Banksy und der Hype um seine Werke

Banksy und der Hype um seine Werke

Wer ist eigentlich dieser Banksy? Das weiss keiner so genau, denn Banksy ist das Pseudonym eines Streetart-Künstlers aus Bristol, England. Durch seine Schablonengraffiti erlangte er zunächst in Bristol und London Bekanntheit. Sein Markenzeichen wurden dabei die Schablonen von Ratten. Inzwischen ist er weltweit tätig und bekannt. Dabei schafft er es weiterhin seine wahre Identität geheim zu halten.

Banksy sprüht auf der ganzen Welt seine Botschaften an Wände – sei es an die Hauswand eines Palazzos in Venedig oder an eine Mauer im Gazastreifen. Dabei schafft er es seine Botschaft bildlich voll auf den Punkt zu bringen. Seine Kunst ist gesellschaftskritisch und greift aktuelle Themen wie die Flüchtlingskrise, Umweltverschmutzung oder den Brexit auf. Hier einige seiner berühmtesten Werke.

1. Girl with balloon, Stuttgart

Die Zerstörung seines wohl berühmtesten Werkes «Girl with baloon» ging um die Welt. Das Bild wurde während einer Auktion bei Sotheby’s für 1,2 Millionen Euro verkauft. Kaum fiel der Hammer, wurde das Bild zum Entsetzen der Anwesenden grösstenteils geschreddert. Banksy wollte damit seine Kritik am Kunstmarkt ausdrücken wie er später auf Instagram mitteilte. Ironischerweise ist das Bild inzwischen sogar noch mehr wert und auch Banksy Berühmtheit steigt stetig. Aktuell wird das Werk in der Staatsgalerie in Stuttgart ausgestellt – unter seinem neuen Namen «Love is in the bin».

2. Steve Jobs als Migrant, Calais

2015 ging das Bild von Steve Jobs als Migrant um die Welt. In einer Hand hielt er einen Apple-Computer, in der anderen einen Müllsack mit seinen Habseligkeiten. Der Schauplatz des Bildes war eine Wand in dem Flüchtlingscamp bei Calais, Frankreich, das als «Dschungel» weltweit bekannt geworden war und das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik symbolisierte. Das Bild war eine Anspielung auf den Migrationshintergrund von Steve Jobs, der als Sohn eines syrischen Einwanderers in Kalifornien zur Welt kam. Banksy erkläre dazu: «Wir werden oft dazu gebracht zu glauben, Migration belaste die Ressourcen des Landes, aber Steve Jobs war der Sohn eines syrischen Migranten.»

3. Free Zehra Doğan, New York

Ein weiteres Werk mit einem politischen Protest erschien 2018 in New York. Die rund 20 Meter breite Arbeit zeigt eine Strichliste, die stellvertretend für die Haftstrafe der türkisch-kurdischen Künstlerin Zehra Doğan steht und zugleich ein Gefängnisgitter darstellt. Dahinter ist der Kopf der Malerin zu sehen, die im März 2017 in der Türkei inhaftiert wurde. Auf Instagram schrieb Banksy dazu «Verurteilt zu drei Jahren Gefängnis für das Malen eines einzigen Bildes. #Freezehradogan»

4. Frohes Fest, Port Talbot

Nur wenige Tage vor Weihnachten ist 2018 in Wales ein weiteres Banksy-Werk entdeckt worden. Es zeigt einen kleinen Jungen mit einem Schlitten, der allem Anschein nach mit herausgestreckter Zunge Schneeflocken auffängt. Blickt man um die Ecke der Mauer zeigt sich jedoch, dass es sich hierbei um einen Ascheregen handelt, der aus einem Feuer aufsteigt. Das Graffiti ist ein Protest für die Umweltverschmutzung in Port Talbot. Die Stadt wurde 2018 als die mit der grössten Umweltverschmutzung in Großbritannien gekürt.

5. Bröckelnde Sterne, Dove

Seine Meinung zum Brexit hinterließ Banksy 2017 in Dover. Das Werk mit dem Titel «Bröckelnde Sterne» misst mehrere Meter und erstreckt sich über eine ganze Hauswand. Es zeigt einen Mann, der gerade dabei ist, mit Hammer und Meißel einen Stern aus der EU-Flagge zu entfernen. Das Bild befindet sich an einer Mauer am Hafen von Dover, der seit Jahren als Tor nach Großbritannien gilt.

