Portree – die einzige Stadt auf Skye

Portree – die einzige Stadt auf Skye

Wer die Isle of Skye in Schottland besucht, macht mit Sicherheit auch einen Zwischenstopp in Portree, der einzigen Stadt der Insel. Verfehlen kannst du sie jedenfalls nicht, denn die A87 führt von der Skye-Bridge direkt nach Portree. Die Fahrt dauert circa 45 Minuten. Nur circa 2300 Menschen leben hier. Dennoch ist die Stadt Dreh- und Angelpunkt der Isle of Skye. Alle Buslinien der Insel starten hier und auch die wichtigsten Geschäfte und Einrichtungen befinden sich in Portree.

Um den Somerled Square herum findest du Restaurants, Hotels und natürlich auch eine Bank. Für Shopping bietet sich hingegen die Wentworth Street an, die auch runter zum Hafen führt. Dort reiht sich in der Quay Street ein buntes Haus an das andere. Das ist auch das Bild, das die meisten Touristen von Portree haben und das sich auf zahlreichen Fotos widerspiegelt.

Portree – der Hafen des Königs

Am Hafen kannst du dabei zuschauen, wie Fischer und Segler mit ihren kleinen Booten hinaus aufs Meer fahren. Wenn das Wetter schön ist, kannst du dir bei einem Imbiss eine Portion Fish & Chips kaufen, dich auf eine Bank setzen und den Blick auf die Bucht genießen (so habe ich es gemacht). Oder du bummelst durch die kleinen Geschäfte.

Erbaut wurde der Hafen bereits im 18. Jahrhundert. Doch schon einige Jahrhundert früher spielte sich in der Bucht Geschichte ab. 1540 lief der schottische König James V. hier mit mehreren Kriegsschiffen ein. Er wollte sich die Treue der rebellischen Highlander-Clans sichern und nahm dabei auch Geiseln. Im Gedenken an die Geschehnisse wurde der Ort von Kiltraglen in Portree («Hafen des Königs») umbenannt.

Portree und der Jakobitenaufstand

Und noch ein geschichtsträchtiges Ereignis fand in Portree statt. Nach dem gescheiterten Jakobitenaufstand 1746 sagte Bonnie Prince Charlie im «MacNab’s Inn» seiner Fluchthelferin Flora MacDonald Lebewohl. Das Hotel gibt es immer noch, nur heisst es inzwischen «Royal Inn». Ganz schön viel los in dieser kleinen Stadt.

Unterkünfte in Portree

In Portree gibt es diverse Bed & Breakfasts (B&Bs), einige Hotels und auch einen Caravan-Park. Für Übernachtungsmöglichkeiten ist also gesorgt. Allerdings ist der Ort im Sommer völlig überlaufen, insbesondere während der Highland Games im August. Dann sind in der ganzen Region, die Unterkünfte ausgebucht. 2017 führte dies sogar zu Warnungen seitens der Behörden, nicht ohne Übernachtungsmöglichkeit anzureisen. Zuvor hatten sich Touristen verzweifelt an die Polizei gewandt.

Zudem verlangen viele B&Bs im Sommer mindestens drei Übernachtungen. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig um eine Unterkunft zu kümmern. Die größte Auswahl an B&Bs und Hotels findest du auf booking.com*. Bei Airbnb kannst du Privatunterkünfte sowie Übernachtungsmöglichkeiten in «Lodges» oder «Cabins» buchen. Und auf holidaycottages.co.uk* findest du typisch schottische Ferienhäuser.

Wandern in der Nähe von Portree

Die Umgebung von Portree lädt geradezu zu ausgedehnten Wandertouren ein. Entlang des Ufers der Halbinsel Scorrybreac kannst du zum Beispiel eine schöne Rundwanderung machen. Sie führt dich am Hafen von Portree vorbei, hinauf in einen Wald, vorbei an Feldern und wieder zurück nach Portree. Das Highlight der Gegend ist aber sicher der «Old Man of Storr». Der Felsen ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Isle of Skye und auch die meistfotografierte. Etwa 15 Minuten nördlich von Portree mit dem Auto findest du einen Parkplatz, von dem aus du deine Wanderung starten kannst. Folge einfach den Schildern!

Top 17 Sehenswürdigkeiten in Glasgow

Top 17 Sehenswürdigkeiten in Glasgow

Noch vor 10-20 Jahren galt Glasgow als gewalttätigste Stadt Europas. Messerstechereien und Gewalttaten waren an der Tagesordnung. Dann startete die Stadt eine Initiative, die Jugendlichen eine bessere Perspektive gab und eine enge Zusammenarbeit zwischen Gemeindegruppen, Ärzten und Sozialarbeitern förderte. Heute ist Glasgow eine dynamische und kultige Metropole, die jede Menge schottischen Charme versprüht, mit vielen spannenden Sehenswürdigkeiten lockt und auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Wenn du die zweitgrößte schottische Stadt nach Edinburgh besichtigen möchtest, findest du im Folgenden eine Übersicht der 17 besten Sehenswürdigkeiten von Glasgow.

1. George Square und Glasgow City Chambers

Mitten im Zentrum von Glasgow befindet sich der George Square, der Dreh und Angelpunkt der Stadt. Benannt wurde er nach König George III. und eröffnet 1888 von Königin Viktoria. Auf dem Platz findest du zahlreiche Statuen von bekannten schottischen Helden, Dichtern und Persönlichkeiten wie zum Beispiel Robert Burns, James Watt, Sir Walter Scott oder Queen Victoria.

Fast alle Busse fahren am George Square vorbei – darunter auch die Sightseeing-Busse. Direkt daneben liegt mit der Queen Street Station der Hauptbahnhof der Stadt, der selbst schon so etwas wie eine Attraktion darstellt. Damit ist der George Square ein idealer Ort, um eine Sightseeing-Tour zu starten. Besonders schön ist der Platz übrigens in der Weihnachtszeit, wenn hier einer der schönsten Weihnachtsmärkte Schottlands aufgebaut wird.

Die Glasgow City Chambers, das Rathaus der Stadt, befinden sich am Westende des George Square. Das Rathaus steht von Montag bis Freitag für Besichtigungen offen und es gibt auch kostenlose Führungen – jeweils um 10.30 und 14.30 Uhr. Und warum soll man sich nun ein Rathaus anschauen? Mit seinem eindrücklichen Äußeren, den mit Mosaiken verzierten Böden und Deckengewölben, den Marmortreppen und den Granitsäulen handelt es sich um ein außergewöhnlich schönes Exemplar.

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-17 Uhr

Eintritt: frei

Führungen: 10.30 Uhr, 14.30 Uhr

2. Kelvingrove Art Gallery und Museum

Jährlich besichtigen über eine Million Menschen die Kelvingrove Art Gallery, eines der meistbesuchten Museen außerhalb Londons. Eröffnet wurde das Museum 1901 im Rahmen der Glasgow International Exhibition. Von 2003 bis 2006 wurde es umfangreich saniert und dabei auch ein Restaurant hinzugefügt, das zu einer gemütlichen Pause und «Afternoon Tea» einlädt. Das Museum wurde im Stil des spanischen Barocks und aus rotem Sandstein erbaut, was es zu einem echten Blickfang macht.

Auch im Inneren gibt es viel zu bestaunen: In 22 Galerien kannst du interessante Exponate aus den Bereichen Naturkunde, Kunst und Technik erleben. Zu den Highlights gehören dabei Ausstellungstücke von Charles Rennie Mackintosh, die Waffen- und Rüstungssammlung, die naturhistorische Kollektion sowie der museumeigene Bienenstock. All das können die Besucher erleben, während sie durch die imposante Eingangshalle und die Galerien mit ihren großartigen Leuchtern schlendern und dabei der Musik der riesigen Orgel lauschen, die täglich gespielt wird.

