30 Orte in Großbritannien für deine Bucket List

30 Orte in Großbritannien für deine Bucket List

Auch 2020 werde ich wieder nach Großbritannien reisen. Ich habe mir auch schon einige Gedanken darüber gemacht, welche Orte auf meiner Bucket List stehen. Natürlich werde ich wieder London besuchen – wahrscheinlich sogar mehrfach. Zudem habe ich eine Rundreise geplant. So ganz kann ich mich aber noch nicht entscheiden, ob es Wales oder Schottland sein wird. Falls du auch eine Bucket List für dich erstellen möchtest, findest du hier einige Ideen.

1. Jurassic Coast

Ich war noch immer nicht dort, obwohl die Jurassic Coast seit Jahren auf meiner Bucket List steht. Besonders sehenswert soll die Felsformation Durdle Door sein. Vielleicht schaffe ich es ja 2019.

2. Giant’s Causeway

In Nordirland befindet sich der »Damm der Riesen«. Diese spektakuläre Küstenlandschaft in der Nähe der nordirischen Stadt Derry gehört seit dem Jahr 1987 zum Weltkulturerbe.

Tipp: Fans der Serie Games of Thrones können auf der Game Of Thrones And Giants Causeway Tour* einige der Originalschauplätze der Serie besichtigen.

3. London in der Adventszeit

Auch wenn ich schon unzählige Male in London war, kommt bei mir jedes Mal Begeisterung auf, wenn ich am Flughafen lande. Besonders schön ist London in der Vorweihnachtszeit, daher rauf auf die Bucket List.

4. Lake District

Der Nationalpark Lake District zählt zu den schönsten in ganz England. Er besteht aus 12 großen und vielen kleineren Seen, die sich um einen vulkanischen Kern gruppieren und dem Nationalpark seinen Namen geben.

5. British Museum

Das weltberühmte British Museum ist eines der grössten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt. Es entstand 1753 als der Arzt und Wissenschaftler Sir Hans Sloane seine sehr umfangreiche Literatur- und Kunstsammlung dem Staat hinterließ.

6. Isle of Skye

Noch etwas rauer als der Rest von Schottland ist die Isle of Sky. Die Insel liegt unmittelbar vor der schottischen Küste im Atlantik und ist die größte der Inselgruppe Innere Hebriden. Auf der Isle auf Skye befindet sich auch Old Man of Storr, eine der top Sehenswürdigkeiten von Schottland.

7. Buckingham Palace

Der Buckingham Palace dient nicht nur also Wohnung für Königin Elisabeth II. und ihren Gemahl Prinz Philip, sondern wird auch für offizielle Staatsanlässe genutzt.

8. Stonehenge

Die Grabanlage besteht aus mehreren konzentrischen Steinkreisen. Seit 1986 gilt Stonehenge als UNESCO Welterbe.

9. Cairngorms Nationalpark

Der Cairngorms-Nationalpark ist der größte Nationalpark im Vereinigten Königreich und wurde 2003 gegründet. Er liegt in den schottischen Highlands und besticht durch eine wilde Landschaft mit heidebewachsenen Bergen, unzähligen Mooren, grünen Wäldern und düsteren Seen. Ein Großteil des Parks ist verkehrstechnisch nicht erschlossen.

10. Tower Bridge

Die Tower Bridge ist die berühmteste Klappbrücke der Welt, sie ist 244 Meter lang und an den beiden Türmen 65 Meter hoch. Besichtige die Kronjuwelen und spaziere auf der Fussgängerbrücke hoch oben über der Themse.

11. Edinburgh Castle

Das Edinburgh Castle ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Schottland. Es thront hoch oben auf dem erloschenen Vulkan Castle Rock und bestimmt die Skyline der Stadt Edinburgh.

12. Snowdonia

Mit seinen atemberaubenden Landschaften, romantischen Wasserfällen, kristallklaren Seen und den malerischen Dörfern ist der Snowdonia Nationalpark in Wales ein tolles Ziel für einen Aktivurlaub.

