Top 25 Sehenswürdigkeiten in Großbritannien

Top 25 Sehenswürdigkeiten in Großbritannien

Auch wenn Großbritannien nicht mehr in der Europäischen Union ist, bleibt das Land für mich eines meiner liebsten Reiseziele. Jedenfalls plane ich wieder regelmäßig nach Großbritannien zu reisen, sobald wir die schwierige Corona-Zeit überstanden haben und wieder frei reisen können. Du fragst dich, warum ich so gerne nach Großbritannien reise? Mich faszinieren insbesondere die traumhaft schönen Küsten, die einzigartige grüne Hügellandschaft und vor allem die unzähligen historischen und natürlichen Sehenswürdigkeiten in Großbritannien.

Die meisten von uns denken bei den Stichworten «Sehenswürdigkeiten in Großbritannien» sicher erst einmal an London. Und in der Tat befinden sich in London viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes – etwa der Big Ben, der Tower of London oder der berühmte Buckingham Palace, in dem die Queen ihr zu Hause hat.

Aber auch außerhalb von London hat Großbritannien viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Darunter befinden sich zahlreiche historische Stätten oder Bauwerke wie Stonehenge, der Hadrianswall oder das Edinburgh Castle, aber auch landschaftliche Besonderheiten wie die White Cliffs of Dover an der Küste von Kent oder die Felsformation Old Man of Storr auf der schottischen Insel Skye.

Die Liste der Sehenswürdigkeiten in Großbritannien ist schier endlos. Da man irgendwo beginnen muss, habe ich für dich die Top 25 Sehenswürdigkeiten in Großbritannien zusammengestellt. Dabei habe ich mich an Besucherzahlen, aber auch an meiner persönlichen Wahrnehmung orientiert. Viel Spass beim Erkunden!

1. Buckingham Palace – London

Der Buckingham Palace ist sicherlich eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Großbritannien. Der Palast ist das zu Hause der englischen Königsfamilie und liegt im Herzen von London. Er dient jedoch nicht nur also Wohnsitz für Königin Elisabeth II. und ihrem Gemahl Prinz Philip, sondern wird auch für offizielle Staatsanlässe genutzt. Ist ein Staatsoberhaupt eines anderen Landes zu Gast im Vereinigten Königreich wird er im Buckingham Palace von der Queen empfangen.

Während der Sommermonate haben Touristen die Möglichkeit, die prunkvollen Staatsgemächer zu besichtigen. Die Räume sind mit den größten Schätzen der königlichen Sammlung geschmückt, darunter befinden sich Gemälde von Rembrandt und Rubens. Zudem findet über die Sommermonate eine Sonderausstellung statt, die einen Einblick in das königliche Leben bietet und jährlich wechselt.

Für eine Besichtigung der Staatsgemächer zahlen Erwachsene £26.50 und Jugendliche unter 17 Jahren £14.50. Für Senioren und Studenten kosten die Tickets £24.00. Für Kinder unter 5 Jahren ist der Eintritt frei.

  • Es lohnt sich die Eintrittskarten für den Buckingham Palace im Voraus online zu bestellen.
  • Neben einer Besichtigung der Staatsgemächer, ist auch die Wachablösung (Changing of Guards) sehenswert. Diese findet um 11 Uhr statt. Allerdings nicht jeden Tag. Am besten schaust du vorab auf der Webseite.
  • Öffnungszeiten: 9.30-18.30 (25. Juli bis 4. Oktober), letzter Eintritt 16.15 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle « James’s Park». Alternativ sind auch «Hyde Park Corner», «Victoria» oder «Green Park» möglich.

Du möchtest noch mehr erfahren? Hier geht es zum Artikel über den Buckingham-Palast.

Eine der Top Sehenswürdigkeiten in England: Buckingham Palace

2. Windsor Castle – London

Windsor Castle ist die Lieblingswochenend-Residenz der Queen und gleichzeitig das größte durchgängig bewohnte Schloss der Welt. Aufgrund seiner Größe, der Opulenz und der Gartenanlagen wird Windsor Castle auch das „englische Versailles“ genannt. 1992 brach in der Privatkapelle der Königin ein Feuer aus, das sich rasch ausbreitete. Neun der wichtigsten Staatsgemächer wurden zerstört und weitere 100 Räume stark beschädigt. Die Kosten für die Renovierung betrugen 37 Millionen Pfund.

Besucher erhalten Zugang zu den Prunkräumen sowie St. George’s Chapel. Zudem kannst du das unglaublich detailgetreue Puppenhaus von Queen Mary bestaunen. Sommer-Besucher haben darüber hinaus die Gelegenheit, der Wachablösung zuzuschauen. Die Tickets kosten für Erwachsene £23.50 und für Kinder circa £13.50. Senioren und Studenten zahlen £21.20.
 

  • Tickets: Es lohnt sich, die Tickets online zu buchen. Zum einen sind sie online günstiger, zum anderen vermeidest du so lange Warteschlangen.
  • Anreise: Von London erreicht man Windsor Castle in unter einer Stunde.
Traumhaft schöner Sommertag in Windsor und Besuch des Windsor Castle.

3. Stonehenge – England

Die Grabanlage Stonehenge befindet sich in der Grafschaft Wiltshire, stammt aus der Jungsteinzeit und gehört seit 1986 zum UNESCO-Welterbe. Der Steinkreis in Stonehenge ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Großbritannien und wurde zwischen 2.800 und 1.500 v. Chr. errichtet. Die Bauphase zog sich über ein Jahrtausend hin und verschiedene Völker und Stämme waren am Bau beteiligt. Bis heute hat der Steinkreis nichts von seiner geheimnisvollen Magie verloren.

Die Tickets* für eine Besichtigung von Stonehenge kosten für Erwachsene ca. 23 EUR (je nach Wechselkurs). Senioren über 60 sowie Schüler und Studenten mit gültigem Ausweis zahlen circa 20.50 EUR. Der Eintritt für Kleinkinder ist kostenlos.
 

  • Anreise: Von Salisbury und Devizes fahren täglich Busse nach Stonehenge. Salisbury liegt nur 1,5 Stunden Zugfahrt von London entfernt. Statt mit dem Zug kannst du Stonehenge auch bequem mit dem Auto erreichen. Die Fahrzeit beträgt von London beträgt etwa 1 Stunde und 45 Minuten.
  • Touren: Von London aus gibt es diverse Touren nach Stonehenge*, so dass du bei einer Reise nach London auch einen Tagesausflug nach Stonehenge machen kannst.
  • Reisezeit: Ein Besuch von Stonehenge lohnt sich! Gerade im Sommer befinden sich rund um den Steinkreis daher viele Touristen. Wenn du etwas mehr Ruhe haben möchtest, besuchst du den Steinkreis lieber in der Nebensaison.
Eine der top Sehenswürdigkeiten in England: Stonehenge

4. Tower of London – London

Der Tower of London ist eine Ringburg, die den englischen Königen unter anderem als Residenz, Waffenkammer, Zoo, Gefängnis und Hinrichtungsstätte diente. Sie liegt im Osten von London und ist mit 2,5 Millionen Besuchern im Jahr die meistbesuchte kostenpflichtige Attraktion im Vereinigten Königreich.

Auch die britischen Kronjuwelen, die als wertvollste Sammlung von Diamanten und Juwelen überhaupt gelten, befinden sich im Tower of London und werden dort streng bewacht. Ausgestellt wird jedoch nur ein kleiner Teil des Schatzes, der verschiedene Kronen, Zepter, Reichsäpfel, Schwerter und Ringe umfasst.

Der Tower of London und die dort ausgestellten Kronjuwelen gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in London. Dementsprechend ziehen sie viele Besucher an. Die Tickets für Erwachsene kosten £28.90, Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren zahlen £14.40. Ermäßigte Tickets für Senioren und Studenten kosten £23.10 und Familientickets (2 Erwachsene + 3 Kinder) £72.20.
 

  • Es lohnt sich, die Tickets online zu buchen. Zum einen sind sie online günstiger, zum anderen vermeidest du so lange Warteschlangen.
  • Wenn du im Besitz des London Pass bist, ist der Eintritt zur London Tower Exhibition bereits inbegriffen.
  • Öffnungszeiten: März bis Oktober: 9.00-17.30 Uhr (Dienstag bis Samstag), 10.00-17.30 Uhr (Sonntag und Montag); November bis Februar: 9.00-16.30 Uhr (Dienstag bis Samstag), 10.00-16.30 Uhr (Sonntag und Montag)
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle «Tower Hill»
Tower of London

5. London Eye – London

Seit seiner Eröffnung im März 2000 zählt das London Eye zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in London. Das Riesenrad steht mitten im Stadtzentrum am Südufer der Themse und nahe der Westminster Bridge. Von den Gondeln aus hat man eine gigantische Sicht auf Stadt und einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in London, z.B. Big Ben, Houses of Parliaments und The Shard.

Die Ticketpreise für eine Fahrt mit dem London Eye liegen für Erwachsene bei circa 35 EUR. Je nach Rabattaktion können sie auch günstiger sein. Neben regulären Tickets stehen auch Kombitickets mit anderen Attraktionen oder einer Bootsfahrt zur Auswahl.

  • Mit dem London City Pass ist das reguläre Ticket inbegriffen. Wenn du an der Kasse noch £10 in ein Upgrade investierst, kannst du den Fast-Track nutzen und lange Warteschlangen umgehen.
  • Hast du keinen London City Pass? Dann kannst du dir Geld sparen, wenn du dein Ticket vorab online kaufst: Fast Track Ticket ohne Warteschlange oder reguläres Ticket.
  • Wenn du ein ganz besonderes Erlebnis suchst, kannst du gegen einen Aufpreis vom bevorzugten Einlass profitieren und während der Fahrt mit dem London Eye ein kühles Glas Champagner genießen.
  • Öffnungszeiten: Die Zeiten ändern sich je nach Saison. Wann das Riesenrad während deines Besuchs geöffnet hat, erfährst du auf der offiziellen Seite des London Eye.
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle «Waterloo» oder «Westminster»

Möchtest du weitere Informationen zum London Eye? Erfahre hier 10 Fakten über das London Eye.