Öffnungszeiten:
Mo-Do, Sa: 10-17 Uhr
Fr, So: 11-17 Uhr

Eintritt: frei

3. University of Glasgow

Die University of Glasgow ist nach St. Andrews, wo Prinz William und seine Frau Herzogin Kate studiert haben, die zweitälteste Universität in Schottland. Seit ihrer Eröffnung 1451 wurde sie mehrfach vergrößert. Die Universität ist nicht nur eine echte Augenweide, sondern auch ein «Muss» für alle Harry Potter Fans. Dabei wurde der Film gar nicht hier gedreht, sondern in Alnwick Castle im Nordosten von England. Dennoch erinnert das Gebäude viele Fans an Hogwarts.

Besonders sehenswert ist das Hunterian-Museum, der klösterliche Kreuzgang «Cloisters» und der Bute-Saal. Letzterer steht leider nur selten für Besichtigungen offen. Du kannst die Universität entweder auf eigene Faust erkunden oder an einer einstündigen Führung teilnehmen. Diese wird von Studenten der Universität durchgeführt. Im Anschluss hast du die Möglichkeit, noch etwas auf dem wunderschönen Campus zu verweilen und die einzigartige Atmosphäre aufzusaugen. Oder du genießt vom Fahnenmast der Universität die Aussicht auf Glasgow.

Führungen:
Di-So um 14 Uhr

Tickets:
Erwachsene: £11
Kinder (5-14) Jahre: £5
Senioren: £9

4. Botanic Garden Glasgow

Eine weitere Attraktion von Glasgow ist der Botaniche Garten, der bereits seit 1817 besteht. Er liegt nicht weit vom Universitätsgelände entfernt und bildet mit seinen 20 Hektaren die grüne Lunge der Stadt. Perfekt für einen gemütlichen Spaziergang oder eine Pause nach all dem Sightseeing oder Shopping. Wie wäre es etwa mit einem kleinen Picknick?

In den viktorianischen Glashäusern, die an sich schon eine Attraktion sind, findest du einen Mix aus lokalen Gewächsen und exotischen Pflanzen. Im Außenbereich befindet sich zudem ein Rosen- und ein Kräutergarten. Sollte es mal regnen, kannst du bei einer schönen Tasse Tee im «Tearoom» entspannen.

Öffnungszeiten:
Außengarten: täglich 7 Uhr – Sonnenuntergang
Gewächshäuser: täglich 10-18 Uhr (Sommer) bzw. 10-16:15 Uhr (Winter)

Eintritt: frei

5. Die Necropolis

Weiter geht es mit einer der nächsten Sehenswürdigkeiten von Glasgow: der Necropolis. Du erreichst diesen einmaligen Friedhof über die «Bridge of Sights», (Seufzbrücke). Benannt wurde sie nach den Seufzern der Angehörigen, die ihre toten Verwandten über die Brücke zum Friedhof trugen. Insgesamt 50.000 ehemaliger Bürger der Stadt sind hier auf 14 Hektaren begraben. Daran erinnern circa 3500 aufwändig verzierte Denkmäler und Mausoleen, die dem Friedhof ihr einzigartiges Flair verleihen. Heute werden hier kaum noch Menschen beerdigt, denn dafür ist es erforderlich, dass die Familie bereits eine Grabstelle auf der Necropolis besitzt.

Öffnungszeiten: 7-16 Uhr

Eintritt: frei

6. Glasgow Cathedral (auch bekannt als Mungo’s Cathedral)

Gleich neben der Necropolis befindet sich mit St Mungo’s Cathedral eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Glasgow. Benannt wurde die Kathedrale nach dem ersten Bischof von Glasgow und Stadtgründer: St. Mungo. Dieser lebte von 518 bis 603 und ist in der Krypta der Kathedrale beigesetzt. Neben St Mungos wird die Kathedrale auch of Glasgow Cathedral oder High Kirk of Glasgow genannt. Daher nicht verwirren lassen: es ist immer die gleiche Kathedrale.

St. Mungos ist eine der prächtigsten gotischen Bauten in Schottland und gehört dem Baustil «Early English Style» an. Die jetzige Kathedrale wurde im 13. und 15. Jahrhundert erbaut und ist besonders innen sehr sehenswert. Der Chorraum ist von einem hölzernen Gewölbe umspannt und in den Bögen befinden sich wunderschöne Buntglasfenster.

Öffnungszeiten:
April-September: Mo-Sa 9.30 bis 17.30 Uhr, So 13 bis 17 Uhr
Oktober-März: Mo-Sa 10 bis 16 Uhr, So 13 bis 16 Uhr

Eintritt: frei

7. Clydeside Distillery

Mit der Clydeside Distillery kehrte 2017 die Whisky-Produktion nach Glasgow zurück. Die Single Malt Scotch Whisky-Brennerei hat ihren Sitzt im Gebäude des alten Pumphauses am Fluss Clyde, auch bekannt als «Queens Dock». Das bestens ausgestattete Besucherzentrum zieht rund 65.000 Gäste im Jahr an und wurde 2019 zum «Distillery Visitor Center des Jahres» gewählt. Auf der Tour erfährst du alles Wissenswerte über Whisky und kannst im Anschluss gleich drei Sorten verkosten: einen Lowland-, Highland- und Islay-Whisky. Im Whisky-Shop hast du dann die Möglichkeit, dir eine Flasche als Mitbringsel zu kaufen. Nach all den Informationen kannst du danach im hauseigenen Café etwas entspannen.

Öffnungszeiten:
Mo-So: 10-17 Uhr
(letzte Tour 16 oder 16:30 Uhr im Juli & August)

Eintritt:
Erwachsene: ca. 18 EUR
Senioren: ca. 15.50 EUR
Schüler (8-17): ca. 6 EUR
Kinder: 0 EUR

8. Riverside Museum

Gleich gegenüber der Clydeside Distillery findest du das Riverside Museum. Dieses besticht nicht nur durch seine moderne Architektur, sondern auch durch die spannenden Exponate zur Verkehrsgeschichte: von Pferdekutschen über die ersten Automobile und Lokomotiven bis hin zu einigen der ersten Busse und Straßenbahnen in Schottland. Darüber hinaus wurden im Museum ganze Straßenzüge des «alten» Glasgow nachgebaut. Ein weiteres Highlight liegt vor dem Museum: das Segelschiff Glenlee. Dieses kann von Besuchern kostenlos besichtigt werden.

Öffnungszeiten:
Mo-Do, Sa: 10-17 Uhr
Fr, So: 11-17 Uhr

Eintritt: frei

9. Gallery of modern Art

Ok, ich muss gestehen, moderne Kunst ist nicht so meins. Ich frage mich immer: «Und warum macht man das?». Für alle Fans moderner Kunst ist die Gallery of modern Art (kurz: GoMA) aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Gebäude, das 1778 als Stadtsitz des Tabakhändlers Cunningham erbaut wurde, ist an sich schon sehr beeindruckend und so gar nicht modern.

 

Im Inneren findest du auf drei Etagen Fotografien, Skulpturen, Drucke, Gemälde und viele weitere Exponate. Wechselnde Ausstellungen sorgen dafür, dass es den Besuchern garantiert nicht langweilig wird. Zudem befindet sich im Gebäude eine Bibliothek und ein Café, von dem du einen herrlichen Blick auf Glasgow hast. Vor dem Museum steht eine Statue des Duke of Wellington, die ein Verkehrshütchen trägt. Und nein, das war kein Scherz von Jugendlichen, sondern ist volle Absicht. Moderne Kunst eben!