13. St Paul’s Cathedral

Die St Paul’s Cathedral gehört zu den größten Kathedralen der Welt und ist Sitz der Diozöse London.

14. Afternoon Tea in Cornwall

Cornwall besticht durch kurvige Straßen, Meeresbuchten, kleine Inseln und Fjorde. Entlang der Küste findest du viele malerische Fischerdörfer mit bunten Segel- und Jachthäfen. Der beste Ort für eine Tasse Cornish Cream Tea.

15. Glastonbury Festival

Das Festival gilt heute als eines der größten Open-Air-Musikfestivals der Welt und findet in der Regel am letzten Wochenende im Juni auf einer Farm in der Nähe von Glastonbury im Südwesten Englands statt. Während des Festivals, das 3 Tage dauert, treten Musikgruppen aus allen Bereichen auf – darunter Pop, Rock, Folk, Jazz und Hip-Hop.

16. Match in Wimbledon

Einmal jährlich findet die Wimbledon Championship statt, das älteste und prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt. Zumindest einmal sollte man dieses Spektakel miterleben.

17. Hadrianswall

Der Hadrianswall ist ein von Kaiser Hadrian 122 bis 128 nach Christus errichteter Grenzwall im Norden Englands, der die römische Provinz Britannia vor Übergriffen von irischen und schottischen Stämmen schützen sollte.

18. Peak District

Der 1951 eröffnete Peak District ist Englands erster Nationalpark und gilt als grüne Lunge der nord- und mittelenglischen Städte. Davor war das Naturschutzgebiet, das heute über 1400 Quadratkilometer umfasst, nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

19. Aussicht von The Shard

The Shard ist die neueste Attraktion Londons. Der erst 2012 fertiggestellte Wolkenkratzer nahe London Bridge ist 310 Meter hoch und umfasst 72 Stockwerke. Von der Aussichtsplattform hat man einen atemberaubenden Blick auf die Londoner Skyline.

20. Die Hebriden

Die Hebriden sind eine Inselgruppe vor der Nordwestküste Schottlands. Sie sind unterteilt in die Inneren Hebriden und die Äußeren Hebriden. Die bekanntesten Inseln sind Skye und die Isle of Mull.

21. Konzert in der Royal Albert Hall

Die Royal Albert Hall of Arts und Science ist eine berühmte Veranstaltungshalle in London. Seit 1941 finden hier einmal im Jahr die Proms statt eine traditionelle Sommerkonzertreihe.

22. Wale und Pferde an der walisischen Küste

Die einzigartige wilde Landschaft des Pembrokeshire Coast National Park in Wales umfasst scharfe Felsküsten, endlose Sandstrände und einsame Hügel. An der Küste kann man Robben, Delfine und sogar Wale beobachten und an Land wilde Pferde.

23. Windsor Castle

Windsor Castle wird auch als englisches Versailles bezeichnet. Das Schloss ist die Lieblingswochenend-Residenz der Queen und gleichzeitig das größte durchgängig bewohnte Schloss der Welt.

24. Isles of Scilly

Die Isles of Scilly sind eine Gruppe von mehr als 140 Inseln und über 90 Felsen vor der Küste Cornwalls. Von den etwa 55 größeren Inseln sind heute fünf bewohnt. Berühmt sind die Inseln vor allem für ihre wunderschönen weißen Strände.

25. London Eye

Seit seiner Eröffnung im März 2000 zählt das London Eye zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in London. Das Riesenrad steht mitten im Stadtzentrum am Südufer der Themse und nahe der Westminster Bridge. Von den Gondeln aus hat man eine gigantische Sicht auf Stadt.

26. Die Kathedrale von Canterbury

Die Kathedral von Canterbury ist eine gotische Kirche, die mit der Abtei St. Augustinus und der St. Martins-Kirche seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

27. Eden Project

Der etwa 50 Hektar große botanische Garten in Cornwall zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Englands.