Eine der Top Sehenswürdigkeiten in London: das London Eye.

6. Lake District – England

Der Lake District ist einer von vierzehn Nationalparks des Vereinigten Königreichs. Er liegt in der Grafschaft Cumbria im Nordwesten Englands rund 130 km von Manchester entfernt.

Der Lake District besteht aus 12 großen und vielen kleineren Seen, die dem Nationalpark seinen Namen geben und sich um einen vulkanischen Kern gruppieren. Hier findest du mit dem Scafell Pike auch den höchsten Berg des Landes. Auch wenn dieser gerade mal auf 987 Meter über dem Meeresspiegel kommt sollte man ihn nicht unterschätzen. Die Berge im Lake District sind steil und aufgrund ihrer schroffen Felsen auch gefährlich.

Bereits seit über 200 Jahren zieht der Lake District Romantiker und Erholungssuchende aus allen Teilen des Landes an. Auf sie warten gemütliche Hotels, urige Pubs und unzählige Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen oder einfach nur zu entspannen. Die Berge und Wälder laden zu Rad- und Wandertouren ein und die Hotels bieten alles für einen erholsamen Aufenthalt.
 

  • Wandern: Der Lake District ist von einem dichten Netz an Wanderwegen durchzogen, insbesondere entlang der Berge und Seen.
  • Bergbesteigung: Besonders beliebt ist die Besteigung der größeren Berge, der so genannten „Dreitausender“ (gemeint sind Fuß): Scafell, Scafell Pike, Helvellyn und Skiddaw.
  • Tipp: Unter der Woche und außerhalb der Hauptsaison ist es möglich, von den Gipfeln ganz alleine die Aussicht zu genießen
  • Outdoor-Sport: Neben Wanderern kommen auch Drachenflieger und Wassersportler im Lake District auf ihre Kosten.
  • Unterbringung: Rund um den Nationalpark hat sich eine Vielzahl guter Hotels und Bed & Breakfasts.
Lake District_North West England

7. Edinburgh Castle – Schottland

Das Edinburgh Castle* in Schottland ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Großbritannien. Es thront hoch oben auf dem erloschenen Vulkan Castle Rock und bestimmt die Skyline der Stadt Edinburgh. Erwähnt wurde die Burg zum ersten Mal im 14. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Tod von König Malcom III. In den kommenden Jahrhunderten kam es zu diversen Belagerungen. Während der schottischen Unabhängigkeitskriege wurde das Schloss sogar mehrfach von den Engländern erobert und dann von den Schotten zurückerobert. In Folge dessen wurde die Burg oft beschädigt und erneuert.

Mit der Herrschaft der Stuarts wurde das Schloss zu einer der wichtigsten Königsburgen Schottlands. Hier residierte auch Maria Stuart, ehe sie 1567 zur Abdankung gezwungen wurde. Seit 1996 befindet sich auch der Stone of Scone wieder im Schloss. Auf diesem sagenumwobenen Stein wurden die schottischen und englischen Könige gekrönt. 1296 wurde er auf Befehl Edward I. abtransportiert und befand sich seitdem in der Westminster Abbey.

Eine der top Sehenswürdigkeiten in Schottland: Edinburgh Castle

8. Big Ben & Palace of Westminster – London

Bereits seit 1275 tagt im Palace of Westminster das britische Parlament, bestehend aus dem House of Commons und dem House of Lords. Aufgrund seiner Verwendung hat sich auch der Name Houses of Parliament für das Bauwerk durchgesetzt. Seit 1854 schlägt im Turm die berühmte Glocke Big Ben.

Der Uhrenturm „Elisabeth Tower“ mit der berühmten Glocke wurde bereits von Millionen Touristen fotografiert und erscheint auch in diversen Hollywood-Produktionen. Der Turm ist eines der berühmtesten Wahrzeichen Londons.
 

  • Besonders schön sind der Palace of Westminster und der Big Ben am Abend, wenn das Gebäude mit Licht bestrahlt wird.
  • Den besten Blick hat man von der anderen Seite des Ufers aus.
  • Öffnungszeiten: täglich von 09.15 – 16.30 Uhr (August bis Oktober)
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle «Westminster»
London Big Ben

9. Giant’s Causeway – Nordirland

In Nordirland befindet sich der »Damm der Riesen«. Diese spektakuläre Küstenlandschaft in der Nähe der nordirischen Stadt Derry gehört seit dem Jahr 1987 zum Weltkulturerbe und ist eine der top Sehenswürdigkeiten in Großbritannien. Besucher können am Giant’s Causeway 37.000 unterschiedlich hohe Basaltsäulen mit einer sechs- bis zehneckigen Form bestaunen. Entstanden sind die Säulen vor ca. 60 Millionen Jahren aus Vulkanen. Sie fügen sich wie Stufen ineinander und fallen zum Meer hin ab. Der Legende nach hat sich hier der Riese „Fionn mac Cumhaill“ einen Weg gebaut, um sich mit einem Widersacher aus Schottland messen zu können.

Tipp: Fans der Serie Games of Thrones können auf der Game Of Thrones And Giants Causeway Tour* einige der Originalschauplätze der Serie besichtigen.

Giants Causeway

10. British Museum – London

Das berühmte British Museum in London ist nicht nur eines der größten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt, sondern auch eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Großbritannien. Das Museum entstand 1753 als der Arzt und Wissenschaftler Sir Hans Sloane seine sehr umfangreiche Literatur- und Kunstsammlung dem Staat hinterließ. Inzwischen ist die Sammlung so groß, dass man sich bei einem Besuch am besten auf die Highlights konzentriert.

British Museum

11. Snowdonia – Wales

Die Region Snowdonia liegt im Norden von Wales und ist als Nationalpark geschützt. Der Name der Region leitet sich vom 1085 Meter hohen Berg Snowdon ab. Mit seinen atemberaubenden Landschaften, romantischen Wasserfällen, kristallklaren Seen und den malerischen Dörfern ist der Snowdonia Nationalpark ein tolles Ziel für einen Aktivurlaub. Die Region eignet sich perfekt zum Wandern und Mountainbiken, aber auch zum Surfen.

Snowdonia Nationalpark

12. Hadrianswall – England

Von 122 bis 128 nach Christus ließ Kaiser Hadrian diesen Grenzwall im Norden Englands errichten, der die römische Provinz Britannia vor Übergriffen von irischen und schottischen Stämmen schützen sollte. Der Hadrianswall ist eines der eindrucksvollsten Bauwerke des römischen Imperiums. Die Mauer führt im dünn besiedelten Norden Englands von Küste zu Küste und einst auch entlang der Grenze zu Schottland, die sich inzwischen jedoch verschoben hat. Das Gebiet zwischen der schottischen Grenze und dem Hadrianswall ist einsam und wird zum Großteil vom Northumberland National Park eingenommen.

  • Erkundung: Du kannst den Hadrianswall sowohl mit dem Auto, dem Bus oder zu Fuß erkunden. Im Sommer verbindet zudem ein Shuttle-Bus alle wichtigen Sehenswürdigkeiten.
  • Wandern: Der Hadrians Wall Path erstreckt sich von Küste zu Küste: Von Bowness im Westen bis Newcastle-upon-Tyne im Osten. Besonders reizvoll ist dabei der Abschnitt zwischen Birdoswald und Chester.
  • Touren: Vom schottischen Edinburgh und dem nordenglischen Newcastle gibt es Halbtages- und Ganztages-Touren zum Hadrianswall. Weitere Informationen dazu findest du hier*.

Hadrianswall

13. Isle of Skye – Schottland

Noch etwas schottischer als der Rest des Landes ist die Isle of Sky. Die Insel liegt unmittelbar vor der schottischen Küste im Atlantik und ist die größte der Inselgruppe Innere Hebriden. Hier findest du scharfkantige Gebirgsketten, grüne Hügel, einsame Buchten und malerische Seen. Seit 1955 ist die Insel durch die Skye-Bridge mit dem schottischen Festland verbunden. Auf der Isle auf Skye befindet sich auch eine der top Sehenswürdigkeiten von Schottland: The Old Man of Storr. Dabei handelt es sich im eine rund 50 Meter hohe Felsnadel.

Isle of Skye

14. Cardiff Castle – Wales

Eines der ältesten und beliebtesten Schlösser sowie eine der top Sehenswürdigkeiten in Wales ist Cardiff Castle*. Das Schloss im Herzen der Hauptstadt ist vier in einem: römisches Fort, normannische Burg, gotisches Schloss und viktorianisches Herrenhaus. Über den Resten von vier übereinanderliegenden Kastellen aus der Römerzeit errichteten die Normannen eine Burg, die im 16. Jahrhundert zu einem Schloss ausgebaut und 1873 in ein neugotisches Märchenschloss umgebaut wurde. Bei einem Besuch von Cardiff Castle kannst du 2.000 Jahre Geschichte an dir vorbeiziehen lassen.

Cardiff Castle

15. Die Kathedrale von Canterbury – England

Die Kathedrale von Canterbury ist eine gotische Kirche, die mit der Abtei St. Augustinus und der St. Martins-Kirche seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Darüber hinaus ist sie die Mutterkirche von weltweit über 70 Millionen Anglikanern. Seit Heinrich VIII. mit dem Papst und der römisch-katholischen Kirche brach, ist der Erzbischof von Canterbury das Oberhaupt der anglikanischen Kirche. Er allein hat das Recht, Monarchen zu krönen und damit deren Herrschaftsanspruch zu legitimeren. Die Kathedrale gilt neben der Westminster Abbey in London als schönster sakraler Bau Großbritanniens.
 

