Mit Büchern Englisch zu lernen klingt nach viele Arbeit, ist es aber nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Bücher sind eine tolle Möglichkeit, Englisch schnell und effektiv zu lernen. Je mehr man liest, umso mehr versteht man, denn mit der Zeit wiederholen sich die Vokabeln und man verinnerlicht sie. Das gleiche gilt für die Grammatik. Wer sich die Bücher zudem als Hörbücher anhört, kann gleichzeitig seine Aussprache verbessern und so fliessend Englisch sprechen lernen.

Für Anfänger sind Kinderbücher am besten geeignet, da sie über eine einfache Sprache und kurze Sätze verfügen. Aber auch einige berühmte Autoren wie Ernest Hemingway oder George Orwell bedienen sich einer einfachen Sprache, um ihre Bücher möglichst vielen Lesern zugänglich zu machen. Krimis und Fantasy-Romane halten zudem die Spannung aufrecht, was beim Englisch lernen hilfreich ist.

1. Harry Potter – J.K. Rowling

Millionen Jugendliche und Erwachsene haben mit „Harry Potter“ Englisch gelernt. Der Hauptgrund dafür ist sicher, dass die Fans nicht Monate lang warten wollten, bis der neueste Band der Reihe ins Deutsche übersetzt wurde. Zudem werden die Harry Potter Bücher von Band zu Band anspruchsvoller, da die Autorin mit jedem neuen Buch ihren Schreibstil verfeinerte. Das macht die Bücher perfekt für Leser, die ihr Englisch verbessern möchten, da der Schwierigkeitsgrad mit jedem Buch steigt.

Story: An seinem 11. Geburtstag erfährt Harry Potter, dass er kein normaler Junge ist, sondern ein Magier. Seine Eltern wurden von dem bösen Magier Lord Voldemort getötet als er noch ein Baby war. Beim Versuch, auch Harry zu töten, fiel der Todesfluch auf Voldemort zurück und vernichtete seinen Körper. Bei Harry hinterließ der Fluch eine blitzförmige Narbe auf der Stirn. Harry ist nun alt genug, um die Zauberschule Hogwarts zu besuchen, wo er mit seinen Freunden Ron und Hermine viele Abenteuer erlebt.

2. The Wind in the Willows – Kenneth Grahame

„The Wind in the Willows“ (Der Wind in den Weiden) ist ein englischer Kinderbuchklassiker und zählt zu den bedeutendsten britischen Romanen. Aufgrund der einfachen Sprache und der fantasievollen Geschichten macht das Buch von Kenneth Graham viel Spaß beim Lesen.

Story: Als der Maulwurf den Frühjahrsputz sein lässt und sich an die frische Luft begibt, beginnt für ihn ein Leben voller herrlicher Erlebnisse mit seinen neuen Freunden: der ausgeglichenen Ratte, dem etwas ruppigen, aber großherzigen Dachs und dem selbstverliebten, impulsiven und unverbesserlichen Herrn Kröterich.

3. Lord of the Flies – William Golding

William Golding’s „Lord of the Flies“ (Herr der Fliegen) ist ein moderner Klassiker, der aus dem Englischunterricht nicht wegzudenken ist. Golding verwendet eine dramatische und beschreibende Sprache – fast wie Poesie. Dadurch hat der Leser das Gefühl, selbst Teil der Geschichte zu sein.

Story: In Folge eines Flugzeugabsturzes landet eine Gruppe englischer Schuljungen auf einer unbewohnten Insel im Pazifischen Ozean. Die Erwachsenen kamen beim Absturz ums Leben. Zunächst erscheint es, als wenn die Jungen gut zurechtkämen. Auf der Insel gibt es Wasser, Früchte und wilde Schweine. Zudem bauen sie Hütten, erkunden die Insel und richten einen Wachdienst für das Signalfeuer ein. Bald wendet sich das Blatt jedoch: Die Gemeinschaft zerfällt, Machtrausch und Terror gipfeln letztlich in Mord.

4. The Old Man and the Sea – Ernest Hemingway

Ernest Hemingway ist bekannt für seinen klaren und geradlinigen Schreibstil sowie für einen kurzen und einfachen Satzbau. Dadurch sind seine Bücher – z.B. „The Old Man and the Sea“ (Der alte Mann und das Meer) perfekt für Englischlernende und finden auch im Schulunterricht oft Verwendung.

Story: Der kubanischen Fischer Santiago fährt allein in einem kleinen Ruderboot aufs Meer. Bereits seit vierundachtzig Tagen hat er nichts gefangen. Sein junger Helfer wurde auf ein anderes Boot geschickt, weil dessen Eltern glauben, der alte Mann sei vom Unglück verfolgt. Nach einem Tag warten, beißt tatsächlich ein sehr großer Fisch an und zieht Santiago und das Boot aufs offene Meer hinaus. Ein ungleicher Kampf beginnt.

