15 Fakten über den Kensington Palace

15 Fakten über den Kensington Palace

Der Kensington Palace im Herzen von London ist eine der offiziellen Residenzen der königlichen Familie. Seit dem 17. Jahrhundert dient der Palast als Zuhause und Zufluchtsort für deren Mitglieder. Hier sind die Royals unter sich und ganz privat, anders als dies bei anderen Residenzen wie etwa dem Buckingham Palace der Fall ist. Berühmt wurde der Kensington Palace vor allem durch Prinzessin Diana, die hier lange Zeit lebte. Heute nennen ihr Sohn William und seine Familie den Palast ihr Zuhause. Im folgenden Steckbrief findest du 15 spannenden Fakten über den Kensington Palace.

1. Eines der exklusivsten Häuser in London

Der Kensington-Palast ist eines der schönsten und exklusivsten Häuser in London und beeindruckt mit einem großen, perfekt gepflegten Garten sowie der weltbekannten Orangerie.

2. Der Palast im Herzen von Kensington

Der Kensington Palace befindet sich im königlichen Park Kensington Gardens, der an den Hyde Park angrenzt. Der Park liegt im angesagten und teuren Londoner Stadtteil «Royal Borough of Kensington and Chelsea».

3. Berühmtheit durch Prinzessin Diana

Internationale Bekanntheit erreichte der Kensington Palace vor allem durch Prinzessin Diana, die hier von 1981 bis zu ihrem Tode 1997 residierte. Vor allem das Blumenmeer nach ihrem Tod vor den Toren des Palastes bleibt unvergessen.

4. Glamour durch Prinzessin Margaret

Bereits vor Diana brachte Prinzessin Margret Glamour in den Palast. Während sie im Kensington-Palast lebte gehörten unter anderem die Rolling Stones und der Schauspieler Peter Sellars zu den Besuchern. Aufgrund ihrer Ehe mit dem Designer Tony Snowdon waren ihre Räume sehr stilvoll eingerichtet. Die Küche wurde sogar in diversen Magazinen als die schönste des Landes vorgestellt.

5. Zu Hause von William und Kate

Längere Zeit lebten lediglich Edward, 2. Duke of Kent, und seine Frau Katherine im Kensington-Palast. Anfang 2013 zogen dann auch Prince William und seine Frau Catherine in den ein. Gemeinsam mit ihren Kindern George, Charlotte und Louis leben sie heute im Apartment 1A.

6. Gemeinsames Dach mit Harry und Meghan

Nach ihrer Verlobung wohnten auch Prince Harry und Meghan Markle auf dem Gelände des Palastes, bevor sie im Frühjahr 2019 in das Frogmore Cottage im Park des Windsor Castle umzogen. Dieses hatten sie gerade erst für stolze 2,4 Millionen Britische Pfund (etwa 2,7 Millionen Euro) renoviert als sie im Januar 2020 ihren royalen Rückzug bekannt gaben.

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7. Geburtsort von Königin Victoria

Königin Victoria wurde 1819 im Kensington-Palast geboren und dort aufgezogen. Sie wuchs hier sehr isoliert auf und durfte nicht mit anderen Kindern spielen. Erst nach ihrer Krönung im Jahr 1837 zog sie in den Buckingham Palace um. Königin Viktoria ist ein großer Teil der Ausstellung im Palast gewidmet. Unter anderem werden ihr Hochzeitskleid, ihre Trauerkleider und die Schuhe ihrer Kinder gezeigt.

8. Seit 1912 für die Öffentlichkeit zugänglich

1912 wurde der Palast erstmal für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Eröffnungstag bestaunten 13.000 Besucher Reliquien und andere Ausstellungsstücke der City of London. Heute kann man diese im Museum of London besichtigen.

9. Winterunterschlupf von Wilhelm III. und Mary II.

Der Kensington-Palast war einst ein privater Landsitz, der 1689 von Sir Christopher Wren im Auftrag von Mary II. und Wilhelm III. umgebaut wurde. Das Königspaar lebte zu diesem Zeitpunkt im Palace of Whitehall, wollte im Winter jedoch nicht dessen Feuchtigkeit und Kälte ertragen. 1694 verstarb Mary II. im Kensington-Palast an Pocken. Ihr früher Tod wurde von der Bevölkerung mit großer Trauer aufgenommen.

10. Höhepunkt im 18. Jahrhundert

Seinen politischen und gesellschaftlichen Höhepunkt hatte der Kensington Palace von 1690 bis zum Tod von George II. im Jahr 1760. Zu Lebzeiten von George I. und George II. wurde der Palast mit Prunkgemächern, einer eindrucksvollen Möbel- und Gemäldesammlung sowie einer aufwendigen Deckenverzierung des Malers William Kent ausgestattet.