28. Westminster Abbey

Westminster Abbey ist eine Kirche im Stadtteil Westminster in London, in der traditionell die Könige gekrönt werden.

29. Show im Westend

Aladdin, Lion King oder Books of Mormon – ein Muscial im Westend sollte auf jeder Bucket List stehen. Wer keine Musicals mag kann sich im West End auch ein Theaterstück anschauen.

30. Durham Castle

In dem normannischen Schloss Durham Castle befindet sich seit 1840 das University College Durham.

Die Grafschaft Dorset

Die Grafschaft Dorset

In Südwest-England liegt die ländlich geprägte Grafschaft Dorset, mit ihren rund 645.000 Einwohnern. Bekannt ist Dorset vor allem für die Werke des Autors und Dichters Thomas Hardy, der in der in Bockhampton nahe der Hauptstadt Dorchester geboren wurde. Ebenfalls aus Dorset stammen der Autor Douglas Adams („Per Anhalter durch die Galaxie“), der Dichter William Barnes, die Schriftsteller Theodore Francis Powys, John le Carré und P. D. James sowie der Satiriker Thomas Love Peacock.

Dorset ist jedoch nicht nur unter Literaturliebhabern beliebt, sondern auch bei Touristen und englischen Senioren. Die Grafschaft verfügt über den höchsten Anteil älterer Personen in Großbritannien: 25,9 % der Bevölkerung sind über 65 Jahre alt. Grund dafür ist sicher die abwechslungsreiche Landschaft, die von Kreidefelsen und Klippen aus Kalkstein geprägt ist und zu den schönsten in ganz Großbritannien zählt. Aber auch die milden Temperaturen tragen zur Beliebtheit der Grafschaft bei.

Englische Grafschaften

Dorset ist zum einerseits eine zeremonielle Grafschaft und andererseits eine Verwaltungsgrafschaft. Was genau der Unterschied ist und welche Grafschaften es sonst noch in England gibt auffahrt Ihr hier.

Die Geschichte von Dorset

Bereits 8.000 v. Chr. wurde Dorset durch Jäger besiedelt, die sich vor allem in den Kalkhügeln niederliessen, da diese Schutz vor Angriffen boten. Später besiedelten die Römer die Täler der Region. Insbesondere in der Gegend um Dorchester findet man daher noch heute viele römische Artefakte. Aber auch steinzeitlichen Fossilien sind in Dorset zu finden sowie Naturphänomene wie der riesige Ammonitenfriedhof von Lyme Regis oder der versteinerte Wald bei Lulworth.

Besonders bekannt ist Dorset für seine einzigartige Küstenlinie, an der sich Geschichte von Jahrmillionen ablesen lässt: die Jurassic Coast. Ein Großteil der Küste wurden 2001 wegen seiner außergewöhnlichen geologischen Formationen zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt. Highlights bilden hier vor allem Steinformationen wie Durdle Door und der Kreidefelsen Old Harry Rocks.

Top 10 Sehenswürdigkeiten in Dorset

Dorset hat jede Menge toller Sehenswürdigkeiten zu bieten. Statt Museen oder Gebäuden handelt es sich dabei vor allem um einzigartige Landschaften oder Naturphänomene. Im Folgenden findest du eine Auswahl der schönsten Sehenswürdigkeiten.

1. Jurassic Coast

Auf einer Länge von 150 km erstreckt sich der Küstenstreifen Jurassic Coast. Er reicht von Orcombe Point in der Grafschaft Devon im Westen bis hin zu den Old Harry Rocks bei Swange im Osten. Den Namen hat die Jurassic Coast erhalten, da hier viel Fossilien gefunden wurden. Aufgrund ihrer einzigartigen Felsformationen ist sie 2001 als erste Naturlandschaft in England von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurden. Weite Teile der Küste sind zudem als «Area of Outstanding Natural Beauty» beschützt.

