Hadrianswall

 

Der Hadrianswall ist eines der eindrucksvollsten Bauwerke des römischen Imperiums. Kaiser Hadrian ließ die Mauer 212 v. Chr. errichten, um damit das Römische Reich von den nördlichen Stämmen abzugrenzen. Die Mauer führt im dünn besiedelten Norden Englands von Küste zu Küste und einst auch entlang der Grenze zu Schottland, die sich inzwischen jedoch verschoben hat. Das Gebiet zwischen Grenze und Hadrianswall ist einsam und wird zum Großteil vom Northumberland National Park eingenommen.

Das Grenzgebiet hat eine bewegte Vergangenheit. Der normannische Eroberer William I. ernannte Markgrafen, um das Gebiet zu kontrollieren, was jedoch nie wirklich gelang. Ende des 13. Jahrhunderts versuchte Edward I. Schottland zu unterjochen. Dies führte zu Unruhen und nach dem Tod des englischen Königs besetzen schottische Truppen das Gebiet, vertrieben die englischen Truppen und plünderten Northumberland. Seitens der Schotten wurde dieser Sieg als große Heldentat gefeiert, aber die Wirklichkeit war eher brutal als glorreich. Mord und Plünderungen gehörten zum täglichen Leben und die Bewohner des Northumberlands versuchten sich durch Steinmauern (pele towers) vor den ständigen Übergriffen zu schützen.

Erkundung per Auto, Bus oder zu Fuß
Der Hadrianswall lässt sich sowohl mit dem Auto, dem Bus oder zu Fuß erkunden. Die Militärstraße B 6318 führt nahe der Mauer über Täler und Hügel hinweg. Im Sommer verbindet ein Shuttle-Bus alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. Auch der Weg Hadrians Wall Path erstreckt sich von Küste zu Küste: Von Bowness im Westen bis Newcatsle-upon-Tyne im Osten. Besonders reizvoll ist dabei der Abschnitt zwischen Birdoswald und Chester.

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