Die 18 besten Museen in London

Die 18 besten Museen in London

Die Auswahl an Museen in London ist riesig, da fällt es gar nicht so einfach zu entscheiden, welches man nun besichtigen soll. Ob Kunst, Geschichte, Transport, Wissenschaft, Literatur oder Sport – für jedes Interesse gibt es in London das passende Museum. Das gute dabei: bei den meisten Museen ist der Eintritt sogar kostenlos. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir 18 Londoner Museen zusammengestellt, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind.

1. Tate Modern

Die Tate Gallery of Modern Art (kurz: Tate Modern) ist eines der weltweit größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. Das Museum befindet sich in einem umgebauten Kraftwerk der früheren Bankside Power Station, im Stadtteil Southwark südlich der Themse. Es liegt direkt an der Millennium Bridge.

Öffnungszeiten:
Sonntag bis Donnerstag: 10-18 Uhr
Freitag und Samstag: 10-22 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

2. National Gallery

Das Museum National Gallery befindet sich direkt am Trafalgar Square und beherbergt eine der wichtigsten Kunstsammlungen der Welt. Die Sammlung umfasst über 2.000 Kunstwerke westeuropäischer Maler.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-18 Uhr
Freitag: 10-21 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

3. Natural History Museum

Das Natural History Museum ist eines der größten naturhistorischen Museen der Welt. Es befindet sich im Museumsviertel im Londoner Stadtteil Kensington. Ziel des Museums ist es, die Zusammenhänge zwischen Natur, Menschen und Ressourcen aufzuzeigen. Jährlich besuchen etwa fünf Millionen Menschen das Museum.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-17.50 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

4. British Museum

Das weltberühmte British Museum ist eines der größten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt. Es entstand 1753 als der Arzt und Wissenschaftler Sir Hans Sloane seine sehr umfangreiche Literatur- und Kunstsammlung dem Staat hinterließ. Inzwischen ist die Sammlung so groß, dass man sich bei einem Besuch am besten auf die Highlights konzentriert.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-17.30 Uhr
Freitag: 10-20.30 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

5. Victoria and Albert Museum

Bereits 1852 wurde das Victoria and Albert Museum (kurz: V&A) gegründet, zunächst unter dem Namen South Kensington Museum. Es liegt wie das Natural History Museum im Museumsviertel in Kensington und beherbergt die größte Sammlung von Kunstgewerbe und Design der Welt.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-17.45 Uhr
Freitag: 10-20.00 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

6. National Portrait Gallery

Die National Portrait Gallery (NPG) ist ein Kunstmuseum, das 1856 eröffnet wurde und Portraits historisch wichtiger britischer Personen beherbergt. Die Auswahl der Gemälde erfolgt dabei aufgrund der Berühmtheit der portraitierten Personen, nicht die der Künstler. Seit 1969 werden auch Portraits lebender Persönlichkeiten ausgestellt.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-18.00 Uhr
Donnerstag und Freitag: 10-21.00 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

7. Tate Britain

Das Museum Tate Britain zeigt die weltweit größte Sammlung britischer Kunst vom 16. bis 21. Jahrhundert. Benannt wurde es nach dem Zuckermillionär Sir Henry Tate. Dieser hatte der britischen Regierung Ende des 19. Jahrhunderts ein unwiderstehliches Angebot gemacht: Wenn diese ein passendes Grundstück zur Verfügung stellt, würde er dort eine Galerie für britische Kunst errichten lassen und dieser seine gesamte Sammlung von über 60 Gemälden vermachen.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-18.00 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

8. Imperial War Museum

Das Imperial War Museum in London ist eines der bedeutendsten Kriegsmuseen der Welt. Es entstand noch während des Ersten Weltkrieges auf Initiative einiger Privatpersonen. Die britische Regierung sah in dem Museum eine gute Möglichkeit der Propaganda und unterstützte das Projekt daher finanziell.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-18.00 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

9. Museum of London

Das Museum of London liegt in der Nähe der St. Paul’s Cathedral und dokumentiert die Geschichte Londons von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt. Diese wird in chronologischen Galerien mit Modellen, Artefakten und Diagrammen dargestellt.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-18.00 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

10. Cutty Sark

Die Cutty Sark ist ein englischer Tee- und Wollklipper, der in einem Trockendock im Stadtteil Greenwich liegt. Das Schiff wurde 1869 fertiggestellt und war eines der schnellsten Segelschiffe seiner Zeit. Seit 1954 fungiert es als Museumsschiff. 2007 brannte das Schiff nahezu vollständig ab, nach einer umfangreichen Restaurierung wurde es 2012 jedoch wiedereröffnet.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-17.00 Uhr

Preise:
Erwachsene: £ 12.15
Kinder: £ 6.30

11. Royal Observatory Greenwich

Im Londoner Stadtteil Greenwich befindet sich das Royal Observatory, in dem das Konzept der Weltzeit definiert wurde. Mit der «Greenwich Mean Time» (GTM) beginnt hier das Zeitzonensystem: Der Mittelpunkt des Teleskops des Observatoriums wurde als Bezugspunkt für die Festlegung des Nullmeridians und somit des Längengrades verwendet. Seit 1999 beleuchtet ein Laser den Londoner Nachthimmel und zeigt den Nullmeridian an.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-17.00 Uhr

Preise:
Erwachsene: £ 9,00
Kinder: £ 5,58

12. Somerset House

Das Somerset House beherbergt drei Kollektionen: Im Courtauld Institute of Art hängen alte Meister, Impressionisten und Gemälde der Postmoderne. Die Gilbert Collection zeigt über 800 Werke ornamentaler Kunst, während in den Hermitage Rooms Ausstellungen aus der Eremitage in St Petersburg zu sehen sind. Der Innenhof wird im Winter zur Eislauffläche umgebaut.