2. Durdle Door

An der Jurassic Coast befindet sich eine Felsformation, die jährlich tausende Besucher anzieht: Durdle Door. Die natürliche Felsbrücke aus Sandstein befindet sich in der Nähe von West Lulworth und liegt auf dem 50 Quadratkilometer umfassenden Lulworth Estate. Dieser befindet sich im Privatbesitz der Familie Welds, ist jedoch für die Öffentlichkeit zugänglich. In unmittelbarer Nähe findest du zudem einen beliebten Badestrand.

3. Old Harry Rocks

Ein weiteres berühmtest Highlight an der Jurrassic Coast sind die Old Harry Rocks. Hierbei handelt es sich um zwei Kreidesäulen auf der Halbinsel Isle of Purbeck. Diese liegt etwas 10 km südlich von Pool und Bournemouth. Der Name «Old Harry» ist in England übrigens ein Synonym für den Teufel.

4. Poole Harbour

Der Pool Harbour zählt zu den größten Naturhäfen der Welt. In der sehr flachen Bucht liegen zudem zahlreiche Inseln wie etwa Brownsea Island. Diese steht unter Naturschutz und kann innerhalb von zwei Stunden umrundet werden. Im zweiten Weltkrieg spielte der Hafen eine wichtige Rolle als Ausgangspunkt für die Invasion in der Normandie. Heute fahren von hier aus Fähren nach Frankreich und das Unternehmen Sunseeker baut hier seine Luxusyachten.

5. Bournemouth

Vor allem im Sommer zieht es viele Engländer nach Bournemouth. Hinzu kommen tausende Sprachschüler aus der ganzen Welt, denn in Bournemouth befinden sich auch diverse Englisch-Sprachschulen. Der Küstenort hat auch einiges zu bieten: kilometerlange Sandstrände und Sehenswürdigkeiten wir die Bournemouth Pier, das Riesenrad Bournemouth Big Wheels und den idyllischen Park Lower Gardens.

6. Weymouth

Bereits der englische König Georg III besuchte im 18. Jahrhundert den englischen Badeort Weymouth. Bekannt ist dieser vor allem für seinen langen goldenen Sandstrand und die Promenade. Zudem ist der Blick von der Bucht, insbesondere von der Jurassic Skyline (täglich geöffnet), auf die Juraküste geradezu spektakulär. Sehenswert sind auch die georgianischen Gebäude entlang des Ufers und der malerische Hafen mit seinen vielen kleinen Fischerbooten.

7. Isle of Portland & Chesil Beach

Eigentlich kann man bei der Isle of Portland nicht von einer Insel sprechen, denn es handelt sich um eine Halbinsel, die mit dem Festland über eine schmale Landbrücke (Chesil Beach) verbunden ist. Die Isle of Portland befindet sich in der Nähe von Weymouth und wird heute von 12.000 Menschen bewohnt. Bekannt ist die Halbinsel vor allem für ihren weißen Portland Stone, der in vielen Gebäuden Londons verarbeitet wurde – darunter auch in der St. Paul’s Cathedral.

8. Lyme Regis

Die Kleinstadt Lyme Regis ist mit ihrem typisch britischen Flair und den malerischen Häusern ein beliebter Ausflugsort an der Jurassic Coast. Schon Jane Austin nannte Lyme Regis «die Perle Dorsets». Sehenswert ist unter anderem die Hafenmauer, genannt «The Cobb», auf der man einen Spaziergang machen und die Küste Dorsets bewundern kann. Am Monmouth Beach befindet sich zudem der bekannte Ammonitenfriedhof von Lyme Regis. Segler schätzen die Gewässer vor dem Küstenort.

