London: 10 Tipps für Einsteiger

London: 10 Tipps für Einsteiger

Ich liebe London! Auch wenn ich dort nicht mehr leben möchte (dafür ist mir die Stadt doch zu groß), komme ich mindestens einmal im Jahr nach London zurück und genieße das bunte Treiben dieser einzigartigen Metropole. Manchmal reise ich mit einer Freundin nach London, meist reise ich aber allein. Aber egal, ob du allein reist, mit Freunden, deinem Partner bzw. deiner Partnerin oder deiner Familie – London ist eine tolle Stadt, in der du viel unternehmen kannst. Im Folgenden findest du einige Tipps.

1. Besichtige die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Gerade, wenn du zum ersten Mal in London bist oder noch nicht oft da warst, gibt es viele Sehenswürdigkeiten für dich zu erkunden. Buckingham Palace, London Eye, Houses of Parliament, Big Ben, Tower of London, Tower Bridge, St. Paul’s Cathedral, Westminster Abbey und The Shard sind nur einige von vielen spannenden Sehenswürdigkeiten in London. Allein mit den Highlights bist du sicher schon einige Tage beschäftigt.

Auch nach so vielen Besuchen, schaue ich mir gerne noch mal die ein oder andere dieser Sehenswürdigkeit an. Die Tickets kaufe ich online (z.B. via getyourguide.de*) – wenn möglich gleich als «Fast Track», um lange Wartezeiten und -schlangen zu vermeiden. Wenn du mehrere Sehenswürdigkeiten innerhalb kurzer Zeit besichtigen möchtest, empfiehlt sich der Kauf des London Pass. Mit diesem erhältst du Zugang zu mehr als 80 der wichtigsten Attraktionen, Touren und Museen Londons. Zudem kannst du den Hop-On/Hop-Off-Bustour* nutzen.

London Big Ben

2. Probiere verschiedene Restaurants aus

Was ich an London besonders liebe, ist das Essen. In London leben Menschen aus allen Teilen der Welt. Daher gibt es hier auch Restaurants mit Köstlichkeiten aus aller Welt. Und das tolle: da in den Restaurants auch für die eigenen Landsleute gekocht wird, ist das Essen oft authentisch und nicht so sehr an die europäische Kultur angepasst wie man es sonst kennt. Ich persönliche liebe vor allem die indische, japanische und libanesische Küche. Daher plane ich auch immer mehrere Restaurantbesuche bei meinen Reisen ein.

Übrigens gehe ich meist mittags in Restaurants essen, da es abends recht voll wird und ich mir dann allein doch etwas komisch vorkomme. Zudem bin ich am Abend meist erschöpft vom vielen Sightseeing und Shopping. Daher kaufe ich mir in der Regel etwas Leckeres bei Waitrose, Marks & Spencer Food oder bei einem Take Away und entspanne im Hotelzimmer. Das hat auch den Vorteil, dass ich in Ruhe den nächsten Tag planen kann. Natürlich kann das aber jeder machen, wie er möchte. In der Gruppe oder mit dem Partner bzw. der Partnerin macht es abends sicher mehr Spass schick Essen zu gehen.

Fish & Chips

3. Besuche ein Musical oder Theaterstück

Wenn man in London ist, muss man einfach ein Musical anschauen. Oder, wenn du darauf keine Lust hast, ein Theaterstück. Fast alle Theater befinden sich im Londoner West End, wo du an den diversen Ticket-Shops auch die Tickest für eine Abendvorstellung kaufen kannst. Natürlich kannst du das heute auch bequem online machen und dir dann einen Platz deiner Wahl aussuchen. Das Publikum ist bunt gemischt und besteht auch aus vielen Touristen. Daher fällt man auch als Einzelperson gar nicht auf und kann sich in Ruhe die Vorstellung anschauen. Ich war schon in vielen Musicals, meine absoluten Favoriten sind aber Aladdin und König der Löwen.

Tipp: Möchtest du auch ein Musical besuchen? Hier findest du eine Übersicht der besten Musicals in London.

4. Entdecke neue Plätze

Obwohl ich schon so oft in London war, entdecke ich bei meinen Besuchen immer wieder neue Gegenden, Plätze oder Attraktionen. Und das ist auch nicht verwunderlich, denn London ist wirklich riesig. Daher nehme ich mir auf meinen Besuchen inzwischen immer vor, auch mal Stadtviertel zu besichtigen, in denen ich bisher noch nicht war. Meist hält man sich ja doch immer in der Nähe der berühmten Sehenswürdigkeiten und Shopping-Straßen auf.

Bei meinem letzten Besuch in London bin ich beispielsweise das Südufer an der Themse entlanggebummelt und dabei auf die Hays Galleria gestoßen. Diese kannte ich noch gar nicht. Gerade wenn man etwas Zeit hat, ist es wirklich schön, einfach mal durch neue Ecken von London zu bummeln.

Tipp: Eine Übersicht der schönsten Stadtviertel in London findest du hier.

Hays Galleria

5. Bummle durch deine Lieblingsgegend

Zum einen mag ich es, Neues zu entdecken. Zum anderen komme ich aber auch immer gerne an meine Lieblingsplätze in London zurück. Für mich sind dies vor allem die Straßen von South Kensington, die Kings Road in Chelsea (wo ich früher mal gearbeitet habe), die Londoner Southbank, die Gegend um Kings Cross (hier habe ich mal gewohnt) und das hippe Viertel Greenwich. Wenn ich durch diese Gegenden bummle, kommen schöne Erinnerungen zurück und mir geht richtig das Herz auf!

6. Schau dir die Museen an

In London gibt es so viele tolle Museen! Und das Beste ist: der Eintritt zu den meisten Museen ist sogar kostenlos. Wenn du moderne und zeitgenössische Kunst magst, solltest du unbedingt das Tate Modern besichtigen. Von der Dachterrasse aus hast du zudem einen tollen Blick auf London. Für Kunstliebhaber dürften die National Gallery und die National Portrait Gallery interessant sein.

Das British Museum ist eines der größten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt. Und im Natural History Museum, einem der größten naturhistorischen Museen der Welt, kannst du unter anderem einen lebensechten T-Rex bestaunen. Direkt gegenüber befindet sich das Victoria & Albert Museum, das weltweit die größte Sammlung von Kunstgewerbe und Design beherbergt.

Im Londoner Stadtteil Greenwich findest du das Royal Observatory Greenwich besichtigen, wo mit der «Greenwich Mean Time» (GTM) das Zeitzonensystem beginnt. Ebenfalls in Greenwich liegt der englischer Tee- und Wollklipper «Cutty Sark», der als Museum besichtigt werden kann. Darüber hinaus gibt es in London noch viele weitere interessante Museen, z. B. das Imperial War Museum, das Sherlock Holmes Museum oder das Somerset House.

Tipp: In meinem Artikel «Die 18 besten Museen in London» erhält du einen guten Überblick über die besten Museen der Stadt.