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Samstag und Sonntag: 10-18.00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 11-20:00 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

13. Science Museum

Das Science Museum befindet sich im Museumsviertel in South Kensington. Es besteht aus fünf Ebenen und verschiedenen Galerien, in denen die Themen Astronomie, Meteorologie, Biochemie, Elektronik, Navigation, Luftfahrt und Fotografie vorgestellt werden. Eines der Highlights der Ausstellung ist ein Teleskop von Galileo Galilei.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-18.00 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos. Spenden sind willkommen.

14. Sherlock Holmes Museum

Von 1881-1904 lebte der berühmte Detektiv Sherlock Holmes in der 221b Baker Street – so steht es jedenfalls in den Büchern von Sir Arthur Conan Doyle. Aufgrund seiner Geschichte und der speziellen Architektur ist das Gebäude heute staatlich geschützt. Im ersten Stock befindet sich ein nach den Angaben der Detektivgeschichten gestalteter Nachbau des berühmten Arbeitszimmers, das sich Holmes und sein loyaler Freund Dr. Watson fast 25 Jahre teilten.

Öffnungszeiten:
Täglich: 9.30-18.00 Uhr

Preise:
Erwachsene: £ 15.00
Kinder unter 16 Jahren: £ 10

15. Cabinet War Rooms / Churchill War Rooms

Während des zweiten Weltkrieges waren die Cabinet War Rooms die geheime Kommandozentrale des Kriegskabinetts unter Winston Churchill. Seit den 1980er Jahren können Touristen den unterirdischen Bau besichtigen. Vor einigen Jahren wurde ein Churchill-Museum angegliedert und der Name des Museums in „Churchill War Rooms“ geändert.

Öffnungszeiten:
Täglich: 9.30-18.00 Uhr

Preise:
Erwachsene: £ 18.90 (online), £ 18.90 (vor Ort)
Kinder unter 16 Jahren: £ 9.45 (online), £ 10.50 (vor Ort)
Darüber hinaus sind Familien- und Seniorentickets erhältlich.

16. Hertford House – Wallace Collection

Das Hertford House ist ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das heute mit der Wallace Collection eine große Kunstsammlung beherbergt. Das Kunstmuseum entstand aus einer privaten Sammlung von Sir Richard Wallace, die seine Witwe 1987 dem britischen Staat vermachte. 1900 wurde das Museum im Hertford House eröffnet.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-17.00 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos.

17. National Maritime Museum

1937 eröffnet, gilt das National Maritime Museum in Greenwich heute als das größte Museum für Seefahrtsgeschichte der Welt. Es beherbergt etwa zwei Millionen Exponate, darunter «Nelson’s Ship in a Bottle» von Yinka Shonibare. Neben der Dauerausstellung finden regelmäßig Sonderausstellungen statt.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-17.00 Uhr

Preise:
Der Eintritt ist kostenlos. Tickets für besondere Ausstellungen kosten £ 10.35

18. London Transport Museum

Mitten im Zentrum Londons, im Stadtteil Covent Garden, befindet sich das London Transport Museum, das sich der Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in London widmet. Ausgestellt werden Busse, Straßenbahnwagen und U-Bahn-Züge. Das Museum verfügt zudem über die Urheberrechte des berühmten Londoner U-Bahn-Netzplans.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10-18.00 Uhr

Preise:
Erwachsene: £ 17.50
Kinder: frei

 

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Stadtteile in London im Überblick

Stadtteile in London im Überblick

London ist eine aufregende und vielseitige Stadt, in der man jeden Tag etwas Neues entdecken kann. Dabei hat jedes Londoner Stadtteil seinen eigenen Reiz. London ist in 32 Stadtbezirke (sogenannte Boroughs) sowie die City of London gegliedert, die ihre eigene Verwaltung hat. Zwölf der Bezirke und die City of London bilden «Inner London». Die 20 anderen Stadtbezirke werden als «Outer London» zusammengefasst. Neben den Bezirken ist London in diverse Stadtteile gegliedert.

 

Stadtteile Inner London

  • City of London
  • City of Westminster
  • Camden
  • Greenwich
  • Hackney
  • Hammersmith & Fulham
  • Islington
  • Kensington & Chelsea
  • Lambeth
  • Lewisham
  • Southwark
  • Tower Hamlets
  • Wandsworth

Outer London

  • Barking and Dagenham
  • Barnet
  • Bexley
  • Brent
  • Bromley
  • Croydon
  • Ealing
  • Enfield
  • Haringey
  • Harrow
  • Havering
  • Hillingdon
  • Hounslow
  • Kingston
  • Merton
  • Newham
  • Redbridge
  • Richmond
  • Sutton
  • Waltham Forest
Stadteile London

Wahrscheinlich fragen Sie sich jetzt: Und was ist mit Notting Hill, Soho, Covent Garden und anderen bekannten Stadtteilen? Diese sind keine eigenständigen Boroughs, sondern Stadteile innerhalb dieser Bezirke. Notting Hill ist beispielsweise ein Stadtteil im Borough Kensington & Chelsea, während Covent Garden, Soho, Southbank und Mayfair dem Borough City of Westminster angehören. Die Hipster-Viertel Clapham und Brixton liegen im Stadtbezirk Lambeth.

 

Die schönsten Stadtviertel von London

Insgesamt kommt London auf 371 Stadtteile. Diese hier im einzelnen vorzustellen, würde den Rahmen sprengen. Daher haben wir uns auf die schönsten und beliebtesten Stadtviertel Londons konzentriert. Die meisten davon befinden sich direkt im Zentrum.