11. Peter the Wild Boy

Eine sehr traurige Geschichte des Palastes ist die von «Peter the Wild Boy». Im 18. Jahrhundert wurde ein wilder Junge im Wald gefunden, der nicht sprechen konnte. Er wurde am Hof als eine Art menschliches Haustier gehalten und musste ein eisernes Band um den Hals tragen. Dennoch lebte er bis in seine Siebziger am Hof und war später sehr beliebt. Sein Grab befindet sich auf dem Palastgelände.

12. Seit 1760 lebte kein Monarch mehr im Palast

Nach dem Tod von George II. im Jahr 1760 verlor der Kensington-Palast zunehmend an Bedeutung. Seitdem lebte kein regierender Monarch mehr im Palast.

13. Die «Triple Tragedy» von 1817

1817 wurde im Palast der Tod von Prinzessin Charlotte betrauert. Sie war im Alter von nur 21 Jahren bei der Geburt ihres Sohnes gestorben. Da das Baby eine Todgeburt war und sich der Arzt in Folge des Ereignisses einige Monate später erschoss, nannte man das Ereignis «Triple Tragedy».

14. Highlights des Palastes

Zu den Höhepunkten zählen die Wunderkammer («Cabines of Curiosities»), die King’s Staircase (mit Fresken bemaltes Treppenhaus), die Staatsunterkünfte von Queen Mary und der 12 Hektar große Schlosspark.

15. Diana und ihre Fashion Story

Im Kensington Palace werden zahlreiche Kleider früherer Mitglieder der königlichen Familie ausgestellt. Eine Ausstellung widmet sich jedoch speziell Prinzessin Diana und ihrer Rolle als Modeikone. Gezeigt werden viele berühmte Kleider, die sie im Laufe ihres Lebens getragen hat.

Besichtigung des Kensington Palace

Nach einer aufwendigen Sanierung steht ein großer Teil des Palasts für Besucher offen. Sie werden über vier Routen geführt, die das Leben im Palast vom 17. bis zum 20. Jahrhundert zeigen.

Öffnungszeiten:
März – Oktober: täglich von 10.00 – 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.00 Uhr)
November – Februar: täglich von 10.00 – 16.00 Uhr (letzter Einlass 15.00 Uhr)

Eintritt:
Erwachsene: 19,50 EUR
Kinder (5 bis 15 Jahre): 10 EUR
Ermäßigt (Senioren und Studenten): 15,50 EUR

Anfahrt zum Kensington Palace

Den Kensington Palast erreichst du gut mit der U-Bahn. Entweder mit der «District & Circle Line» (Haltestelle: High Street Kensington) oder der «Central Line» (Haltestelle: Queensway). Von beiden Haltestellen ist es nur ein kurzer Fußmarsch bis zum Schloss.

Isle of Skye – die schönsten Sehenswürdigkeiten

Isle of Skye – die schönsten Sehenswürdigkeiten

An meine erste Reise auf die Isle of Skye habe ich zugegebenermassen keine so guten Erinnerungen. Ich war zum ersten Mal in Schottland und zum ersten Mal in einem Wohnwagen unterwegs. Aus beruflichen Gründen reise ich erst Ende der Saison bei einem heftigen Sturm und dann rammte ich auch noch mit dem Wohnmobil die Brücke zur Einfahrt beim Camping-Platz. Nichtsdestotrotz kam ich wieder, denn die raue Natur der Isle of Skye und der schottischen Highlands faszinieren mich.

Die Insel liegt unmittelbar vor der schottischen Küste im Atlantik und ist die größte der Inselgruppe Innere Hebriden. Hier findest du scharfkantige Gebirgsketten, grüne Hügel, einsame Buchten und malerische Seen. Seit 1955 ist die Insel durch die Skye-Bridge mit dem schottischen Festland verbunden. Finde heraus, was die «Insel des Nebels» so besonders macht und welche die schönsten Sehenswürdigkeiten der Isle of Skye sind.

1. Quiraing

Quiraing ist eine Felsformation auf der Halbinsel Trotternish, etwa 20 Kilometer nördlich der Inselhauptstadt Portree. Sie ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Isle of Skye und besteht aus mehreren Formen, die alle ihren eigenen Namen erhalten haben. Besonders bekannt sind: The Needle (37 Meter hohe Felsnadel), The Prison (ähnelt einer Festung) und The Table (hat Ähnlichkeit mit einem abgerutschten Tisch). Der Name Quiraing stammt aus dem Altnordischen und bedeutet «Gerundete Falte». Die Felsformation ist nur schwer zugänglich, aber vom Quiraing Viewpoint direkt an der Straße hat man eine tolle Sicht darauf.