9. Broadchurch (West Bay)

Das Fischerdorf Boradchurch ist einigen vielleicht aus der gleichnamigen britischen Fernsehserie bekannt. Eigentlich existiert dieser Ort jedoch gar nicht, gedreht wurde größtenteils in dem Küstenort West Bay. Der Ort galt vorher eher als Geheimtipps, vor allem auch bei Gourmets, die es auf die Fischspezialitäten abgesehen hatten. Aushängeschild des Ortes ist vor allem das East Cliff. Von hier zieht sich der Kies- und Sandstrand bis zu der gigantischen Küstenformation Chesil Beach, eines der Highlights der Jurassic Coast.

10. Gold Hill

Die wohl beste Aussicht auf Blackmore Vale, eines von Dorsets pittoresken Tälern, gibt es vom hochgelegenen Dorf Shaftesbury mit seinen charmanten Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Shaftesburys berühmteste Straße ist der Gold Hill – eine steile, gepflasterte Straße, die zu den schönsten in Großbritannien zählt. Sie wurde nicht nur unzählige Male fotografiert, sondern war in den 1970er Jahren auch Teil eines Werbespots und ziert das Cover von J.K. Rowlings Roman «Ein plötzlicher Todesfall».

Ausflüge und Touren in Dorset

Ob du von London aus einen Tagesausflug machst oder während deines Urlaubs in Dorset ein Ausflug innerhalb machst – es gibt diverse Möglichkeiten für Ausflüge und Touren in Dorset und der näheren Umgebung. So hast du die Möglichkeit, dich entspannt zurückzulehnen und dir von einem Guide die Landschaft erklären zu lassen.

Adventszeit in London

Adventszeit in London

In der Adventszeit erstrahlt die Metropole London in hellen Lichtern, lockt mit gemütlichen Weihnachtsmärkten und einer riesigen Auswahl an Geschenken. Wer seinen Liebsten zu Hause ein besonderes Geschenk machen möchte, findet in London sicher das Richtige – sei es beim Shopping-Bummel in der Bond Street, der Kings Road oder auf dem bunten Camdem Market. Wenn am 15. November in der Regent Street die Weihnachtsbeleuchtung erstrahlt, beginnt die offizielle Weihnachtssaison und Touristen aus der ganzen Welt kommen nach London, um hier ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen.

Weihnachtsshopping in London

Richtig in Weihnachtsstimmung kommen Touristen und Engländer, wenn sie abends die Oxford Street, James Street oder Old Bond Street entlanglaufen oder entlang der High Street Kensington schlendern. Diese Shoppingmeilen erstrahlen in der Adventszeit in heller Weihnachtsbeleuchtung und machen das Geschänkekaufen zu einem besonderen Erlebnis.

Die großen Kaufhäuser wie Harrods, Selfridges, Debenhams, John Lewis oder Liberty bieten eine große Auswahl an tollen Geschenken und zudem Schutz vor dem englischen Wetter. In der zweiten Etage von Harrods finden Besucher in der Adventszeit alles, was man für Weihnachten gebrauchen könnte – vom Nussknacker über Christbaumkugeln bis hin zu Geschenken. Wer es weniger schick, sondern eher ausgefallen mag und auch nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, kann sich auf dem Camden Market nach passenden Geschenken für Familie oder Freunde begeben. Weitere Shopping-Tipps findest du hier.

Hast du schon alle Geschenke beisammen und möchtest einfach die einzigartige Atmospäre des vorweihnachtlichen Londons aufsaugen? Dann ist vielleicht ein Spaziergang durch die Carnaby Street oder entlang der Themse (South Bank) eine willkommene Abwechslung. Die Carnaby Street erstrahlt dieses Jahr besonders bund und entlang der South Bank findest du viele kleine Stände, die Essen anbieten. Zudem unterhalten Straßenmusiker die zahlreichen Passanten.

Weihnachtsmärkte in London

Nach dem Christmas Shopping wird es Zeit, die einzigartige Atmosphäre Londons zu genießen. In der Adventszeit erstrahlt die Innenstadt in bunten Lichtern und es gibt mehrere Weihnachtsmärkte in London, wo man sich abends einen Glühwein oder eine deutsche Bratwurst gönnen kann (die Weihnachtsmärkte erinnern tatsächlich sehr an die bei uns in Deutschland).