Belgravia

Im exklusiven Stadtteil Belgravia befinden sich die meisten Botschaften und diplomatischen Vertretungen in ganz London. Darüber hinaus finden Sie hier zahlreiche Luxushotels, edle Restaurants und malerische Straßen mit eleganten und stuckverzierten Häusern. Belgravia zählt heute zu den wohlhabendsten Wohngegenden in London. Ganz in der Nähe befinden sich der Hyde Park und der Buckingham Palace.

Camden

Camden ist für seine ausgefallenen Märkte und Geschäfte berühmt, in denen Londoner und Besucher aus der ganzen Welt nach Schnäppchen oder Kuriositäten suchen. In den zahlreichen Bars und Pubs können Sie sich bei Livemusik eine Pause vom Shopping-Bummel gönnen oder einfach dem bunten Treiben zusehen. Nur einige Straßenzüge weiter liegen mit dem Regent’s Park und Primose Hill zwei der schönsten Parks in London.

Chelsea

Chelsea ist eines der exklusivsten Viertel Londons. Hier wohnen Millionäre neben Milliardären. Mit der King’s Road befindet sich in Chelsea zudem die exklusivste Hauptstraße Westlondons. Luxuriöse Boutiquen, Restaurants und glamouröse Nachtclubs reihen sich hier aneinander. Wenn Sie genug vom Shopping haben, können Sie durch die eleganten Nebenstraßen oder entlang der Themse zum Battersea Park auf der anderen Uferseite spazieren. Nur den Fussballverein FC Chelsea suchen Sie in Chelsea vergeblich. Dieser ist im benachbarten Stadtteil Fulham zu Hause.

»The City»

Die City of London ist das kleinste Stadtviertel in London, dennoch ist es das wirtschaftliche Herz der Stadt. Viele Unternehmen und Banken haben sich in «The City» angesiedelt. An Werktagen pulsiert hier das Leben, während es an den Wochenenden für London erstaunlich ruhig ist. Trotz der geringen Größe und einer Einwohnerzahl von gerade einmal 7.600, befinden sich in der geschichtsträchtigen City viele interessante Sehenswürdigkeiten – darunter die berühmte St. Paul’s Cathedral, die Bank of England, das Museum of London und das traditionsreiche Gerichtsgebäude Old Bailey. Zudem finden Sie in der City einige der besten Restaurants der Stadt, vornehme Hotels, exklusive Geschäfte und zahlreiche Bars und Pubs.

Stadtteile London - St. Paul's Cathedral

Clerkenwell

In Clerkenwell befindet sich der historische Fleischmarkt «Smithfield Market», der noch heute geöffnet ist. Aufgrund dessen haben sich in dem Londoner Stadtteil viele hochklassige Restaurants angesiedelt. Auch einige der beliebtesten Pubs Londons befinden sich in Clerkenwell. Hier dreht sich einfach alles um das Thema Essen. Oder um Mode, denn in Clerkenwell haben auch verschiedene Modehäuser ihren Sitz. Zudem befinden sich hier viele Studios und Ausstellungsräume von Designern und Künstlern.

Covent Garden

Improvisierte Darbietungen von Straßenkünstlern oder Aufführungen in den ansässigen Theatern und der Oper – in Covent Garden werden Sie auf jeden Fall unterhalten. Sichern Sie sich eine Karte zu einer der zahlreichen Shows und genießen Sie das kreative Flair dieses Viertels. Vor dem Besuch eines Theaterstücks oder einer Show können Sie sich in den zahlreichen Cafés und Restaurants der Gegend stärken oder durch die zahlreichen Geschäfte bummeln. Neben großen Marken finden Sie in Content Garden auch viele kleine Boutiquen und Geschäfte mit einzigartigen Waren.

Fitzgrovia

Fitgrovia ist ein Einkaufsparadies, das zwischen den großen Geschäftsstraßen Regent Street und Tottenham Court Road liegt. Hier finden Sie große Modeketten, Kaufhäuser, Souvenirläden, Edelboutiquen und in den Seitenstraßen traditionelle Herrenausstatter und trendige Boutiquen. Nach dem Shopping können Sie köstliche Speisen in den zahlreichen Restaurants, Bars und Cafés des Viertels genießen. Insbesondere in der Charlotte Street haben sich viele Restaurants und Lebensmittelgeschäfte angesiedelt.

Greenwhich

Greenwhich ist eines der beliebtesten Stadtteile in London und insbesondere bei Familien beliebt. Das gesamte historische Viertel von Greenwhich, der Royal Park, das berühmte Segelschiff Cutty Sark und einige weitere Gebäude gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zu den modernen Sehenswürdigkeiten zählen der O2-Veranstaltungskomplex sowie die Seilbahn zwischen North Greenwhich und den Royal Docks. In Greenwich befindet sich auch das Royal Observatory, in dem das Konzept der Weltzeit definiert wurde. Mit der «Greenwich Mean Time» (GTM) beginnt hier das Zeitzonensystem.

Holborn

In Holborn kreuzen sich Kopfsteinpflasterstraßen mit den großen Einkaufsstraßen, was dem Viertel eine einzigartige Atmosphäre verleiht. Aufgrund seiner zentralen Lage befinden sich in Holborn viele Restaurants, Hotels und Geschäfte. Auch eine der bekanntesten Universitäten der Welt liegt in Holborn: die London School of Economics and Political Science.