  • Eintritt: Ein Besuch der Kathedrale ist £12 nicht ganz günstig. Die Tickets können vor Ort oder über die offizielle Webseite erworben werden.
  • Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11.00 – 16.00 Uhr, Sonntag 12.00 – 16.00 Uhr
  • Anreise: Die Fahrt von London nach Canterbury dauert mit dem Schnellzug nur eine Stunde und mit der Regionalbahn 1,5 Stunden. Mit dem Auto erreichst du Canterbury von London innerhalb von 1,5 Stunden über die M2.
  • Touren: Von London gibt es diverse Touren zur Kathedrale von Canterbury. Meist sind dies Halbtages- oder Ganztagestouren, bei denen du auch noch einen Abstecher zu den Kreidefelsen von Dover oder dem Leeds Castle machst. Weitere Informationen findest du hier*.
Canterbury

16. Stirling Castle – Schottland

Die kleine Stadt Stirling war lange Zeit die Hauptstadt des Landes. Daher liegt hier auch eine der Top Sehenswürdigkeiten von Schottland: Stirling Castle*. Das Schloss ist eines der besterhaltenen Renaissance-Gebäude in Schottland und war lange Zeit die bevorzugte Residenz schottischer Könige. Königin Maria Stuart verbrachte hier ihre Kindheit. Vom Schloss aus hast du eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft.

Stirling Castle

17. White Cliffs of Dover – England

Die Kreidefelsen von Dover (White Cliffs of Dover) an der britischen Küste sind Teil des North-Down-Hügelzuges und zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Großbritannien. Sie haben einen großen Symbolwert für Großbritannien, da sie an der schmalsten Stelle des Ärmelkanals liegen und in der Vergangenheit einen symbolischen Schutz bei Invasionen seitens Kontinentaleuropas darstellten.

Von den bis zu 106 Meter hohen weißen Klippen kann man bis nach Frankreich sehen. Auch heute noch ist die Strecke zwischen Dover und dem französischen Calais daher der schnellste und meistgenutzte Seeweg zwischen dem europäischen Festland und in den Britischen Inseln.

Kreidefelsen von Dover: eine der Top Sehenswürdigkeiten in Großbritannien

18. Glenfinnan-Viadukt – Schottland

Das Glenfinnan-Viadukt ist ein Eisenbahnviadukt, das sich auf der Strecke West Highland Line befindet. Das Viadukt ist 380 Meter lang und besteht aus 21 Pfeilern, die bis zu 30 Meter hoch sind. Das 1898 erbaute Viadukt gilt als Pionierleistung seiner Zeit, denn es ist eine der ersten großen Betonbrücken überhaupt. Auch das Glenfinnan-Viadukt ist Teil vieler Filmszenen, so passierte der Hogwarts-Express die Brücke in den Harry Potter-Filmen.

Glenfinnan Viadukt

19. Caernarfon Castle – Wales

Die Burgruine Caernarfon Castle in Gwynedd im Norden von Wales ist wohl die beeindruckendste Burg des Landes. Sie gilt als ein herausragendes Beispiel für die europäische Militärarchitektur des späten 13. und frühen 14. Jahrhunderts und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die zwischen 1282 und 1327 errichtete Burg diente dem englischen König Edward I. als Herrschaftssitz. Dieser bediente sich eines geschickten Schachzugs und verkündete den Walisern, er würde ihnen einen Prinzen geben, der in Wales geboren ist, kein Wort Englisch spricht und dem walisischen Volk nie etwas Böses angetan hat. All dies traf auf den neugeborenen Sohn des Königs Eduard II. zu, der darauf hin zum ersten Prinzen von Wales wurde.

20. Eilean Donan Castle – Schottland

Das Eilean Donan Castle* liegt am See Loch Duich in den schottischen Highlands. Aufgrund seiner einmaligen Lage inmitten einer mystischen Landschaft ist Eilean Donan die wahrscheinlich meistfotografierte Burg in ganz Schottland. Der Bau der Burg wurde bereits um 1220 als Verteidigung gegen wikingische Überfälle begonnen. Im frühen 14. Jahrhundert siedelte sich der Clan Macrae in der Gegend an, dessen Stammsitz Eilean Donan Castle noch heute ist.

Eilean Donan Castle

21. Loch Ness – Schottland

Den See Loch Ness kennt wohl jeder. Gerüchten zufolge soll sich hier das berühmte Ungeheuer «Nessie» von Zeit zu Zeit blicken lassen. Als Zentrum des Nessie-Tourismus gilt das Dorf Drumnadrochit. Loch Ness liegt im dünn besiedelten schottischen Hochland in der Nähe der Kleinstadt Inverness. Die Gegend besticht durch eine einmalige Naturkulisse, in der nur ab und zu mal ein Haus, ein kleines Dorf oder eine Burgruine auftaucht. Der See selbst ist etwa 37 km lang, dabei aber nur 1,5 km breit.

Loch Ness

22. Conwy Castle – Wales

Nach seiner siegreichen Eroberung von Wales gab der englische König Edward I. den Auftrag zur Errichtung von Conwy Castle. Die mittelalterliche Burg wurde zwischen 1283 und 1287 errichtetet und liegt am Ufer des Flusses Conwy sowie am Ortseingang der walisischen Stadt Conwy. Zum Höhepunkt der Bauaktivitäten 1285 arbeiteten bis zu 1.500 Männer an der Burg und der Stadtmauer.

23. Durdle Door – England

An der Jurassic Coast in Dorset befindet sich eine Felsformation, die jährlich tausende Besucher anzieht: Durdle Door. Die natürliche Felsbrücke aus Sandstein befindet sich in der Nähe von West Lulworth und liegt auf dem 50 Quadratkilometer umfassenden Lulworth Estate. Dieser befindet sich im Privatbesitz der Familie Welds, ist jedoch für die Öffentlichkeit zugänglich. In unmittelbarer Nähe findest du zudem einen beliebten Badestrand.

Durdle Door

24. Glencoe – Schottland

Glencoe ist ein Tal in den schottischen Highlands, das aufgrund seiner atemberaubenden Kulisse den Weg in viele Filme gefunden hat: z.B. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, James Bond 007: Skyfall, Highlander – Es kann nur einen geben, Rob Roy und Bravehaert. Es gilt als das schönste und berühmteste Tal in ganz Schottland und natürlich als eine der Top Sehenswürdigkeiten Großbritannien. Der überwiegende Teil von Glencoe befindet sich im Besitz des National Trust for Scotland.

Glencoe

25. Eden Project – England

Das Eden Project ist ein etwa 50 Hektar großer botanischer Garten in Cornwall, der zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Englands zählt. Er befindet sich etwa acht Kilometer nordöstlich der Stadt St. Austell. Eröffnet wurde die Anlage am 17. März 2001. Seitdem zieht sie jährlich bis zu 1 Millon Besucher an. Viele davon Urlauber, die ihren Sommer im sonnigen Cornwall verbringen.

Die Anlage umfasst zwei riesigen Gewächshäuser, die aus jeweils vier geodätischen Kuppeln bestehen. Sie sind aktuell die größten Gewächshäuser der Welt und simulieren verschiedene Vegetations- und Klimazonen – zum Beispiel «tropisch-feucht», «subtropisch-trocken» und «mediterran». Ziel ist es, hier natürliche Umgebungen nachzuahmen und Pflanzen sowie Tiere aus den verschiedenen Klimazonen unterzubringen. Die Idee dafür stammte von dem Archäologen Tim Smith.
 

  • Eintritt: Erwachsene zahlen £28,50 und Kinder von 5-16 Jahren £15. Das Familienticket kostet £75. Wer vorab online bucht, zahlt etwas weniger. Weitere Informationen sowie eine Übersicht der Tickets findest du auf der offiziellen Webseite.
  • Reisezeit: Das Eden Project kann man das ganze Jahr besichtigen. Das Gelände um die Gewächshäuser herum ist ebenfalls bepflanzt und mit Statuen ausgestattet. Dieses ist im Frühling und Sommer natürlich schöner anzuschauen, als im Herbst oder Winter.
  • Interessant zu wissen: Die Kuppeln der beiden Gewächshäuser dienten als Kulisse für den Film «James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag».
  • Abenteuerflair: Für Erwachsene ein gibt es einen Abenteuerbereich, z. B. mit einer Drahtseilrutsche, mit der man über die gesamte Anlage gleitet.
  • Anreise: Für die Anreise empfiehlt sich das eigene Auto oder ein Mietwagen. Es sind genügend Parkplätze vorhanden und das Personal weisst auf frei Plätze hin.

Die besten Reiseführer für Großbritannien

Auch wenn es inzwischen viele Informationen im Internet zu finden gibt, unter anderem auch meinem Blog, nutze ich noch immer gerne Reiseführer. Ich liebe es einfach, abends im Hotel zu sitzen, durch die Seiten zu blättern und zu überlegen, was ich mir noch alles anschauen könnte. Mein liebster Reiseführer ist dabei der Lonely Planet. Diesen habe ich unter anderem für England*, Schottland* und Wales*.

Tipp: Lonely Planet Reiseführer gibt es auch in der praktischen «Pocket»-Variante*, was besonders für Städtereisen (z.B. nach London*) interessant ist.

Auch die Vis-à-Vis-Reiseführer sind sehr zu empfehlen. Sie enthalten umfangreiche Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Shopping, Aktivurlaub und Unterhaltung. Der Reiseführer für Großbritannien* enthält zudem eine herausnehmbare Karte sowie ein Mini-Kochhandbuch. Weitere Vis-à-Vis-Reiseführer gibt es unter anderem für Südengland*, Schottland* und London*.