Öffnungszeiten:
Mo-Mi, Sa: 10-17 Uhr
Do: 10-20 Uhr
Fr, So: 11-17 Uhr

Eintritt: frei

10. Glasgow Science Centre

Eine weitere Sehenswürdigkeit am Fluss Glyde ist das Glasgow Science Center. Die Form des Museums erinnert etwas an ein Gürteltier, daher trägt es auch den Spitznamen «Armadilla» (Deutsch: «Gürteltier»). Als Besucher kannst du hier die Auswirkungen wissenschaftlicher Entdeckungen erkunden – und das sehr anschaulich. Durch viele Spielerein wird Wissenschaft einfach erklärt. Daher eignet sich das Museum auch gut für Kinder.

Ebenfalls auf dem Gelände befinden sich noch ein IMAX-Kino und der Glasgow Tower. Der Turm ist mit seinen 127 Metern Höhe das höchste freistehende Gebäude in Schottland und der einzige Turm weltweit, der sich 360 Grad um die eigene Achse drehen kann. Gegen einen kleinen Aufpreis kannst du mit dem Lift nach oben fahren und von dort die herrliche Panoramasicht genießen.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Mo-So: 10-17 Uhr
November bis März: Mi-Fr: 10-15 Uhr; Sa und So: 10-17 Uhr

Eintritt: frei
Eintritt Glasgow Tower: £3,50 (bei Museumsbesuch), £6,50 (ohne Museumsbesuch)

11. Glasgow Green und People’s Palace

Inmitten des ältesten Parks der Stadt, Glasgow Green, befindet sich ein Palast für das Volk. 1898 wurde der People’s Palace als kulturelles Zentrum für die arme Bevölkerung im Osten Glasgows eröffnet. Damals waren die hygienischen Bedingungen in dem Viertel sehr schlecht. Die Bewohner sollten daher einen Ort haben, an dem sie sich erholen konnten. Auch die Bildung wurde hier gefördert. Heute ist der People’s Palace ein Museum, dass das frühere Leben in Glasgow zeigt. Direkt neben dem Palast befindet sich eine wunderschöne Gartenanlage sowie ein verglaster Wintergarten mit einem gemütlichen Café. Der ideale Ort für eine kleine Verschnaufpause.

Öffnungszeit:
Mo-Sa: 10.30-17 Uhr
So: 12-17 Uhr

Eintritt: frei

12. Glasgow Celtic Park

Natürlich spielt Fussball auch in Glasgow eine ganz große Rolle, beim «The Celtic Football Club» (kurz: «Celtic FC»). Im deutschsprachigen Raum ist der Club als «Celtic Glasgow» bekannt. Die Mannschafft, die den offiziellen Spitznamen «The Bhoys» trägt, spielt traditionell in grün-weiß gestreiften Trikots. Ihr bisher größter Erfolg war 1966/67 der Gewinn des großen Triples (nationale Meisterschaft, nationaler Pokal und Europapokal der Landesmeister).

Natürlich braucht eine erfolgreiche Fussball-Mannschaft auch ein entsprechendes Stadium. Bei Celtic Glasgow ist dies der Glasgow Celtic Park. Fussball-Fans haben die Möglichkeit, das Stadion während einer einstündigen Tour zu besichtigen. Besonders beliebt ist dabei die Tour mit anschliessendem 3-Gänge-Menü und Sicht auf das Spielfeld.

Tickets Stadiontour:
Erwachsene: ca. 16 EUR
Senioren: ca. 13 EUR
Kinder: ca. 9.50 EUR

Tickets Stadiontour & Abendessen:
Erwachsene: ca. 38.50 EUR
Jugendliche: ca. 15.60 EUR

13. Tennet’s Wellpark Brewery

Nach all dem Sport wäre ein Bier doch jetzt genau das richtige! Die 1740 gegründete Brauerei Tennet’s Wellpark Brewery erreichte 1885 mit dem Produkt «Tennent’s Lager» überregionale Bekanntheit und avancierte schnell zum schottischen Marktführer bei untergärigen Bieren. Bei einer Tour durch die Brauerei kannst du mehr über die Herstellung des Exportschlagers erfahren und diesen auch gleich verkosten.

Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 11-19.30 Uhr
So: 12-18.30 Uhr

Eintritt:
Erwachsene £12,50
Kinder (12-17) + Ermäßigte £9
Familienticket £30 Pfund

14. Pollock House and Gardens

Am Stadtrand von Glasgow befindet sich das Pollock House (auch Pollok House), eines der größten Anwesen des National Trust. Das Herrenhaus ist umgeben von einer wunderschön symmetrisch angelegten Gartenanlage und einem großen Park. Diesen kennst du vielleicht aus der Serie Outlander, wo er als Filmkulisse diente. Die Einrichtung des Anwesens ist pompös und umfasst eine beeindruckende Sammlung spanischer Kunst. Da das Pollock House noch nicht so sehr von Touristen überlaufen ist wie andere Sehenswürdigkeiten in Glasgow, kannst du hier ganz entspannt durch die Räume und den Garten schlendern.

Öffnungszeiten:
Täglich von 10-17 Uhr
Letzter Einlass 16:30 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: ca. 9 EUR
Senioren: ca. 6.50 EUR
Schüler & Studenten (mit Ausweis): ca. 6.50 EUR

15. Buchanan Street

Jetzt ist erst mal Shopping angesagt – und zwar in Glasgows Haupteinkaufstraße, der Buchanan Street. Da sich diese nahe dem Hauptbahnhof, Queen Street Station, und mitten im Zentrum befindet, kannst du sie gar nicht verpassen. In der Buchanan Street findest du das beste Shopping-Angebot der Stadt. In den Geschäften und den beiden angrenzenden Einkaufszentren ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Geschäfte haben täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Achte beim Schlendern durch die Läden auch etwas auf deine Umgebung, denn die Straße selbst ist aufgrund ihrer Schönheit auch schon ein Highlight. Am Ende der Straße liegen die Buchanan Galleries mit der Royal Concert Hall.

16. The Lighthouse

Weiter geht zum Lighthouse, das gleich in der Parallelstraße der Buchanan Street liegt. An der Planung des Geschäftshauses war der schottische Architekt Charles Rennie Mackintosh beteiligt. 1998 wurde das Gebäude im Rahmen des «Glasgow’s Year of Architecture and Design 1999» restauriert. Seitdem trägt es nicht nur den Namen «The Lighthouse», sondern beherbergt auch das National Centre of Architecture and Design. Ein Muss für alle Design- und Architektur-Begeisterten. Von der Aussichtsplattform hast du eine tolle Sicht auf Glasgow und im Willow Tearoom kannst du dir im Jugendstilambiente ein Tässchen Tee gönnen.

Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 10.30-17 Uhr
So: 12-17 Uhr

Eintritt: frei

17. Street Art – die etwas andere Attraktion in Glasgow

Last but not least eine der top Sehenswürdigkeiten in Glasgow: Street Art. An vielen Häuserwänden, an Mauern und in Unterführungen findest du bunte Kunstwerke, denn Glasgow ist eine wahre Hochburg der Street Art. Am besten folgst du dem City Center Mural Trail, um keines der Kunstwerke zu verpassen. Oder buche gleich eine geführte Tour, dann erhältst du zudem die Geschichte und den Hintergrund der Werke erklärt.

Tickets für Sehenswürdigkeiten in Glasgow

Wenn du lange Warteschlangen vermeiden möchtest, lohnt es sich die Tickets vorab online zu bestellen. Bei einigen Highlights wie der Stadiontour durch den Glasgow Celtic Park stellst du so auch sicher, dass du überhaupt ein Ticket ergatterst, denn diese sind oft mehrere Tage im Voraus ausgebucht. Auf getyourguide.com* findest du zudem viele Ausflugsmöglichkeiten ins Umland von Glasgow – zum Beispiel in die Highlands oder auf die Isle of Skye.