Weihnachtsmarkt London

Die besten Weihnachtsmärkte in London: 

Winter Wonderland Christmas Market im Hyde Park
Zeitraum: 21.11.2019 bis 05.01.2020
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Southbank Centre’s Winter Market
Zeitraum: 08.11.2019 bis 05.01.2020
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Christmas by the River (London Bridge)
Zeitraum: 26.11.2019 bis 05.01.2020
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Greenwhich Christmas Market
Zeitraum: 04.12.2019 bis 18.12.2019 (jeweils am Mittwoch)
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Weihnachtskonzerte in London

Was wäre Weihnachten ohne Musik? Ob in der Westminster Abbey oder der St. Paul’s Cathedral, in vielen Kirchen finden in der Weihnachtszeit Konzerte statt. Richtige Weihnachtsstimmung herrscht auch auf dem Trafalgar Square, wo von Anfang Dezember bis 4. Januar ein riesiger Weihnachtsbaum mit Lichtern erstrahlt. Um diesen herum versammeln sich Chöre, die bekannte Weihnachtslieder zum besten geben. Der Baum ist übrigens ein alljährliches Geschenk aus Norwegen.

Solltest du über Weihnachten in London oder einem anderen Teil Großbritanniens verweilen, lohnt es sich über die englischen Weihnachtstraditionen zu informieren.

Bilder von Dave Pearce, Michael Mazzamuto, Flickr Creative Commons.

Weihnachtstouren in London

Die Grafschaft Devon

Die Grafschaft Devon

Die Grafschaft Devon liegt im Südwesten Englands, kurz vor Cornwall. Die Hauptstadt ist Exeter, die größte Stadt der Grafschaft ist jedoch Plymouth. Bekannt ist Devon vor allem für seine malerische Hügellandschaft, pittoreske Fischerdörfer und die beiden Nationalparks Dartmoor und Exmoor. Die Grafschaft ist eher ländlich geprägt, in ganz Devon leben gerade einmal 1.142.675 Menschen (Stand: 2012).

Neben den Wirtschaftssektoren Fischfang, Landwirtschaft und Bergbau sowie dem Dienstleistungs- und Finanzsektor gewinnt der Tourismus immer mehr an Bedeutung. Insbesondere die «Englische Riviera» mit den Küstenorten Torquay und Paignton ist bei Touristen beliebt. Neben vielen Briten ziehen Devon und die englische Südküste allgemein auch zahlreiche deutschsprachige Touristen an.

Englische Grafschaften

Devon ist zum einerseits eine zeremonielle Grafschaft und andererseits eine Verwaltungsgrafschaft. Was genau der Unterschied ist und welche Grafschaften es sonst noch in England gibt auffahrt Ihr hier.

Die Geschichte von Devon

Devon gehört zu den ersten Regionen Englands, die zum Ende der letzten Eiszeit besiedelt wurden. Bereits 6.000 v.Chr. gab es in Dartmoor die ersten Jäger und Sammler. Die Überreste der Dörfer sind zum Teil noch heute inmitten der englischen Landschaft zu bestaunen. Da sich der Boden nicht für Ackerbau eignet, wurde landschaftlich in den letzten Jahrtausenden nur wenig verändert, was Devon ideal für Archäologen macht. Viele Grabstätten und Steinkreise sind noch heute erhalten.

Im Mittelalter wurde Devon Schauplatz einiger der blutigsten Kämpfe auf den britischen Inseln. 1072 eroberten die Normanen mit Hilfe der Angelsachsen das damalige Kornwales und machten es sich untertan. Während dieser Zeit belagerte Wilhelm der Eroberer die Stadt Exeter. Weitere Belagerungen gab es im Jahr 1497 durch Perking Warbeck und im Englischen Bürgerkrieg (1642-1649). 1688 begann Wilhelm von Oranien seine Invasion in Brixham und zog mit seiner Armee durch Devon und Wiltshire bis nach London.

