Ehefrau von König Charles II., den Tee an den englischen Hof brachte.

Der «Afternoon Tea» wurde dann wohl erst 200 Jahre später erfunden – und zwar von einer Hofdame von Queen Victoria, der Duchess of Bedford. Der Erzählung nach verspürte diese nachtmittags oft Hunger und ließ sich dementsprechend gegen 16 Uhr Tee, Brot und Butter im Salon servieren. Mit der Zeit lud sie dazu auch Freunde ein und servierte zusätzlich kleine Kuchen und Sandwiches. Die britische «Tea Time» war geboren und verbreitete sich schnell im ganzen Königreich. Heute ist Großbritannien auf der ganzen Welt dafür bekannt.

Die verschiedenen Teetraditionen

Tea Time ist nicht gleich Tea Time – hier gibt es einige Unterschiede, je nach Zeitpunkt der Einnahme oder den servierten Köstlichkeiten. Wird der Tee eher am Morgen oder am Nachmittag getrunken? Und gibt es nur Scones und Tee oder werden darüber hinaus auch Küchlein und Sandwiches oder gar Champagne serviert? Im Folgenden findest du eine Übersicht, der verschiedenen britischen Teetraditionen.

Early Morning Tea

Viele Britten trinken ihre erste Tasse Tee noch vor dem Frühstück, zum Teil sogar noch im Bett.

Light Tea

Nachmittagstee, zu dem nur einfache Scones gegessen werden.

Cream Tea

Diese Tradition stammt ursprünglich aus Südengland und ist hier auch heute noch am weitesten verbreitet. Inzwischen hat sich der Cream Tea aber in ganz Großbritannien verbreitet. Zum Tee werden Scones mit Clotted Cream* und Erbeerkonfitüre* gereicht. Ich liebe Cream Tea! Das Rezept für die Scones und Clotted Cream findet Ihr hier.

Scones and Cream Tea

Buidlder’s Tea

Dieser wird traditionell von Bauarbeitern während der Arbeitspause getrunken. Es handelt sich dabei um einen stark gebrühten Beuteltee mit viel Milch und Zucker.

Afternoon Tea

Der Nachmittagstee ist auch bekannt als «Five-o-Clock-Tea» oder «Low Tea» und die wohl klassischste Form der Tea Time. Serviert wird er zwischen 15 und 17 Uhr im Salon. Zusätzlich zum Cream Tea umfasst das Speiseangebot Savouries (kleine Sandwiches mit Lachs, Schinken, Ei oder Gurken und andere kleine Häppchen). In Restaurants wird der «Afternoon Tea» meist auf einer Etagere serviert.

High Tea

Hierbei handelt es sich um eine reichhaltige Mahlzeit, die zwischen 17 und 19 Uhr serviert wird und eine Mischung aus «Afternoon Tea» und Abendessen darstellt. Statt im Salon wie der «Afternoon Tea» wird der «High Tea» im Esszimmer eingenommen – also am grossen Tisch (high table). Zum Tee werden kalter Braten, Huhn, Salate, Gemüse, Kuchen und Früchte serviert. Der «High Tea» ist besonderen Anlässen vorenthalten und wird meist gemeinsam mit Gästen eingenommen. Er ist nicht mit dem normalen Abendessen zu vergleichen, selbst wenn dazu Tee getrunken wird.

Reception Tea

Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim «Reception Tea» um einen Empfang. Genauer gesagt um einen Stehempfang, bei dem statt Sekt Tee gereicht wird. Dazu gibt es meist Sandwiches.

Royal Tea

Jetzt wird es fancy! Der Royal Tea ist ein «Afternoon Tea», bei dem zusätzlich ein Gläschen Sekt oder Champagner serviert wird.

Royal Yacht Britannia Tea Time

Tea Time: der richtige Tee

Und was ist nun der richtige Tee zur «Tea Time»? Ganz klar: ein kräftiger Schwarztee* (z.B. Earl Grey, Assam, Ceylon oder Darjeeling). Dieser wird in eine Kanne gegeben und mit kochendem Wasser übergossen. Anders als bei uns gibt es für den Tee keine festgelegte Zeit, wie lange er ziehen muss. Er bleibt einfach in der Kanne. Das sorgt dafür, dass der Tee mit der Zeit immer stärker wird.