Natural History Museum

7. Stöbere durch die Märkte

Was ich an London besonders liebe, sind die Märkte. Es ist einfach eine tolle Erfahrung, durch die bunten Märkte in London zu schlendern, die einzigartige Atmosphäre in sich aufzusaugen und nach kleinen schätzen Ausschau zu halten. Das tolle daran ist, dass es in London wirklich eine große Auswahl an den unterschiedlichsten Märkten gibt. So findest du auf dem Borough Market zum Beispiel Delikatessen aus der ganzen Welt, auf dem Columbia Road Flower Market neben Blumen auch Schmuck und Kunst, und auf dem Camden Market Schmuck, Kleidung, Möbel, allerlei Kuriositäten und zudem leckeres Street Food.

Sehr bekannt ist der Portobello Road Market. Wenn du auf der Suche nach Vintage-Mode und Antiquitäten bist, wirst du hier fündig. Zudem kannst du gleich noch ein paar Lebensmittel einkaufen. Einer meiner liebsten Märkte in London ist der Brick Lane Market, denn er bietet einen einzigartigen Mix aus coolen Boutiquen, tollen Second-Hand-Läden, ausgefallenen Marktständen und quirligen Cafés und Restaurant. Auch den Covent Garden Market mag ich sehr gerne, denn er bietet eine willkommene Abwechslung beim Bummeln durch das Zentrum von London.

Tipp: Möchtest du noch mehr über die Londoner Strassen- und Flohmärkte erfahren? Hier findest du die 10 schönsten Märkte in London.

Covent Garden in London ist ein toller Ort, an dem man sich auch allein gut unterhalten kann.

8. Gehe Shoppen

Wie bereits erwähnt fliege ich mindestens einmal im Jahr nach London. Zum einen, weil ich die Stadt liebe. Zum anderen, weil man hier so toll shoppen kann! Allein für die Oxford Street brauche ich mindestens einen Tag. Darüber hinaus mache ich grundsätzlich einen Abstecher in die Gegend von Convent Garden, da sich hier einige meiner Lieblingsläden (z.B. Hobbs London) und auch viele kleinere Shops und Boutiquen befinden. Auch die Gegend um High Street Kensington und die Kings Road in Chelsea liebe ich.

Tipp: Du möchtest wissen, wo man in London am besten Shoppen kann? Hier geht es zu den 14 besten Einkaufsmeilen in London. Von günstig bis teuer – für jeden ist etwas dabei!

Shopping in London

9. Nimm an Führungen teil

Natürlich kannst du London auf eigene Faust erkunden. Zwischendurch ist es aber auch nett, mal einen Gang runterzuschalten und sich London und seine interessanten Ecken von jemanden zeigen zu lassen. Glücklicherweise gibt es in London jede Menge Touren, die du buchen kannst. Die Auswahl ist so groß, dass wirklich für jeden etwas dabei ist. Wie wäre etwa die Harry-Potter-Tour, eine Führung durch das Stadion von Tottenham Hotspur oder eine Bootstour entlang der Themse? Es gibt sogar spezielle Touren für Familien – etwa eine Schnitzeljagd.

Hier einige Touren, die spannend für dich sein könnten:

  • Harry Potter Tour: Begib ich auf einen interaktiven Harry-Potter-Rundgang* durch Central London. Die Fahrt kannst du entweder mit dem Boot oder mit der Londoner U-Bahn unternehmen. Dauer: 2,5 Stunden.
  • Jack the Ripper Führung: Folge deinem Guide durch das viktorianische London und begebe dich bei der Jack the Ripper Tour* auf die Spuren des berühmtesten Serienkillers Londons. Dauer: 2 Stunden.
  • FC Chelsea Tour: Der FC Chelsea ist einer der berühmtesten und erfolgreichsten Fussball-Clubs der Welt. Als Fan sollte man sich eine Führung durch Stamford Bridge-Stadion und -Museum* nicht entgehen lassen. Dauer: 1 Stunde
  • Tottenham Hotspur Stadion Tour: Besuche bei dieser Stadion Tour* das neue, hochmoderne Haus des Tottenham Hotspur Football Club. Dauer: 1,5 Stunden.
  • London bei Nacht Bus Tour: Bei dieser unterhaltsamen und informativen London-Tour* fährst du mit einem oben offenen Bus durch die Innenstadt und kannst top Sehenswürdigkeiten wie Big Ben, Harrods, das London Eye und den Trafalgar Square bei Nacht erleben. Dauer: 1,5 Stunden.
  • Bootstouren auf der Themse: Eine Bootstour* ist perfekt, um eine kleine Pause einzulegen und dennoch London und einige seiner Top Sehenswürdigkeiten bestaunen zu können. Optional kannst du einen Besuch des London Eye dazu buchen. Dauer: 45 Minuten bis 1,5 Stunden (je nach Tour).
  • Big-Bus Hop-On/Hop-Off Tour: Erlebe Londons beste Attraktionen ganz bequem bei einer Hop-On/Hop-Off Bus Tour*.

10. Entspanne dich in den Parks

London hat einige super schöne Parks, in denen du eine Pause einlegen und bei einem kleinen Snack entspannen kannst. Der größte und berühmteste ist der Hyde Park, der sich mitten im Herzen von London befindet. Ganz in der Nähe befinden sich einige weitere berühmte Londoner Parks: Kensington Gardens, St. James’s Park und Regent’s Park.

Der Battersea Park ist eine große Parkanlage mit Wald, See zum Bootfahren und einem Zoo für Kinder. Einen traumhaften Blick auf London insbesondere Canary Wharf bietet der Greenwich Park. Hier kannst du auch gleich das Royal Observatory besichtigen. Weitere tolle Parks sind der Holland Park und der Victoria Park. Etwas außerhalb von London liegt Hampstead Heath, ein Erholungsgebiet mit Badeteichen und Wäldern.

Tipp: Einer meiner liebsten Parks ist jedoch Kew Gardens, Londons größte UNESCO-Welterbestätte. Hier findest du eine üppige Gartenlandschaft unter Glas, einen Königspalast, Kunstgalerien und 250 Jahre royale Geschichte. Der Eintritt kostet ca. 15 EUR. Tickets* können online erworben werden.

Kew Gardens
Fowey – hübsches Hafenstädtchen in Cornwall

Fowey – hübsches Hafenstädtchen in Cornwall

Auf meiner Rundreise durch Südengland machte ich auch einen Tagesausflug nach Cornwall. Da sich mein Cottage zu dieser Zeit in der Nähe von Plymouth befand, entschied ich mich für einen Ort, der nicht allzu weit weg war, aber sehr vielversprechend klang: Fowey. Und ich muss sagen, der Ausflug hat sich gelohnt, denn Fowey ist ein superschönes Hafenstädtchen, mit quirligen Gässchen, schönen kleinen Läden und guten Restaurants. Ich verbrachte hier einen wunderbar erholsamen Tag und möchte in diesem Artikel gerne darüber berichten.