6. Flüchtlingskind, Paris

Im Juni 2018 wurden gleich mehrere neue Graffiti des Streetart-Künstlers in Paris entdeckt. Eines davon befindet sich ganz in der Nähe eines Aufnahmezentrums für Flüchtlinge am nördlichen Stadtrand von Paris. Es zeigt eine kleines Flüchtlingsmädchen, dass ein Hakenkreuz mit einem rosafarbenen Muster übersprayt. Darunter befindet sich der Schlafplatz des Mädchens und ein Teddybär. Mit dem Bild kritisiert Banksy die Einwanderungspolitik Frankreichs.

Das sind nur einige der bekanntesten Werke von Banksy. Weitere findest du unter www.banksy.co.uk.

Kurztrip nach Edinburgh: Was du in drei Tagen alles sehen kannst

Kurztrip nach Edinburgh: Was du in drei Tagen alles sehen kannst

Die schottische Hauptstadt Edinburgh ist eine wunderschöne Stadt und auf jeden Fall eine Reise wert. Wenn man sich die vielen deutschsprachigen Touristen in der Stadt anschaut, scheine ich mit dieser Meinung nicht allein zu stehen. Ich selbst habe meinen Aufenthalt in Edinburgh mit einer Rundreise durch Schottland verknüpft – ganz klassisch mit dem Wohnmobil. Viele Touristen kommen aber auch nur für einen Kurztrip nach Edinburgh, z.B. für ein verlängertes Wochenende. Im Folgenden zeige ich dir am Beispiel meiner Reise, was du dir innerhalb von drei Tagen in Edinburgh alles anschauen kannst.

Tag 1: Edinburgh Castle, Museen und Royal Mile

Am ersten Tag ging es morgens direkt rauf zum Edinburgh Castle, von wo man eine fantastische Sicht auf die Stadt hat. Für den Besuch der Burg sollte man mindestens zwei Stunden einplanen, da auf dem Gelände viele kleinere Ausstellungen und Museen verstreut sind – etwa die Kronjuwelen, der Stone of Scone, das Kriegsgefängnis und die Great Hall. Zudem befindet sich auf dem Gelände das National War Museum. Zufälligerweise war ich genau um 13.00 Uhr auf dem Burggelände, als wie jeden Tag die Kanone «One O’Clock Gun» abgefeuert wurde. Früher half der Kanonenschlag den Seefahren dabei, ihre Chronometer zu justieren. Inzwischen ist er Tradition.

Danach schlenderte ich entspannt die Royal Mile entlang, die das Edinburgh Castle mit dem Palace of Holyrood verbindet. Mein erster Zwischenstopp war St Giles‘ Cathedral, die Hauptkirche der Church of Scotland. Besonders sehenswert sind hier die zahlreichen Glasfenster in der Westfassade (The Great West Windows), die 1985 von dem isländischen Künstler Leifur Breidfjörd entworfen wurden.

Danach ginge es weiter zu Byron, wo ich mir einen Barbecue Burger zum Lunch gönnte. Den Nachmittag verbrachte ich im National Museum of Scotland, das mich positiv überraschte. Das Museum besteht aus zwei Teilen: der eine stellt schottische Geschichte und Kunst aus, der andere naturwissenschaftliche Exponate. Das Museum ist weitläufig und hell. Zudem gibt es viele Möglichkeiten zur Interaktion.

Auf meinem Weg zur Princess Street machte ich noch einen kurzen Abstecher in der Scotish National Gallery, die Gemälde, Drucke, Zeichnungen und Skulpturen vom 14. bis zum 19. Jahrhundert ausstellt. Danach bummelte ich nur noch etwas durch die Altstadt und besorgte mir etwas zum Abendessen.

Tag 2: Holyrood Palace und Royal Yacht Britannia

Vom Hotel aus, das sich in der Market Street befand, schlenderte ich die Cockburn Street entlang. Nach einem Full English Breakfast im Cockburn Café durchstöberte ich die vielen kleinen Läden, die sich in dieser Straße befinden. Die quirligen Läden waren eine echte Überraschung und ich erstand hier gleich mehrere Mitbringsel für meine Freunde daheim.