5. Animal Farm – George Orwell

George Orwell’s Roman „Animal Farm“ (Farm der Tiere – ein Märchen) ist eine Satire auf die Stalin-Ära in der Sowjetunion. Orwell verwendet in seinem Buch einfaches Englisch, um möglichst viele Leser zu erreichen. Die Tiere, welche die Hauptakteure in Animal Farm sind, sprechen in kurzen und einfachen Sätzen.

Story: Auf einer Farm in England kommt es zu einer Rebellion der Tiere gegen ihren Besitzer Bauer Jones. Nach dessen Flucht übernehmen die Tiere gemeinsam die Farm und leben zunächst friedlich zusammen. Doch sehr bald kommt es zu Spannungen und die schlauen Schweine bauen ihre Vormachtstellung zur Diktatur aus. Kritik wird von den Hunden im Keim erstickt.

6. Tuesdays with Morrie – Mitch Albom

Das Buch „Tuesdays with Morrie“ (Dienstags mit Morrie: Die Lehre eines Lebens) steckt voller Weisheiten, die Morrie in den letzten Monaten vor seinem Tod mit seinem Freund teilt. Geschrieben ist das Buch im Gesprächsstil, was es einfach zu lesen macht – auch laut.

Story: Als der Journalist Mitch Albom erfährt, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz schwer erkrankt ist und bald sterben wird, beginnt er damit, seinen Lehrer jede Woche zu besuchen. Eigentlich beabsichtigt er dem Sterbenden Kraft und Trost zu spenden, stattdessen lernt er dienstags bei Morrie das Leben neu zu betrachten und zu verstehen.

7. High Fidelity – Nick Hornby

„High Fidelty“ ist eine moderne Geschichte und Pflichtlektüre für jeden Musikliebhaber. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und besticht durch eine lockere Sprache sowie kurze und witzige Dialoge zwischen den Charakteren. Dadurch bleibt die Geschichte in Bewegung und macht Spaß zu lesen.

Story: Der 35-jährige Rob Fleming lebt in London und ist Besitzer eines Plattenladens. Als er von seiner Freundin Laura verlassen wird, sortiert er erst mal in aller Ruhe seine Plattensammlung und genießt die Rückkehr ins Singledasein. Doch bald merkt er, dass er sich ändern muss. Er trifft sich der Reihe nach mit fünf seiner Ex-Freundinnen, um herausfinden woran genau ihre Beziehungen gescheitert sind.

8. The Giver – Lois Lowry

Durch seine Verfilmung im Jahr 2014 wurde das Buch „The Giver“ (Hüter der Erinnerung) von Lois Lowry auch in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Lowry verwendet ins seinem Buch kurze Sätze und einfache Grammatik, um die Spannung vom ersten Moment an aufrecht zu erhalten. Dadurch ist The Giver auch für Nichtmuttersprachler gut zu lesen und perfekt, um Englisch zu lernen.

Story: Jonas lebt in einer scheinbar perfekten Welt, in der sich niemand Sorgen machen muss. Sogar die Berufe werden zugeteilt: Als Jonas „Hüter der Erinnerung“ werden soll, beginnt er seine Ausbildung beim alten Hüter. Von ihm erfährt er, welch hohen Preis die Mitglieder der Gemeinschaft für dieses scheinbar sorgenfreie Leben zahlen. Jonas wird klar, dass er seinen kleinen Pflegebruder Gabriel keinesfalls diesem grausamen System ausliefern möchte und er entschließt sich zur Flucht.

9. Fantastic Mr Fox – Roald Dahl

Der Walise Roald Dahl ist einer der größten und beliebtesten Kinderbuchautoren. Sein Buch „Fantastic Mr. Fox“ (Der fantastische Mr. Fox) ist ein wunderbares Buch und eignete sich bestens, um mit dem Englischlernen zu beginnen. Es ist einfach zu lesen und besticht durch spannende Dialoge und eine fesselnde Handlung.

Story: Der Familie Fox geht es prächtig. Jeden Abend liefert der Vater Mr. Fox ihnen ein Festessen mit Ente, Gans oder Puter. Diese stiehlt er gemeinsam mit Hausmeister Kylie Opposum bei den umliegenden Bauernhöfen. Natürlich möchten die Bauern Boggis, Bunce und Bean das nicht einfach so hinnehmen und fast sieht es so aus, als ob die Familie Fox den wütenden Angriffen der Bauern nicht gewachsen wäre. Doch Mr. Fox ist schlau und hat einige Asse im Ärmel.

10. The Curious Incident of the Dog in the Night-Time – Mark Haddon

Die Geschichte „The Curious Incident of the Dog in the Night-Time“ (Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone) wird aus Sicht des autistischen Jungen Christopher erzählt. Seine Erklärungen zu allem, was er sieht und erlebt, sind klar und einfach zu verstehen – auch für nicht Englisch-Muttersprachler.

Story: Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen. Er liebt die Farbe Rot, hasst aber Gelb und Braun. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet an Autismus. Als jedoch der Pudel des Nachbarn mit einer Mistgabel getötet wird, beginnt Christopher, aus seiner kleinen und geregelten Welt auszubrechen. Mutig stellt er den Verbrecher.

 

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