Seit Urzeiten gab es in Devon eine reiche Produktion an Kupfer und Zinn. Im 18. Jahrhundert entstanden die ersten Minen, die industriell ausgebeutet wurden. Noch heute können Besucher in der Nähe von Tavistock die größte Kupfermine der Welt besichtigen: die «Great Consols Mine». Die industrielle Revolution, die wie vielerorts große gesellschaftliche Veränderungen mit sich brachte, fand in Devon jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts statt. Heute sind wichtigsten Industriezweige der Fischfang, die Landwirtschaft und insbesondere der steigende Tourismus.

Top Sehenswürdigkeiten in Devon

1. Dartmoor

Im Süden der Grafschaft Devon liegt der Dartmoor Nationalpark, der über 900 Quadratkilometer hügelige Moor- und Heidelandschaft umfasst. Aufgrund seiner Moore und der häufigen Nebel hängt dem Nationalparkt etwas Mystisches an, weshalb er auch Schauplatz zahlreicher Filme und Romane wurde – etwa in «Hunde von Baskerville» von Sir Arthur Conan Doyle, aber auch bei Edgar Wallace und Alfred Hitchcock. Bekannt ist Dartmoor auch für seine zotteligen Wildpferde, die selbst im Winter im Freien ausharren.

2. Exmoor

In Nord-Devon liegt der Nationalpark Exmoor. Das hügelige Moorland hat seinen Namen vom Fluss Ex, der hier entspringt. Auch um das Exmoor ragen sich zahlreiche Legenden, etwa vom «Biest von Exmoor», das angeblich Schafe reißt. Die vielfältige Landschaft des Nationalparks ist Heimat vieler Wildtiere, darunter Hirsche, Rehe, zahlreiche Vogelarten und Otter. Zudem streifen vor allem im Sommer Ponyherden durch das Moor. Die Gegend ist ein Paradies für Reiter, die entlang der Küste über 480 Kilometer Reitwege nutzen können.

3. Torbay – die «Englische Riviera»

Aufgrund des milden Klimas wird Torbay an der Südküste Devons auch „englische Riviera“ genannt. Zu Torbay gehören die mediterran angehauchten Urlaubsorte Torquay, Paignton und Brixham. Die Gegend bietet ein Urlaubsflair, das man sonst nur aus südlicheren Urlaubsdestinationen kennt. Gleichzeitig findet man hier viele Bauwerke aus viktorianischen Zeiten, was Torbay einen ganz besonderen Charme verleiht. Ebenfalls interessant ist der Küstenort Dartmouth.

Anmerkung: Mich persönlich erinnert Torquay sehr an den Film «Dirty Dancing». Auf der einen Seite junge Leute (Sprachschüler), die Spaß haben möchten. Auf der anderen Seite viele englische Senioren, die hier entspannen möchten. Das alles in einem Setting aus einer anderen Zeit.

4. Clovelly

An der Nordküste Devons befindet sich das Fischerdorf Clovelly, dessen ursprünglicher Charme noch völlig erhalten ist. Strahlend weiße Cottages aus dem 16. Jahrhundert säumen die Straßen, die einen steilen Abhang hinunterführen und nicht von Autos befahren werden können. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Clovelly ist die alte Seerettungsstation von 1870.

Der Ort befindet sich in Privatbesitz. Für den Besuch muss daher ein jährlich festgelegter Eintrittspreis gezahlt werden, der zur Restauration der Gebäude und Straßen verwendet wird. Im Preis enthalten ist auch die Parkgebühr auf dem Gelände des Besucherzentrums sowie der Eintritt zum Kingsley Museum, zum historischen Fisherman‘s Cottage und zu den viktorianischen Gärten am Herrenhaus Clovelly Court.