2. Old Man of Storr

Nur einige Kilometer nördlich von Portree am Beginn der Halbinsel Trotternish befindet sich die 48 Meter hohe Felsnadel Old Man of Storr. Diese ist wohl die berühmteste Attraktion der Isle of Skye. Der mitunter auch als überdimensionaler Hinkelstein beschriebene Old Man of Storr und seine Umgebung dienten schon öfters als Filmkulisse – etwa in «Snow White and the Huntsman». Am besten erlebt man den Old Man of Storr bei einer Wanderung.

3. Fairy Glen

Unmittelbar südlich von Uig führt eine kleine Seitenstraße in das Fairy Glen (Deutsch: Feen-Tal). Dieses besteht aus kleinen Hügeln, Felstürmen, Cottage-Ruinen und einem kleinen See. Aufgrund der zauberhaften Landschaft dachten die Bewohner der Isle of Skye, die Hügel und Felsen des Tals wären von Feen erbaut worden.

4. Neist Point

Neist Point ist eine kleine Halbinsel, die mit ihrem Leuchtturm den westlichsten Punkt der Isle of Skye markiert. Der 19 Meter hohe Leuchtturm wurde 1909 in Dienst gestellt und noch heute genutzt. Bei schönem Wetter kann man von hier bis zu den Äußeren Hebriden sehen. Aufgrund der einzigartigen Szenerie ist Neist Point ein beliebtes Fotomotiv.

5. Dunvegan Castle

Skyes berühmtestes historisches Gebäude ist Dunvegan Castle, der Stammsitz des Inselclans MacLeod. Sehenswert ist nicht nur das Schloss selbst, sondern vor allem auch die wunderschönen Gärten, die zu einem Spaziergang einladen.

Öffnungszeiten:
10.00 – 17.30 Uhr (April-Oktober)

Eintritt für Schloss und Gärten:
Erwachsene: £ 14
Kinder (5 bis 15 Jahre): £ 9
Familien (bis zu 2 Erwachsene und 4 Kinder): £ 35

Webseite: www.dunvegancastle.com

6. Portree

Wer die Isle of Skye besucht, macht mit Sicherheit einen Zwischenstopp in Portree, der einzigen Stadt der Insel. Portree (Deutsch: «Hafen des Königs») ist berühmt für seine Hafenstraße mit den bunt bemalten Häusern. Hier findest du Geschäfte, Restaurants und natürlich kannst du dir am Hafen auch eine Portion Fish & Chips gönnen.

7. Fairy Pools

Am Fuße der Black Cuillins befinden sich die Fairy Pools, eine Ansammlung größerer und kleinerer Wasserfälle und Felsbecken. Über mehrere Kilometer hinweg fließt das türkisfarbene und kristallklare Wasser kaskadenartig durch die Landschaft. Ein einzigartiges Schauspiel, das die Einwohner der Insel zum Glauben brachte, dass hier Feen baden würden. Sollten Feen tatsächlich existieren, dann an diesem Ort! Neben all der Schönheit war Fairy Pools jedoch auch der Ort, an dem die letzte Schlacht zwischen den beiden Clans McLeods und McDonalds stattfand.

8. Talisker Distillery

Was wäre eine Reise nach Schottland ohne ein Gläschen Whisky? Auf der Isle of Skye ist die Talisker Distillery zu Hause, die seit ihrer Gründung 1830 Whisky brennt und inzwischen auch Liköre herstellt. Bekannt ist die Brennerei für den Talisker, einen doppelt destillierten Single-Malt-Whisky. Die Brennerei hat sich auf den Tourismus eingestellt und bietet Frührungen und Whiskyproben an.

Autorundreisen Schottland

Am besten lassen sich Schottland und die Isle of Skye mit dem Auto erkunden. Erfahre mehr über die besten Routen und die Organisation eines Roadtrips durch Schottland.

9. Sligachan Bridge

Die Sligachan Bridge ist eine alte Steinbrücke mit drei Bögen, die sich über den Sligachan River spannt. Sie liegt direkt an der Straße zwischen Portree und Broadford. Aufgrund ihres einzigartigen Anblicks mit den Black Cullins im Hintergrund zählt sie zu den berühmtesten Brücken der schottischen Highlands. Ein Stopp hier lohnt sich auf jeden Fall und wer möchte, kann die Brücke als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Black Cullins nutzen.