Knightsbridge

Wer über das nötige Kleingeld verfügt, geht in Knightsbridge einkaufen – entweder in der Brompton Road mit ihren vielen Boutiquen und Geschäften, in den zahlreichen Nebenstraßen oder im Nobelkaufhaus Harrods. Knightsbridge ist auch eines Londoner Stadtteile, in dem die Superreichen zeigen, was sie haben. In den Straßen reiht sich eine Nobelkarosse an die andere. Wenn Sie vom Shopping genug haben, können Sie sich im nahegelegenen Hyde Parks oder in den Kensington Gardens erholen.

Marylebone

Marylebone verbindet dörflichen Charme mit urbanen Annehmlichkeiten. Aufgrund seiner perfekten Lage zwischen Hyde Park und Regent’s Park sowie den verschiedenen U-Bahnstationen ist das Stadtteil sehr fussgängerfreundlich. Eingerahmt wird das Viertel von der berühmten Einkaufsstraße Oxford Street, der exklusiven Regent Street und der kosmopolitischen Edgware Road. In der Edgware Road finden Sie eine hervorragende Auswahl an Restaurants: Vom Sternerestaurant bis zum libanesischen Schnellimbiss ist alles vertreten.

Mayfair

Das exklusive Mayfair liegt mitten im Zentrum von London und gilt als eines der nobelsten Viertel Londons. Weltberühmte Galerien, das Auktionshaus Sotheby’s, Designer-Läden und Sternerestaurants liegen hier dicht beieinander. Mit der Bond Street befindet sich in Mayfair auch eine der teuersten Einkaufsstraßen Londons. Eingerahmt ist das Viertel von zwei großen Parks: Hyde Park und Green Park. Auch mit wenig Geld sollten Sie es sich nehmen lassen, durch die exklusiven Straßen zu schlendern und einen Einblick in das Leben der oberen Zehntausend zu erhaschen.

Notting Hill

Seit dem gleichnamigen Film mit Julia Roberts und Hugh Grant kennt man «Notting Hill» auf der ganzen Welt. Aber bereits davor galt Notting Hill als eines Trendviertel Londons, das vor allem Künstler und Freigeister anzieht. Schlendern Sie durch die kopfsteingepflasterten Straßen und erkunden Sie die vielen privat geführten Geschäfte und Galerien. Wenn Sie nach Antiquitäten suchen, sollten Sie unbedingt den Portobello Road Market besuchen, der samstags stattfindet. Er gilt als größter Antikmarkt in ganz Großbritannien.

Pimlico

Etwas entspannter als in anderen Londoner Stadtteilen geht es in Pimlico zu, das vor allem durch Wohnhäuser im Regency Stil geprägt ist. In Pimlico finden Sie viele gemütliche Pubs sowie privatgeführte Geschäfte und Boutiquen. Schlendern Sie entlang der Themse und machen Sie anschließend einen Zwischenstopp in der weltberühmte Tate Britain Gallery. Hier finden Sie britische Kunst aus dem 16 Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Shoreditch

Trendig und hipp: Shoreditch ist eines der angesagtesten Viertel Londons. Einst ein industrielles Viertel, siedelten sich in den letzten Jahren in den früheren Lager- und Industriehallen trendige Restaurants, Geschäfte und Galerien an. Aufgrund seiner Nähe zu «The City», dem Finanzdistrikt Londons, befindet sich in Shoreditch auch so manch exklusives Restaurant und Geschäft. Diese faszinierende Mischung macht Shoreditch in London einzigartig und so beliebt.

Stadtteile London - Shoreditch

Soho

Das Londoner Stadtteil Soho ist wohl jedem ein Begriff – es ist das Ausgeh- und Unterhaltungsviertel Londons. Hier finden Sie erstklassige Theater und eine riesige Auswahl an Cafés, Restaurants, Bars und Nachtclubs. Einst war Soho das Rotlichtviertel Londons, später das Zentrum für Homo- und Transsexuelle. In Soho pulsiert das Leben und herrscht das heißeste Nachtleben der Stadt – insbesondere rund um den schrillen Leicester Square. Gleichzeitig gibt es in Soho die größte Dichte an Geschäften und Boutiquen in ganz London. Darüber hinaus liegt in Soho Chinatown mit seinen zahlreichen Restaurants, die Besuchern aus der ganzen Welt chinesische Spezialitäten zu günstigen Preisen servieren.

The South Bank

Wie Southwark befindet sich auch die South Bank südlich der Themse – eingerahmt zwischen der Westminster Bridge und der Waterloo Bridge. Entlang der Southbank ist stets für Unterhaltung gesorgt, sei es durch Straßenkünstler oder die beeindruckende Theaterszene mit dem National Theatre und dem Young Vic. Hauptattraktion des Stadtteils ist jedoch das Riesenrad London Eye, von dem aus man eine beeindruckende Aussicht auf London hat. Die Southbank ist zudem der perfekte Ort, um Fotos der berühmten Sehenswürdigkeiten auf der gegenüberliegenden Uferseite zu schießen – etwa vom House of Parliament oder dem Big Ben.

South Kensington

Weissgestrichene Herrenhäuser reihen sich in South Kensington aneinander und umgeben die privaten Gartenanlagen des Viertels. South Kensington hat einen einzigartigen Charme und verbindet kosmopolitisches Flair mir Gelassenheit und Ruhe. Bekannteste Sehenswürdigkeiten sind das Museumsviertel, in dem sich neben dem Victoria und Albert Museum und dem Science Museum auch das bekannte Natural History Museum befindet. Weitere Highlights South Kensingtons sind die berühmte Konzerthalle Royal Albert Hall und der Kensington Palast mit den anliegenden Kensington Gardens. Gut einkaufen können Sie in der High Street Kensington.