Autorundreise Großbritannien: Tipps zur Planung

Autorundreise Großbritannien: Tipps zur Planung

Großbritannien lässt sich am besten mit dem Auto erkunden, denn viele Sehenswürdigkeiten sind weit vom nächsten Bahnhof entfernt. Zudem bietet dir eine Autorundreise ein großes Mass an Flexibilität. Bevor es mit der Reise losgehen kann, steht zuerst die Planung an. Zunächst gilt es, sich für eine Region zu entscheiden. Möchtest du die einzigartige Küste Südenglands erkunden, die Nationalparks von Wales durchstreifen, dich in Mittel- und Nordengland auf die Spuren der Römer oder von König Artus begeben oder die einzigartige Natur Schottlands erkunden?

Routen durch Großbritannien

Hast du dich für einen Teil Großbritanniens entschieden, kannst du die Route planen. Welche Sehenswürdigkeiten möchtest du auf deiner Rundreise auf jeden Fall besichtigen? Am besten orientierst du dich daran und legst deine Route darum herum. Stelle dabei sicher, dass du nichts vergisst und schreibe dir die Route auf! Ich bin letztes Jahr bei meiner Rundfahrt durch Südengland doch glatt an Durdle Door vorbeigefahren, weil ich es einfach vergessen hatte. Da ich mich sehr auf die Felsformation gefreut hatte, war ich natürlich sehr enttäuscht.

Im Folgenden findest du einige gute Routen durch England, Wales oder Schottland, an denen du dich orientieren kannst.

Autorundreisen durch Schottland

Für eine erfolgreiche Rundreise mit dem Auto ist die Wahl der richtigen Route entscheidend. Im Folgenden findest du einige Routen durch Schottland, bei denen du nichts falsch machen kannst. Suche dir die Route aus, die am besten zu deinen Wünschen passt.

Autorundreisen durch England

Atemberaubende Hügel-Landschaften, Küstenstreifen, die zum Weltnaturerbe zählen, und viele malerische und geschichtsträchtige Orte und Städte – nur einige Gründe für eine Reise nach England. Mit dem Auto lässt sich England am besten erkunden, hier einige Routen.

Autorundreisen durch Wales

Die walisische Hauptstadt Cardiff und drei wunderschöne Nationalparks – bei einer Autorundreise durch Wales gibt es jede Menge zu entdecken. Mit dem Auto geht dies am besten, da gerade die Nationalparks Snowdonia, Brecon Beacon und Pembrokeshire sonst kaum zu erreichen sind.

Eigenes Auto oder Mietwagen?

Stellt sich die Frage, ob man besser nach Großbritannien fliegt und vor Ort einen Mietwagen bucht oder mit dem Auto anreist. Ich denke, dass bleibt einem jedem selbst überlassen. Sicher spielt aber der Ausgangspunkt eine große Rolle. Die einzige Fähre, die in die Nähe von Schottland geht (Newcastle), legt in Amsterdam ab. Ich wohne in Zürich, so dass für mich die Fahrt bis Amsterdam schon eine halbe Weltreise ist. Daher fliege ich grundsätzlich nach Großbritannien und buche mir vorab einen Mietwagen* . Von Norddeutschland sieht das mit der Entfernung schon ganz anders aus. Da lohnt sich die Anfahrt mit dem Auto eher.

Vorteile Mietwagen: Je nachdem, wo man in Deutschland wohnt, kannst sich die Reisezeit enorm verkürzen. Am Flughafen angekommen, nimmt man entspannt seinen Mietwagen in Empfang und kann direkt das erste Reiseziel in Großbritannien ansteuern.

Nachteile Mietwagen: An den Mietwagen muss man sich immer erst gewöhnen. Die ersten Kilometer sind daher zumindest bei mir mit etwas Herzklopfen verbunden. Bei meiner letzten Autorundreise durch Südengland hatte ich bei Sixt* einen MINI Cooper gemietet, dessen Automatik etwas anders funktionierte als bei meinem Golf. Auf der Fähre zur Isle of Wight, habe ich den MINI daher für einige Minuten nicht starten können. Peinlich!

Vorteile eigenes Auto: Das eigene Auto kennt man schon sehr gut und ist mit der Fahrweise bestens vertraut.

Nachteile eigenes Auto: In Großbritannien herrscht Linksverkehr. Britische Autos haben daher das Lenkrad auf der rechten Seite, so dass man einen besseren Überblick hat. Das erleichtert das Fahren, zum Beispiel bei der Auffahrt auf die Autobahn (Motorway).

Oder doch lieber eine Rundreise mit dem Wohnmobil?

Durch Südengland möchte ich ehrlich gesagt nicht mit dem Wohnmobil fahren, dafür sind mir die Straßen einfach zu eng und der Verkehr zu dicht. Da ist mir die Kombination Mietwagen und Bed & Breakfast doch lieber. Für Schottland bietet sich eine Rundreise mit dem Wohnmobil aber geradezu an. Klar gibt es auch hier viele enge Straßen, aber der Verkehr ist deutlich weniger und das Fahren somit entspannter. Insbesondere im Cairngorms Nationalpark hatte ich die Straßen fast für mich allein.

Es gibt einem ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit, wenn man allein mit dem Wohnmobil durch diese einzigartige wilde Landschaft fährt. Zudem findest du in Schottland viele gut ausgebaute Caravan-Parks. Wenn du möchtest, kannst du sogar wild campen – und das völlig legal. Mieten kannst du ein Wohnmobil bequem über Campanda*. Dort habe auch mein Motorhome gefunden (siehe Bild).

Tipps für deine Autorundreise durch Großbritannien

Generell kann man nicht viel falsch machen, wenn man mit dem Auto durch Großbritannien reist. Ein paar Regeln gibt es aber zu beachten. Hier ein paar Tipps.

Linksverkehr: Der Linksverkehr ist viel einfacher als man denkt. Am besten orientiert man sich am Vordermann. Beim Kreisverkehr fährt man im Uhrzeigersinn. Hier ist es wichtig, sich vorher schon richtig einzuordnen. Nimmt man die erste Ausfahrt, sollte man sich links einordnen, ansonsten bleibt man in der Regel auf der rechten Spur. Einzig bei Ausfahrten (z.B. privates Grundstück oder Parkplatz) muss ich immer kürz überlegen. Am besten kurz innehalten, überlegen wo links ist, und erst dann auf die Straße einbiegen.

Geschwindigkeit: Die Straßenschilder sind in Meilen ausgewiesen (1 Meile = 1,61km). In geschlossenen Ortschaften gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 mph (48km/h), auf Landstraßen 60mph (96km/h) und auf Autobahnen 70mph (113 km/h). 

Wildtiere: Gerade in den Nationalparks und auf den schottischen Inseln sind viele Wildtiere, Schafe und Hühner unterwegs, die gerne die Straßen für sich beanspruchen. Daher ist beim Fahren Vorsicht geboten – insbesondere bei Kurven und an uneinsichtigen Stellen.

Single Track Roads: Je weiter man sich von den Städten entfernt, desto mehr nehmen die großen Straßen ab. Stattdessen gibt es «single track roads», die nur aus einer Fahrbahn bestehen. Der entgegenkommende Verkehr kann durch das Ausweichen in kleine Buchten am Straßenrand («passing places») vorbeigelassen werden. Hier ist Freundlichkeit gefragt. Die Briten signalisieren oft schon von weitem, dass sie dich vorbeilassen. Am besten bedankt man sich mit einem Handzeichen.