Und dann wäre da noch ein weiterer großer Unterschied zu unserem Teekonsum: die Briten geben Milch in ihren Schwarztee! Wie dies am besten gemacht wird, ist aber umstritten. Es gibt es zwei Lager: die Mifs und die Tifs. Die Mifs geben zuerst die Milch in den Tee («milk in first»), während die Tifs erst den Tee in die Tasse giessen («tea in first»). Queen Elisabeth II. gehört übrigens den Mifs an. Ich persönlich zähle mich ganz klar zur Fraktion der Tifs. Erst wenn der Tee schön durchgezogen ist, kommt die Milch dazu. Sonst stimmt die Konsistenz einfach nicht.

Wir Ihr Euren Tee am liebsten trinkt ist natürlich Euch überlassen. Probiert einfach aus, was Euch am besten schmeckt. Neben der Milch könnt Ihr auch noch Zitrone und Zucker zum Tee dazu geben. Ganz nach Eurem individuellen Geschmack!

Wandern in Schottland – Tipps und die besten Routen

Wandern in Schottland – Tipps und die besten Routen

Schottlands raue und dramatische Natur und die abwechslungsreichen Landschaften machen das Land ideal für Wanderausflügen – von längeren Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren ist alles möglich. Insbesondere in den beiden schottischen Nationalparks Loch Lomond and the Trossachs und Cairngorms, aber auch auf den schottischen Inseln gibt es zahlreiche Wanderrouten, die es zu erkunden gilt. Da wundert es nicht, dass der Wandersport bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt ist.

Schottland hat 26 offizielle Fernwanderwege – also markierte Wanderrouten. Eine Übersicht aller Routen findest du auf der Webseite scotlandgreattrails.com. Jede dieser Routen hat eine eigene Webseite und sogar eigene Reiseführer.

7 beliebte Wanderrouten in Schottland

Von den 26 Fernwanderwegen gibt es 26, die besonders beliebt sind. Du kannst diese entweder in mehreren Tagen bewandern oder du nimmst die für einen Tagesausflug einen Teilabschnitt der Routen vor. Der South Western Upland Way ist beispielsweise 212 Meilen lang. Eine Wandertour entlang der gesamten Strecke kann bis zu zwei Wochen dauern. Wer nicht so viel Zeit hat, kann sich die besten Abschnitte für Tagesausflüge aussuchen.

Die schönsten Wanderrouten

Wenn du auf der Suche nach spektakulären Landschaften bist, gibt es drei Gegenden bzw. Wanderrouten in Schottland, die besonders hervorzuheben sind: der West Highway Way, der Speyside Way und die berühmte Isle of Skye.

West Highland Way

Der beliebteste und auch berühmteste Fernwanderweg in Schottland ist der West Highland Way. Er erstreckt sich über 96 Meilen (153km) und reicht von Milngavie nordwestlich von Glasgow bis nach Fort William. Der Weg führt dich entlang des Ostufers des Loch Lomond, an Crianlarich und Tyndrum vorbei, durch das Naturgebiet von Rannoch Moor bis zum Ben Nevis, dem höchsten Berg in Schottland. Unterwegs kannst du einige der schönsten Landschaften in Schottland bewundern. Die Tour dauert circa sechs bis sieben Tage und sollte von Süden nach Norden gegangen werden. Wenn man am Schluss nicht auch noch den Berg Ben Nevis erklimmt, ist der Weg einfach zu gehen.

  • Tagesausflug: Von Rowardennan nach Inversnaid und von dort zurück mit dem Loch Lomond Water Bus zum Ausgangspunkt.
  • Unterkunft: In der Hochsaison (Mai-August) empfiehlt es sich, die Unterkunft* im Voraus zu buchen, da es insbesondere zwischen Bridge of Orchry und Kinlochleven wenig Auswahl an Hotels und Bed & Breakfasts gibt.
Loch Lomond

Speyside Way: der Whisky Trail

Dieser Fernwanderweg folgt dem Fluss Spey, einem der wichtigsten Laichflüsse für Lachse. Er ist 66 Meilen (106km) lang und beginnt in Buckie an der Nordküste Schottlands. Der Weg führt dich zunächst entlang der Küste bis Spey Bay bevor es weiter ins Landesinnere bis nach Aviemore in den Cairngorms geht. Unterwegs besteht die Möglichkeit für Abzweigungen nach Tomintoul und Duffton, wodurch der Weg auf 135km verlängert werden kann. Inoffiziell wird der Fernwanderweg auch oft «Whisky Trail» genannt, weil er an mehreren Destillieren vorbeiführt, darunter Glenlivet und Glenfiddich.