South Kensington

Southwark

Das südlich der Themse gelegene Southwark war schon vor der Eröffnung des neuesten Wolkenkratzers der Stadt, «The Shard», ein aufstrebendes Viertel. Entlang der Themse haben sich in den letzten Jahren viele coole Restaurants und Bars angesiedelt und auf dem traditionsreichen Borough Market finden Einheimische und Touristen kulinarische Köstlichkeiten. In Southwark befinden sich mit dem Globe Theatre, das Stücke von William Shakespeare aufführt, und der Tate Gallery of Modern Art auch zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Londons. Über die Millennium Bridge oder die Tower Bridge, zwei der meistfotografierten Brücken der Stadt, gelangt man schnell ans andere Ufer und damit ins Zentrum Londons.

Westminster

Westminster ist das Herz Londons. Hier finden Sie dicht nebeneinander viele der top Sehenswürdigkeiten der Stadt – etwa Big Ben, den Buckingham Palace, die Houses of Parliament (auch bekannt als Westminster Palace), den Trafalger Square und die Westminster Abbey. Auch die Downing Street, wo der britische Premierminister wohnt, befindet sich in Westminster. Während in «The City» die Finanzwelt zu Hause ist, blüht in Westminster das politische und kulturelle Leben.

 

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15 Fakten über „The Shard“

15 Fakten über „The Shard“

The Shard ist ein Wolkenkratzer im Londoner Stadtteil Southwark, der die Skyline der Stadt in den letzten Jahren massgeblich verändert hat. Kritik gab es vor allem, weil das Hochhaus nicht wie die anderen in Canary Wharf errichtet wurde, sondern mitten im Zentrum. Doch was macht «The Shard» so besonders? Wir haben die 15 interessantesten Fakten über «The Shard» zusammengestellt.

1. The Shard – oder doch nicht?

So richtig auf einen Namen einigen konnten sich die Londoner bei ihrem neuesten Wolkenkratzer anscheinend nicht. Aufgrund seiner Form hat sich inzwischen der Name «The Shard» (deutsch: Scherbe oder Splitter) durchgesetzt. Einige sagen aber auch «Shard London Bridge» und davor hiess das Gebäude «London Bridge Tower».

2. Erster Entwurf über 400 Meter hoch

Schon Anfang der 1990er Jahre gab es Pläne für ein neues Hochhaus am Südufer der Themse. Der ursprüngliche Entwurf sah einen über 400 Meter hohen Wolkenkratzer in Zylinderform vor, der das dritthöchste Gebäude der Welt werden sollte. Allerdings fand dieser bei der Bevölkerung und den zuständigen Behörden wenig Anklang.

3. 310 Meter hoch

Im zweiten Anlauf erhielt der Architekt Renzo Piano den Auftrag für einen Entwurf. Er entschied sich für ein 310 Meter hohes, pyramidenförmiges Gebäude. Auch diese Pläne stießen auf Kritik, dennoch wurde mit dem Bau begonnen. Die endgültige Bauhöhe von «The Shard» ist 309,6 Metern. Sie wurde am 30. März 2012 durch Aufsetzen einer stählernen Spitze als letztes Bauelement erreicht.

4. Das höchste Gebäude Europas

Bei seiner Fertigstellung überragte «The Shard» den Moskauer Capital City Tower um etwa 10 Meter und den Commerzbank Tower in Frankfurt um mehr als 50 Meter. Damit war «The Shard» das höchste Gebäude in Europa. 2012 musste «The Shard» den Titel jedoch an den neuen Mercury Tower in Moskau abgeben, der ganz 338 Meter misst. Innerhalb der EU ist «The Shard» noch immer das höchste Gebäude.

6. Im Besitzt von Katar

Bauherr war der Immobilieninvestor Irvine Sellar. Der Golfstaat Katar hat an dessen Firma Shard Funding Limited einen Mehrheitsanteil von 95 Prozent. Da das Staatsvermögen von Katar gleichbedeutend mit dem Privatbesitz der herrschenden Familie ist, gehört «The Shard» zum Immobilienbesitz der Familie Al Thani.

7. Oligarchitektur

Im Laufe der Planung gab es zahlreiche Proteste. Die Kritiker meinten, dass ein so großer Wolkenkratzer in der City dem Stadtbild schaden würde. Während sich die anderen Wolkenkratzer in den Docklands befinden, steht «The Shard» mitten in der City und wirf einen Schatten auf St. Paul’s Cathedral, die im Vergleich geradezu winzig wirkt. Der Begriff «Oligarchitektur» machte die Runde. 2014 wanden sich 80 Architekten, Stadtplaner, Künstler und Ingenieure in einem offenen Brief gegen diese «außer Kontrolle geratene Stadtarchitektur».

8. Ein hartnäckiger Eigentümer

Nachdem die Baugenehmigung erteilt war, begann im Sommer 2004 der Abriss der ersten Gebäude, die sich auf dem Gelände befanden. Beim Kauf weiterer Bauflächen kam es überraschend zu Problemen, als sich ein Eigentümer weigerte zu verkaufen. 2005 wurde schließlich einige Einigung erzielt. Aufgrund der Verzögerung musste der Baubeginn jedoch um fast zwei Jahre verschoben werden.

9. Verzögerung durch Finanzkrise

Weitere Verzögerungen ergaben sich durch das Abspringen sämtlicher Investoren aufgrund der weltweiten Finanzkrise ab 2007. Dadurch musste der Baubeginn um zwei weitere Jahre verschoben werden und erfolgte erst im März 2009.