Navigationsgerät: Es gibt Fahrer, die lieben es, anhand von Landkarten zu fahren. Da ich grundsätzlich allein unterwegs bin, bin ich froh, dass es Navis gibt. Das macht das Fahren deutlich entspannter. Navis dazu buchen wird teuer, daher nehme ich zur Sicherheit mein eigenes mit. Inzwischen verfügen jedoch die meisten Neuwagen über ein eigenes Navi, so dass ich meines schon seit drei Jahren nicht mehr gebraucht habe.

Gründlicher Check: Gerade in ländlicheren Gebieten oder auf den schottischen Inseln sind Werkstätten rar, insbesondere wenn das Auto am Wochenende liegen bleibt. Wer mit dem eigenen Auto anreist, sollte daher vorher noch mal bei der eigenen Werkstatt vorbeifahren und einen kurzen Check machen.

Versicherungsnachweis: In den letzten Jahren ist es mir immer wieder passiert, dass ich vor Ort zusätzlich Geld bezahlen musste, um «optimal abgesichert» zu sein. Dabei war ich mir sicher, dass ich bereits online das Rundum-Sorglos-Paket gebucht hatte. Autovermittler wie billiger-mietwagen.de* schicken ihren Kunden inzwischen eine Bestätigung auf Englisch, die dies auch belegt. Diese Bestätigung kann man dem Mietwagenpersonal vor Ort vorlegen und spart sich somit nervige Verkaufsgespräche.

Top 10 Sehenswürdigkeiten in Edinburgh

Top 10 Sehenswürdigkeiten in Edinburgh

Wer Schottland besucht, kommt an einem Besuch der Hauptstadt Edinburgh nicht vorbei. Sie gilt nach London als meistbesuchte Stadt im Vereinigten Königreich. Bei den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die du in Edinburgh findest, ist dies nicht verwunderlich. Damit dir keine entgeht, habe ich die 10 Top Sehenswürdigkeiten in Edinburgh zusammengestellt.

1. Edinburgh Castle

Hoch oben auf dem erloschenen Vulkan Castle Rock thront das Edinburgh Castle*, die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Edinburgh. Erwähnt wurde die Burg zum ersten Mal im 14. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Tod von König Malcom III. Mit der Herrschaft der Stuarts wurde das Schloss zu einer der wichtigsten Königsburgen Schottlands. Seit 1996 befindet sich auch der Stone of Scone wieder im Schloss, auf dem die schottischen und englischen Könige gekrönt wurden.

Innerhalb des Edinburgh Castle befindet sich eine weitere top Attraktion von Edinburgh: das National War Museum. Der Eintritt für das Museum ist bereits im Ticketpreis für das Edinburgh Castle enthalten. Das Museum zeigt die Kriegsgeschichte Schottlands und stellt durch militärische Artefakte und persönliche Schätze die gewonnen und verlorenen Schlachten Schottlands dar.

Öffnungszeiten:
26. März bis 30. September: 9.30-18.00 Uhr (täglich)
1. Oktober bis 31. März: 9.30-17.00 Uhr (täglich)
Neujahr: 11.00-17.00 Uhr

Das National War Museum öffnet 15 Minuten später und schließt 15 Minuten früher.

Tickets:
Erwachsene: ca. 21.00 EUR
Senioren: ca. 16 EUR
Kinder: ca. 12 EUR

Die Preise variieren leicht, je nach Wechselkurs.

Zu den Tickets*

2. National Museum of Scotland

Das National Museum of Scotland besteht eigentlich aus zwei Museen: dem 1998 neu eröffneten Museum of Scotland und dem angrenzenden Royal Museum. Beide Museen wurden zu einem vereint. Das Museum of Scotland fokussiert sich auf die schottische Geschichte und Kultur, während das Royal Museum Exponate zu Naturwissenschaften, Technik und Kunst ausstellt. Der Eintritt ist frei.

Meine Erwartungen an das Museum waren nicht groß, aber ich wurde positiv überrascht. Statt langweiligen Exponaten findest du hier Stücke direkt aus dem Leben, z.B. Kleidung aus verschiedenen Epochen und Fahrzeuge. Es gibt viel zum ausprobieren, was das Museum auch für Kinder spannend macht.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10.00-17.00 Uhr

Zur Webseite

3. Scottish National Gallery

Die Scottish National Gallery wurde 2004 eröffnet und umfasst zwei Gebäude, die miteinander verbunden sind: die National Gallery und die Royal Scottish Academy. Das Museum beherbergt einige der großartigsten Kunstwerke der Welt, darunter Meisterwerke von Botticelli, Raphael, Rembrandt, Vermeer, Turner, Monet, Van Gogh und Gauguin. Die Sammlung umfasst Gemälde, Drucke, Zeichnungen und Skulpturen vom 14. bis zum 19. Jahrhundert. Darüber hinaus befindet sich in der Scottish National Gallery die größte Sammlung schottischer Kunst vom 17. bis zum 19. Jahrhundert mit Werken von Ramsay, Raeburn, Mc Taggart und Wilkie.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10.00-17.00 Uhr
Donnerstag: 10.00-19.00 Uhr

Zur Webseite

4. St Giles’ Cathedral

Die St. Giles’ Cathedral (auch High Kirk of Edinburgh) ist die Hauptkirche der Church of Scotland und das obwohl sie als katholische Kirche nie Kathedrale war. Die Kirche gilt als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Edinburgh. Sie befindet sich an der Royal Mile, der Hauptachse der Stadt. Zum ersten Mal erwähnt wurde die Kirche 854, das gegenwärtige Gebäude existiert wahrscheinlich seit 1120. Besonders sehenswert sind die zahlreichen Glasfenster in der Westfassade (The Great West Windows), die 1985 von dem isländischen Künstler Leifur Breidfjörd entworfen wurden.

5. The Royal Botanic Garden Edinburgh

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Edinburgh ist der Royal Botanic Garden. Auf 28 Hektar bietet der royale Garten Erholung vom Sightseeing inmitten exotischer Pflanzen und viktorianischer Gewächshäuser. Zur Eröffnung 1670 verfügte der botanische Garten über eine Fläche, die nicht größer als ein Tennisplatz war. Heute verteilt sich der Garten auf vier Standorte in Edinburgh, Dawyck, Logan und Benmore. Jeder von ihnen hat seine eigene Spezialisierung. In den Gartenabschnitten findest du Treibhäuser, Baumgärten und über 10.000 verschiedene Pflanzenarten – darunter Pflanzen aus Schottland, aber auch Exoten aus China oder Kanada.

6. Edinburgh Zoo

Der Edinburgh Zoo wird jährlich von 600.000 Besuchern aus aller Welt besichtigt und ist damit eine der Hauptattraktionen der Stadt. Eröffnet wurde der Zoo bereits 1913. Er umfasst mehr als 1.000 Tiere, die auf 33 Hektar Land ihren Platz untergebracht sind. Aufgrund des kühlen Klimas konzentriert sich der Zoo überwiegend auf Säugetiere und Vögel, es gibt aber auch einige Reptilien und Amphibien zu bestaunen. Highlight des Zoos sind die Koalas und die großen Pandas, die jeweils zu den einzigen in Großbritannien zählen. Zudem ist der Zoo bekannt für seine Pinguine. Die ersten kamen bereits durch eine Walfangexpedition im Jahr 1914 nach Edinburgh.

Öffnungszeiten:
November bis Februar: 10-16.00 Uhr (täglich)
Oktober und März: 10-17.00 Uhr (täglich)
April bis September: 10-18.00 Uhr (täglich)

Preise:
Erwachsene: 19.60 EUR
Senioren: 16.80 EUR
Schüler: 16.80 EUR

Zu den Tickets*

7. Calton Hill

103 Meter über der Stadt bietet der Calton Hill eine einzigartige Aussicht auf Edinburgh und gehört allein dadurch schon zum Sightseeing-Programm vieler Touristen. Darüber hinaus befinden sich auf dem Calton Hill einige interessante Gebäude und Sehenswürdigkeiten. Etwa das St. Andrew’s House, das seit 1999 Sitz der Schottischen Regierung und des ersten Ministers ist. Weitere Highlights auf dem Calton Hill sind das National Monument, das Observatory House, das City Observatory und die Portugiesische Kanone.