  • Das erste Teilstück von Buckie nach Fochhabers eignet sich gut für eine Tageswanderung. Für die Strecke brauchst du circa 4 bis 5 Stunden.
  • Der Reiseführer Schottland: Speyside Way Whisky Trail* von Hartmut Engel bietet viele Informationen und Hinweise rund um den Fernwanderweg und die einzelnen Abschnitte. Interessant sind auch die ausführlichen Informationen zur Whiskyproduktion.

Isle of Skye

Kein Fernwanderweg, aber dafür ein Paradies für Wanderer ist die Isle of Skye. Auf der Insel gibt es unzählige Trails – von einfachen bis schwierigen. Diese führen dich entlang atemberaubender Landschaften. Ich würde ja sagen, traumhaft schön, aber das trifft es nicht. Denn die Landschaften sind wild, rau und geradezu mystisch. Dabei gibt es jede Menge Highlights der Isle of Skye zu erkunden – etwa den Old Man of Storr, Quiraing, Neist Point oder Fairly Glen.

Unterkunft in Schottland

Auf booking.com findest du eine große Auswahl an Hotels und Bed & Breakfasts in Schottland. Da ist sicher auch dir passende Unterkunft für sich dabei.

Top 10: kurze Wanderungen in Schottland

Vielleicht sind längere Wandertouren ja gar nicht so dein Ding, aber du möchtest unbedingt die schönsten landschaftlichen Highlights von Schottland erleben. Auch dafür gibt es eine Lösung. Bei diesen 10 kurzen Wanderungen siehst du einige der besten Sehenswürdigkeiten von Schottland – etwa den Berg Glen Nevis, die Felsnadeln Quiraing auf der Isle of Skye, das berühmte Tal Glen Coe oder das traumhaft schöne Loch Lomond. Und das tolle daran: die Wanderungen dauern nur zwischen ein und vier Stunden.

Ausrüstung zum Wandern in Schottland

  • Regendichte Kleidung (z.B. Regenjacke, Wanderhose, Regenhose, Funktionsshirt)
  • Warme Ersatzkleidung (z.B. weiteres Short, Wandersocken, Fleece-Jacke)
  • Wanderschuhe
  • Mütze oder Stirnband
  • Wanderrucksack inklusive Regenhülle (ca. 20 Liter)
  • Karte und Kompass (man sollte sich damit auch auskennen)
  • Mobiltelefon (nicht überall hat es Empfang)
  • Stirnlampe
  • Sonnenbrille und Sonnencreme
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung
  • Trillerpfeife (für den Notfall)

Falls dir noch ein Teil der Ausrüstung fehlt, kannst du diesen bei Amazon* oder noch besser bei Bergfreunde kaufen. Vor allem Bergfreunde* kann ich empfehlen, da sie wirklich nur renommierte Marken anbieten. Ich habe hier unter anderem meinen Vaude Wanderrucksack* gekauft und liebe ihn.

Mietwagen

Geländewagen oder doch lieber Kleinwagen? Finde den passenden Mietwagen für deinen Aufenthalt in Schottland.

Beste Reisezeit zum Wandern

Die beste Reisezeit zum Wandern in Schottland ist in der Regel von Mai bis September. Man sollte jedoch beachten, dass auf den höchstgelegenen Gipfeln sogar im Hochsommer Schnee fallen kann und sich entsprechend darauf vorbereiten. Im Winter sollten wirklich nur erfahrene Bergwanderer in den höheren Lagen wandern gehen.

Sicherheitsvorkehrungen

  • Grundsätzlich erst den Wetterbericht anhören
  • Immer andere in die eigenen Pläne einweihen (z.B. die Wirte des Bed & Breakfast)
  • Geschwindigkeit und Strecke am langsamsten Teilnehmer ausrichten
  • Auch den Mut zum Umkehren und Absagen haben
  • Sich nicht selbst überschätzen
8 gute Gründe, warum Englisch lernen sinnvoll ist!

8 gute Gründe, warum Englisch lernen sinnvoll ist!

Auf Plakaten oder im Internet werben Sprachschulen mit Englischkursen. Doch ist es wirklich so wichtig, perfekt Englisch sprechen zu können? Das hängt stark von den persönlichen Zielen und Interessen ab. Reist du gerne, möchtest du Karriere machen oder auch so gerne mal über den Tellerrand blicken, dann kommst du an Englisch nicht vorbei. Im Folgenden findest du einige gute Gründe, warum Englisch lernen sinnvoll ist.