10. Einweihung zum Diamantenen Kronjubiläum

Die Einweihung erfolgte am 5. Juli 2012 durch Scheich Hamad ibn Dschasim ibn Dschabir Al Thani aus Katar und den Herzog von York, Prinz Andrew Albert Edward. Das Datum der Einweihung war besonders wichtig, da es mit dem Diamantenen Kronjubiläum der englischen Königin zusammenfallen sollte. Zudem lag der Termin nur wenige Wochen vor der Eröffnung der Olympischen Spiele, die 2012 in London stattfanden.

11. Acht Fussballfelder Glas

Insgesamt wurden für den Bau von „The Shard“ 11.000 Scheiben verwendet, immerhin ist das Gebäude komplett verglast. Die Fläche der Glasfassade beträgt stolze 56.000 m², das entspricht acht Fussballfeldern. Damit macht „The Shard“ seinem Namen alle Ehre.

12. 72 Stockwerke und 44 Aufzüge

«The Shard» verfügt über 72 Stockwerke. Auf den unteren 28 Stockwerken sind Büros unterbracht, die sich auf 55.000m² verteilen. Darüber befinden sich drei Stockwerke mit öffentlich zugänglichen Luxusrestaurants und darüber das 5-Sterne-Hotel Shangri-La mit 200 Zimmern. In den oberen Stockwerken befinden sich zehn Luxuswohnungen und darüber die Aussichtsplattform. Im gesamten Hochhaus gibt es 44 Aufzüge und 306 Treppen.

13. Luxuswohnungen im Wert von 63 Millionen Euro

Auf den oberen 13 Stockwerken befinden sich zehn Luxuswohnungen, die jeweils einen Wert von umgerechnet 63 Millionen EUR haben. Die wenigen, die sich das leisten können, haben einen atemberaubenden Rundumblick auf die London.

14. Turmspitze auf 244 Metern

Oberhalb des 72. Stockwerks in 244 Metern Höhe befindet sich die Turmspitze (englisch: Spire). Hier sind die technischen Einrichtungen untergebracht, zu denen die Öffentlichkeit keinen Zugang hat, wie z.B. die Klimaanlage. Sechs der 15 Stockwerke sind potentiell nutzbar. Die Turmspitze wurde aus 800 einzelnen Stahlteilen konstruiert, wiegt etwa 500 Tonnen, ist 66 Meter hoch und wurde vom größten Kran Großbritanniens aufgesetzt.

15. Romeo der Fuchs

2011 entdeckte ein Kranführer im 72. Stock einen Fuchs, der über die Treppenhäuser hinaufgekommen war und sich verirrt hatte. Die Arbeiter tauften den Fuchs «Romeo». Nach 14 Tagen konnte er eingefangen und am Boden ausgesetzt werden. Da er sich von Essensresten ernährt hatte, war er putz munter. Als Hommage an den Vorfall kann man heute im Souvenirshop in der 68. Etage Romeo als Plüschfuchs kaufen.

Besichtigung: Im Drei-Minuten-Takt dürfen maximal 200 Besucher die «View from The Shard» genießen. Daher lohnt es sich, sein Ticket für eine bestimmte Uhrzeit im Voraus zu buchen. Die Tickets kosten bei Vorbestellung GBP 24.95, ansonsten GBP 30.95.

Zur Ticket-Bestellung

15 Fakten über Westminster Abbey

15 Fakten über Westminster Abbey

Westminster Abbey ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in London, immerhin wurde hier Königin Elisabeth II. gekrönt. Doch was macht die Kirche eigentlich so besonders? Wir haben in einem kurzen Steckbrief die 15 spannendsten Fakten über die Westminster Abbey zusammengetragen.

1. Hier werden Könige gemacht

Seit Wilhelm dem Eroberer wurden alle Könige von England bzw. des Vereinigten Königreichs in Westminster Abbey gekrönt. Die Krönung erfolgt traditionell durch den Erzbischof von Canterbury.

2. Grabstädte der Könige

Bis zu Georg II. wurden fast alle Könige in der Westminster Abbey beigesetzt. Zu den bekanntesten gehören Heinrichs VII und seine Gemahlin Elizabeth of York sowie Elisabeths I. und ihre Widersacherin die schottische Königin Maria Stuart. Seit dem 18. Jahrhundert dient St George’s Chapel auf Windsor Castle als Grabanlage der englischen Könige.

3. Sonderstellung als Eigenkirche

Aufgrund ihrer Funktion als «Königsmacherin» gehört die Westminster Abbey keiner Diözese an, sondern ist eine Eigenkirche der britischen Monarchie («royal pecular»). Der Dekan von Westminster wird direkt vom britischen Monarchen berufen.

4. Mit Eduard dem Bekenner fing alles an

Die Westminster Abbey wurde zwischen 1045 und 1065 im romantischen Stil erbaut. Zuvor hatte sich auf dem Gelände bereits eine Benediktinerabtei befunden. Der König, Eduard der Bekenner, war bereits zu krank, um an den Feierlichkeiten zur Weihe am 28. Dezember 1065 teilzunehmen. Er wurde 1066 als erster König in einer Kapelle der Abtei beigesetzt.

5. Das gotische Meisterwerk

1245 gab Heinrich III. den Bau der heutigen Kirche in Auftrag, die im Stil der französischen Hochgotik erbaut wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Westminster Abbey kontinuierlich erweitert. Bis 1269 wurden Chor, das Querhaus und der östliche Teil des Langhauses vollendet. Die prachtvolle Kapelle Heinrichs VII wurde 1503-1509 im Perpendicular Style erbaut. Sie gilt als eines der schönsten spätgotischen Werke in Europa.

6. Zu guter Letzt: die Türme

Die beiden Haupttürme und die Fassade geben der Westminster Abbey ihr beeindruckendes Erscheinungsbild. Dabei wurden die Türme erst zwischen 1722 und 1745 errichtet.