8. Palace of Holyroodhouse

Der Holyrood Palace oder auch Palace of Holyroodhouse ist die offizielle Residenz der britischen Königsfamilie in Schottland. Das Schloss liegt am östlichen Ende der Royal Mile, die von dort bis hinauf zum Edinburgh Castle führt. An das Schloss angegrenzt befindet sich der Holyrood Park. Mindestens einmal im Jahr hält sich Königin Elisabeth II. im Holyrood Palace auf – und zwar während der sogenannten Holyrood-Woche. Deutlich mehr Zeit verbringt die Königin jedoch in dem schottischen Schloss Balmoral Castle, der Sommerresidenz der königlichen Familie.

Öffnungszeiten:
November bis März: 9.30-16.30 Uhr (täglich)
April bis Oktober 9.30-18.00 Uhr (täglich)

Tickets:
Erwachsene: 19.80 EUR
Senioren (ab 60 Jahren): 17.90 EUR
Schüler (mit Ausweis): 17.90 EUR
Kleinkinder (unter 4 Jahren): 0 EUR

Zu den Tickets*

9. Royal Yacht Britannia

Mehr als 40 Jahre lang war die Britannia, der schwimmende Palast von Königin Elisabeth II. und ihrer Familie. Charles und Diana verbrachten auf der Britannia ihre Flitterwochen und die Königin reiste mit der Yacht zu vielen ihrer Staatsbesuche. 1997 wurde die königliche Yacht außer Dienst gestellt. Heute liegt sie am Ocean Drive in Edinburgh vor Anker und kann besichtigt werden. Bei einer Besichtigung siehst du die imposante Brücke, den beeindruckenden großen Saal, das Wohnzimmer und natürlich die unteren Decks mit den Mannschaftsquartieren und dem Maschinenraum.

Bei meinem Besuch in Edinburgh hatte ich eigentlich nicht viel Lust auf die Royal Yacht Britannia, letztlich hat sich der Ausflug aber als ein echtes Highlight erwiesen. Ich habe mir im Café der Yacht eine typische „English Tea Time“ mit Lachs-Sandwich, Cream Tea und Sekt gegönnt – und das bei strahlendem Sonnenschein und Blick aufs Meer. Zudem war es spannend sich die Räume der königlichen Familie und der Mannschaft anzuschauen, da man den Eindruck hatte, sie wären eben noch da gewesen.

Öffnungszeiten:
Die Öffnungszeiten variieren von Monat zu Monat. Zwischen 9.30-15.30 Uhr ist jedoch immer geöffnet.

Tickets:
Erwachsene: 20.45 EUR
Senioren: 18.00 EUR
Kinder: 10.50 EUR
Kleinkinder (unter 4 Jahren): 0 EUR

Zu den Tickets*

10. Camera Obscura Edinburgh

Last, but not least eine weitere der Sehenswürdigkeiten in Edinburgh. Die Camera Obscura ist etwa 150 Jahre alt und eine tolle Alternative, wenn das Wetter mal nicht mitspielt. Aber auch bei Sonnenschein lohnt sich ein Besuch, denn hier befindet sich das größte 3D-Hologrammdisplay Europas. Auf sechs Etagen kannst du in eine Welt zwischen Realität und Illusion eintauchen. Von der obersten Etage aus hast du zudem einen tollen Blick auf die Stadt.

Öffnungszeiten:
Täglich: 9.00-22.00 Uhr

Tickets:
Erwachsene: 17.80 EUR
Senioren: 15.79 EUR
Schüler: 13.50 EUR
Kinder (unter 4 Jahren): 0 EUR

Zu den Tickets*

Touren in Edinburgh und Ausflüge in die Umgebung

Am einfachsten und entspanntesten kannst du Edinburgh mit dem Bus (Hop-On Hop Off)* erkunden. Der Bus hält an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten und insgesamt 12 Haltestellen, so dass du jederzeit einsteigen und zur nächsten Attraktion weiterfahren kannst. Darüber hinaus gibt es Bustouren zu bestimmten Themen – etwa die Ghost Bus Tour of Edinburgh* oder die Edinburgh Dungeon Tour*. Ein weiterer Tipp ist das Transferticket mit dem Airlink-Bus* vom Flughafen in die Stadt und zurück. Dieses ist mit ca. 5 EUR deutlich günstiger als ein Taxi. Alternativ kann man aber auch die Tram nehmen, die vom Flufhafen direkt ins Zentrum fährt.

Wenn du alle Sehenswürdigkeiten in Edinburgh gesehen und noch etwas Zeit übrig hast, kannst du auch einen Ausflug in die Highlands unternehmen. Von Edinburgh starten diverse Touren – etwa zum Loch Lomond, Loch Ness oder dem berühmten Tal Glencoe.

Die besten Reiseführer für Edinburgh

Am Anfang einer Reise nach Edinburgh steht die Vorbereitung. Sind Flug und Hotel gebucht, gilt es die schönsten Sehenswürdigkeiten, die coolsten Shopping-Gelegenheiten und die besten Geheimtipps herauszufinden. Dabei helfen eine Internetrecherche und natürlich auch Reiseführer. Kompakt, mit 12 EUR recht preiswert und dennoch informativ ist der Reiseführer von MARCO POLO. Mit 11 EUR noch etwas günstiger sind die Reiseführer von DuMont und der von Reise Know-How. Beide sind praktisch, fundiert und informativ. Zudem verfügen beide über einen großen Stadtplan.

Ich persönlich finde auch den Reiseführer „111 Orte in Edinburgh, die man gesehen haben muss“ spannend. Dieser ist etwas anders aufgebaut, als die üblichen Reiseführer. Pro Seite findest du hier je eine Sehenswürdigkeit von Edinburgh inklusive Beschreibung. Und wenn du planst, mehr von Schottland zu erkunden, kann ich dir den Lonely Planet Reiseführer Schottland wärmstens empfehlen. Mit diesem habe ich schon die ein oder andere Schottland-Reise unternommen.

Top 15 Sehenswürdigkeiten in Irland

Top 15 Sehenswürdigkeiten in Irland

Eigentlich geht es auf unserer Seite ja um England oder vielleicht noch Großbritannien. Aber Irland? Da Irland viele Gemeinsamkeiten mit England hat, und das nicht nur aufgrund seiner Geschichte, liegt mir das Land sehr am Herzen. Wahrscheinlich geht es dir ebenso. Daher habe ich mich entschlossen, künftig auch immer mal wieder spannende Informationen zu Irland auf meiner Seite zu veröffentlichen. Den Anfang macht dieser Artikel über die beliebtesten und interessantesten Sehenswürdigkeiten in Irland.

1. Cliffs of Moher

Die Cliffs of Moher an der irischen Westküste sind nicht nur die berühmtesten Klippen des Landes, sondern auch eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Irland. Jährlich bestaunen über eine Million Besucher das Naturspektakel. Die Cliffs of Moher stecken sich über 7,5 Kilometer und ragen circa 200 Meter aus dem atlantischen Ozean heraus. Früher konnten sich besonders Mutige bis bis an den Rand der Klippen heranwagen. Inzwischen wurde zur Sicherheit der Touristen jedoch eine Schutzwand errichtet.

Die Gegend um die Cliffs von Moher eignet sich hervorragend zum Wandern. Zwischen Liscannoer und Doolin bestehen 20 Kilometer Wanderweg, die Besucher nicht nur entlang der Klippen führen, sondern auch Gelegenheit bieten, die einzigartige Tierwelt hautnah zu erleben. Papageientauscher und Kormorane sind nur sind nur zwei Vogelarten, die hier ihre Nistplätze haben.