Bevor es mit dem Sightseeing losgeht, gilt es erst mal, einen Parkplatz zu finden. Das ist an sich nicht schwer, denn oberhalb des Ortes befindet sich ein öffentlicher Parkplatz, der auch gut ausgeschildert ist. Es gibt nur ein Problem: man kann das Ticket nur mit Kleingeld bezahlen! Dummerweise hatte ich nicht genügend Münzen. Also ging es erst mal bei 30 C hinunter in den Ort und dann den steilen Hang wieder hoch zum Parkplatz, um ein Ticket zu lösen. Damit hatte ich auch schon mein Sportprogramm für den Tag erledigt. Wenn du dir das ersparen möchtest, nimm lieber genügend Münzen mit.

Tipp: Es gibt auch einen kleinen Shuttle-Bus, der im Sommer von der Fowey Parish Church hoch zum Parkplatz fährt. Für den Rückweg am Nachmittag habe ich mir die Fahrt dann gegönnt.

Stadtbummel und Shopping in Fowey

Nachdem die Parksituation endlich geklärt war, ging es los mit Sightseeing bzw. Shopping. Voller Elan schlenderte ich durch die schmalen Gassen und stöberte in den zahlreichen kleinen Läden und zog die einzigartige Atmosphäre des kleinen Küstenstädtchens auf. Statt günstigen Touristentrödel findet man in Fowey wirklich tolle Mitbringsel. In einem Geschäft erstand ich eine schöne silberne Halskette, in einem anderen Salz- und Pfefferstreuer in Form von kleinen Leuchttürmen und in einem kleinen Atelier für Glaskunst kaufte ich handgefertigte Glasschälchen für Ohrringe. Also lauter nützliche Dinge, die mich im Alltag immer wieder an die schöne Zeit in Fowey erinnern.

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Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Fowey

In Fowey und der näheren Umgebung gibt es jede Menge zu entdecken – von alten Kirchen über kleinen Museen bis hin zu einzigartiger Natur, die du auf verschiedenen Wanderwegen oder von der Fähre aus bewundern kannst. Im Folgenden findest eine Übersicht der schönsten Sehenswürdigkeiten in Fowey und Umgebung.

1. Fowey Estuary

Der Fluss Fowey schlängelt sich durch Südcornwall bis er schließlich bei der Fowey Flussmündung (Fowey Estuary) den englischen Kanal erreicht – und das auf beeindruckende Weise. In dem natürlichen Hafen, der auf der einen Seite von Fowey und auf der anderen Seite von Polruan umgeben ist, tummeln sich viele Segelboote. Zusammen mit den hunderten im Hafen verankerten Yachten bilden diese ein tolles Spektakel. An Land kannst du bis zur Landzunge Gribbin Head wandern, von wo aus du einen tollen Panoramablick auf die Flussmündung hast.

Fowey Boote

2. Fowey Parish Church

Die St Fimbarrus Church, auch bekannt als Fowey Parish Church, ist eine anglikanische Kirche im Zentrum von Fowey. Sie liegt in einem kleinen, mit Bäumen gesäumten Innenhof und ist ein Kulturdenkmal der Kategorie I. Im Innenhof befindet sich ein Denkmal, dass den Gefallenen der beiden Weltkriege gewidmet ist. Der Innenhof ist übrigens auch ein super Ort, um auf einer der Bänke eine kleine Pause im Schatten einzulegen.

3. Esplanade

Esplanade ist eine schmale Straße, die von Fowey hinunter zu Readymoney Cove und St Catherine’s Castle führt. Von hier aus hast du eine traumhafte Aussicht auf die Flussmündung und die Häuser auf der anderen Seite des Ufers. Wenn du früh aufbrichst, kannst du sogar den Sonnenaufgang über Poluran bewundern.

4. Polruan Ferry

Alle 10 bis 15 Minuten legt in Fowey die Fähre nach Polruan ab – und das täglich bis 21 Uhr. Die Fähre ist für Einheimische und Touristen gleichermaßen gedacht und sogar Teil des South West Coast Path. Im Winter legt die Fähre von direkt im Zentrum vom Town Quay ab und in den Sommermonaten etwas weiter die Eplanade hinunter am Whitehouse Quay. Die Tickets kosten £2.20 für eine Einzelfahrt. Auf der anderen Seite des Ufers wartet der kleine Ort Polruan mit einigen Restaurants und natürlich dem Poluran Castle auf dich.

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5. Fowey River Gallery

Die Fowey River Gallery ist eine private Kunstgalerie, die sich in einem großen georgianischen Stadthaus befindet, das einst für einen Kaufmann errichtet wurde. Jährlich finden hier rund sechs Ausstellungen statt, die lokalen Künstlern eine Plattform geben. Die ausgestellten Kunstwerke reichen von Gemälden und Illustrationen über Skulpturen bis hin zu Drucken. Zudem werden auch Schals, Schmuck, Taschen und Karten verkauft. Die Fowey River Gallery hat im Sommer sieben Tage die Woche geöffnet.

Mehr Infos: www.foweyrivergallery.co.uk

6. South West Coast Path

Der South West Coast Path ist der längste National Trail in Großbritannien. Er verläuft über 1.014 km (630 Meilen) von Minehead in Somerset, entlang der Küsten von Cornwall und Devon bis nach Poole Harbour in Dorset – und das immer an der Küste entlang. Dabei führt er auch an Fowey vorbei.

South West Coast Path

7. Polkerris Beach

Nur 10 Minuten von Gribbin Head entfernt liegt der traumhaft schöne Strand Polkerris. Das Wasser hier ist super klar und da die Bucht etwas geschützt liegt, ist der Strand vor allem bei sport- und wasserbegeisterten Familien sehr beliebt. Hier kannst du von erfahrenen Lehrern Windsurfen lernen oder mit einem Stand-Up-Paddle (SUP) die Küste entlang paddeln. Nach dem Schwimmen kannst du dann in dem hochdekorierten Restaurant «Sam’s on the Beach» den Abend bei einem leckeren Essen ausklingen lassen.

8. Fowey Aquarium

Direkt am Town Quay liegt das Fowey Aquarium, dass bereits seit 1952 existiert. Auch wenn das Aquarium klein ist, ist es gut geführt. Es zeigt verschiedene maritime Lebewesen an der kornischen Küste – darunter Steinbutts, Meeraale, Karpfenfische, Seebarsche, Oktopusse und Seelachse. Die Fische und auch einige Krabben und Hummer wurden von lokalen Fischern gefangen und werden in großen Tanks gehalten. Kinder lieben vor allem das flache Becken, bei dem sie die Krabben sogar anfassen können.