10. Elgol & Loch Coruisk

Am Ende der Halbinsel Strath liegt das Örtchen Elgol. Vom Hafen aus hast du einen einmaligen Blick über das Meer auf die Cuilins. Im Anschluss an eine kleine Fotosession kannst du im Ort bei einem Tässchen Tee und Selbstgebackenem die Atmosphäre in dich aufziehen.

Tipp: Von Elgol legen die Boote zum Loch Coruisk, einen der schönsten und entlegensten Seen in Schottland. Dieser ist nur mit dem Boot und zu Fuß zu erreichen.

Isle of Skye: Ausflüge & Touren

Solltest du nicht mit dem Mietwagen oder eigenen Auto durch Schottland reisen, kannst du auch Touren zur Isle of Skye von Edinburgh oder Glasgow buchen. Aber auch wenn du auf einer Rundreise bist, lohnt sich ein Tagesausflug. Von Portree aus gibt es zum Beispiel geführte Touren zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Isle of Skye.

Unterkünfte auf der Isle of Skye

Auf der Isle of Skye gibt es diverse Bed & Breakfasts (B&Bs), Hotels und auch mehrere Caravan-Parks und Camping-Plätze. Für Übernachtungsmöglichkeiten ist also gesorgt. Allerdings ist die Insel im Sommer völlig überlaufen, insbesondere während der Highland Games im August. Dann sind in der ganzen Region, die Unterkünfte ausgebucht. 2017 führte dies sogar zu Warnungen seitens der Behörden, nicht ohne Übernachtungsmöglichkeit anzureisen. Zuvor hatten sich Touristen verzweifelt an die Polizei gewandt.

Zudem verlangen viele B&Bs im Sommer mindestens drei Übernachtungen. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig um eine Unterkunft zu kümmern. Die größte Auswahl an B&Bs und Hotels findest du auf booking.com*. Bei Airbnb kannst du Privatunterkünfte sowie Übernachtungsmöglichkeiten in «Lodges» oder «Cabins» buchen. Und auf holidaycottages.co.uk* findest du typisch schottische Ferienhäuser.

Top 10 Sehenswürdigkeiten in Bath

Top 10 Sehenswürdigkeiten in Bath

Bath ist nicht nur UNESCO-Weltkulturerbestadt, sondern hat auch den Ruf eine der schönsten und angesagtesten Städte in Großbritannien zu sein. Entsprechend aufgeregt war ich auch, als ich letztes Jahr während meiner Rundreise durch Südengland hier einen Zwischenstopp einlegte. Und ich muss sagen: es hat sich gelohnt. Bath ist wirklich ein zauberhafter Ort mit viel georgianischer Architektur, trendigen Shops und Restaurants und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten entlang des Flusses Avon.

Das Schöne an Bath ist, dass man die Stadt bequem zu Fuß erkunden kann. Fast alle Sehenswürdigkeiten in Bath befinden sich innerhalb eines Radius von einer halben Stunde zu Fuß. Und sollten die Kräfte doch mal nachlassen, gibt es immer noch die Möglichkeit, die Hop-On/Hop-Off-Busse* in Bath zu nutzen. Diese halten an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Welche das sind, erfährst du jetzt.

1. Römische Bäder

Die bekannteste Attraktion von Bath sind die «Römischen Bäder». Vor etwa 2.000 Jahren bauten die Römer um Großbritanniens einzige heißen Quellen herum ein Spa. Diese römischen Bäder gehören heute zu den am besten erhaltenen der Welt und können besichtigt werden. Das Zentrum des Komplexes ist das große Becken mit heißem Quellwasser. Früher war es wohl überdacht, aber heute liegt es im Freien. Das Museum beherbergt auch eine Auswahl an römischen Artefakten, die in den Bädern entdeckt wurden. Im einstigen Pumpraum befindet sich heute ein Restaurant. Hier gibt es auch eine Zapfanlage für warmes Thermalwasser, das du trinken kannst.

2. Thermae Bath Spa

Auch wenn die «Römischen Bäder» inzwischen ein Museum sind, heisst das nicht, dass du auf dein Badevergnügen verzichten musst. Das Thermae Bath Spa ist eine Kombination aus historischem und modernem Spa. Es ist zudem der einzige Ort in Großbritannien, wo man im Thermalquellwasser baden kann. Das Wasser stammt aus drei natürlichen heißen Thermen, die auch die «Römischen Bäder» versorgen. Hier kannst du nach einem Tag Sightseeing relaxen und die Seele baumeln lassen – etwa im Minerva Bad, den Aromadampfbädern oder im Pool auf dem Dach mit herrlicher Sicht auf die Stadt.