7. Der Stein stammt aus Frankreich

Der größte Teil des für den Bau verwendeten Steines kam von Caen in Frankreich, der Isle of Portland und der Region Pays de la Loire in Frankreich. Für das Mauerwerk und die Böden wurde Purbeck-Marmor verwendet.

8. Die vier Tugenden der Westminster Abbey

Das Westportal bildet den Haupteingang und wird von Darstellungen der vier christlichen Tugenden – Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Friede – und darüber hinaus von zehn Märtyrern des 20. Jahrhunderts gerahmt.

9. Grab des unbekannten Soldaten

Inmitten der Könige befindet sich im Mittelschiff das Grab des Unbekannten Soldaten, der in der Erde französischer Schlachtfelder beigesetzt wurde. Laut einer Inschrift auf dem schwarzen Marmor liegt er dort, «weil er seinem Gott und Vaterland gut diente».

10. Das Who-Ist-Who der englischen Geschichte

Neben Königen sind in der Westminster Abbey auch viele berühmte Engländer bestattet. Darunter der Afrikaforschers David Livingstone, die Naturforscher Isaac Newton und Charles Darwin, der Dichter Ben Jonson sowie die Premierminister Andrew Bonar Law und Arthur Neville Chamberlain.

11. Die berühmte Dichterecke

Die Poets‘ Corner (Dichterecke) befindet sich im Querschiff der Westminster Abbey. Hier sind viele der bedeutendsten Dichter, Dramatiker und Schriftsteller begraben, darunter Chaucer, Tennyson, Browning, Longfellow, Dickens und Händel. Den Ursprung bildet das Grab Geoffrey Chaucers, der 1400 als erster Schriftsteller in der Westminster Abbey beigesetzt wurde. Dichtern wie William Shakespeare oder Lord Byron wurden Denkmäler, Büsten oder Gedenktafeln gewidmet.

12. Der Stone of Scone – Symbol der Einheit

Bis 1996 befand sich im Krönungsstuhl der Stone of Scone, auf dem jahrhundertelang die schottischen Könige gekrönt wurden. 1297 nahm Eduard I. den Schotten den Stein ab. 1996 wurde er offiziell an Schottland zurückgegeben und befindet sich seitdem im Schloss von Edinburgh. Der Stone of Scone gilt als ein Symbol für die Einheit der Königreiche England und Schottland.

13. Die „nachhaltige“ Orgel

Die Orgel der Westminster Abbey wurde erst 1937 anlässlich der Krönung Georgs VI. von der britischen Firma Harrison & Harrison erbaut. In dem Instrument wurde Pfeifenmaterial aus der Vorgängerorgel wiederverwendet, die 1848 von William Hill erbaut worden war. Die beiden Orgelgehäuse stammen aus dem Jahr 1895 und wurden noch für die Hill-Orgel angefertigt.

14. Platzmangel bei den Gräbern

Seit 1911 wurden aus Platzgründen zunehmend mehr Urnen bestattet, 1936 wurde dies schließlich zur Regel. Außer in der privaten Gruft der Dukes of Northumberland wurde seitdem keine Sargbestattung mehr in Westminster Abbey und ihrem Kreuzgang durchgeführt.

15. Museum mit zahlreichen Schätzen

In einem der ältesten Teile der Westminster Abbey, der Unterkirche aus dem 11. Jahrhundert, wurde 1908 ein Museum eingerichtet. Neben einer Sammlung königlicher Begräbnisgegenstände umfasst die Ausstellung einer Reihe mittelalterlicher Gläser, den Kröniginstuhl von Königin Marys II., Nachbildungen der Kronjuwelen sowie historische Bildnisse diverser englischer Könige und Königinnen.

Weitere Highlights der Ausstellung sind die Wachsfiguren von Horatio Nelson und William Pitt in ihren originalen Kleidungsstücken sowie ein Korsett von Königin Elisabeth I. Zudem befindet sich hier das älteste erhaltene Altarbild Englands: das Westminster Retable. Dieses stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde höchstwahrscheinlich für den Hochaltar der Westminster Abbey entworfen.

Tickets für den Eintritt zur Westminster Abbey:
Erwachsene (vor Ort):22 £
Erwachsene (Fast Track online): 20 £
Kinder (6-16 Jahre): 9 £
Familie: ab 40 £

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20 Fakten über Big Ben

20 Fakten über Big Ben

Der Big Ben ist eines der berühmtesten Wahrzeichen Londons. Der Uhrenturm mit der berühmten Glocke wurde bereits von Millionen Touristen fotografiert und erscheint auch in diversen Hollywood-Produktionen. Doch was macht den Big Ben eigentlich so besonders? Wir haben 20 Fakten über den Big Ben für Sie zusammengestellt.

1. Big Ben ist die Glocke!

Viele denken, dass mit Big Ben der Uhrenturm des Palace of Westminster gemeint ist. Big Ben ist jedoch die schwerste von fünf Glocken, die sich im berühmten Uhrenturm befinden. Häufig wird der Name aber auch auf die Uhr oder den Uhrenturm übertragen.

2. Ist die schwer!

Die Glocke wiegt ganze 13,5 Tonnen. Aufgrund ihrer Größe erhielt sie den Namen „Great Bell“.

3. Es war einmal der Clock Tower

Zum diamantenen Thronjubiläum der englischen Königin Elisabeth II. wurde der Clock Tower („Uhrenturm“) 2012 in Elisabeth Tower umbenannt. Die Namensänderung erhielt die Zustimmung des britischen Parlaments.