Mehr Infos: www.foweyaquarium.co.uk

Fowey Aquarium

9. St Catherine’s Castle

Im Jahr 1530 erwartete Henry VIII eine Invasion durch Frankreich oder das Heilige Römische Reich. Daher begann er damit, die Südküste Englands mit Forts abzusichern. Dazu gehört auch das St Catherine’s Castle am Eingang des Hafens von Fowey. Dieses wurde circa 1540 erbaut und während der Napoleonischen Kriege, des Krimkriegs und des zweiten Weltkriegs erneuert und mit stärkeren Waffen versehen.

10. Fowey Museum

Das kleine Fowey Museum ist eines der ältesten Gebäude in der Stadt. Es wurde im 15. Jahrhundert erbaut und verfügt über schmale Lanzettfenster. Ausgestellt werden hier Modelschiffe, Artefakte von Segelbooten, Schiffswerkzeuge und maritime Fotografien. Zudem erfährst du mehr über einige lokale Persönlichkeiten wie die Autorin Daphne du Maurier. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei. Erwachsene zahlen £1.

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11. Polridmouth Cove

Bei Ebbe erscheinen in der Polridmouth Cove zwei schöne Strände, die ansonsten nahezu vollständig von Wasser bedeckt sind. Auch wenn es hier keine Rettungsschwimmer gibt, ist es hier recht sicher, so dass du in die Wellen eintauchen kannst. Der Strand ist auch Teil des South West Coast Path. Von hier hast du einen einmaligen Blick auf Gribbin Head.

12. Gribbin Head

Südwestliche von Fowey liegt die Landzunge Gribbin Head, die du bei einer kleinen Wanderung erkunden kannst. Von hier aus hast du einen tollen Panoramablick auf die Fowey Estuary und das Meer hast. Dort steht auch der weiß-rote Gribbin Tower, eine 26 m hohe Orientierungsmarke für Seefahrer und ein markantes Wahrzeichen.

14. Lantic Bay

Nahe Fowey liegt die windgeschützte Bucht Lantic Bay. Die hufeisenförmige Bucht ist aufgrund des weißen Sandstrandes und des strahlend blauen Wassers ein kleines Juwel und gehört daher auch zum National Trust. Am besten parkst du dein Auto in Polruan und folgst dann dem gut ausgeschilderten Fußweg. Nach circa 20 Minuten erreichst du über steile Treppen die Bucht und kannst an einem der schönsten Strände in Cornwall relaxen.

Lantic Bay, ein traumhaft schöner Strand im Süden von Cornwall

14. Bird Lady of Fowey

Etwas außerhalb der Stadt auf einer Farm kannst du auf Tuchfühlung mit Greifvögeln gehen. Die Falknerei «Bild Lady of Fowey» verfügt über ausgezeichnete Qualifikationen sowie vier Eulen und vier Falken. Diese kannst du während einer Session von zwei Stunden kennenlernen, betreuen und fliegen lassen. Solltest du mit Kindern unterwegs sein, kannst du auch die einstündige Variante buchen, bei der man die Raubvögel kennenlernt und mehr über ihre Ernährung und ihr Verhalten erfährt. Danach kannst du dir eine Tasse Cream Tea oder Kaffee gönnen, die im Preis eingeschlossen sind.

Mehr Infos: www.birdladyoffowey.com

Falke

Essen in Fowey

Insbesondere am Hafen gibt es diverse Restaurants, in denen englische Gerichte serviert werden und von denen du einen tollen Ausblick auf die Bucht genießt. Aber auch im Inneren von Fowey gibt es viele kleine Pubs, Eisdielen oder Cafés mit hochwertigen Leckereien. Das «hochwertig» möchte ich betonen, da ich dies in England auch schon oft anders erlebt habe. Man merkt den Restaurants, Bars und Geschäften in Fowey die Liebe zum Detail und der Region an. Das macht einen Besuch des Küstenstädtchens auch so besonders.

Ich selbst gönnte mir in einem Restaurant direkt am Hafen eine Portion «Fish & Chips» und im Anschluss beim Bummeln durch den Ort noch ein leckeres Eis.

Fish & Chips

Aktivitäten in Fowey

In der Bucht von Fowey gibt es jede Menge Wassersportmöglichkeiten, denen du nachgehen kannst – von Kajakfahren, über Kanutouren bis hin zu Stand-Up-Paddling. Dabei kannst du den einzigartigen Ausblick auf Fowey Estuary genießen. Auch für Segler ist die Gegend um Fowey ein Traum. Vom Wasser aus kannst du Watvögel, Kormorane und mit etwas Glück sogar Seelöwen, Otter oder Delphine sichten.

In Fowey gibt es verschiedene Anbieter für Touren und Verleihe für Sportausrüstungen. Die lokalen Anbieter Fowey River Expedition, Encounter Cornwall und Adventure Cornwall können für dich Touren zusammenstellen, die auf deine Bedürfnisse und die deines Partners, deiner Freunde oder deiner Familie zugeschnitten sind.

So, dass waren nun meine Erfahrungen und Tipps zu Fowey. Ich hoffe, du hast eine ebenso schöne Zeit in Cornwall, wie ich sie hatte. Ich würde mich freuen, wenn du vielleicht auch einen Kommentar hinterlässt, um deine Erfahrungen zu teilen.

Die 15 schönsten Strände in Cornwall

Die 15 schönsten Strände in Cornwall

In Cornwall gibt es unzählige tolle Strände, gar nicht so einfach sich da zu entscheiden. Einige Strände liegen in einsamen Buchten, so dass du entspannt dem Meeresrauschen lauschen und den Anblick der Wellen der einzigartigen Natur in dich aufsaugen kannst. Andere Strände ziehen aufgrund ihrer hohen Wellen Surfer an oder sind ideal zum Windsurfen. Natürlich gibt es auch diverse Strände, die sich gut für Familien eignen und in der Nähe eines Ortes liegen, so dass man auf die dortige Infrastruktur zurückgreifen kann. Welcher Strand in Cornwall perfekt für dich ist, erfährst du in der folgenden Übersicht. 

1. Fistral Beach

An der Nordküste liegt einer der bekanntesten und besten Strände Cornwalls, Fistral Beach. Hier findest du die idealen Wellen zum Surfen! Der Strand zieht aber nicht nur Profi-Surfer an, sondern ist auch für Einsteiger geeignet. Im lokalen Surfing Centre kannst du lernen, wie du eins mit dem Brett wirst und dich unter professioneller Anleitung in die Wellen stürzen.

Aber nicht nur Surfer lieben Fistral Beach. Auch junge Leute aus Newquay kommen nach einer durchfeierten Nacht gerne an den Strand, um sich in der Sonne zu aalen. Und natürlich schätzen auch viele Touristen den Strand und seine vielen Annehmlichkeiten. Direkt am Strand liegen verschiedene Restaurants (Tipp: Rick Stein), Cafés und auch ein paar Shops.