3. Bath Abbey

Direkt neben dem Thermae Bath Spa befindest sich eine weitere Top Sehenswürdigkeit: Bath Abbey. Die Kirche wurde 1499 erbaut und besteht in ihrer jetzigen Form seit 1616. Bath Abbey ist die größte mittelalterliche Kirche in Großbritannien. Besonders sehenswert ist die Westfassade, an der Engel auf Steinleitern die Kirche hinauf und hinab klettern. Zudem lohnt es sich, die 212 Stufen zu den Türmen hinaufzusteigen. Von hier hat man eine herrliche Aussicht auf Bath und die Umgebung

4. The Royal Crescent

Der Royal Crescent (deutsch: königlicher Halbmond) ist eine halbkreisförmige Straße mit 30 aneinandergereihten Häusern. Erbaut wurde sie 1767-1774 von dem Architekten John Wood der Jüngere, da damit ein herausragendes Beispiel Georgianischer Architektur geschaffen hat. In No. 1 Royal Crescent befindet sich heute ein Museum, das einen Einblick in das georgianische Leben gibt. Die Räume wie etwa der Dining Room sind mit Möbeln und Teppichen aus der gregorianischen Zeit eingerichtet. No. 1 war das erste Haus, das damals erbaut wurde. Es diente adligen Besuchern der Stadt als luxuriöse Unterkunft.

5. Bath Assembly Rooms

Neben «The Royal Crescent» erbaute John Wood, der Jüngere, 1769 ein weiteres berühmtes Bauwerk der Stadt: die Bath Assembly Rooms. Diese Gesellschaftsräume waren der Dreh- und Angelpunkt der Georgianischen Gesellschaft. Sie galten als die edelsten Räume im gesamten Königreich und luden die Oberschicht zu Unterhaltung ein.

6. Fashion Museum

Auf der unteren Etage der Assembly Rooms befindet sich heute das Fashion Museum. Dieses beherbergt eine der größten Sammlungen historischer Mode weltweit. Mehl als 30.000 Kleidungsstücke werden hier ausgestellt – vom 16. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Dadurch ist es möglich, so ziemlich jeden Modestil der letzten Jahrhunderte zu bestaunen. Wer sich auch einmal verkleiden möchte, kann dies in dem eigens dafür vorgesehenen Ankleideraum, in dem Mäntel, Hüte und andere Kleidungsstücke zur Verfügung stehen.

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7. Pulteney Bridge

Ein bisschen hat mich die 1774 im palladianischen Stil erbaute Pulteney Bridge ja an die Ponte Vecchio in Florenz erinnert. Und das nicht ohne Grund: Beide gehören zu nur vier Brücken weltweit, die über die gesamte Breite und auf beiden Straßenseiten Ladengeschäfte beherbergen. Eine perfekte Gelegenheit, um Shopping und Sightseeing miteinander zu kombinieren. Unterhalb der Brücke kann man zudem Kanuten beim Training zuschauen.

8. The Circus

The Circus ist ein weiteres beeindruckendes Beispiel Georgianischer Baukunst. Doch dieses Mal ist der Architekt nicht John Wood, der Jüngere, sondern sein Vater. Praktischerweise heißt dieser genauso und ist dementsprechend John Wood, der Ältere. Die Bauarbeiten starteten 1754 und dauerten 14 Jahre. The Circle ist eine kreisförmige Straße mit drei Eingängen und aneinandergereihten Stadthäusern. Der Name ist eine Anlehnung an den römischen «Circus» und bedeutet «Kreis».

9. Jane Austin Centre

An die wohl berühmteste Einwohnerin von Bath erinnert das Jane Austin Centre. Es gibt einen Einblick in das Leben der Regency Zeit, die damalige Mode, die Gesellschaft und das Essen. Zudem erfährt man mehr über die Autorin selbst, die 1800 in dem Haus wohnte und hier viele ihrer Werke geschrieben hat. Wer richtig in die Epoche eintauchen möchte, kann sogar eine Nacht in dem Haus verbringen.

10. Fluss Avon

Wenn du genug vom Sightseeing hast und etwas entspannen möchtest, findest du nicht weit vom Zentrum entfernt den Fluss Avon. Entlang des Kanals sind viele Hausboote festgemacht und an den Ufern grasen Pferde oder liegen die Gärten einiger Villen und Hotels. Wenn du dem Fluss weiter die Stadt raus folgst, kommst du an das südliche Ende der Cotswolds. Dabei handelt es sich um eine Hügelkette, die für ihre landschaftliche Schönheit bekannt ist.