Ich hoffe, meine Liste mit den besten Sehenswürdigkeiten in Großbritannien hat dir gefallen. Hinterlasse doch einen Kommentar mit deinen Erfahrungen bei der Besichtigung dieser Sehenswürdigkeiten. Oder sage mir, welche Sehenswürdigkeiten du besonders magst.

Englische Literatur: Top 15 Klassiker

Englische Literatur: Top 15 Klassiker

Großbritannien hat einige Literaturklassiker hervorgebracht, die weltweit Bekanntheit erreicht haben. Werke von berühmten britischen Autoren wie Charles Dickens, Jane Austen und Emily Brontë wurden nicht nur millionenfach gedruckt und gelesen, sondern auch mehrfach verfilmt. Englische Literatur hat also weltweit einen großen Stellenwert und daher in vielen Ländern auch den Einzug in den Schulunterricht gefunden. Doch welche sind eigentlich die größten Klassiker der englischen Literatur? Hier findest du die Top 15 der bedeutendsten britischen Romane (nach Einschätzung der BBC), inklusive einer kurzen Beschreibung des Inhalts. Viel Spaß beim Lesen!

1. Middlemarch: Eine Studie über das Leben in der Provinz

Autor: George Eliot
Originaltitel: Middlemarch
Erscheinungsjahr: 1874

Middlemarch gilt als das Hauptwerk von George Eliot und als einer der größten englischen Romane des 19. Jahrhunderts. George Eliot war jedoch kein Mann, sondern eine Frau: Die Autorin Mary Ann Evans veröffentliche ihre Romane unter dem männlichen Pseudonym, um als Autorin respektiert zu werden. Der Roman selbst ist eine Studie der viktorianischen Gesellschaft und ein Meisterwerk realistischer Erzählkunst. Er handelt von der Provinzstadt «Middlemarch», deren Bewohner auf unterschiedlichste Weise miteinander verbunden sind. Durch die miteinander verwobenen Erzählstränge entsteht ein vielschichtiges, gesellschaftliches Panorama der Stadt.

Die wichtigsten Charaktere sind: Die junge Dorothea Brooke, die nach einer unglücklichen Ehe mit dem Priester Edward Casaubon ihr Glück mit dessen Neffen, dem Maler Will Ladislaw, findet. Der fortschrittliche Arzt Tertius Lydgate, der um die Hand der schönen Rosamond Vincy anhält und nach der Hochzeit merkt, dass sich deren gesellschaftliche Ambitionen und seine revolutionären medizinischen Ideen nur schlecht vertragen. Rosamonds Bruder Fred hingegen findet nach langem Werben endlich sein Glück mit Mary Garth, der Tochter eines reichen Bauern. Und der betrügerische Bankier Bulstrode wird nach zahlreichen Missetaten sogar zu einem Mord getrieben.

2. Die Fahrt zum Leuchtturm

Autor: Virginia Woolfe
Originaltitel: To the Lighthouse
Erscheinungsjahr: 1927

Der Roman «Die Fahrt zum Leuchtturm» der britischen Schriftstellerin Virginia Woolfe handelt von der Ramsay-Familie und ihren Besuchen auf der schottischen Insel Isle of Skye. Im Jahr 1910 verspricht Mrs Ramsay ihrem Sohn James, dass sie am nächsten Tag den Leuchtturm auf der Insel besichtigen werden. Doch da das Wetter ungeeignet ist, widerspricht der Vater. Die Eltern beantworten die Fragen ihres Sohnes jeweils im Sinne ihres traditionellen Rollenverständnisses. Erst zehn Jahre später kehren einige Ramsays in das Landhaus zurück, wo Mr Ramsay endlich die lange verschobene Fahrt zum Leuchtturm mit seinem Sohn James und seiner Tochter Cam(illa) nachholen will. Mrs Ramsay ist zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.

Die Charaktere entstammen weitgehend den Kindheitserinnerungen von Virginia Woolfe, wodurch der Roman auch autobiographische Züge hat. Mit «Die Fahrt zum Leuchtturm» schaffte sie es, sich von der Fixierung auf die früh verstorbenen Eltern zu befreien. Der Roman gehört zu den Klassikern der englischen Literatur und wurde 2015 von 82 internationalen Literaturkritikern zu einem der bedeutendsten Werbe der britischen Welt gewählt.

3. Mrs Dalloway

Autor: Virginia Woolfe
Originaltitel: Mrs Dalloway
Erscheinungsjahr: 1925

Der Roman handelt von den Gedanken und Handlungen eines kleinen Kreises von Personen an einem sonnigen Tag im Juni 1923 in London. Im Zentrum stehen die betuchte Clarissa Dalloway und deren Dienstboten sowie der durch seine Kriegserlebnisse emotional erstarrte Septimus Warren Smith, seine Frau und ein Nervenarzt, der am Ende des Tages die beiden Personenkreise miteinander verbindet. Der Roman beginnt mit Clarissa Dalloway und den Vorbereitungen für eine elegante Abendgesellschaft. Im Verlauf des Tages überlässt sie sich immer wieder ihren Erinnerungen und Gedanken. Während der Big Ben unbeirrt seine Stunden schlägt, wird sie sich der Vergänglichkeit aller Dinge und der Enge ihres Daseins schmerzlich bewusst.

«Mrs Dalloway» ist der vierte Roman von Virgina Woolfe und ihr zweiter «experimenteller». Sie veröffentliche ihn in ihrem eigenen Verlag Hogarth Press. Aufgrund der virtuosen Schilderung der Innenwelten seiner Hauptfiguren gehört Mrs Dalloway zu den Meilensteinen der modernen englischen Literatur.

4. Große Erwartungen

Autor: Charles Dickens
Originaltitel: Great Expectations
Erscheinungsjahr: 1861

Im Zentrum der wechselvollen Geschichte steht der siebenjährige Waisenjunge Philip Pirrip, genannt Pip. Er lebt 1812 bei seiner kaltherzigen älteren Schwester und deren freundlichen, aber unterdrückten Ehemann Gargery, der als Schmied arbeitet. Pip träumt davon, wie ein Gentleman durch die Straßen Londons zu flanieren. Für ihn ist dieses Leben jedoch völlig außer Reichweite, bis ihm genau das ermöglicht wird. Der Anwalt Mr. Jaggers teilt ihm mit, er habe eine große Summe Geld von einem unbekannten Wohltäter erhalten und solle nun eine vornehme Erziehung genießen. Doch sind die großen Erwartungen an das neue Leben nicht nur ein Segen für Pip.

«Große Erwartungen» ist nach «David Copperfield» der zweite Roman, in dem Charles Dickens die Ich-Perspektive verwendet. In seinem Roman lotet er die Untiefen der englischen Standesgesellschaft aus und treibt dabei ein fesselndes Spiel aus Schein und Sein.
Der Roman ist das vorletzte Werk des Autors und zählt heute zu den Klassikern der englischen Literatur.

5. Jane Eyre

Autor: Charlotte Brontë
Originaltitel: Jane Eyre
Erscheinungsjahr: 1847

Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Waise Jane Eyre, die zunächst eine trostlose Kindheit im Haus ihrer hartherzigen Tante Mrs Reed hat. Zur Erleichterung aller wird Jane auf ein Internat geschickt, aber auch dort hat sie es anfangs nicht leicht. Mit der Entlassung des heuchlerischen Direktors verbessern sich langsam die Verhältnisse. Schließlich wird Jane Gouvernante auf Thornfield Hall und verliebt sie sich in den finsteren Hausherrn Mr. Rochester, dessen uneheliche Tochter Adèle sie unterrichtet. Auch er gesteht ihr endlich seine Liebe gesteht, doch zur Hochzeit kommt es erst mal nicht. In dem düsteren Herrenhaus passieren schreckliche Dinge, dich sich Jane nicht erklären kann.

Jane Eyre ist Charlotte Brontës Meisterwerk, das sie im Alter von knapp dreißig Jahren verfasste, und zählt zu den großen Frauenromanen der Weltliteratur.

6. Bleak House

Autor: Charles Dickens
Originaltitel: Bleak House
Erscheinungsjahr: 1853

Kern der Geschichte bildet der sich viele Jahre hinziehende Erbschaftsstreit Jarndyce gegen Jarndyce. Dickens erzählt hierbei die Geschichte vieler Menschen, die direkt und indirekt mit dem Fall verbunden sind. Dabei werden in den verschiedenen Erzählsträngen die Personen und Geschichten immer mehr miteinander verwoben. Da wären zum Beispiel Richard Carstone und seine Cousine Ada Clare, die sich lieben und heimlich heiraten. Sie müssen zusehen, wie sich ihre Hoffnungen auf das Erbe in Luft auflösen. Gemeinsam mit ihnen lebt Esther Summerson in Bleak House. Um ihre Herkunft rankt sich ein düsteres Geheimnis. Und natürlich ist da noch Inspector Bucket, der erste Detektiv der Romanliteratur.

Bleak House ist ein Gesellschaftsroman mit unvergesslich liebenswürdigen, schrulligen und finsteren Figuren, aber auch eine satirische Abrechnung mit dem englischen Rechtssystem. In den letzten Kapiteln enthalt das Buch auch Elemente eines Kriminalromans.