Wenn du es eher ruhiger magst kannst du dich an das andere Ende des Strandes zurückziehen. Hier tummeln sich deutlich weniger Menschen. Zudem befindet sich hier ein gemütliches Café mit einer atemberaubenden Aussicht, das auf Stelzen gebaut ist.

Lage: nahe Newquay

Einer der schönsten Strände in Cornwall: Fistral Beach

2. Porthminster Beach in St Ives

Porthminster Beach wird regelmäßig zu einem der schönsten Strände Europas gewählt. Und das nicht ohne Grund: wunderschöner weißer Sand, kristallklares Wasser und im Hintergrund der malerische Küstenort St. Ives machen den Strand zu einem echten Highlight. St Ives zieht im Sommer Touristen wie magisch an, darunter auch viele Deutsche, Österreicher und Schweizer. Daher ist es auch nicht einfach einen Parkplatz zu finden. Wer den Stress der Parkplatzsuche vermeiden möchte, kann in St Erth parken und circa 30 Minuten mit dem Zug nach St Ives fahren.

Lage: in St Ives

Einer der schönsten Strände in Cornwall: Porthminster Beach

3. Porthcurno Beach

Ähnlich wie der Porthminster Beach in St Ives gewinnt auch der Porthcurno Beach jährlich Auszeichnung als einer der schönsten Strände Englands und Europas. Für mich ist er auch wirklich der schönste Strand in Cornwall und vielleicht sogar in ganz England. Wenn du also nur einen Strand in Cornwall besuchen möchtest, dann Porthcurno Beach! Wunderschöner weißer Sand, azurblaues Meer und die Klippen, die den Strand an beiden Seiten säumen, machen Porthcurno zu einem wahren Traumstrand. Solche Farben kennt man sonst nur vom Mittelmeer oder der Südsee.

Tipp: Oberhalb des Strandes auf den Klippen türmt dramatisch das Freilichttheater Minack Theatre. Fall du länger in der Gegend bist, gönn dir doch das Erlebnis einer Vorführung.

Lage: im äußersten Südwesten von Cornwall

Porthcurno Beach, der schönste Strand in Cornwall

4. Crantock Beach

Crantock Beach befindet sich im Norden von Cornwall, nahe der Stadt Newquay. Der Strand liegt inmitten von weißen Dünen und einer atemberaubenden Landschaft, die zu gemütlichen Spaziergängen einlädt. Anfang des Sommers befinden sich oberhalb des Strandes viele Wildblumen, die zusammen mit dem Meer im Hintergrund ein eindrückliches Farbenspiel bilden. Im Herbst kannst du zudem Baby-Robben beobachten, die sich in der Bucht tummeln. Ein Ausflug zum Crantock Beach ist daher schon fast Muss, wenn du den Norden von Cornwall besuchst. Lage: nahe Newquay
Crantock Beach, einer der schönsten Strände Cornwalls.

5. Sandymouth Beach

Nur drei Meilen nördlich von Bude liegt der traumhaft schöne Strand Sandymouth Beach. Sehenswert ist aber nicht nur der lange weiße Sandstrand, sondern auch die zahlreichen Steinformationen, Höhlen und Felsenpools. Die Landschaft lädt geradezu ein zu einer kleinen Wandertour, bei der du unter anderem einen Wasserfall bestaunen kannst. Bei Ebbe kannst du zudem einen langen Spaziergang entlang des endlosen weißen Strandes machen und danach einen Sprung ins Meer wagen. Oder du gönnst dir eine kleine Pause in einem nahegelegenen Café.

Lage: nördlich von Bude

6. Perranporth Beach

Der Perranporth Beach ist wirklich traumhaft schön. Der Strand ist drei Meilen lang und eingebettet in eine einzigartige Landschaft. Der weiße Sandstrand lädt zum Entspannen oder zu langen Spaziergängen ein, aber auch zu zahlreichen Aktivitäten wie Wellenreiten oder Wandern. Bei den Sanddünen Penhale Sands kannst du zudem ein 2.5 Meter hohes Steinkreuz besichtigen, das St Piran’s Cross. Und wenn du einen Happen zu Essen möchtest, kannst du das im nahe gelegenen Ort Perranporth oder im Watering Hole Pub, das sich direkt am Strand befindet.

Lage: 8 Kilometer von Newquay entfernt

Ferienhäuser in Cornwall

In Cornwall bietet es sich gerade zu an, in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung zu übernachten. Ein super Auswahl findest du auf holidaycottages.co.uk. 

7. Polzeath Beach

Aufgrund der eher niedrigen Wellen ist der Polzeath Beach vor allem bei Familien beliebt, aber auch bei Surfern und Surfanfängern. Direkt am Strand befindet sich eine Surfschule, die dir alles beibringt, was du rund um den Surfsport wissen musst. Der Strand ist sehr groß und bequem von den vier angrenzen Parkplätzen aus zu erreichen. Geschäfte, Toiletten und Cafés und Imbisse befinden sich ganz in der Nähe. Polzeath Beach ist auch ein guter Ausgangspunkt, um entlang des Coastal Path zu wandern und die einzigartige Küstenlandschaft sowie die Tierwelt zu bestaunen. Vom Wanderweg aus hast du einen tollen Panaromablick aufs Meer und die Küste.

Gut zu wissen: Vom 1. Juli bis 31. August dürfen von 10.00 bis 18.00 Uhr keine Hunde mit an den Strand genommen werden. Zudem kann der Strand in der Hauptsaison sehr voll werden.

Lage: im Norden bei Polzeath

8. Tolcarne Beach

Direkt in Newquay befindet sich der Strand Tolcarne Beach. Er liegt unterhalb der Klippen in einer halbmondförmigen geschützten Bucht mit einem traumhaft schönen goldenen Sandstrand. Beaufsichtigt von Rettungsschwimmern kannst du hier verschiedenen Aktivitäten wie Boogieboarden nachgehen oder dich auf eine Erkundungstour der nahegelegenen Höhlen begeben. Die bunten Badehäuser am Ende des Strandes sind nicht nur ein optischer Hingucker, sondern auch der ideale Ort, um den Sonnenuntergang in der Bucht zu bestaunen.

Lage: in Newquay

9. Sennen Beach

Ein weiterer Hotspot für Surfer ist Sennen Beach im äußersten Südwesten von Cornwall. Der Strand ist der rauen Gewalt des atlantischen Ozeans voll ausgeliefert, was spektakuläre Wellen zur Folge hat. Ein wahres Paradies für erfahrene Surfer. Auch der Ort Sennen ist einen Ausflug wert. Du kannst entlang des kleinen Fischerhafens spazieren, durch die Kunstgalerien und Shops bummeln oder am Strand nach schönen Meerglas-Stücken suchen.

Lage: im äußersten Südwesten von Cornwall

Mietwagen

Viele Strände in Cornwall sind nur mit dem Auto zu erreichen. Daher lohnt sich ein Mietwagen. Auf dem Vergleichsportal check24.de findest du die besten Angebote.