2. Powersourt Gardens und Waterfalls

Nahe Dublin befindet sich das Powerscourt House, das stattliche Herrenhaus der aristokratischen Familie Wingfield. Berühmt ist aber weniger das Herrenhaus, sondern dessen Gärten und der nahegelegene Wasserfall. Die Gärten bestehen aus italienischen und japanischen Elementen und verschmelzen am Ende mit dem irischen Teil – der einzigartigen Landschaft der Wicklow Mountains. Etwa fünf Kilometer vom Powerscourt House befindet sich der 120 Meter hoher Wasserfall, der nicht nur der höchste in Irland ist, sondern auch zahlreichen Hollywood-Filmen als Kulisse diente.

19603 vermachte Königin Elisabeth I. die Ländereien von Powerscourt an Sir Richard Wingfield für seine Dienste in Frankreich, Portugal, Flandern und Irland. Dieser ließ auf dem Anwesen ein Herrenhaus und eine Parkanlage errichten. Im 19. Jahrhundert wurden das Anwesen und insbesondere die Gärten vom siebten Viscount von Powerscourt und dem gichtkranken Baumeister Daniel Robertson komplett neugestaltet. Bis zum heutigen Tag zeigen die Gärten vornehmlich die Handschrift der beiden.

Sehenswürdigkeiten Irland - Powerscourt House

4. Boyne Valley: Newgrange & Monasterboice

Im Boyne-Tal, nördlich von Dublin und nahe der Stadt Drogheda, befindet sich gleich mehrere wichtige Sehenswürdigkeiten von Irland: Battle of the Boyne, Monasterboice und Newgrange.

Battle of the Boyne erinnert an ein entscheidendes Ereignis der irischen und nordirischen Geschichte. Am Fluss Boyne in der Nähe von Rosnaree konnte König Wilhelm III. von England den ehemaligen König von England Jakob II. aus dem Hause Stuart besiegen und die Insel Irland zurückerobern. Bei Monasterboice handelt es sich um eine Klosteranlage, die 1097 bei einem Feuer nahezu zerstört wurde und seitdem als Friedhof genutzt wird. Bekannt ist Monasterboice für den Rundturm und die drei Sandstein-Hochkreuze aus dem 9. Jahrhundert.

Besonders sehenswert ist Newgrange, das bekannteste Ganggrab Irlands. Vermutlich wurde Newgrange um 2.500 v. Chr. erbaut. 1962 wurde es vollständig wiederhergestellt und ist seit 1993 eingetragenes Weltnaturerbe. Bei einer Führung können Sie das Innere des Grabs besichtigen – sofern Sie nicht unter Platzangst leiden. Ein 19 Meter lang führt in eine kleine Halle, dort wird das Licht ausgeschaltet und der Sonnenaufgang zur Wintersonnenwende demonstriert. Ein unvergessliches Erlebnis!

Anreise: Wer Newgrange besichtigen möchte, muss erst zum Besucherzentrum auf der anderen Seite des Flusses. Von dort fahren Shuttlebusse zu Newgrange und Knowth, einem weiteren Ganggrab.

3. Wicklow Mountains & Glendalough

Die Wicklow Mountains, südlich von Dublin, zählen aufgrund ihrer beeindruckenden Kulisse zu den top Sehenswürdigkeiten in Irland. Im Herzen der Wicklow Mountains befindet sich ein Tal mit zwei Seen und der ehemaligen Mönchssiedlung Glendalough, die im 7. Jahrhundert vom heiligen Kevin gegründet wurde. Noch heute sind der 33 Meter hohe Rundturm der Siedlung sowie einige der Gebäudeteile und Gräber gut erhalten. Die Klosteranlage und die atemberaubende Landschaft faszinieren nicht nur, sondern strahlen auch eine einzigartige Ruhe aus.

Wanderfreunde kommen im den Wicklow Mountains – insbesondere in der Gegend um Glendalough – voll auf ihre Kosten. Der Wicklow Way führt beispielsweise von Dublin über Glenadlough bis nach Clonegal. Ein noch schönerer Weg führt von Glendalough zum Upper Lake und um den See herum. Auf diesem Weg kannst du den Schlafplatz des heiligen Kevin besichtigen oder die Aussicht vom Aussichtspunkt „The Spinc“ genießen. Doch Vorsicht: Der Pfad zum Aussichtspunkt führt nahe an einer gefährlichen Felskante entlang und ist daher gut ausgerüsteten und erfahrenen Wanderern vorbehalten. Daneben gibt es viele kleinere Wanderrouten.

5. Trim Castle

Trim Castle ist bekannt aus dem Film Braveheart und die größte normannische Burg in Europa. Sie befindet sich direkt am Fluss Boyne. Der Bau begann im Jahr 1172 unter Leitung von Hugh de Lacy, der durch die Architektur ein Gefühl der normannischen Stärke vermitteln wollte, um sich von den gälischen Iren abzugrenzen. Zusammen mit einem beeindruckenden, dreigeschossigen Bergfried, wurden Ringmauern und ein Torhaus errichtet, die von einem Wassergraben umschlossen wurden.

Nach einer Renovierung, die mehr als sechs Millionen Euro kostete, ist Trim Castle heute für die Öffentlichkeit zugänglich. Man kann das Gelände auf eigene Faust erkunden, wobei die vielen Informationstafeln sehr hilfreich sind. Der beste Weg, um die Geschichte der Burg zu verstehen, ist jedoch eine Führung. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt sich in den Sommermonaten eine Besichtigung am Vormittag.

Sehenswürdigkeiten Irland

6. Kilkenny

Die Stadt Kilkenny im Südosten Irlands ist für das gleichnamige Bier und ihre vielen mittelalterlichen Bauten und berühmt. In der Nähe von Kilkenny befinden sich gleich mehrere interessante Sehenswürdigkeiten. Da wäre zum einen die Kathedrale von Canice, die zwischen 1202 und 1260 auf dem Gelände eines ehemaligen Klosters errichtet wurde und die zweitgrößte in ganz Irland ist. Neben der Kathedrale erhebt sich ein 31 Meter hoher Rundturm, von dem aus sich ein toller Blick auf Kilkenny bietet. Des Weiteren befindet sich hier das Kilkenny Castle, das von 1204 von William de Marechal auf einem Hügel südlich des Stadtkerns erbaut wurde und von 1391 bis 1935 der Familiensitz des Adelsgeschlechts Ormond war.

7. Ring of Kerry

Der Ring of Kerry ist eine Straße, die rund um die Halbinsel Iveragh führt und zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Irland. Etwa zwei Drittel der 179 Kilometer langen Strecke führt am Atlantik entlang, so dass man während der Fahrt eine atemberaubende Aussicht hat. Allerdings sollte man sich beim Fahren nicht von der Aussicht ablenken lassen, denn die Straßen sind sehr schmal und kurvig. Lieber regelmäße Zwischenstopps einlegen, um die Aussicht zu genießen. Aufgrund der Lage am Golfstrom ist das Wetter auf der Halbinsel Iveragh für irische Verhältnisse recht mild und die Vegetation vielfältig. Daher verwundert es nicht, dass die Gegend im Sommer viele Urlauber anzieht.

Tipp: Die Insel „The Skellig“ außerhalb des Rings of Kerry wurde kürzlich berühmt. Es ist die Insel auf der Luke Skywalker im Film „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ lebt. Wer die Insel besuchen möchte, sollte jedoch früh aufstehen. Täglich dürfen nur 180 Personen auf die Insel übersetzen.