1. Englisch ist die aktuelle Weltsprache

An der englischen Sprache führt kein Weg vorbei. Weltweit haben 360 Millionen Menschen Englisch als Muttersprache – etwa in Grossbritannien, Kanada, Australien, Irland, Südafrika und in den USA. Hinzu kommt, dass Englisch nach wie vor die einflussreichste Sprache der Welt ist und häufig als Zweit- oder Drittsprache gesprochen wird. Englisch ist die heutige Lingua Franca – also die Sprache, die Menschen verschiedener Sprachgemeinschaften die Kommunikation ermöglicht. Quasi die «Universalsprache» für alle und somit der Schlüssel zum Tor der Welt!

2. Gutes Englisch bringt Karrierevorteile

Wer in seinem Beruf nicht mit Englisch konfrontiert wird und auch lieber Urlaub in Deutschland statt im Ausland macht, kommt sicher auch mit Basiskenntnissen der englischen Sprache aus. Wer aber in einem internationalen Arbeitsfeld tätig ist, kommt um gute Englischkenntnisse nicht herum. Vor allem bei international operierenden Firmen sind sehr gute Englischkenntnisse von Karrierevorteil.

3. Verständigung auf Reisen

In Europa kommt man mit Deutsch noch recht weit, zumindest in den südeuropäischen Ländern, die sich auf deutschsprachige Touristen eingestellt haben. Auch in einigen ost- und nordeuropäischen Ländern wird häufig Deutsch gesprochen, so dass man sich halbwegs verständigen kann. In Großbritannien und den USA kommt man mit Deutsch hingegen gar nicht weit und auch in den meisten anderen Ländern weltweit ist Englisch die Verständigungssprache. Wer also auch mal außerhalb der italienischen Riviera verreisen möchte, kommt um Englisch nicht herum.

4. Englisch ist die Sprache des Internets

Hinzu kommt, dass gerade im Internet die Welt zusammenwächst. Ob bei online-basierten Computerspielen, auf Youtube oder auf Instagram – Menschen aus allen Teilen der Welt tauschen sich aus. Die Sprache des Netzes ist dabei Englisch und wer hier mit anderen kommunizieren möchte, kommt um gute Englischkenntnisse nicht herum. Auch wer ein Computer-Problem hat und in Foren nach Antworten sucht, sollte die oftmals englischen Antworten verstehen können.

Englisch Sprachreisen

Der wohl einfachste und effektivste Weg, Englisch zu lernen, ist eine Sprachreise. Hier kannst du das zu Hause gelernte Englisch direkt anwenden und weiter vertiefen.

5. Universitäten unterrichten in Englisch

Englisch ist auch immer wichtiger für das Studium. Bis vor einigen Jahren mussten nur Studenten, die im Ausland studieren oder eine internationale Karriere planten, sehr gut Englisch sprechen können. Inzwischen finden aber immer mehr Studiengänge komplett in englischer Sprache statt. Der Grund dafür ist, dass deutsche Universitäten im internationalen Wettbewerb mithalten und auch ausländische Studenten anziehen möchten. Dafür ist es wichtig, dass die Vorlesungen in Englisch abgehalten werden.

6. Filme und Serien im Originalton

Wer die englische oder amerikanische Kultur verstehen möchte, sollte gute Englischkenntnisse aufweisen. Nur wer Englisch spricht, kann auch wirklich in die Kultur eintauchen und diese besser verstehen. Gerade bei Fernsehserien oder Filmen macht der Originalton einen großen Unterschied aus, daher lohnt es sich, bei Netflix auf Englisch zu wechseln oder im Kino auch mal einen Film im Originalton anzuschauen. Besonders empfehlen, kann ich dies bei englischen Komödien. Hier kommt der schwarze Humor erst richtig zur Geltung.

7. Literatur und Musik wirklich verstehen

Was ich eben für Filme und Serien beschrieben habe, gilt auch für Bücher. Schon seit Schulzeiten lese ich Bücher nur noch im englischen Original, da bei der Übersetzung immer etwas vom Wortwitz und der Stimmung verloren geht. Und wie hätte ich die Harry-Potter-Zeit überstehen sollen, wenn ich jeweils auf die deutsche Übersetzung hätte warten müssen? Natürlich hilft es auch bei englischsprachigen Songs, wenn man diese versteht. Lieder nur mitsummen, aber nicht mitsingen zu können, ist ja irgendwie schade. Gleich zwei weitere Gründe also, um Englisch zu lernen.

8. Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen

Was mir an meinen Reisen und an der englischen Sprache besonders gefällt, ist das man Menschen aus der ganzen Welt kennen lernt und sich mit ihnen unterhalten kann. Seit meinem Schulabschluss habe ich Zeit als Au Pair in den USA verbracht, ein Jahr in Rom studiert, in England gelebt und zahlreiche Reisen unternommen. Dabei habe ich unglaublich tolle Menschen aus allen Teilen der Welt kennengelernt. Diese Erfahrungen möchte ich um nichts auf der Welt missen.

Wie du also siehst, es gibt genügend Gründe, warum man Englisch lernen sollte. Die Möglichkeiten, sein Englisch aufzupolieren sind dabei vielfältig. Ob Sprachkurs im Heimatort, Sprachreise oder Online-Englischkurs (z.B. mit Babbel), der Lernende hat die Qual der Wahl. Auch Bücher und Filme helfen beim Englisch lernen.

Die 10 schönsten Golfplätze in Schottland

Die 10 schönsten Golfplätze in Schottland

Golf gehört zum Leben in Schottland einfach dazu. Kein anderes Land der Welt hat pro Einwohner so viele Golfplätze. Golfspielen ist hier ein einzigartiges Erlebnis, nicht nur aufgrund der großen Auswahl an Golfplätzen, die von einfach bis sehr knifflig reichen, sondern vor allem auch aufgrund der einzigartigen landschaftlichen Kulisse und der Freundlichkeit der Schotten. Bei einigen abgelegenen Fairways kann es sogar sein, dass du den Golfball über grasende Schafe hinweg schlagen musst.

Golfplätze gibt es in Schottland also jede Menge. Doch welche sind die schönsten und berühmtesten Golfplätze des Landes? Im Folgenden findest du eine Übersicht der Top 10.

1. Old Course in Saint Andrews

Der Old Course in Saint Andrews gilt als der älteste noch existierende Golfplatz der Welt und als spirituelle Heimat des Sports. Man geht davon aus, dass hier bereits seit 1552 Golf gespielt wird, wenn nicht sogar schon länger. 1873 fand die erste Open Championship (British Open) auf dem Golfplatz statt. Wer hier spielt, kann nicht umhin, den Geist der Geschichte und die besondere Atmosphäre voller Ehrfurcht in sich aufzunehmen. Der Kurs gilt als äußerst knifflig. Insbesondere das 17. Loch – das sogenannte Road Hole – ist berühmt wegen der Blind Drivers, fiesen Bunker und des schwer abfallenden Greens.

2. Alisa Course in Turnberry

Turnberry ist ein Golfresort im Südwesten Schottlands und einer der regelmäßigen Austragungsorte der British Open. Es liegt direkt an der Küste Firth of Clyde und verfügt über drei Golfplätze: Alisa Course, King Robert the Bruce und Arran Course. Der Ailsa-Golfplatz gehört dabei zu den renommiertesten in ganz Schottland und bietet spektakuläre Ausblicke. Wer das schwierige 9. Loch in Angriff nimmt, sollte besser einen Ersatzball mitnehmen und darauf achten, dass er den Ball weit genug abschlägt, damit er nicht im Wasser landet. Ganz in der Nähe befindet sich glücklicherweise die bekannte Halfway Hut, wo du deinen Frust im Alkohol ertränken kannst.

Golf Ressorts in Schottland

Möchtest du deinen Urlaub in Schottland mit Golf verbringen? Auf booking.com findest du die besten Golf Ressorts in Schottland.

3. Carnoustie: Championship Course

Der Golfplatz Canoustie Golf Links nahe der ostschottischen Kleinstadt Carnoustie ist ebenfalls einer der Austragungsorte der British Open. Er ist weit bekannt als Schottlands größte Herausforderung, daher trägt er auch den Spitznamen «Car-nasty». Das liegt jedoch eher am ständigen Wind als an der Schwierigkeit des Platzes selbst. Berühmt ist der Platz auch wegen des Barry Burn am 18. Loch. Dieses hat schon so manchen vermeintlichen Gewinner niedergerungen, etwas 1999 und 2007 bei den Open Championships. Das Spiel ist in Carnoustie wirklich erst zu Ende, wenn man das letzte Loch geschafft hat.