10. Kynance Cove

Kynance Cove liegt im Westen der Lizard Halbinsel ist einer der meistfotografierten und schönsten Strände in Cornwall. Grund dafür ist der einzigartige Kontrast aus türkisfarbenem Wasser, dem traumhaft schönen weißen Strand und den bunten Felsformationen. Der Weg zur Bucht ist nicht ganz einfach und vor allem steil, aber die 15 Minuten strenger Fußmarsch lohnen sich. Bei Ebbe kannst du dir die bunt gefärbten kleinen Höhlen anschauen und dort tolle Fotos machen. Zudem kannst du von Kynance Cove aus eine kleine Wanderung machen, die dich zwei Meilen entlang der Küste zum südlichsten Punkt Großbritanniens führt.

Lage: im Westen der Lizard Halbinsel

Kynance Cove, einer der schönsten Strände in Cornwall

11. Watergate Bay

In der Nähe von Newquay befinden sich gleich mehrere tolle Strände. Einige davon haben wir bereits kennengelernt, etwa Fristal Beach. Ein weiterer schöner Strand in dieser Gegend ist Watergate Bay. Der lange, weiße Sandstrand ist nicht nur hervorragend zum Baden und Surfen geeignet, hier finden auch viele Musik- und Sportveranstaltungen statt – von Surfwettbewerben über Bootsrennen bis hin zum jährlichen Boardmasters Musikfestival. Bei Ebbe kann man zudem toll am Strand spazieren gehen und im Anschluss in einem der nahegelegenen Cafés einkehren, um die einzigartige Aussicht auf den Strand zu genießen.

Lage: nahe Newquay

Watergate Bay, einer der schönsten Strande in Cornwall

12. Lantic Bay

Nahe des beliebten Touristenortes Fowey an der Südküste Cornwalls liegt die windgeschützte Bucht Lantic Bay, mit einem der schönsten Strände in Cornwall. Die hufeisenförmige Bucht ist aufgrund des weißen Sandstrandes und des strahlend blauen Wassers ein kleines Juwel und gehört daher auch zum National Trust. Am besten parkst du dein Auto in Polruan bei Fowey und folgst dann dem gut ausgeschilderten Fußweg. Nach circa 20 Minuten erreichst du über steile Treppen die Bucht. Nun kannst du entspannt am Strand relaxen.

Lage: nahe Fowey

Lantic Bay, ein traumhaft schöner Strand im Süden von Cornwall

13. Praa Sands

Praa Sands ist ein kleiner Ort nahe Penzance. Das Dorf trägt den gleichen Namen trägt wie der angrenzende Strand. Über eine Meile hinweg streckt sich der super wunderschöne weiße Sandstrand, der vor allem Einheimischen als Bade- und Surfstrand dient. Entlang des Strandes führt auch der Coastal Path (Küstenwanderweg), von dem aus du einen atemberaubenden Blick auf Penzance und die Lizard Halbinsel hast. Nahe dem Strand befindet sich auch ein Parkplatz und verschiedene Cafés.

Lage: nahe Praa Sands an der Südküste

14. Marazion Beach

Vom Marazion Beach hast du einen tollen Ausblick auf eine der meistfotografierten Sehenswürdigkeiten in Cornwall: St Michael’s Mount. Das Schloss erinnert stark an Mont St Michel in der Normandie, ist aber nicht ganz so bekannt wie sein «großer Bruder» und daher auch nicht so überlaufen. Bei Ebbe kannst du über einen Steg, der sonst geflutet ist, innerhalb von 5 bis 10 Minuten rüber zur Insel mit dem Schloss laufen. Zurück von der Schlossbesichtigung kannst du am Marazion Beach entspannen, surfen oder auch segeln. Seine einzigartige Lage macht Marazion Beach zu einem der beliebtesten und schönsten Strände in Cornwall.

Lage: nahe Marazion an der Südküste

15. Constantine Bay

Constantine Bay liegt an der Nordküste Cornwalls. Die Strände hier sind aufgrund ihrer hohen Wellen bei Surfern sehr beliebt. Dies gilt auch für Constantine Bay. Der Strand gilt als einer der besten Surfstrände in ganz Cornwall. Er ist aber auch bei Schwimmern sehr beliebt, insbesondere aufgrund der Felspools, die man hier erkunden kann. Der Strand wird während der Hochsaison und an den Wochenenden von Rettungsschwimmern beaufsichtigt. Zudem sind hier auch Hunde willkommen.

Lage: nahe Padstow

Ich könnte noch diverse weitere Strände aufzählen, etwa die Holywell Bay nahe Newquay oder die Strände Gwithian und Godrevy. Allerdings gibt es so viele Strände in Cornwall, dass ich mich in diesem Artikel auf die meiner Meinung nach schönsten Stränden konzentrieren möchte. Was sind aus Eurer Sicht die schönsten Strände in Cornwall? Hinterlasst doch einen Kommentar mir Eurem Favoriten!

Wandern in Schottland – Tipps und die besten Routen

Wandern in Schottland – Tipps und die besten Routen

Schottlands raue und dramatische Natur und die abwechslungsreichen Landschaften machen das Land ideal für Wanderausflügen – von längeren Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren ist alles möglich. Insbesondere in den beiden schottischen Nationalparks Loch Lomond and the Trossachs und Cairngorms, aber auch auf den schottischen Inseln gibt es zahlreiche Wanderrouten, die es zu erkunden gilt. Da wundert es nicht, dass der Wandersport bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt ist.

Schottland hat 26 offizielle Fernwanderwege – also markierte Wanderrouten. Eine Übersicht aller Routen findest du auf der Webseite scotlandgreattrails.com. Jede dieser Routen hat eine eigene Webseite und sogar eigene Reiseführer.

7 beliebte Wanderrouten in Schottland

Von den 26 Fernwanderwegen gibt es 26, die besonders beliebt sind. Du kannst diese entweder in mehreren Tagen bewandern oder du nimmst die für einen Tagesausflug einen Teilabschnitt der Routen vor. Der South Western Upland Way ist beispielsweise 212 Meilen lang. Eine Wandertour entlang der gesamten Strecke kann bis zu zwei Wochen dauern. Wer nicht so viel Zeit hat, kann sich die besten Abschnitte für Tagesausflüge aussuchen.

Die schönsten Wanderrouten

Wenn du auf der Suche nach spektakulären Landschaften bist, gibt es drei Gegenden bzw. Wanderrouten in Schottland, die besonders hervorzuheben sind: der West Highway Way, der Speyside Way und die berühmte Isle of Skye.