Touren in Bath und Ausflüge in die Umgebung

Wenn du noch mehr Details über die Sehenswürdigkeiten in Bath erfahren möchtest, kannst du dich Stadtrundgängen oder -fahrten anschließen. Diese beinhalten zum Teil auch gleich den Eintritt, z.B. für das Museum «Römische Bäder». Auch in der weiteren Umgebung von Bath gibt es jede Menge zu sehen, etwa die Stadt Bristol, den Steinkreis Stonehenge oder die Nationalparks von Wales.

Hotels in Bath

In Bath gibt es für jeden Geldbeutel das passende Hotel. Die Frage ist, möchtest du eher im Zentrum übernachten oder am Stadtrand, wo du vielleicht einen schönen Garten im Hotel hast und einen tollen Blick auch die Stadt? Da ich mit dem Auto anreiste, entschied ich mich für letzteres und das  Hotel «Tasburgh House». Dieses war super schön und verfügte über einen großen Garten, über den man zum Kanal und von dort weiter ins Stadtzentrum gelangte. Das Personal war extrem freundlich und hilfsbereit. Mein Koffer wurde die Treppen hoch und runtergetragen, das Zimmer war sehr geräumig und liebevoll eingerichtet und das Frühstück war sehr lecker. Wenn ich mal wieder in der Gegend bin, komme ich auf jeden Fall wieder in dieses Hotel.

Mir hat Bath jedenfalls sehr gut gefallen und ich werde auf jeden Fall noch einmal wiederkommen. Dann werde ich noch etwas mehr Zeit in dieser schönen Stadt und der eindrucksvollen Hügellandschaft drum herum verbringen.
11 Fakten über das Natural History Museum

11 Fakten über das Natural History Museum

Im Londoner Stadtteil South Kensington liegen auf der Exhibition Road gleich drei namhafte Museen nebeneinander: das Natural History Museum, das Victoria and Albert Museum (kurz: V&A) und das Science Museum. Die Museen ziehen Besucher aus der ganzen Welt in ihren Bann – und das nicht nur an regnerischen Tagen. Insbesondere das Natural History Museum ist mit seinen Dinosaurierskeletten eine beliebte Attraktion bei Jung und Alt. Im Folgenden findest du einige spannende Fakten über die Natural History Museum.

1. Fünf Millionen Besucher im Jahr!

Das Natural History Museum ist eines der größten und bekanntesten naturhistorischen Museen der Welt. Jährlich besuchen circa fünf Millionen Menschen das Museum. Gerade in den Sommermonaten kann es im Natural History Museum daher sehr voll werden. Die beste Zeit für einen Besuch ist daher außerhalb der Hochsaison.

2. Vier Themenzonen

Das Museum ist in vier verschiedene Zonen eingeteilt: blau, grün, rot und orange.

  • Die blaue Zone widmet sich der Biologie des Menschen und der Säugetiere. Hier befindet sich auch die Dinosaurier-Ausstellung.
  • In der grünen Zone findest du allerlei Fische, Weichtiere, Krustentiere, Amphibien und Reptilien und Insekten, darunter ein riesiges Modell eines Skorpions.
  • Die rote Zone befasst sich mit der Erdgeschichte und Geologie. Dargestellt wird der Einfluss der Menschen auf die Erde. Auf einem Zeitstrahl kannst du zudem die Geschichte der Erde vom Urknall bis in die Zukunft nachverfolgenden.
  • Die orangene Zone widmet sich der Arbeit der Naturforscher. Hier sind auch der Wildlife Garden und das Darwin Centre untergebracht.

In den einzelnen Zonen befinden sich auch themenbezogene Cafés und Restaurants, in denen man eine Pause einlegen kann.

3. Highlight: Ein animierter Tyrannosaurus rex

Eine der größten Attraktionen des Museums ist der Tyrannosaurus rex. Der Roboter verhält sich lebensecht, brüllt und schnappt dabei nach den Besuchern.

4. Etwa 80 Millionen Exponate

Das Museum beherbergt etwa 80 Millionen Exponate, darunter zahlreiche Dinosaurierskelette, Fossilien und Ausstellungsstücke aus der Flora und Fauna. Darunter befinden sich auch das 30 Meter lange Skelett eines Blauwals, das in der Haupthalle ausgestellt ist, die lebensecht animierte Figur eines Tyrannosaurus rex und das Modell des um 1690 ausgestorbenen Dodo.

5. Die größte Meteoritensammlung der Welt

Zusammen mit dem Geologischen Museum ist im Natural Histoy Museum die größte Meteoritensammlung der Welt untergebracht.

6. Erdbeben erleben

In der roten Zone kannst du ganz gefahrlos einen simulierten Vulkanausbruch oder ein Erdbeben miterleben.