Am Ende der Straße angekommen, schlug ich wieder in die Royal Mile ein und lief bis runter zum Parlament und dem Palace of Holyroodhouse. Der Palast ist beeindruckend von außen, eine Besichtigung muss meiner Meinung nach aber nicht sein. Ich war jedenfalls etwas enttäuscht.

Ganz in der Nähe des Holyrood Palace liegt der Calton Hill, von dem aus man eine atemberaubende Sicht auf Edinburgh und das Meer hat. Natürlich konnte ich mir diese nicht entgehen lassen und erklomm den Hügel. Auch den Arthur’s Seat sieht man von hier.

Für den Nachmittag hatte ich bereits Tickets für die Royal Yacht Britannia erworben, also ging ich den Hügel hinab zur Princess Street, wo ich den Bus 22 bestieg und mich auf zum Ocean Terminal machte. Der Eingang zur Royal Yacht Britannia liegt im zweiten Stock der Mall am Ocean Terminal. Glücklicherweise schien ausnahmsweise mal die Sonne, so dass ich einen wunderschönen Nachmittag auf der Yacht verbrachte – inklusive English Afternoon Tea im Café der Yacht.

Die Besichtigung dauert circa 1.5 Stunden und lohnt sich. Man fühlt sich der königlichen Familie auf der Yacht viel näher als in den Schlössern, die man besichtigen kann. Der Grund dafür ist, dass die Yacht sehr gemütlich und wie ein echtes zu Hause eingerichtet ist. Man sieht das Wohnzimmer der königlichen Familie, das Arbeitszimmer der Queen, die Schlafzimmer, die Mannschaftsquartiere und vieles mehr. Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, wie die königliche Familie hier ihre Zeit verbracht hat.

Tag 3: Sightseeing oder doch Shopping?

Du kannst natürlich auch den dritten Tag mit Sightseeing verbringen. Es gibt noch diverse Sehenswürdigkeitenin Edinburgh zu besichtigen – darunter den Royal Botanic Garden, den Edinburgh Zoo und Camera Obscura. Da ich gesundheitlich etwas angeschlagen war und kein großer Fan von Zoos und botanischen Gärten bin, entschied ich mich dazu, gemütlich durch die Stadt zu schlendern und die Atmosphäre in mich aufzusaugen.

Natürlich stand auch intensives Shopping auf dem Plan. An den ersten beiden Tagen hatte ich mir bereits einen guten Überblick über Edinburgh verschafft und mir schon mal die Geschäfte gemerkt, die ich besuchen wollte. Unter anderem erstand ich zwei Kaschmirschals sowie einen Rock mit Tartanmuster.

Zudem musste ich unbedingt noch das Nationalgericht der Schotten probieren: Haggis. Das Gericht besteht aus dem Magen eines Schafes, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Ich entschied mich für das Restaurant Makars, in der Nähe des Edinburgh Castle. Dieses hatte bereits am ersten Tag meine Aufmerksamkeit geweckt. Geschmeckt hat Haggis wie körniges Hackfleisch. Besonders lecker war die Beilage. Ich liebe Kartoffelbrei und diesen gab es gleich in zig Variationen. Ich habe mich für «Creamed Horseradish Mash» entschieden. Yummy!

Ich hoffe, ich konnte dir etwas Inspiration für deinen eigenen Kurztrip nach Edinburgh geben. Am besten konzentrierst du dich nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten, sondern probierst auch mal die lokale Küche aus und bummelst gemütlich durch die Gassen. So kannst du die einzigartige Atmosphäre der Stadt erleben.

Mit dem Wohnmobil durch Schottland

Mit dem Wohnmobil durch Schottland

Schottland stand schon seit Jahren auf meiner Bucket List, aber so richtig hatte es nie geklappt. Dieses Jahr hatte ich es mir dann fest vorgenommen und im Oktober war es endlich so weit. Mit dem Wohnmobil ging es neun Tage durch Schottland. Etwas Bammel hatte ich schon vor der Reise, da ich noch nie so ein großes Auto gefahren habe und wie immer allein unterwegs war. Vor dem Fahren hatte ich daher echt Respekt, insbesondere da die Straßen in Schottland eher schmal sind. Um so stolzer war ich dafür am Schluss meiner Reise!