West Highland Way

Der beliebteste und auch berühmteste Fernwanderweg in Schottland ist der West Highland Way. Er erstreckt sich über 96 Meilen (153km) und reicht von Milngavie nordwestlich von Glasgow bis nach Fort William. Der Weg führt dich entlang des Ostufers des Loch Lomond, an Crianlarich und Tyndrum vorbei, durch das Naturgebiet von Rannoch Moor bis zum Ben Nevis, dem höchsten Berg in Schottland. Unterwegs kannst du einige der schönsten Landschaften in Schottland bewundern. Die Tour dauert circa sechs bis sieben Tage und sollte von Süden nach Norden gegangen werden. Wenn man am Schluss nicht auch noch den Berg Ben Nevis erklimmt, ist der Weg einfach zu gehen.

  • Tagesausflug: Von Rowardennan nach Inversnaid und von dort zurück mit dem Loch Lomond Water Bus zum Ausgangspunkt.
  • Unterkunft: In der Hochsaison (Mai-August) empfiehlt es sich, die Unterkunft* im Voraus zu buchen, da es insbesondere zwischen Bridge of Orchry und Kinlochleven wenig Auswahl an Hotels und Bed & Breakfasts gibt.
Loch Lomond

Speyside Way: der Whisky Trail

Dieser Fernwanderweg folgt dem Fluss Spey, einem der wichtigsten Laichflüsse für Lachse. Er ist 66 Meilen (106km) lang und beginnt in Buckie an der Nordküste Schottlands. Der Weg führt dich zunächst entlang der Küste bis Spey Bay bevor es weiter ins Landesinnere bis nach Aviemore in den Cairngorms geht. Unterwegs besteht die Möglichkeit für Abzweigungen nach Tomintoul und Duffton, wodurch der Weg auf 135km verlängert werden kann. Inoffiziell wird der Fernwanderweg auch oft «Whisky Trail» genannt, weil er an mehreren Destillieren vorbeiführt, darunter Glenlivet und Glenfiddich.

  • Das erste Teilstück von Buckie nach Fochhabers eignet sich gut für eine Tageswanderung. Für die Strecke brauchst du circa 4 bis 5 Stunden.
  • Der Reiseführer Schottland: Speyside Way Whisky Trail* von Hartmut Engel bietet viele Informationen und Hinweise rund um den Fernwanderweg und die einzelnen Abschnitte. Interessant sind auch die ausführlichen Informationen zur Whiskyproduktion.

Isle of Skye

Kein Fernwanderweg, aber dafür ein Paradies für Wanderer ist die Isle of Skye. Auf der Insel gibt es unzählige Trails – von einfachen bis schwierigen. Diese führen dich entlang atemberaubender Landschaften. Ich würde ja sagen, traumhaft schön, aber das trifft es nicht. Denn die Landschaften sind wild, rau und geradezu mystisch. Dabei gibt es jede Menge Highlights der Isle of Skye zu erkunden – etwa den Old Man of Storr, Quiraing, Neist Point oder Fairly Glen.

Unterkunft in Schottland

Auf booking.com findest du eine große Auswahl an Hotels und Bed & Breakfasts in Schottland. Da ist sicher auch dir passende Unterkunft für sich dabei.

Top 10: kurze Wanderungen in Schottland

Vielleicht sind längere Wandertouren ja gar nicht so dein Ding, aber du möchtest unbedingt die schönsten landschaftlichen Highlights von Schottland erleben. Auch dafür gibt es eine Lösung. Bei diesen 10 kurzen Wanderungen siehst du einige der besten Sehenswürdigkeiten von Schottland – etwa den Berg Glen Nevis, die Felsnadeln Quiraing auf der Isle of Skye, das berühmte Tal Glen Coe oder das traumhaft schöne Loch Lomond. Und das tolle daran: die Wanderungen dauern nur zwischen ein und vier Stunden.

Ausrüstung zum Wandern in Schottland

  • Regendichte Kleidung (z.B. Regenjacke, Wanderhose, Regenhose, Funktionsshirt)
  • Warme Ersatzkleidung (z.B. weiteres Short, Wandersocken, Fleece-Jacke)
  • Wanderschuhe
  • Mütze oder Stirnband
  • Wanderrucksack inklusive Regenhülle (ca. 20 Liter)
  • Karte und Kompass (man sollte sich damit auch auskennen)
  • Mobiltelefon (nicht überall hat es Empfang)
  • Stirnlampe
  • Sonnenbrille und Sonnencreme
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung
  • Trillerpfeife (für den Notfall)

Falls dir noch ein Teil der Ausrüstung fehlt, kannst du diesen bei Amazon* oder noch besser bei Bergfreunde kaufen. Vor allem Bergfreunde* kann ich empfehlen, da sie wirklich nur renommierte Marken anbieten. Ich habe hier unter anderem meinen Vaude Wanderrucksack* gekauft und liebe ihn.

Mietwagen

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Beste Reisezeit zum Wandern

Die beste Reisezeit zum Wandern in Schottland ist in der Regel von Mai bis September. Man sollte jedoch beachten, dass auf den höchstgelegenen Gipfeln sogar im Hochsommer Schnee fallen kann und sich entsprechend darauf vorbereiten. Im Winter sollten wirklich nur erfahrene Bergwanderer in den höheren Lagen wandern gehen.

Sicherheitsvorkehrungen

  • Grundsätzlich erst den Wetterbericht anhören
  • Immer andere in die eigenen Pläne einweihen (z.B. die Wirte des Bed & Breakfast)
  • Geschwindigkeit und Strecke am langsamsten Teilnehmer ausrichten
  • Auch den Mut zum Umkehren und Absagen haben
  • Sich nicht selbst überschätzen

Royal Yacht Britannia – der schwimmende Palast

Royal Yacht Britannia – der schwimmende Palast

Auf meiner Reise nach Edinburgh besuchte ich auch die Royal Yacht Britannia. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob es sich wirklich lohnt, mit dem Bus bis an den Stadtrand von Edinburgh zu fahren, um die königliche Yacht anzuschauen. Im Anschluss war ich jedoch froh, es gemacht zu haben, da ich einen wirklich schönen Nachmittag auf dem Schiff verbrachte. Nicht nur war es faszinierend, einen so intimen Einblick in das Privatleben der königlichen Familie zu erhalten. Ich genoss auch eine typisch englische «Tea Time» im Café der Royal Yacht Britannia. Was genau es auf der Royal Yacht Britannia zu sehen gibt, kannst du hier im Artikel lesen.

Mehr als 40 Jahre lang war die Britannia die Staatsyacht der königlichen Familie, bevor sie 1997 außer Dienst gestellt wurde. Der Grund dafür waren die hohen Betriebskosten in Höhe von 30 Millionen Euro jährlich, dir von den Steuerzahlern aufgebracht wurden. Königin Elisabeth II. nahm zusammen mit mehreren Mitgliedern der königlichen Familie an der Zeremonie teil. Sie vergoss sogar eine Träne, als sie das letzte Mal von Bord ging. Immerhin hatte ihre Familie über Jahrzehnte hinweg die Yacht genutzt und mit ihr fast 1.000 offizielle Besuche im In- und Ausland absolviert. Charles und Diana verbrachten sogar ihre Flitterwochen auf der Yacht.