7. Handgeschriebene Zettel von Charles Darwin

Im Darwin Centre findest du alle bekannten Arten der Erde. Die Sammlung wurde von niemand geringerem als Charles Darwin angelegt, der auch die ersten Stück mit handschriftlichen Etiketten versehen hat. Bei Voranmeldung gewähren Wissenschaftler einen Einblick in ihre Sammlung.

8. Wildlife Garden

Der Wildlife Garden liegt neben dem Westrasen des Museums und bietet mit seinen über 3000 britischen Tier- und Pflanzenarten eine ganz besondere Ruhezone. Seit 2008 befindet sich hier auch das tropischen Schmetterlingshaus, in dem Schmetterlinge aus der ganzen Welt herumflattern.

9. 300 Wissenschaftler am Forschen

Auch heute noch sind im Museum circa 300 Wissenschaftler forschend tätig. Sie nehmen im Zusammenhang mit internationalen und interdisziplinären Projekten an Expeditionen teil, erweitern die Sammlung des Museums, beschriften und klassifizieren neue Arten und widmen sich der Erhaltung der Artenvielfalt.

10. Die zweite Wahl: der Architekt

Kapitän Francis Fowke gewann den Architektenwettbewerb. Als dieser jedoch 1865 verstarb ging der Vertrag an den jungen Architekten Alfred Waterhouse aus Manchester. Dieser änderte Fowke Entwurf vom Stil der Renaissance zur Neoromantik und schuf das Gebäude in seiner heutigen Gestalt.

11. Einst Teil des Britischen Museums

Bei seiner Eröffnung am 18. April 1881 war das Museum noch Teil des Britischen Museums und trug dementsprechend den Namen: British Museum (Natural History). 1988 wurde eine Verbindung zum Geologischen Museum geschaffen und die beiden Museen vereint.

Natural History Museum im Überblick

Das Natural History Museum hat zwei Eingänge: Exhibition Road und Queen‘s Gate. Am besten erreichst du das Museum mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, da sich das Museum im Zentrum Londons befindet und über keine eigenen Parkplätze verfügt. In unmittelbarere Nähe des Natural History Museums befinden sich die U-Bahn-Haltestellen Gloucester Road oder South Kensington. Zudem halten diverse Buslinien in der Umgebung, etwa die Linien 14, 49 und 211.

Öffnungszeiten
Täglich von 10 bis 17.50 Uhr
T-Rex Grill: 11 bis 16 Uhr
The Kitchen, The Coffee House und Darwin Centre Café: 10 bis 17 Uhr
Central Café: 10 – 17:30

Eintritt
Kostenlos (bis auf einige Sonderausstellungen)

Webseite
www.nhm.ac.uk

15 Fakten über Windsor Castle

15 Fakten über Windsor Castle

Der Buckingham Palace mag der offizielle Wohnsitz der königlichen Familie sein, aber das eigentliche Zuhause der Queen ist Windsor Castle – oder auf Deutsch Schloss Windsor. Das Schloss ist die Lieblingswochenend-Residenz der Queen und gleichzeitig das größte durchgängig bewohnte Schloss der Welt. Von London erreicht man Windsor Castle in unter einer Stunde. Im Folgenden findest du einige Fakten über Windsor Castle.

1. Das englische Versailles

Aufgrund seiner Größe, der Opulenz und der Gartenanlagen wird Windsor Castle auch das „englische Versailles“ genannt.

2. Haus Windsor

Während des Ersten Weltkriegs änderte die königliche Familie ihren dynastischen Namen, um ihre Zugehörigkeit zu England zu demonstrieren. Das deutsche Haus von Sachsen-Coburg-Gotha wurde nach dem Schloss in Haus Windsor umbenannt.

3. Liebe statt Thron

Eduard VIII. hielt seine im Radio übertragene Abdankungsrede in einem der Räume von Schloss Windsor. Eduard musste abdanken, nachdem er bekannt gegeben hatte, die bürgerliche und zweifach geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson heiraten zu wollen. Nach seiner Abdankung bestiegt 1936 sein Bruder, König Georg VI., den Thron.

4. Heimliches zu Hause

Während des Zweiten Weltkrieges lebten König George VI. und seine Familie aus Sicherheitsgründen auf Schloss Windsor. Der König und die Königin fuhren täglich nach London und kehrten abends zurück. Zu jener Zeit war dies ein wohlbehütetes Geheimnis, da zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Moral berichtet wurde, der König wohne im Buckingham Palace.