Start in Edinburgh

Bevor es mit meinem Road-Trip losging, verbrachte ich erst mal drei Tage in Edinburgh. Auf dem Programm stand vor allem Sightseeing, wobei ich mich an meinem Artikel die «10 besten Sehenswürdigkeiten in Edinburgh» orientierte. Am ersten Tag ging es direkt zum Edinburgh Castle und dann entlang der Royal Mile zur St Giles Cathedral. Danach folgte ein Besuch des National Museum of Scotland und der Scottish National Gallery. Am zweiten Tag besichtigte ich den Holyrood Palace, den Calton Hill und die Royal Yacht Britannia. Nach zwei intensiven Tagen des Sightseeings hatte ich dann am dritten Tag Zeit, gemütlich durch Edinburgh zu schlendern, Souvenirs zu kaufen und natürlich auch für ein Haggis-Lunch.

An Tag vier meiner Schottlandreise ging es dann endlich los. Ich machte mich auf den Weg nach Whitecraig, einem Vorort von Edinburgh, um bei Roseisle mein Motorhome abzuholen. Gebucht hatte ich über Campanda. Nach einer kurzen Einführung erfolgte die Übergabe meines super modernen Wohnmobils. Bis ich den Dreh raus hatte wie alles funktioniert, dauerte es allerdings zwei bis drei Tage. Vor allem der erste Tag auf dem Camping-Platz in Braemar war ein echtes Abenteuer. Grey Water ablassen, neues Wasser auffüllen, Toilette reinigen – mein Gott war ich ein Anfänger!

Die Route

Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, vorab die Route festzulegen. Aus Zeitgründen schaffte ich das leider nicht. Daher orientierte ich mich an meinem Artikel «Die 10 besten Sehenswürdigkeiten in Schottland» und legte eine grobe Route rund um die Sehenswürdigkeiten fest. Das entpuppte sich als gute Idee, da ich es wirklich schaffte, viele der top Sehenswürdigkeiten zu sehen – darunter Glennfinnan, Eilean Donan Castle, Balmoral Castle und Braemar Castle. Die Details der Route entschied ich dann sehr spontan – meist am Abend vorher, zum Teil sogar während der Fahrt.

Route: Edinburgh – Falkirk – Stirling – Braemar – Inverness – Loch Ness – Isle of Skye – Fort William – Glenfinnan – Loch Lomond – Edinburgh

Meine Highlights

Ich könnte jetzt über alles berichten, was ich gesehen habe, da dies zu lange dauern würde, möchte ich mich auf die Highlights konzentrieren. Auf meiner Reise habe ich diverse Schlösser besichtigt: Edinburgh Castle, Holyrood Palace, Stirling Castle, Balmoral Castle, Braemar Castle und Eilean Donan Castle. Das schönste, zumindest von außen, war für mich das Eilean Donan Castle. Dies liegt vor allem an der einzigartigen Lage. Am interessantesten war dafür das Edinburgh Castle – trotz der zahlreichen Touristen.

Auch die Fahrt vom Loch Ness zum Eilean Donan Castle und weiter zur Isle of Sky war ein Highlight, da ich Stunden lang allein durch diese einzigartige Landschaft fuhr und immer wieder anhielt, um Fotos zu machen. Weitere Highlights waren die Fahrten durch den Cairngorms National Park und das Tal Glencoe. Als Harry-Potter-Fan hatte ich mich zudem total auf Glenfinnan gefreut, leider war das Wetter so schlecht, dass man die Dampflock kaum erkennen konnte.

Die Isle of Skye war ebenfalls beeindruckend, allerdings hatte die Insel für mich schon fast etwas Beängstigendes. Zum einen war die Saison schon vorbei, so dass kaum noch Touristen dort waren. Zum anderen war das Wetter grausig, so dass ich mich nachts im Wohnmobil doch etwas fürchtete. So mitten in der Wildnis nachts allein im Wohnmobil, wenn draußen ein Sturm tobt ist nichts für schwache Nerven. Zudem hatte ich bei der Einfahrt zum Camping Platz in Portree einen kleinen Unfall – ich traf die super schmale Holzbrücke – was die Insel ebenfalls nicht gerade in guter Erinnerung bei mir ließ.