Hotel in Edinburgh

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Besichtigung der königlichen Yacht Britannia

Heute liegt die Royal Yacht Britannia im historischen Hafen von Leith bei Edinburgh vor Anker und ist ein Museum. Der Eingang zur Yacht ist etwas versteckt im Ocean-Terminal-Einkaufszentrum. Im Wartebereich kann man sich eine kurze Ausstellung über die Geschichte und den Bau des Schiffs anschauen, bevor man dann in kleinen Gruppen die Yacht betreten kann. Mein Ticket* hatte ich übrigens schon vorab bei Visit Britain, dem offizieller Online-Shop des Britischen Fremdenverkehrsamts gekauft. Alternativ kann man diese z.B. auch bei getyourguide.de* kaufen.

Die Besichtigung der insgesamt fünf Decks der Yacht beginnt auf der Brücke. Ein kostenloser Audioguide liefert allerlei interessante Informationen über die Yacht und die einzelnen Räume, während du das Schiff im eigenen Tempo erkundest. Die Führung ist sehr gut gemacht und enthält viele spannende Details. Auf der Brücke werden dir zum Beispiel die einzelnen Geräte erklärt und wie die Besatzung diese eingesetzt hat.

Nach der Brücke geht es weiter aufs Deck. Hier kannst du erst mal frische Luft schnappen und ein Highlight der Besichtigung erleben: einen Rolls-Royce Phantom V hinter einer Glaswand. Du meinst, ich mach Spaß? Nein, da steht tatsächlich ein Rolls-Royce auf dem Deck. Ich konnte meinen Augen erst auch nicht trauen. Natürlich brauchte die Queen bei ihren Reisen auch an Land ein Fortbewegungsmittel, das ihrem Status gerecht wurde und den Sicherheitsstandards entsprach.

Wenn du über die Reling schaust, kannst du die Bloodhound sehen, eine Segelyacht, auf der Prince Charles das Segeln gelernt hat. Am Ende des Decks angekommen, gelangst du zu einer Art Sonnenraum, wo sich die königliche Familie bei schlechtem Wetter zurückziehen und dennoch aufs Meer schauen konnte. Dieser Raum gefiel mir besonders gut. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie hier die königliche Familie, ihre Nachmittage verbrachte – vielleicht mit einem guten Buch und einem Tässchen Tee.

Von hier aus gelangt man auch direkt zum Café, wo man eine Pause einlegen und die Aussicht vom überdachten Deck genießen kann. Ich selbst nutze diese Gelegenheit und habe mir eine typisch englische «Tea Time» mit Lachs-Sandwich, Cream Tea und Sekt gegönnt – und dass bei strahlendem Sonnenschein und Blick aufs Meer.

Weiter geht es mit den Privaträumen der königlichen Familie. Durch Glasscheiben kann man in die Schlafzimmer von Diana und Charles, das Schlafzimmer der Königin und ihr Arbeitszimmer schauen. Interessant ist, dass die Königin ihr eigenes Schlafzimmer hatte und sich nicht etwa eines mit ihrem Gemahl teilte. Nach den Schlafzimmern folgen ein Bar-Raum und ein offizieller Banquette-Raum, der auch gemietet werden kann. Hier sind auch viele außergewöhnliche Geschenke ausgestellt, welche die Queen auf ihren Reisen erhalten hat. Schließlich kommt man zum Drawing Room, sozusagen dem Wohnzimmer der königlichen Familie. Dieser wirkte auf mich sehr gemütlich mit seinen typisch englischen Sofas.
Die Tour geht weiter und führt immer tiefer in den Bauch des Schiffes. Man sieht das Quartier des Kapitäns, die Mannschaftsunterkünfte, eine Wäscherei und sogar eine eigene Krankenstation. Statt Luxus ist auf den unteren Decks Pragmatismus angesagt. Deutlicher könnte man den Klassenunterschied nicht sehen. Ganz unten im Schiff befindet sich schließlich der Maschinenraum.
Im unteren Teil des Schiffes angekommen, ist die Besichtigung beendet. Als letztes kann man draußen vor dem Schiff noch die königliche Barkasse bewundern. Das Boot brachte die Passiere an Land, wenn die Royal Yacht Britannia mal nicht anlegen konnte. Es ist ein echtes Schmuckstück aus dem Jahr 1938.

Persönliche Anmerkung

Als ich so über das Schiff geschlendert bin, habe ich mich gefragt, ob ich die königliche Familie für diesen Luxus beneiden oder sie für ihren Lebensstil eher bemitleiden soll. So richtig kam ich zu keiner Antwort. Auf der einen Seite muss es wirklich atemberaubend schön sein, auf so einem Schiff durch die Welt zu reisen. Ich konnte mir richtig vorstellen, an Deck zu sitzen, auf den Ozean zu blicken und abends im Drawing Room bei Musik und einem Gläschen Wein zu entspannen.

Gleichzeitig merkt man auf dem Schiff aber auch, wie stark das Leben der königlichen Familie von Regeln und Zwängen geprägt ist. Selbst hier auf der Royal Yacht Britannia, wo sie doch eigentlich so privat lebte, wie sonst nirgends. Der große Saal ist für offizielle Bankette geeignet, nicht jedoch für ein gemütliches Abendessen mit der Familie. Im Mannschaftsbereich ist klar geregelt, wer sich wo aufzuhalten und zu essen hat. So richtig entspannt, schien das Leben auf der Yacht daher nicht. Wie «privat» das Leben der königlichen Familie hier letztlich war, weiß aber nur sie selbst.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison.

  • Januar bis März: 10.00 bis 17.30 Uhr
  • April bis Okober: 09.30 bis 16.30 Uhr
  • November bis Oktober: 10.00 bis 17.30 Uhr

Tickets

  • Erwachsene: £17.00
  • Studenten & Senioren: £15.00
  • Kinder (5 bis 17 Jahre): £8.75
  • Kleinkinder (unter 5 Jahren): frei
  • Familien (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder): £47.00

Anreise zur Royal Yacht Britannia

Das Schiff liegt in Leith vor Anker, direkt am Einkaufszentrum Ocean Drive. Daher kann man hier sehr gut parken. Einfach «Ocean Drive» ins Navi eingeben. Alternativ fahren auch die Busse der Linien 11, 22 und 35 vom Stadtzentrum hierher. Ich selbst habe die Linie 22 ab Princess Street (Waverley Bridge) genommen. Die Tickets kannst du direkt beim Fahrer kaufen (sofern du das passende Kleingeld hast), an den Ticketmaschinen oder online bei Lothian Buses.

Darüber steht die königliche Yacht auch auf der Halteleiste einiger Busrundfahrten von Edinburgh, etwa von der «Majestic Tour». Wenn du dein Ticket am Eingang zeigst, erhältst du 10% Rabatt auf den Eintritt zur Royal Yacht Britannia.

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