7. Die Sturmhöhe

Autor: Emily Brontë
Originaltitel: Wuthering Heights
Erscheinungsjahr: 1847

Auf einer Anhöhe inmitten der rauen Landschaft des englischen Yorkshire liegt das Anwesen Wuthering Heights. Sein Besitzer ist der herzensgute Mr Earnshaw. Er nimmt den Findling Heathcliff zu sich, den schnell eine enge Freundschaft zu Mr Earnshaws Tochter Cathy verbindet, die sich in ihn verliebt. Als der Stiefbruder nach dem Tod des Vaters dem Alkohol und der Spielsucht verfällt und beide terrorisiert, entschließt sich Catherine entgegen ihrer Gefühle, den reichen und angesehenen Nachbarn Edgar Linton zu heiraten. Der schwer gekränkte Heathcliff schwört, sich daraufhin an beiden Familien zu rächen. Fortan liegt ein Gespinst aus Rache und Verrat über dem Landgut.

Emily Brontës einziger Roman gehört als eines der außergewöhnlichsten Werke des viktorianischen Zeitalters längst zum Kanon der Weltliteratur. Er erschien nur ein Jahr bevor Emily Brontë dreißigjährig an Schwindsucht verstarb.

8. David Copperfield

Autor: Charles Dickens
Originaltitel: David Copperfield
Erscheinungsjahr: 1850

Der Junge David Copperfield wird nach dem Tod seiner Eltern von seinem Stiefvater auf die Schule des brutalen Mr Creakle geschickt. Dort wird er bereits als Zehnjähriger zur Fabrikarbeit gezwungen und erlebt eine traurige und bedrückende Zeit. David kann sich den unerträglichen Bedingungen nur entziehen, indem er zu seiner Tante Betsey flieht. Obwohl diese ihn kaum kennt, nimmt sie ihn herzlich auf. Nach entbehrungsreicher Zeit scheint sich das Blatt zu wenden und der Junge kann eine gute Schule besuchen. Genau wie Charles Dickens selbst wird David später Anwaltsgehilfe, Reporter und schließlich erfolgreicher Schriftsteller.

David Copperfield gilt als einer der bedeutendsten Kindheits- und Jugendromane der Weltliteratur. Das Werk weist viele autobiografische Züge auf und gilt als «Lieblingskind» des berühmten englischen Schriftstellers.

9. Frankenstein oder Der moderne Prometheus

Autor: Mary Shelley
Originaltitel: Frankenstein
Erscheinungsjahr: 1818

Mary Shelley erzählt die phantastische Geschichte des Victor Frankenstein, der an der Universität Ingolstadt ein künstliches Wesen erschafft, das sich schon bald seiner Kontrolle entreißt. Das Monster sehnt sich nach Liebe und entwickelt sich zu einem seelenvollen Gebildeten, wird aber von der ignoranten Gesellschaft gehetzt und verstoßen. Letztlich bringt es fast allen, die ihm zu nahekommen, den Tod.

Mary Shelley war gerade einmal 21 Jahre alt als sie diesen Klassiker der englischen Literatur verfasste, der uns noch heute das Gruseln lehrt.

10. Jahrmarkt der Eitelkeit

Autor: William Makepeace Thackeray
Originaltitel: Vanity Fair
Erscheinungsjahr: 1848

Der Gesellschaftsroman Jahrmarkt der Eitelkeit liefert ein facettenreiches und alle sozialen Klassen umfassendes Bild der Londoner Gesellschaft zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte beginnt in Miss Pinkertons «Erziehungsanstalt für junge Damen», wo die willensstarke Becky Sharp und die liebenswerte Amelia Sedley gerade ihr Studium abgeschlossen haben und sich auf ihre Abreise vorbereiten. Ihr Ziel ist Amelias Haus am Russell Square in London, wo die beiden auf Amelias tollpatschigen Bruder Joseph “Joe” Sedley und den egozentrischen Captain George Osborne treffen, mit dem Amelia seit frühester Jugend verlobt ist.

Jahrmarkt der Eitelkeit ist das wichtigste Werk des englischen Schriftstellers William Makepeace Thackeray, der neben Charles Dickens und George Eliot zu den bedeutendsten englischsprachigen Romanciers des Viktorianischen Zeitalters gilt.

11. Stolz und Vorurteile

Autor: Jane Austen
Originaltitel: Pride and Prejudice
Erscheinungsjahr: 1813

Mr und Mrs Bennet müssen nicht weniger als fünf Töchter standesgemäß unter die Haube bringen. Gar keine so einfache Aufgabe für eine Familie, die auf dem Land lebt und nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Insbesondere die kluge und stolze Elizabeth, die das Lieblingskind des Vaters ist, erweist sich dabei als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis lehnt sie den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers ab und folgt ihrem eigenen Urteil. Nach einigen Verwicklungen findet jedoch auch Elisabeth schließlich die Liebe ihres Lebens.

Jane Austens berühmtester Roman «Stolz und Vorurteil» krönt die erste Schaffensphase der englischen Autorin und gilt als eines der wichtigsten Werke der Weltliteratur.

12. 1984

Autor: George Orwell
Originaltitel: Nineteen Eighty-Four
Erscheinungsjahr: 1949

Bei seiner Veröffentlichung 1949 schien «1984» noch eine absurd anmutende Dystopie. Wer hätte gedacht, dass der Roman die Zukunft der Menschheit so exakt und visionär vorhersagen würde? Die Handlung spielt in London im Jahr 1984. Der Held, Winston Smith, ist Mitarbeiter im Ministerium der Wahrheit. Er verliebt sich in die schöne und geheimnisvolle Julia. Gemeinsam beginnen sie, die totalitäre Welt infrage zu stellen, in der sie bisher gelebt haben. Doch bereits ihre Gedanken sind Verbrechen. Zudem macht Winston den Fehler, sich seinem Vorgesetzten anzuvertrauen. Für Winston eine gefährliche Situation, denn der Große Bruder ist stets wachsam und hat ein Auge auf jeden potenziellen Dissidenten.

Mit 1984 schuf George Orwell eines der einflußreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Der Klassiker über einen allmächtigen Überwachungsstaat, in dem Cyberüberwachung, Geschichtsrevisionismus und Gedankenpolizei den Alltag gläserner Bürger bestimmen, ist und bleibt beklemmend aktuell.

13. Die allertraurigste Geschichte

Autor: Ford Madox Ford
Originaltitel: The Good Soldier
Erscheinungsjahr: 1915

Die Geschichte spielt kurz vor dem Ersten Weltkrieg. John Dowell verbringt gemeinsam mit seiner Frau Florence, seinem Freund Captain Edward Ashburnham und dessen Frau Leonora über einen Zeitraum von neun Jahren jährlich hinweg glückliche Tage in einem Spa in Bad Nauheim. Während John und Leonora dort einfach die Zeit genießen, lassen sich Edward und Florence gegen Herzbeschwerden behandeln. Erst nach dem Tod seiner Frau entdeckt John, dass der Schein in all den Jahren getrogen hat. Er beginnt, den wahren Charakter seiner Freunde und seiner Frau zu erkennen.

«Die allertraurigste Geschichte» ist ein bewegender Roman, der den Leser in das Labyrinth der menschlichen Seele lockt und am Schluss fassungslos zurückläßt. Der Roman gilt als einer der 100 besten englischsprachigen Werke des 20. Jahrhunderts.

14. Clarissa

Autor: Samuel Richardson
Originaltitel: Clarissa
Erscheinungsjahr: 1748

Die junge Clarissa Harlowe wird von ihrer skrupulösen Familie unter Druck gesetzt, einen reichen Mann zu heiraten, den sie verabscheut. Der witzige und sorgenlose Robert Lovelace verhilft ihr zur Flucht und sie begibt sich unter seinen Schutz. Dieser entpuppt sich jedoch schnell als wenig vertrauenswürdig. Einerseits macht er ihr wage Heiratsversprechen, andererseits zunehmend brutale sexuelle Avancen. Dennoch kann sie sich seinem Charme nicht entziehen: Ihre Tugend und ihr Verlangen stehen miteinander im Konflikt.

Clarissa ist ein Briefroman sowie eine ambitiöse Studie eines Paares und ihrer fatalen Beziehung. Bei seiner Veröffentlichung 1748 war der Roman ein großer Erfolg und wurde ins Deutsche und Französische übersetzt. Heute gilt Clarissa als (fast) vergessenes Meisterwerk der englischen Literatur.

15. Abbitte

Autor: Ian McEwan
Originaltitel: Atonement
Erscheinungsjahr: 2001

Der Roman beginnt an einem heißen Tag im Sommer 1935 auf einem Landgut. Dort lebt die 13-jährige Briony zusammen mit ihrer Mutter, während der Vater die meiste Zeit in London verbringt. Die zehn Jahre ältere Schwester Cecilia hat gerade ihr Literaturstudium in Cambridge abgeschlossen und ist zu Besuch. Auch ihr Bruder Leon wird zusammen mit seinem Freund Paul Marshall erwartet. Ebenfalls im Haus befinden sich die 15-jährige Cousine Lola mit ihren neun Jahre alten Zwillingsbrüdern. Briony beobachtet, wie sich zwischen ihrer Schwester Cecilia und dem Sohn der Zugehfrau, Robbie Turner, eine Liebesgeschichte anbahnt. Als ihre Cousine Lola vergewaltigt wird, bezichtigt Briony Robbie der Täter zu sein und verändert dadurch für immer das Leben dreier Menschen.

Der Roman wurde von der Kritik sehr positiv aufgenommen. Das Magazin Times zählt Abbitte zu einem der 100 besten englischsprachigen Romane, die von 1923 und 2005 veröffentlicht wurden. Und für die BBC gilt Abbitte als eines der bedeutendsten Werke des frühen 21. Jahrhunderts.