Campingplätze

Bis auf die erste Nacht, in der ich auf dem Parkplatz von The Helix in Falkirk parkte, habe ich auf meiner Reise durch Schottland immer Campingplätze aufgesucht. Der Grund dafür war vor allem, dass es mir zu aufwändig war, abends nach anderen Parkmöglichkeiten zu suchen. Zudem war mir allein etwas mulmig dabei, mit dem Wohnmobil wild zu campen. Ich mochte es lieber, wenn ich andere Camper um mich hatte und auch mal jemanden für ein Schwätzchen hatte. Hier eine Übersicht der Campingplätze, auf denen ich war.

Braemar Caravan Park
Glenshee Road, Braemar, Aberdeenshire, AB35 5YQ
www.braemarcaravanpark.co.uk
(Gepflegter Campingplatz im Herzen des Cairngorms-Nationalparks)

Bunchrew Caravan Park
Bunchrew, Inverness, Highlands and Islands, Scotland IV3 8TD
www.bunchrew-caravanpark.co.uk
(Direkt am Meer)

Torvaig Caravan & Camp Site
Torvaig, Portree IV51 9HU
www.portreecampsite.co.uk
(Sehr schmale Holzbrücke als Einfahrt! Leider habe ich diese auch direkt gerammt.)

Bunree Caravan and Motorhome Club Site
A82, Onich, Fort William PH33 6SE
www.caravanclub.co.uk
(Schmale Einfahrt mit Ampelanlage. Schöne Anlage direkt am See und mit vielen schottischen Campern, die hier ihre Ferien verbringen.)

Lomond Woods Holiday Park
Old Luss Rd, Balloch, Alexandria G83 8QP
www.woodleisure.co.uk
(Schöne Anlage direkt am Loch Lomond)

Mortonhall Caravan & Camping Park
38 Mortonhall Gate, Frogston Road, Edinburgh EH16 6TJ
www.meadowhead.co.uk
(Großer Camping-Platz mit eigenem Restaurant, Kiosk und super Busanbindung nach Edinburgh.)

Tipps für deine Reise mit dem Wohnmobil

Generell kann man nicht viel falsch machen, wenn man mit dem Wohnmobil durch Schottland reist. Ein paar Regeln gibt es aber zu beachten. Hier ein paar Tipps.

Linksverkehr: Der Linksverkehr ist viel einfacher als man denkt. Am besten orientiert man sich am Vordermann. Beim Kreisverkehr fährt man im Uhrzeigersinn. Hier ist es wichtig, sich vorher schon richtig einzuordnen. Nimmt man die erste Ausfahrt, sollte man sich links einordnen, ansonsten bleibt man in der Regel auf der rechten Spur. Einzig bei Ausfahrten (z.B. privates Grundstück oder Parkplatz) muss ich immer kürz überlegen. Am besten kurz innehalten, überlegen wo links ist, und erst dann auf die Straße einbiegen.

Wildcamping: Wildcamping ist in Schottland erlaubt, allerdings gilt das nur für Camper mit Zelt. Das Freistehen von Wohnmobilen wird geduldet, sofern sie maximal 15 Yards (circa 14 Meter) von der Straße entfernt parken. Allerdings gibt es inzwischen an vielen Stellen Schilder, die das Camping verbieten: «No overnight parking” oder “No overnight camping”. Dennoch ist es möglich, abends ein gutes Plätzchen für die Nacht zu finden.

Wildtiere: Gerade in den Nationalparks und auf den schottischen Inseln sind viele Wildtiere, Schafe und Hühner unterwegs, die gerne die Straßen für sich beanspruchen. Daher ist beim Fahren Vorsicht geboten – insbesondere bei Kurven und an uneinsichtigen Stellen.

Geschwindigkeit: Die Straßenschilder sind in Meilen ausgewiesen (1 Meile = 1,61km). In geschlossenen Ortschaften gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 mph (48km/h), auf Landstraßen 60mph (96km/h) und auf Autobahnen 70mph (113 km/h). Mautgebühren gibt es in Schottland nicht.

Parken: Generell ist es in Schottland recht einfach einen Parkplatz oder eine Parkbucht zu finden. Vor allem auf den Landstraßen gibt es alle paar Kilometer Parkbuchten. In Edinburgh oder Glasgow ist das natürlich schwieriger. Ein Park-und Halteverbot ist durch eine doppelte gelbe Linie am Straßenrand gekennzeichnet, eine einfache gelbe Linie signalisiert ein Parkverbot – allerdings nur zu den auf Schildern angezeigten Zeiten. In den Städten können Parkplätze auch für Anwohner reserviert sein, was mit «permit holder only» markiert ist.