4. Loch Lomond Course

Der Loch Lomond Golf Club befindet sich in Luss, am Ufer des traumhaft schönen Loch Lomond. Auf dem Gelände des Clubs befindet sich auch das beeindruckende Clubhaus Rossdhu Mansion, sowie eine Schlossruine beim 18. Loch. Der Platz ist eine echte Herausforderung, da er viel Wasser und fiese Sandbunker hat. Ausnahmsweise handelt es sich beim Loch Lomond Course auch mal um keinen Link Course. Das Gelände und die umgebende Landschaft sind atemberaubend schön. Leider muss man jedoch Mitglied sein oder jemanden kennen, der einen einlädt, um hier spielen zu können.

5. Royal Troon: Old Course

Der Royal Troon Golf Club gehört zu den renommiertesten in Schottland. Er liegt südlich des Küstenorts Troon inmitten einer ausgedehnten Dünenlandschaft. Wie so viele andere Premium-Plätze gehört auch der Royal Troon «Old Course» zu den Links-Plätzen. Seit 1923 werden hier im Turnus die British Open ausgetragen. Mit dem «Portland Course» verfügt der Club noch über einen weiteren 18-Loch-Platz und mit dem «Graigend Course» über einen 9-Loch-Platz.

6. Royal Dornoch

Der Royal Dornoch ist ein weiterer Links-Golfplatz. Er befindet sich im Norden Schottlands, südlich von Dornoch und unmittelbar an der Bucht von Dornoch Firth. Er war bereits Austragungsort zahlreicher Meisterschaften und gilt als einer der schönsten und besten Golfplätze der Welt. Insgesamt gibt es zwei 18-Loch-Plätze auf dem Gelände: den Championship Course und den Struie Course. Ersterer ist ein klassischer Linksplatz mit Hügeln, Dünen und zahlreichen Schwierigkeiten. 2016 wurde er von Golf Digest zur weltweiten Nr. 5 und zur Schottischen Nr. 1 gewählt. Der Struie Course ist ein Linksplatz zum Genießen, der sich für die ganze Familie eignet.

Mietwagen

Geländewagen, Sportwagen oder Familienvan? Finde mit Sixt den passenden Mietwagen für deinen Golfurlaub in Schottland!

7. Machrihanish Dunes

Der Machrihanish Golfplatz auf der Halbinsel Kintyre gehört zu den landschaftlich reizvollsten in Schottland. Er ist sehr natürlich in die Dünenlandschaft integriert und befindet sich direkt am Meer. Hier muss man nicht lange manövrieren. Am berühmten ersten Loch sollte man jedoch lange, saubere Abschläge machen, sonst landet der Ball am Strand.

8. Gleneagles

Gleneagles ist eine 5-Sterne-Hotelanlage mit drei hervorragenden 18-Loch-Golfplätzen: The King’s Course, The Queen’s Course und The PGA Centenary Course. Anders als bei den meisten anderen schottischen Golfplätzen, handelt es sich hier nicht um Links-Plätze, sondern um Parkland. Die Golfanlage befindet sich Perthshire und ist der ideale Ort für einen Golfurlaub mit der ganzen Familie.

9. Muirfield

Der private Golfclub Muirfield befindet sich in der Nähe von Edinburgh – auf einem Stück Land, das dem Meer abgerungen wurde. Er ist einer der regelmäßigen Austragungsplätze der British Open und kann auch von Nichtmitgliedern genutzt werden. Muirfield gehört zu den traditionellen Golfclubs Schottlands. Erst 2017 wurden hier widerwillig und unter massivem Druck Frauen zugelassen. Und dies auch nur, weil der Veranstalter der British Open deutlich gemacht hat, dass ohne Frauen, die British Open künftig nicht mehr in Murifield stattfinden würden. Im Gegensatz zu anderen Linksplätzen verläuft der Platz nicht direkt am Meer, sondern zieht sich entlang eines Hügels mit ständig wechselnden Richtungen.

10. Trump International

2006 kaufte Donald Trump ein 570 Hektar großes Stück Land in der Nähe von Aberdeen und errichtete darauf einen Golfplatz. Der 2012 eröffnete Trump International Golfplatz hat Weltklasse-Niveau und die Landschaft, in der er sich befindet, ist einfach traumhaft schön. Gerade aufgrund seiner Lage inmitten einer spektakulären Dünenlandschaft steht der Platz jedoch bei Umweltschützern in der Kritik.

Follow

Get the latest posts delivered to your mailbox: