Buckingham Palace

Buckingham Palace: Der Palast im Herzen Londons

 

Jeder hat schon einmal vom Buckingham Palace, dem Wohnsitz der englischen Königsfamilie, gehört. Der Palast dient jedoch nicht nur also Wohnung für Königin Elisabeth II. und ihren Gemahl Prinz Philip, sondern wird auch für offizielle Staatsanlässe genutzt. Ist ein Staatsoberhaupt eines anderen Landes zu Gast im Vereinigten Königreich wird er im Buckingham Palace von der Queen empfangen.

Lage im Herzen Londons

Viele Touristen sind bei ihrem ersten Besuch in London überrascht wie zentral der Buckingham Palace im Vergleich zu anderen europäischen Palästen gelegen ist. Er befindet sich mitten im Zentrum von London im Stadtbezirk City of Westminster, direkt neben dem St. James’s Park, an dessen anderem Ende die Downing Street Nummer 10 liegt. Zum Hyde Park sind es vom Palast nur wenige Gehminuten und auch viele Sehenswürdigkeiten wie der Big Ben, der Trafalgar Square und Westminster Abbey befinden sich in der Nähe.

Nutzung des Palastes

Der Palast wurde 1703 erbaut und diente zunächst dem ersten Duke of Buckingham and Normanby als Stadthaus, daher auch der Name Buckingham Palace. 1791 erwarb König Georg III. das Gebäude und nutzte es als private Residenz. Die offizielle Residenz bliebt auch weiterhin der St. James’s Palace. Dies änderte sich erst 1837 mit der Thronbesteigung von Königin Viktoria. Seitdem gilt der Palast auch offiziell als Residenz der britischen Monarchen und der St. James’s Palace als Verwaltungssitz.

Architektur und Inneneinrichtung

Vor allem in den ersten 75 Jahren nach dem Kauf wurden durch die Architekten John Nash und Edward Blore am Buckingham Palast viele Renovierungen und Erweiterungen vorgenommen. Nach deren Abschluss umfasste das Gebäude drei Flügel, die einen Innenhof umrahmten. Die letzte große Erweiterung geschah zu Zeiten von Königin Viktoria, als ein weiterer Gebäudeflügel hinzugefügt wurde. Zudem wurde der Eingang für Staatsgäste von Marble Arch in die Nähe zum heutigen Standort in der Nähe der Speakers‘ Corner verlegt. 1913 wurde die Ostfassade mit Kalkstein verkleidet, um den Hintergrund für das Vitoria Memorial zu bilden. Seitdem besteht die Fassade so wie wir sie heute kennen.

Die Inneneinrichtung des Buckingham Palace war zunächst im georgianischen Stil gehalten. Im Laufe der Zeit wurde der Stil von den einzelnen Königen immer wieder geändert und an ihre eigenen Epochen angepasst. Unter König Eduard VII. wurden zum Beispiel die Räumlichkeiten im Stil der Belle Époche neuausgestattet. Die Landschaftsarchitektur stammt von Capability Brown und wurde später von William Ailton und John Nash verändert. Der künstliche See in der Gartenanlage wurde 1828 vollendet.

Besuch des Buckingham Palace

Während der Sommermonate haben Touristen die Möglichkeit, die prunkvollen Staatsgemächer zu besichtigen. Die Räume sind mit den größten Schätzen der königlichen Sammlung geschmückt, darunter befinden sich Gemälde von Rembrandt und Rubens. Zudem findet über die Sommermonate eine Sonderausstellung statt, die einen Einblick in das königliche Leben bietet und jährlich wechselt.

Für eine Besichtigung der Staatsgemächer zahlen Erwachsene 28 EUR und Kinder unter 16 EUR. Für Senioren und Studenten kosten die Tickets 26 EUR. Für Kinder unter 5 Jahren ist der Eintritt frei. Wir empfehlen Eintrittskarten für den Buckingham Palace im Voraus zu bestellen.

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