Single Track Roads: Je weiter man in den Norden oder Westen fährt, desto mehr nehmen die großen Straßen ab. Stattdessen gibt es «single track roads», die nur aus einer Fahrbahn bestehen. Der entgegenkommende Verkehr kann durch das Ausweichen in kleine Buchten am Straßenrand («passing places») vorbeigelassen werden. Hier ist Freundlichkeit gefragt. Die Schotten signalisieren oft schon von weitem, dass sie dich vorbeilassen. Am besten bedankt man sich mit einem Handzeichen.

30 Orte in Großbritannien für deine Bucket List

30 Orte in Großbritannien für deine Bucket List

Auch 2019 werde ich wieder nach Großbritannien reisen. Ich habe mir auch schon einige Gedanken darüber gemacht, welche Orte auf meiner Bucket List stehen. Natürlich werde ich wieder London besuchen – wahrscheinlich sogar mehrfach. Zudem habe ich eine Reise durch Südengland geplant. Die genaue Route steht noch nicht, aber es wird sicher nach Cornwall und Devon gehen. Falls du auch eine Bucket List für dich erstellen möchtest, findest du hier einige Ideen.

1. Jurassic Coast

Ich war noch immer nicht dort, obwohl die Jurassic Coast seit Jahren auf meiner Bucket List steht. Besonders sehenswert soll die Felsformation Durdle Door sein. Vielleicht schaffe ich es ja 2019.

2. Giant’s Causeway

In Nordirland befindet sich der »Damm der Riesen«. Diese spektakuläre Küstenlandschaft in der Nähe der nordirischen Stadt Derry gehört seit dem Jahr 1987 zum Weltkulturerbe.

Tipp: Fans der Serie Games of Thrones können auf der Game Of Thrones And Giants Causeway Tour* einige der Originalschauplätze der Serie besichtigen.

3. London in der Adventszeit

Auch wenn ich schon unzählige Male in London war, kommt bei mir jedes Mal Begeisterung auf, wenn ich am Flughafen lande. Besonders schön ist London in der Vorweihnachtszeit, daher rauf auf die Bucket List.

4. Lake District

Der Nationalpark Lake District zählt zu den schönsten in ganz England. Er besteht aus 12 großen und vielen kleineren Seen, die sich um einen vulkanischen Kern gruppieren und dem Nationalpark seinen Namen geben.

5. British Museum

Das weltberühmte British Museum ist eines der grössten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt. Es entstand 1753 als der Arzt und Wissenschaftler Sir Hans Sloane seine sehr umfangreiche Literatur- und Kunstsammlung dem Staat hinterließ.

6. Isle of Skye

Noch etwas rauer als der Rest von Schottland ist die Isle of Sky. Die Insel liegt unmittelbar vor der schottischen Küste im Atlantik und ist die größte der Inselgruppe Innere Hebriden. Auf der Isle auf Skye befindet sich auch Old Man of Storr, eine der top Sehenswürdigkeiten von Schottland.

7. Buckingham Palace

Der Buckingham Palace dient nicht nur also Wohnung für Königin Elisabeth II. und ihren Gemahl Prinz Philip, sondern wird auch für offizielle Staatsanlässe genutzt.

8. Stonehenge

Die Grabanlage besteht aus mehreren konzentrischen Steinkreisen. Seit 1986 gilt Stonehenge als UNESCO Welterbe.

9. Cairngorms Nationalpark

Der Cairngorms-Nationalpark ist der größte Nationalpark im Vereinigten Königreich und wurde 2003 gegründet. Er liegt in den schottischen Highlands und besticht durch eine wilde Landschaft mit heidebewachsenen Bergen, unzähligen Mooren, grünen Wäldern und düsteren Seen. Ein Großteil des Parks ist verkehrstechnisch nicht erschlossen.

10. Tower Bridge

Die Tower Bridge ist die berühmteste Klappbrücke der Welt, sie ist 244 Meter lang und an den beiden Türmen 65 Meter hoch. Besichtige die Kronjuwelen und spaziere auf der Fussgängerbrücke hoch oben über der Themse.