So, das waren die 15 berühmtesten Romane der englischen Literatur. Ich hoffe, du hast etwas Inspiration für deinen nächsten Leseabend auf dem Sofa finden können. Hinterlasse doch einen Kommentar wie dir die Bücher gefallen haben.
Englisch lernen – 8 einfache Tipps und Tricks

Englisch lernen – 8 einfache Tipps und Tricks

Englisch ist heutzutage in der Geschäftswelt unverzichtbar. Und auch für Reisen, ist es sehr hilfreich Englisch sprechen zu können. Erst recht, wenn du wie ich ein Fan von Großbritannien bist und dort gerne deinen Urlaub verbringst. Idealerweise lernt man Englisch, solange man noch jung ist, da man als Kind und Jugendlicher viel schneller eine Sprache lernt. Aber auch als Erwachsener kann man mit einigen einfachen Tipps und Tricks Englisch lernen. Welche das sind erfährst du hier im Artikel.

1. Lerne erst die Basics – in einem Sprachkurs oder online

Für den Anfang ist es wichtig, erst einmal ein gewisses Grundvokabular aufzubauen und dir die wichtigsten Grammatikregeln anzueignen. Sobald du beides hast, kannst du dich zumindest schon mal verständigen. Je mehr du die Sprache dann anwendest, desto mehr lernst du dazu und desto selbstsicherer wirst du.

Am besten eignen sich dafür Sprachkurse oder Online-Lernprogramme. Hier lernst du von einem erfahrenen Lehrer oder über das Lernprogramm die richtige Grammatik und das für den Anfang erforderliche Vokabular. In Sprachkursen lernst du zudem andere Teilnehmer kennen und kannst dich mit diesen austauschen.

Online-Lernprogramme wie die das von +Babbel haben den Vorteil, dass du nicht an fixe Zeiten gebunden bist und dann lernen kannst, wann es dir gerade passt. Via App ist dies zum Beispiel auch unterwegs im Zug oder in der Straßenbahn möglich. Zudem kannst du das Lerntempo selbst bestimmen. Gerade für Berufstätige ist dies von großem Vorteil.

2. Umgebe dich mit der Sprache

Am einfachsten kannst du Englisch lernen, wenn du in ein Land reist, in dem die Sprache gesprochen wird. Für Großbritannien gibt es zum Beispiel diverse Angebote für Sprachreisen – und dass nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Sprachreisen haben den großen Vorteil, dass du Urlaub und Sprachkurs miteinander kombinieren kannst. So kannst du zum Beispiel vormittags einen Englischkurs besuchen und nachmittags deinen Kursort erkunden oder Ausflüge unternehmen. Über die Intensität des Sprachkurses entscheidest du.

Ich selbst spreche zwar fließend Englisch, habe aber auch schon eine Sprachreise gemacht. Vor einigen Jahren verbrachte ich zwei Wochen in Paris und habe dort Französisch gelernt. Das war eine tolle Erfahrung und ich würde es auf jeden Fall wieder machen. Einen Sprachreiseanbieter, den ich empfehlen kann, ist EF Education First*. Mit diesem Unternehmen bin ich selbst gereist und alles hat problemlos geklappt – von der Beratung über die Buchung bis hin zur Sprachreise.

Statt eine Sprachreise zu unternehmen, gibt es natürlich auch andere Möglichkeiten ins Ausland zu gehen. Ich habe zum Beispiel während des Studiums ein Erasmus-Jahr in Rom gemacht. Später bin ich dann für etwas über ein Jahr nach London gegangen, um dort zu arbeiten. Vor Ort lernst du die Sprache sehr schnell, da du gezwungen bist, diese im Alltag anzuwenden. Allein schon der Gang zum Supermarkt ist eine kleine Trainingseinheit im Sprachen lernen.

3. Suche dir einen Lernpartner

Doch nicht jeder von uns kann einfach mal für eine Weile ins Ausland gehen, um dort Englisch zu lernen. Glücklicherweise kann man sich aber jemanden suchen, mit dem man auch zu Hause in Deutschland Englisch sprechen kann. Vielleicht einen Tandem-Partner, der aus einem englischsprachigen Land kommt und gerne Deutsch lernen möchte. Dieser kann dir Englisch beibringen und du ihm Deutsch. So habt Ihr beide etwas davon und lernt jeweils von einem Muttersprachler.

Solltest du keinen Tandem-Partner finden, kannst du auch einen Sprachkurs besuchen und dir dort einen Lernpartner suchen. Gemeinsam könnt ihr dann auch außerhalb des Kurses die englische Sprache üben. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Treffen auf einen Kaffee, bei dem Ihr Euch nur auf Englisch unterhaltet?

4. Umgebe dich auch zu Hause mit der Sprache

Es gibt diverse Möglichkeiten, sich auch zu Hause und im Alltag mit der englischen Sprache zu umgeben. So kannst du zum Beispiel englische Musik hören, dir Filme und Serien auf Englisch anschauen oder auch Bücher auf Englisch lesen. Je mehr du dich mit der Englischen Sprache auseinandersetzt, desto schneller lernst du diese. Bücher haben den Vorteil, dass du die Wörter ausgeschrieben vor dir siehst und dadurch gleich die Schreibweise lernst.

Filme und Serien haben hingegen den super Vorteil, dass du hörst, wie die Wörter ausgesprochen werden. Dadurch machst du dich direkt mit der Aussprache vertraut. Auf DVD und bei Streamingdiensten wie Amazon Prime* oder Netflix kannst du Filme und Serien im englischen Originalton und mit deutschen Untertiteln schauen. Dadurch lernst du gleich beides: die richtige Aussprache und die korrekte Schreibweise.

5. Lerne Englisch spielerisch im Alltag

Es ist wichtig, das Englisch lernen nicht nur auf den Sprachkurs zu begrenzen. Nutze daher jede Gelegenheit und verschiedene Tricks, um Englisch zu lernen. Du kannst beispielsweise im Supermarkt beim Einkaufen, die Vokabeln der Lebensmittel auf deiner App nachschauen und so lernen. Oder du lernst jeden Tag eine neue englische Redewendung oder einen englischen Spruch. Je mehr du auf spielerische Art das Englisch lernen in deinen Alltag integrierst, desto einfacher und schneller wirst du die Sprache lernen.

6. Setze dir realistische Ziele

Oft gibt man seine Vorsätze schnell wieder auf. Der Grund dafür ist, dass man sich unrealistische Ziele gesetzt hat. So ist es auch beim Englisch lernen. Eine Sprache lernt man jedoch nicht in einem Monat. Setzte dir daher realistische Teilziele und passe diese an, wenn du merkst, dass du diese zu hochgesteckt hast. Du kannst dir beispielsweise das Ziel setzen, alle zwei bis drei Monate ein höheres Sprachniveau zu erreichen. Dies ist machbar und auch gut messbar – sowohl bei einem Sprachkurs als auch bei einem Online-Lernprogramm.

7. Bleibe dran – egal mit welcher Lernmethode

Egal, ob du dich für einen Sprachkurs zu Hause, eine Sprachreise*, ein Online-Lernprogramm oder eine App entscheidest. Wichtig ist, dass du beim Englisch lernen dranbleibst! Dabei kann es auch helfen, wenn du die verschiedenen Methoden miteinander kombinierst. So kannst du beispielsweise über das Jahr hinweg ein Online-Lernprogramm nutzen, im Sommer deinen Urlaub bei einer Sprachreise verbringen, zu Hause englische Filme und Serien schauen und dir einen Spaß daraus machen, mit Spielen oder Tricks neue Wörter zu lernen. Die Abwechslung hält das Interesse am Lernen aufrecht.

8. Habe Spaß am Englisch lernen

Und damit kommen wir auch zum letzten Punkt. Es ist wichtig Spaß am Englisch lernen zu haben und diesen auch nicht zu verlieren. Gerade in der Schule lernt man eine Sprache eher unter Zwang. Immerhin ist es bis zum nächsten Test nicht weit und man möchte ja eine gute Note schreiben. Dies kann auch motivieren, da man ein Ziel vor Augen hat. Noch besser ist es aber, wenn du wirklich mit Spaß am Lernen bist. Dies kannst du zum Beispiel gewährleisten, wenn du deine Vokabeln auf eine interessante oder lustige Art lernst. Zum Beispiel in denen du dir diese lauf vorsingst oder dir lustige Eselsbrücken baust.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Tipps zum Englisch lernen weiterhelfen. Hast du vielleicht noch weitere Tipps, die du gerne mit anderen teilen möchtest? Dann hinterlasse doch einen Kommentar.

Porridge Rezept: Grundrezept und zwei saisonale Varianten

Porridge Rezept: Grundrezept und zwei saisonale Varianten

Vor elf Jahren bin ich nach London gezogen und habe dort über ein Jahr lang gelebt. Auch wenn nicht immer alles rosig war, möchte ich die Erinnerung an diese Zeit nicht missen. Denn das Leben in London war ein einzigartiges Abenteuer und ich habe viele interessante und nette Menschen kennengelernt, mit denen ich zum Teil heute noch befreundet bin. Eine Sache, die mir ebenfalls geblieben ist, ist die Liebe zum Porridge. Nach meiner Rückkehr habe ich daher oft versucht, Porridge selbst zuzubereiten. So richtig stimmte aber die Konsistenz einfach nie. Inzwischen habe ich den Dreh raus und möchte mein Porridge Rezept mit dir teilen.

Warum ist Porridge so beliebt?

Doch bevor ich zum Porridge Rezept komme, möchte ich noch kurz darauf eingehen, warum der Frühstücksbrei so toll ist. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe, die ich hier für dich zusammengefasst habe:

  • Sattmacher: Porridge ist ein echter Sattmacher und zudem sehr gesund. Er besteht aus Eiweiß, Vitaminen sowie Mineral- und Ballaststoffen. Letztere sorgen für einen langanhaltenden Sättigungseffekt. Zudem ist Porridge sehr magenschonend.
  • Vitaminreich: Ein Portion Porridge deckt bereits ein Viertel des Tagesbedarfs an Vitamin B1 und die Hälfte des Tagesbedarfs an Magnesium ab. Diese Vitalstoffe stärken unsere Nerven und unterstützen den Muskelaufbau. Zudem liefert der Haferbrei mehr Eisen als Fleisch.
  • Leckeres Frühstück: Porridge ist nicht nur gesund und sättigend, sondern auch sehr lecker. Zudem kannst du Porridge in diversen Variationen zubereiten, so dass du genügend Abwechslung beim Frühstück hast, auch wenn du den Haferbrei fast täglich ist.