8. Blarney Castle

1210 wurde die im 10. Jahrhundert erbaute Holzburg durch einen Steinbau ersetzt. Die Burg diente dem König von Munster, Dermot McCarthy, als Familiensitz. 1646 nahmen die Truppen von Oliver Cromwell die Burg mittels Kanonenfeuer ein. Nach der Einnahme mussten sie jedoch feststellen, dass die Einwohner bereits durch drei lange Tunnel mit allen Wertgegenständen entkommen waren. Nach der Besteigung des Throns durch Karl II., gelang die Familie McCarthy wieder in den Besitz der Burg und blieb dies bis 1690 als alle irischen Adeligen enteignet wurden.

In Barney Castle befindet sich der Stein der Sprachgewandheit. Wer diesen Stein küsst, so die Legende, erhält die Gabe des freien Sprechens. Alles Unfug? Die zahlreichen Besucher, die den Stein täglich küssen, sehen dies sicher anders. Nicht umsonst ging der Begriff „Blarney“, der heute für unnötiges Gerede steht, in die englische Sprache ein.

9. Giant’s Causeway

In Nordirland befindet sich der »Damm der Riesen«. Diese spektakuläre Küstenlandschaft in der Nähe der nordirischen Stadt Derry gehört seit dem Jahr 1987 zum Weltkulturerbe und ist eine der top Sehenswürdigkeiten in Irland. Besucher können am Giant’s Causeway 37.000 unterschiedlich hohe Basaltsäulen mit einer sechs- bis zehneckigen Form bestaunen. Entstanden sind die Säulen vor ca. 60 Millionen Jahren aus Vulkanen. Sie fügen sich wie Stufen ineinander und fallen zum Meer hin ab. Der Legende nach hat sich hier der Riese „Fionn mac Cumhaill“ einen Weg gebaut, um sich mit einem Widersacher aus Schottland messen zu können.

Tipp: Fans der Serie Games of Thrones können auf der Game Of Thrones And Giants Causeway Tour* einige der Originalschauplätze der Serie besichtigen.

10. Killarney National Park

Der Killarney-Nationalpark liegt im Südwesten Irlands auf der Halbinsel Iveragh und nahe der Stadt Killarney. Er ist über 100 km² groß und umfasst die drei Seen Lough Leane, Muckross Lake und Upper Lake. Zudem befindet sich im Nationalpark einer der ältesten Eichenwälder Irlands. Neben den Eichen wachsen im Park auch Eiben, Moose, Flechten und Farne. Aufgrund des Einflusses des Golfstroms blühen hier zudem zahlreiche Pflanzen, die sonst nur im Mittelmeer anzutreffen sind, zum Beispiel Erdbeerbäume und Rhododendron-Sträucher.

Touristischer Mittelpunkt des Killarney-Nationalpark ist das Muckross House. Das Herrenhaus der Familie Herbert wurde 1843 errichtet und kann heute besichtigt werden. Es liegt am Ufer des Muckross Lake. In der Nähe von Muckross House befindet sich auch ein Touristenzentrum, von dem aus man das Museum „Kerry County Life Experience“ besuchen kann. Der Besucher erhält dort Einblick in das ländliche Leben um 1930 und kann Handwerkern bei der Arbeit zuschauen.

11. Die Burren

Nahe der Cliffs of Moher befindet sich die Karstlandschaft „die Burren“. Der Name „Burren“ ist aus dem irischen Wort »bhoireann« abgeleitet und bedeutet »steinig«. Die Landschaft im Norden der Grafschaft Clare trägt diesen Namen zu Recht. Das steinige Karstplateau ist von Erdspalten durchzogen. 1991 wurde auf 1150 ha der Burren-Nationalpark eingerichtet. Vor allem für Blumenliebhaber ist eine Wanderung durch „die Burren“ ein Abenteuer, denn obwohl die Landschaft trocken und dürr erscheint, wachsen hier Blumen, die sonst eher in den Alpen zu finden sind. Grund dafür sind ausgedehnte Höhlensysteme und Flüsse, die sich unter der Oberfläche befinden.

12. Rock of Cashel

Der Felsen „Rock of Cashel“, nahe der Stadt Cashel, gilt als Wahrzeichen Irlands. Er erhebt sich 65 m hoch und wurde schon im Altertum als Sitz von Feen und Geistern verehrt. Im 4. Jahrhundert eroberte der Clan der Eoghanachta, die späteren MacCarthys, den Felsen und baute ihn zum Herrschersitz der Könige von Munster aus. Dieser war auf Grund seiner erhöhten Lage von strategischer Bedeutung. Der Heilige Patrick machte die Festung im 5. Jahrhundert zum Bischofssitz. Die Ruinen, die man heute auf dem Hügel findet, stammen größtenteils aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

13. Dingle Halbinsel

Die Dingle Halbinsel bietet eine wunderschöne Landschaft, viele abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten und lange Sandstrände. Der „Ring of Dingle“ gilt als der kleine Bruder des „Ring of Kerry“ und bietet wie dieser einer herrliche Aussicht auf die Landschaft entlang der Küste. Die Stadt Dingle, die der Halbinsel den Namen gab, besitzt den größten Fischereihafen in ganz Irland. Eine besondere Attraktion ist jedoch ein Bootsausflug zum Delfin „Fungie“, der seit 1984 der berühmteste Einwohner der Halbinsel und Held von Gedichten und Dokumentationen ist.

14. Belfast

Belfast befindet sich nicht wirklich in Irland, sollte aber dennoch Bestandteil einer Irlandreise sein – vor allem da man die nordirische Hauptstadt innerhalb einer Autostunde von Dublin aus erreichen kann. Belfast ist nicht allzu groß. Die meisten Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus, Titanic Belfast*, HMS Belfast (zur Zeit in London) und das Ulster Museum kannst du daher perfekt zu Fuß erkunden. Um einen Einblick in die bewegte Geschichte Belfast zu erhalten, empfiehlt sich die Fahrt mit einem der Black Caps* (ca. 70 EUR für 2 Personen). Die Taxifahrer erzählt dir während der Fahrt vom Nordirland-Konflikt und zeigt dir die Peace-Line sowie andere interessante Orte der Stadt.

15. Dublin

Ein Besuch Irlands beginnt und endet meist in der Hauptstadt Dublin. Für Dublin solltest du auf deiner Reise auf jeden Fall einige Tage Zeit einplanen, denn hier gibt es jede Menge zu besichtigen. Allein im Guiness Storehouse kann man einen ganzen Nachtmittag verbringen. Hinzu kommen einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Irland – etwa das Trinity College, das Dublin Castle, das Gefängnis Kilmainham Gaol und das berühmte Viertel Temple Bar mit seinen vielen Pubs. Auch der Phoenix Park, in dem sich zudem der Zoo von Dublin befindet, ist sehr sehenswert.

Die besten Reiseführer für Irland

Am Anfang einer jeden Reise steht die Recherche. Auch ich habe mich erst einmal über Irland und die schönsten Sehenswürdigkeiten informieren müssen, bevor ich meine Reise antrat. Einige Reiseführer, die dabei besonders hilfreichen waren, sind der „Reiseführer Irland“ von Lonely Planet*, das NATIONAL GEOGRAPHIC Reisehandbuch Irland* und der Irland Reiseführer vom Michael Müller Verlag*. Daneben gibt es jede Menge weitere Reiseführer für Irland, die sich zum Teil auch spezialisiert, zum Beispiel auf Reisen mit Kindern.

Ausflüge und Touren in Irland

Wer keine Lust hat, Irland mit dem Auto zu erkunden, oder nur über begrenzte Zeit verfügt, kann viele der top Sehenswürdigkeiten auch bei organisierten Touren und Ausflügen erleben. Insbesondere ab Dublin starten viele spannenden Ausflüge, zum Beispiel zu den Cliffs of Moher.

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