11. Edinburgh Castle

Das Edinburgh Castle ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Schottland. Es thront hoch oben auf dem erloschenen Vulkan Castle Rock und bestimmt die Skyline der Stadt Edinburgh.

12. Snowdonia

Mit seinen atemberaubenden Landschaften, romantischen Wasserfällen, kristallklaren Seen und den malerischen Dörfern ist der Snowdonia Nationalpark in Wales ein tolles Ziel für einen Aktivurlaub.

13. St Paul’s Cathedral

Die St Paul’s Cathedral gehört zu den größten Kathedralen der Welt und ist Sitz der Diozöse London.

14. Afternoon Tea in Cornwall

Cornwall besticht durch kurvige Straßen, Meeresbuchten, kleine Inseln und Fjorde. Entlang der Küste findest du viele malerische Fischerdörfer mit bunten Segel- und Jachthäfen. Der beste Ort für eine Tasse Cornish Cream Tea.

15. Glastonbury Festival

Das Festival gilt heute als eines der größten Open-Air-Musikfestivals der Welt und findet in der Regel am letzten Wochenende im Juni auf einer Farm in der Nähe von Glastonbury im Südwesten Englands statt. Während des Festivals, das 3 Tage dauert, treten Musikgruppen aus allen Bereichen auf – darunter Pop, Rock, Folk, Jazz und Hip-Hop.

16. Match in Wimbledon

Einmal jährlich findet die Wimbledon Championship statt, das älteste und prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt. Zumindest einmal sollte man dieses Spektakel miterleben.

17. Hadrianswall

Der Hadrianswall ist ein von Kaiser Hadrian 122 bis 128 nach Christus errichteter Grenzwall im Norden Englands, der die römische Provinz Britannia vor Übergriffen von irischen und schottischen Stämmen schützen sollte.

18. Peak District

Der 1951 eröffnete Peak District ist Englands erster Nationalpark und gilt als grüne Lunge der nord- und mittelenglischen Städte. Davor war das Naturschutzgebiet, das heute über 1400 Quadratkilometer umfasst, nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

19. Aussicht von The Shard

The Shard ist die neueste Attraktion Londons. Der erst 2012 fertiggestellte Wolkenkratzer nahe London Bridge ist 310 Meter hoch und umfasst 72 Stockwerke. Von der Aussichtsplattform hat man einen atemberaubenden Blick auf die Londoner Skyline.

20. Die Hebriden

Die Hebriden sind eine Inselgruppe vor der Nordwestküste Schottlands. Sie sind unterteilt in die Inneren Hebriden und die Äußeren Hebriden. Die bekanntesten Inseln sind Skye und die Isle of Mull.

21. Konzert in der Royal Albert Hall

Die Royal Albert Hall of Arts und Science ist eine berühmte Veranstaltungshalle in London. Seit 1941 finden hier einmal im Jahr die Proms statt eine traditionelle Sommerkonzertreihe.

22. Wale und Pferde an der walisischen Küste

Die einzigartige wilde Landschaft des Pembrokeshire Coast National Park umfasst scharfe Felsküsten, endlose Sandstrände und einsame Hügel. An der Küste kann man Robben, Delfine und sogar Wale beobachten und an Land wilde Pferde.

23. Windsor Castle

Windsor Castle wird auch als englisches Versailles bezeichnet. Das Schloss ist die Lieblingswochenend-Residenz der Queen und gleichzeitig das größte durchgängig bewohnte Schloss der Welt.

24. Isles of Scilly

Die Isles of Scilly sind eine Gruppe von mehr als 140 Inseln und über 90 Felsen vor der Küste Cornwalls. Von den etwa 55 größeren Inseln sind heute fünf bewohnt. Berühmt sind die Inseln vor allem für ihre wunderschönen weißen Strände.

25. London Eye

Seit seiner Eröffnung im März 2000 zählt das London Eye zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in London. Das Riesenrad steht mitten im Stadtzentrum am Südufer der Themse und nahe der Westminster Bridge. Von den Gondeln aus hat man eine gigantische Sicht auf Stadt.

26. Die Kathedrale von Canterbury

Die Kathedral von Canterbury ist eine gotische Kirche, die mit der Abtei St. Augustinus und der St. Martins-Kirche seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

27. Eden Project

Der etwa 50 Hektar große botanische Garten in Cornwall zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Englands.