5. Das große Feuer

Am 20. November 1992 brach in der Privatkapelle der Königin ein Feuer aus, das sich rasch ausbreitete und fünfzehn Stunden wütete. Neun der wichtigsten Staatsgemächer wurden zerstört und weitere 100 Räume stark beschädigt. Die Kosten für die Renovierung (37 Millionen Pfund) wurden vor allem durch die erstmalige Öffnung der Staatsgemächer des Buckingham Palace für die Öffentlichkeit aufgebracht.

6. Grabstätte der Könige

Neben der Westminster Abbey dient die St.-Georgs-Kapelle von Windsor Castle als wichtigste Grabstätte der englischen Könige. Zu den bekanntesten zählen Heinrich VIII. und seiner Frau Jane Seymore. Zuletzt wurden Prinzessin Margaret und Elizabeth Bowes-Lyon, die Mutter von Königin Elisabeth II., in Schloss Windsor bestattet.

7. Wappen oder Union Jack?

Anhand der Flagge auf dem Round Tower erkennt man sehr gut, ob die Queen anwesend ist oder nicht. Weht die Wappenstandarte befindet sich die Königin in Windsor Castle, weht der Union Jack ist sie hingegen abwesend.

8. Das Osterschloss der Queen

Schloss Windsor ist seit jeher die offizielle Wochenend-Residenz der englischen Könige. Königin Elisabeth II. verbrachte zudem jährlich einen Monat zu Ostern in dem Schloss. Für Weihnachten war Sandringham House reserviert und für den Sommer Balmoral Castle. Seit ihrem 80. Geburtstag hat die Queen ihren ständigen Wohnsitz in Schloss Windsor.

9. Krieg oder Frieden

Die Geschichte von Schloss Windsor und die der britischen Monarchie sind untrennbar verbunden. Wenn sich England im Frieden befand, wurde das Schloss weiter zu einer Residenz ausgebaut und opulenter, während es in Kriegszeiten stärker befestigt wurde. Dieses Muster setzt sich bis in die heutige Zeit fort.

10. Staatsgemächer oder Museum?

Werke von Michelangelo und Leonardo da Vinci, Gemälde von Rembrandt, Peter Paul Rubens und Van Dyck sowie die Kugel, durch die Admiral Nelson getötet wurde, sind nur einige der Kunstschätze, die sich in den Staatsgemächern befinden.

11. Vor 1.000 Jahren von Mönchen gekauft

Wilhelm der Eroberer kaufte den Mönchen von Westminster Abbey das Grundstück ab und ließ ab 1078 eine Holzburg darauf errichten. Später entstanden der Curfew Tower und der Round Tower. Eduard III. ließ die alte Burg zu einer Residenz umbauen.

12. Der sicherste Ort im Königreich

Königin Elisabeth I. (1558–1603) verbrachte viel Zeit auf Schloss Windsor, da sie es für den sichersten Ort im Königreich hielt. Da Schloss Windsor auch einer Belagerung standhalten würde, zog sie sich in Zeiten der Anspannung hierhin zurück. Doch auch sie trug dazu bei, dass Schloss Windsor weiter zu einem Palast ausgebaut wurde.

13. In der Hand von Cromwell

Kurz nach Ausbruch des englischen Bürgerkriegs fiel Windsor Castle an die Parlamentstruppen. Das Schloss wurde zum Hauptquartier der New Model Army von Oliver Cromwell. Nach der Absetzung und Hinrichtung des Königs, Karl I., wurde Großbritannien bis zur Restauration der Monarchie 1660 von Cromwell regiert.

14. Letzte Ruhestädte von Queen Victoria

Königin Victoria und Prinz Albert machten Windsor zu ihrer Hauptresidenz und schufen einen Privatpark, auf dessen Gelände sie später in einem Mausoleum bestattet wurden. Nach dem Tod ihres Gemahls 1861 zog sich Königin Viktoria in die Abgeschiedenheit des Schlosses zurück und besuchte den Buckingham Palace nur noch selten.

15. Alle 3 Stunden Glockenspiel

Im Curfew Tower sind Reste des Gefängnisses aus dem 13. Jahrhundert zu sehen. Alle drei Stunden erklingt aus dem Turm ein Glockenspiel.

Besichtigung Windsor Castle

Natürlich kann Schloss Windsor auch besichtigt werden. Besucher erhalten Zugang zu den Prunkräumen sowie St. George’s Chapel. Zudem kannst du das unglaublich detailgetreue Puppenhaus von Queen Mary bestaunen. Sommer-Besucher haben darüber hinaus die Gelegenheit, der Wachablösung zuzuschauen. Die Tickets kosten für Erwachsene um die 26 EUR und für Kinder circa 15 EUR. Senioren und Studenten zahlen circa 24 EUR (je nach Währungskurs).

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