4. Wieso eigentlich „Big Ben“?

Big Ben ist die Kurzform für Big Benjamin („großer Benjamin“) und der Spitzname der Great Bell im Uhrenturm. Der Ursprung des Namens ist nicht klar, es gibt aber zwei Theorien: Zum einen könnte die Glocke nach Sir Benjamin Hall, dem damaligen First Commissioner of Works, benannt sein. Oder sie wurde nach Ben Caunt benannt, einem Schwergewichtsboxer, der 1857 seinen letzten Kampf hatte.

5. Die erste Glocke ging kaputt

Big Ben ist bereits die zweite Glocke im Turm. Die erste ging bei der Generalprobe 1857 zu Bruch, da sie 17 statt der beabsichtigten 14 Tonnen wog. Die Glocke wurde wieder eingeschmolzen und neu gegossen. Doch auch die neue Glocke erhielt einen Riss. Daraufhin wurde sie so gedreht, dass der Schlaghammer nicht mehr auf die kaputte Stelle traf. Zudem wurde das Gewicht des Hammers reduziert.

6. The Voice of Britain

Nachdem das Uhrwerk in Gang gesetzt worden war, ertönte die Glocke vom Uhrenturm erstmals am 11. Juli 1859. Die Briten nennen den Glockenschlag “The Voice of Britain”.

7. Der berühmte Westminster-Schlag

Neben der Great Bell befinden sich im Uhrenturm vier weitere Glocken, die zu jeder Viertelstunde spielen. Deren Glockenschlag ist auch als Westminster-Schlag bekannt. Die Melodie besteht aus 20 Noten in 5 Takten.

8. Fast 100 Meter hoch

Der Turm ist 96,3 Meter hoch, wobei die ersten 61 Meter aus Ziegelstein mit einer Kalksteinfassade bestehen und die Spitze aus Gusseisen.

9. Ein Gefängnis

Im Turm befand sich ein Gefängnis für Mitglieder der beiden Parlamentskammern. Zuletzt wurde dieses 1880 benutzt.

10. Schieflage

Der Turm hat eine Schieflage von 0,26 Grad und damit einen Überhang von 46 cm. Im Vergleich: beim schiefen Turm von Pisa beträgt der Schiefstand vier Grad und der Überhang 3,9 m.

11. Brits only!

Seit 2010 kann der Elizabeth Tower nur noch von Einwohnern Großbritanniens besichtigt werden – und zwar im Rahmen einer Führung. Grund dafür ist der hohe Sicherheitsaufwand, der nötig wäre, um Gäste aus anderen Ländern zu überprüfen.

12. Die zweitgrößte Uhr Großbritanniens

Die Uhr ist die zweitgrößte Großbritanniens. Der Durchmesser der vier Zifferblätter beträgt jeweils sieben Meter, die Minutenzeiger haben eine Länge von 4,3 Metern und die Stundenzeiger messen 2,74 Meter. Zudem ist sie die größte vierseitige Uhr der Welt.

13. Lateinische Inschrift

Unter jedem der vier Zifferblätter steht die lateinische Inschrift „Domine salvam fac reginam nostram Victoriam primam“. Die deutsche Übersetzung lautet: „Gott schütze unsere Königin Victoria die Erste“.

14. Hüter der großen Uhr

Damit die Uhr ordnungsgemäß funktioniert, sind rund um die Uhr vier Mechaniker im Einsatz. Diese haben den offiziellen Titel „Keeper of the Great Clock“ („Hüter der großen Uhr“).

15. Feinabstimmung mit Pennys

Das Pendel der Uhr ist 3,9 Meter lang und hat ein Gesamtgewicht von 299 kg. Die Schwingdauer des Pendels beträgt zwei Sekunden. Die Feinabstimmung erfolgt seit jeher mit Penny-Münzen, die auf das Pendel gelegt werden, um den Schwerpunkt zu beeinflussen.

16. 2. Weltkrieg: keine Liveübertragung

Während des 2. Weltkriegs stoppte die BBC die stündliche Liveübertragung des Glockentons im Radio und ersetzte diese durch eine Aufzeichnung. Damit wollte man verhindern, dass das Deutsche Reich meteorologische Daten aus dem Ton und Echo des Big Bens ziehen kann.

17. Happy New Year

1962 startete das neue Jahr 10 Minuten später – sofern man dem Glockenläuten des Big Bens glaubte. Eisige Temperaturen hatten die Mechanik der Uhr beschädigt. Generell zieht der Turm zu Silvester die Aufmerksamkeit sämtlicher englischen Fernsehkanäle auf sich, da der Big Ben das neue Jahr einläutet.

18. 334 Stufen

Der Turm hat keinen Lift. Wer den Glockenturm besuchen möchte, muss zunächst 334 Stufen erklimmen.

19. Die Erbauer

Erbaut wurde der Turm von dem Architekten Augustus Pugin. Das Uhrwerk wurde von Sir George Airy und Edmund Denison entwickelt und von dem Uhrmacher Edward John Dent erstellt.

20. Big Ben und der 1. Weltkrieg

Während des 1. Weltkrieges verstummte der Big Ben für zwei Jahre und das Ziffernblatt wurde in der Nacht nicht beleuchtet. Damit wollte man einem Anschlag aus der Luft vorbeugen. Am 11. November, dem Remembrance Day, läutet die Glocke um 11.11 Uhr in Gedenken an die Opfer des Krieges.

Auf einer Reise nach London werden Sie sich sicher nicht nur den Big Ben anschauen. Gut, dass wir weitere Artikel mit Fakten über Sehenswürdigkeiten veröffentlicht haben: London Eye, Tower Bridge, Tower of London, Westminster Castle und St. Paul’s Cathedral.

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