28. Westminster Abbey

Westminster Abbey ist eine Kirche im Stadtteil Westminster in London, in der traditionell die Könige gekrönt werden.

29. Show im Westend

Aladdin, Lion King oder Books of Mormon – ein Muscial im Westend sollte auf jeder Bucket List stehen. Wer keine Musicals mag kann sich im West End auch ein Theaterstück anschauen.

30. Durham Castle

In dem normannischen Schloss Durham Castle befindet sich seit 1840 das University College Durham.

Silvester in London

Silvester in London

Nicht nur in der Vorweihnachtszeit ist London ein Magnet für Touristen, auch zu Silvester strömen Menschen aus der ganzen Welt in die Metropole an der Themse. Ihr Ziel ist es, die einzigartige Atmosphäre der Stadt zu erleben und gemeinsam mit Millionen anderen in London den Start ins neue Jahr zu feiern. Insbesondere auf das Feuerwerk freuen sich Einheimische und Touristen!

Silvesterfeuerwerk

Es ist ein einzigartiges Gefühl, wenn auf dem Display neben dem London Eye der Countdown beginnt. Auf der gegenüberliegenden Seite der Themse stehen tausende Menschen und zählen voller Aufregung mit: 3, 2, 1. Für besonderes viel Gänsehaut sorgen die letzten Schläge des Big Ben, die über Lautsprecher übertragen werden. Und dann ist es soweit: Das Feuerwerk explodiert und das neue Jahr wird eingeläutet! Alle freuen sich und wünschen sich ein „Happy New Year“ („Frohes Neues Jahr“). Das Feuerwerk selbst ist ein gigantisches und farbenprächtiges Spektakel, das sich über dem Londoner Himmel entfaltet und sich gleichzeitig im Wasser der Themse spiegelt.

Die beste Aussicht auf das Feuerwerk hat man von Embankment bis Westminster. Auch auf den nahegelegenen Brücken ist die Aussicht sehr gut – zum Beispiel auf der Westminster Bridge, der Waterloo Bridge und der Hungerford Bridge. Letztere wird um 20 Uhr geschlossen. Da der Andrang für das Feuerwerk sehr groß ist, solltest du versuchen bis spätestens 21 Uhr einen guten Platz ergattert zu haben. Danach wird es schwierig.

Seit 2014 benötigst du Tickets, um das Feuerwerk miterleben zu können. Diese kannst du auf der Webseite der Stadt London für £10 kaufen. Pro Person können maximal 4 Tickets erworben werden.

Ebenfalls eine gute Aussicht hast du von einem der Boote, die auf der Themse verkehren. Die Boote haben zudem den Vorteil, dass sie beheizt sind und Sitzplätze bieten. City Cruise Thames bietet speziell für Silvester verschiedene Pakete an. Bis hin zur Bootsfahrt mit 4-Gänge-Menü und Champagne ist alles dabei. Die Preise beginnen bei £299 pro Person.

Solltest du es edel und glamourös mögen, ist das Schiff R. S. Hispaniola eine gute Option. Das Schiff liegt vor in der Nähe U-Bahn-Station Embankment vor Anker und das dauerhaft. Da das Schiff gegenüber dem London Eye liegt, erlebst du das Feuerwerk von hier quasi aus der ersten Reihe. Das 5-gängige Silvester-Dinner inklusive Getränken kostet £499 pro Person.

Die besten Silvester Partys in London

Die Londoner lieben es zu feiern! In der Silvester-Nacht finden daher in der ganzen Stadt Bälle und Partys statt. Die wohl größte Party findet wie jedes Jahr ab 23 Uhr auf dem Trafalgar Square statt und ist öffentlich. Dort kannst du ausgelassen feiern und das neue Jahr begrüßen. Das Feuerwerk kannst du von hier leider nicht sehen. Du kannst dich aber auch nach dem Feuerwerk noch auf den Weg zum Trafalgar Square machen.

Allgemein gilt, dass in der Silvesternacht die ganze Stadt eine einzige Party ist. Es gibt keinen Club, keine Bar und keinen Veranstaltungssaal, der an Silvester seine Türen verschlossen lässt. Egal, ob Maskenball, 5-Gänge-Menü mit Aussicht oder eine ausgefallene Club-Party – London bietet für jeden Geschmack die passende Party. Eine Übersicht über alle Events in der Silvesternacht in London findest du hier.

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