Kein Wunder also, dass der Frühstücksklassiker aus Großbritannien auch hierzulande immer mehr an Popularität gewinnt. So, nun aber zum Porridge Rezept!

Porridge Grundrezept

Die Basisversion von Porridge ist schnell und einfach zubereitet. Am Schluss noch einen Löffel Honig dazugeben und fertig ist der Frühstücksbrei.

Zutaten

  • 50 g Haferflocken
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Wasser
  • eine Prise Salz
  • 1 TL Honig
Porridge Rezept Zutaten

Zubereitung

  • Schritt 1: Die Haferflocken in einer Pfanne bei hoher Hitze 5 Minuten anrösten. Das verleiht ihnen ein schönes Aroma.
  • Schritt 2: Milch und Wasser mit einer Prise Salz in den Topf geben und erwärmen. Du kannst auch nur Milch oder nur Wasser verwenden. Oder eine pflanzliche Milch, z.B. Mandelmilch.
  • Schritt 3: Die Haferflocken hinzufügen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Am besten nimmst du hierzu einen Holzlöffel. Das Rühren ist wichtig, damit der Haferbrei die richtige Konsistenz erhält und sich keine Klümpchen bilden.
  • Schritt 4: Den Haferbrei auf sehr niedriger Stufe 10 Minuten köcheln. Dabei immer wieder kräftig rühren.
  • Schritt 5: Den fertigen Haferbrei mit einem TL Honig verfeinern. Und schon ist dein Frühstücksbrei fertig!

Natürlich kannst du auch viele weitere Toppings verwenden. Im Folgenden findest du dazu zwei Beispiele – einmal sommerlich-fruchtig und einmal herbstlich-winterlich.

Sommerlicher Porridge mit Beeren

Im Sommer hast du jede Menge Möglichkeiten deinen Haferbrei mit frischem Obst zu verfeinern. Besonders lecker ist Porridge mit Beeren – zum Beispiel Himbeeren, Erdbeeren oder Brombeeren. Diese kannst du direkt ins Porridge geben. Oder du kochst diese kurz mit etwas Zucker auf und gibst das selbstzubereitete Beeren-Kompott über den Haferbrei. Am Schluss kannst du deinen Porridge noch verfeinern, indem du zum Beispiel ein paar Mantelsplitter oder etwas Chia-Samen darüber streust.

Herbstlich-winterlicher Porridge

Gerade, wenn es draußen kalt und grau ist, kann ein leckerer Porridge die Laune steigern und Energie für den Tag liefern. In den kälteren Monaten verfeinere ich meinen Porridge daher gerne mit Bananenscheiben, Ahornsirup und Haselnusssplittern. Natürlich kannst du auch andere Variationen verwenden und deinem Porridge zum Beispiel mit Ahornsirup, Mandelsplittern, Zimt, Kardamom und Granatapfelkernen einen weihnachtlichen Touch verleihen. Deiner Fantasie sind hier «fast» keine Grenzen gesetzt. Nimm die Toppings auf die du gerade Lust hast.

Weitere Porridge Rezepte

Das Internet ist voll von leckeren Porridge Rezepten. Darüber hinaus gibt es diverse Kochbücher, die sich dem leckeren Frühstücksbrei widmen. Etwa das Buch Porridge Rezepte: 111 einfache und schnelle Rezepte für ein gesundes Frühstück* von Julia Lapenti. Oder das Kochbuch Porridge Rezepte: Gesunde Frühstücksrezepte für mehr Power im Alltag* von Alina Kaiser. Ebenfalls ein tolles Kochbuch mit vielen Porridge Rezepten ist Porridge: Gesund & fit in den Tag. 70 Rezepte für gesundes Frühstück aus Hafer, Quinoa & Co.* von Fern Green. Bei so viel Auswahl findest du sicher jede Menge Inspiration für deinen Haferbrei.

Dies war mein Porridge Grundrezept mit einigen Beispielen für mögliche Toppings. Ich hoffe, es hat dir gefallen. Ich bin gespannt auf dein Feedback. Hinterlasse doch einen Kommentar mit deiner Meinung.

10 Tipps und Tricks zur Mietwagenbuchung

10 Tipps und Tricks zur Mietwagenbuchung

Der wohl beste Weg Großbritannien zu erkunden ist mit dem Auto – entweder mit dem eigenen oder einem Mietwagen. Eine Rundreise mit dem Auto hat den Vorteil, dass du die Aussicht genießen, an interessanten Stellen kurz stoppen und deine Reise flexibel gestalten kannst. Die Anreise mit dem eigenen Auto ist recht jedoch zeitaufwändig. Eine gute Alternative sind daher Mietwagen. Diese kannst du sowohl vor Ort oder bequem von Deutschland aus buchen. Es lohnt sich, etwas Zeit in die Suche nach dem optimalen Mietwagenangebot zu investieren, um vor Ort keine bösen Überraschungen zu riskieren. Im Folgenden findest du 10 Tipps zur Mietwagenbuchung.

1. Buche deinen Mietwagen von Zuhause

Es hat seine Vorteile, den Mietwagen noch von zu Zuhause aus zu buchen und nicht erst vor Ort in Großbritannien. Wenn du vorab buchst, profitierst du oft von Rabatten und Sonderkonditionen. Dabei ist es egal, ob du über ein Vergleichsportal wie billiger-mietwagen.de buchst, direkt über den Anbieter oder im Reisebüro.

Zudem hast du so genügend Zeit, um Angebote zu vergleichen und die Vertragsdetails genau zu studieren. Wenn du darüber hinaus über einen Anbieter oder eine Vergleichsplattform aus Deutschland buchst, steht dir ein deutschsprachiger Ansprechpartner zur Verfügung – etwa, wenn du Fragen hast oder Probleme auftauchen. Im Streitfall hat das darüber hinaus den Vorteil, dass deutsche Gerichte zuständig sind.

2. Nutze Vergleichsportale für Mietwagen

Wenn du einen Autovermieter hast, mit dem du über viele Jahre gute Erfahrungen gemacht hast, kannst du natürlich deinen Mietwagen direkt über ihn buchen. Renommierte Anbieter sind z.B. Sixt, Herz, Europcar und Avis. Die günstigsten Angebote findest du dort eher nicht, außer es gibt beim Anbieter deiner Wahl gerade tolle Rabatte. Einen schnellen Überblick über die besten Angebote findest du eher auf Vergleichsportalen wie billiger-mietwagen.de* oder check24.de*. Ich nutze meist billiger-mietwagen.de, probiere aber auch immer mal wieder andere Portale aus. Hier eine Übersicht der meiner Meinung nach besten Mietwagenportale.

3. Achte auf die Kundenbewertungen

Wenn du deine Reisedaten und Anforderungen in die Suche eingegeben hast, erhältst du auf den Vergleichsportalen eine Übersicht der besten Angebote. Gerade, wenn darunter Mietwagenfirmen sind, mit denen du bisher noch keine Erfahrungen gemacht hast, lohnt es sich die Kundenbewertungen anzuschauen. Waren die Bewertungen größtenteils positiv? Wie wurde der Service bewertet. Und vor allem wie war die Handhabung im Schadensfall? Hat der günstigste Anbieter eher schlechtere Bewertungen, gehe ich zum nächsten Angebot über und schaue mir dieses genauer an.

4. Spare nicht beim Versicherungsschutz

Neben dem Preis sollte auch der Versicherungsschutz ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Ich buche grundsätzlich das Rundum-sorglos-Paket und kann dies auch jedem anderen empfehlen. Nur wenn du bei deiner Buchung einen umfassenden Versicherungsschutz aus Haftplicht (für Schäden an anderen), Vollkasko (für Schäden am eigenen Auto) und Diebstahlversicherung wählst, bist du im Schadensfall auch wirklich gut abgesichert.

Auch die Selbstbeteiligung schließe ich grundsätzlich aus. Die Angebote mit Selbstbeteiligung sind meist nur geringfügig billiger. Da bin ich gerne bereit, die kleine Differenz zu zahlen. Zudem achte ich auf eine hohe Deckungssumme. Diese sollte bei mindestens einer Million Euro liegen. Manchmal sind nur ein paar tausend Euro abgedeckt. Das hilft im Ernstfall nicht viel.

Je nach Reiseziel achte ich zudem darauf, dass Schäden an Reifen, Felgen und Unterboden sowie Schäden durch Steinschlag im Versicherungspaket enthalten sind. In Großbritannien sind die Straßen sehr gut, so dass ich dies hier eher vom Preis anhängig mache. Außer ich reise z.B. durch sehr abgelegene Gebiete, wo man auch mal auf Schotterstraßen unterwegs ist. In Schottland sind z.B. die seitlichen Parkbuchten an den Straßen oft nicht gepflastert.

Glücklicherweise sind die einzelnen Versicherungspakete bei den Anbietern und auch auf den Vergleichsportalen deutlich gekennzeichnet, so dass du schnell das passende Angebot für dich findest. Meist buchst man übrigens das Versicherungspaket über das Portal und nicht über den Mietwagenanbieter. Achte daher darauf, dass dir der Vermieter vor Ort nicht noch mal ein Versicherungspaket verkauft. Mir ist das früher mehrfach passiert und ich habe mich im Nachhinein jedes Mal geärgert, weil ich mich habe verunsichern lassen und zweimal für die Versicherung gezahlt habe.

Tipp: Bei billiger-mietwagen.de* erhält man mit der Buchung ein Dokument, dass den Versicherungsschutz bestätigt. Dieses ist in englischer Sprache und richtet sich direkt an den Mietwagenanbieter. Ich drucke dieses immer aus und lege es vor Ort dem Anbieter vor. So spare ich mir nervige Diskussionen über den Versicherungsschutz.

Tipp: Wenn du sehr oft einen Mietwagen buchst, kann es sich lohnen, eine Leihwagenversicherung abzuschließen. Diese kostet meist unter 100 EUR im Jahr und springt im Schadensfall für deine Selbstbeteiligung ein. Zudem zahlt sie auch bei Diebstahl und Vandalismus sowie bei Dach-, Glas- und Reifenschäden, die bei Vermietern oft zusätzlich versichert werden müssen.

5. Buche keine unnötigen Extras

In Großbritannien hatte ich bisher fast immer Glück und bereits ein Navigationsgerät im Mietwagen enthalten. Das ist jedoch alles andere als Standard, da Mietwagenunternehmen diese gerne teuer separat verrechnen. Da zahlt man schon mal 10 EUR am Tag zusätzlich für ein Navigationsgerät. Ich bringe daher oft mein eigenes Navigationsgerät von zu Hause mit. Brauche ich dieses nicht, bleibt es einfach im Koffer. Wenn ich aber kein Navigationsgerät im Auto habe, bin ich froh, dass ich mein eigenes mitgebracht habe. Dies hat auch den Vorteil, dass ich schon bestens mit meinem Navi vertraut bin.

Alternativ kannst du aber natürlich auch einfach dein Smartphone als Navi benutzen. Mit Google Maps hast du in der Regel bereits einen super Routenplaner auf dem Handy installiert. Für ein paar Euro gibt es zudem richtig gute Apps zu kaufen. Ich persönlich mag vor allem die App maps.me. Gegenüber Google Maps hat diese den Vorteil, dass du das Kartenmaterial herunterladen kannst und danach den Service auch ohne Internetzugang nutzen kann. Gerade im Ausland ist das natürlich super praktisch.

Wenn du dein Smartphone als Navi benutzt muss du noch daran denken, eine Halterung für das Auto* und vor allem ein separates Ladegerät* zu kaufen. In den Mietwagen gibt es meist keine USB-Anschlüsse, daher ist es wichtig, dass du dein Smartphone auch über den Zigarettenanzünder laden kannst. Sonst geht dir im schlimmsten Fall der Akku aus.

Neben Gebühren für Navigationsgeräte versuchen Vermieter zudem gerne weitere Services anzubieten, die ins Geld gehen können. Zum Beispiel einen zusätzlichen Fahrer oder Kindersitze. Solltest du diese Services benötigen, achte gleich bei der Buchung drauf, wo du diese am günstigsten im Gesamtpaket erhältst.

6. Beachte die Einweggebühr

Gerade wenn du etwas mehr von Großbritannien sehen möchtest, kann es eine Option sein, den Mietwagen an einem Ort abzuholen und an einem anderen wieder abzugeben. Denn nicht immer lässt sich die Route so legen, dass die Reise am gleichen Ort endet wie sie begonnen hat. Wenn du deinen Mietwagen jedoch an einem anderen Ort abgeben möchtest, zahlst du dafür in der Regel eine Einweggebühr. Die Kosten hierfür variieren zum Teil stark, im Schnitt liegen sie aber so zwischen 50 und 80 EUR. Zudem sind die genauen Kosten nicht immer auf den Vergleichsplattformen ersichtlich. Daher lohnt es sich, direkt beim Vermieter nachzufragen, um keine Überraschung zu erleben.

7. Wähle die richtige Anmietzeit

Der Miettag wird nicht in ganzen Tagen, sondern in 24 Stunden berechnet. Wenn du also deinen Mietwagen um 12 Uhr abholst, musst du ihn am Abgabetag vor 12 Uhr abgeben. Bist du später dran, zahlst du einen ganzen Tag mehr. Ich mache mir dies zunutze, indem ich den Mietwagen meist erst nach dem Mittag abhole und mich dann auf zum ersten Zwischenstopp mache. Am Abgabetag habe ich dann morgens keinen Stress und kann entspannt zum Abgabeort fahren und dort meinen Mietwagen abgeben. Natürlich achte ich dabei auch auf die Flugzeiten.

Plane insbesondere für die Abgabe etwas mehr Zeit ein. Wer weiss, wie schnell du den Ort wiederfindest. Meist gibt es bei den Flughäfen diverse Anbieter, die alle nebeneinander liegen. Zudem wirst du oft noch mit dem Shuttle zum Terminal gefahren. Das solltest du zeitlich einkalkulieren.

8. Achte auf die Tankregelung

In der Regel erhältst du ein vollgetanktes Auto und musst dieses auch vollgetankt wieder abgeben. Die Tankregel ist demnach «Full-Full». Gibst du das Auto mit leerem Tank ab, übernimmt der Vermieter das Tanken und zieht dir den Betrag von der Kreditkarte ab. Dies kommt dich deutlich teurer, daher solltest du deinen Mietwagen auch wirklich vollgetankt abgeben. Meist befinden sich in der Nähe der Mietwagenstationen Tankstellen, so dass das kein Problem ist. Am besten recherchierst du schon mal einen Tag vor Abgabe online, wo du am besten tanken kannst.

Zum Teil gibt es auch die Option «Full-Empty». Das mag auf dem ersten Blick verlockend klingen, da du den Mietwagen mit leerem Tank abgeben kannst und dir dadurch Zeit und Aufwand sparst. Allerdings wäre ich hier vorsichtig. Denn die Kosten für die Betankung liegen meist deutlich höher, als wenn du dies selbst an einer Tankstelle vorgenommen hättest. Ich rate dir daher grundsätzlich zur Option «Full-Full».

9. Buche einen Wagen mit Automatik

Natürlich kannst dies handhaben, wie du möchtest. Aufgrund des Linksverkehrs rate ich dir für Großbritannien jedoch einen Mietwagen mit Automatik zu buchen. Wir sind es einfach nicht gewohnt, mit der linken Hand zu schalten. In Großbritannien musst du sowieso schon gut darauf achten, dass du richtig fährst und nicht mal aus Gewohnheit falsch in eine Straße einbiegst. Gerade bei großen Parkplätzen ist es mir schon passiert, dass ich auf der falschen Seite in die Einfahrt eingebogen bin. Mit einer Automatik sparst du dir zusätzlichen Stress, weil du dich rein auf das Fahren konzentrieren kannst und nicht noch ans Schalten denken musst.

10. Nimm die Übergabe ernst

Prüfe bei der Übergabe den Zustand des Wagens und lass Schäden in das Übergabeprotokoll aufnehmen. Vor allem wenn du keine Vollkaskoversicherung abschließt, sondern eine Selbstbeteiligung hast. Lass dir zudem den Wagen erklären. Ich stand schon mehrfach auf dem Parkplatz eines Mietwagenverleihers und musste mich erst mal minutenlang an den Wagen gewöhnen. In London habe ich z.B. einfach nicht herausgefunden, wie man den MINI Cooper startet. Ich habe zu Hause einen alten Golf, daher kam ich mit der «modernen» Technik zunächst nicht klar. Wenn du nett fragst, erklären dir die Mitarbeiter des Autovermieters das Auto.

Weitere Tipps zur Mietwagenbuchung:

Zum Schluss habe ich noch ein paar kleinere Hinweise für deine nächste Mietwagenbuchung.

  • Alter des Fahrers: Wenn du jünger als 24 Jahre bist, fallen oft höhere Gebühren an. Bist du unter 21 Jahre alt, kannst du oft gar nicht erst buchen. Dies gilt es zu bedenken, bevor du Pläne für eine Rundreise schmiedest.
  • Freikilometer: Achte bei der Anmietung darauf, dass alle Kilometer frei sind. Das ist heute bei Mietwagen üblich, ich würde mich aber dennoch vergewissern. Manchmal gibt es auch tägliche Begrenzungen. Fährst du mehr, kostet dich jeder zusätzliche Kilometer extra.
  • Auswahl des Autos: Suche dir einen Mietwagen aus, der zu deinen Bedürfnissen passt. Es muss nicht der schicke Sportwagen oder der große SUV sein. Zu klein sollte das Auto aber auch nicht sein, insbesondere wenn du länger unterwegs bist und viel Gepäck hast. Überlege dir genau, was du auf deiner Reise vorhast und welches Auto sowie welche Ausstattung am besten dazu passt.
  • Klimaanlage: Gerade, wenn du im Sommer unterwegs bist, ist eine Klimaanlage wichtig. Ich war im Sommer in Südengland unterwegs, als die Temperaturen Rekordwerte erzielten. Da war ich sehr froh über die Klimaanlage im Auto.
  • Internationaler Führerschein: Nimm sicherheitshalber einen Internationalen Führerschein mit. Dieser ist in 10 Minuten erstellt und kostet bei der Führerscheinstelle nur 16 EUR. Ich wurde noch nie danach gefragt, aber im Falle einer Führerscheinkontrolle oder eines Unfalls kann es hilfreich sein, diesen dabeizuhaben.
  • Kreditkarte: Vergiss deine Kreditkarte nicht! Hast du diese nicht dabei, wird dir der Mietwagen nicht übergeben, denn sie gilt für die Mietwagenverleiher als Sicherheit.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Tipps zur Mietwagenbuchung weiterhelfen. Planst du vielleicht auch eine Reise durch Großbritannien? Ich bin gespannt auf deine Meinung und deine Erfahrungen. Hinterlasse doch einen Kommentar.

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