Preise:
Eintritt: £7.50
Geführte Tour: £5

5. Plymouth

Die englische Küstenstadt Plymouth ist die größte Stadt Devons und schaut auf eine lange Geschichte zurück. Vor allem die Geschichte der Seefahrt ist beeindruckend – von Francis Drake über die spanische Armada bis hin zur Mayflower, die in Plymouth ihre Segel setzte und die ersten Pilger nach Amerika brachte.

Ob bei Regen oder Sonnenschein, in «Britain’s Ocean City» gibt es einiges zu sehen und erleben: Sehenswürdigkeiten, Shopping und Entertainment. Besonders sehenswert sind dabei das ursprüngliche Hafenviertel Barbican und der öffentliche Park Plymouth Hoe, von dem man einen umfassenden Blick auf die Bucht von Plymouth hat. Hier befindet sich auch der einstige Leuchtturm Smeaton’s Tower.

5. Jurassic Coast

Devon bietet 500 Kilometer Küste mit einigen der schönsten Sandstrände Englands – darunter Bigbury on Sea Beach, Bantham und Blackpool Sands. Sehenswert ist zudem die Jurassic Coast, die zum UNESCO Weltnaturerbe gehört und beeindruckende Fels- und Küstenformationen aufweist. Die Jurassic Coast reicht von der Landspitze Orcombe Point bei Exmouth in Devon bis zu den Old Harry Rocks bei Swanage in Dorset.

6. South West Coast Path

Die Grafschaft Devon bietet mehrere Fernwanderwege wie den South West Coast Path entlang der Küste oder den John Musgrave Heritage Trail bei Torquay. Der South West Coast Path ist der längste National Trai in Großbritannien. Er verläuft über 1.014 km (630 Meilen) von Minehead in Somerset, entlang der Küsten von Devon und Cornwall bis nach Poole Harbour in Dorset – und das immer an der Küste entlang.

8. Exeter

Devons Hauptstadt Exeter liegt am Fluss Exe und ist vor allem durch seine mittelalterlichen Kirchen geprägt. In der Kathedrale St. Peter kann das Exeter Book besichtigt werden, eines der wichtigsten Dokumente angelsächsischer Literatur. In Exeter befindet sich auch der älteste Park von England, die Northernhay Gardens. Weit über die Grenzen von Devon bekannt, ist zudem die University of Exeter. Zu den bekanntesten Alumni zählt die Starautorin Joanne K. Rowling.

Top 10 Sehenswürdigkeiten in Plymouth

Top 10 Sehenswürdigkeiten in Plymouth

Die englische Küstenstadt Plymouth schaut nicht nur auf eine lange Geschichte zurück, sondern verfügt auch über eine einzigartige Lage. Plymouth liegt zwischen der berühmten englischen South West Küstenlinie und dem Dartmoor Nationalpark. Man kann also vormittags ein Bad im Meer nehmen und den Nachmittag in den grünen Wiesen des Dartmoor wandern gehen und dabei Wildpferde und andere Tiere beobachten.

Ob bei Regen oder Sonnenschein, in «Britain’s Ocean City» gibt es einiges zu sehen und erleben: Sehenswürdigkeiten, Shopping, Entertainment und mehrere hundert Jahre Geschichte. Vor allem die Geschichte der Seefahrt ist beeindruckend – von Francis Drake über die spanische Armada bis hin zur Mayflower, die in Plymouth ihre Segel setzte und die ersten Pilger nach Amerika brachte.

Hier einige der besten Sehenswürdigkeiten von Plymouth.

1. City Centre

Bekannte Ladenketten, kleine unabhängige Shops, Kunstgalerien und ein überdachter Markt – das Zentrum von Plymouth ist der ideale Ort, um Besorgungen zu machen. Sehr schön fand ich die Innenstadt allerdings nicht.

2. Drake Circus

Noch mehr Shopping-Möglichkeiten findest du in der Drake Circus Shopping Mall. Hier kannst du auch gleich parken, wenn du dir Plymouth anschauen möchtest, denn die Mall und das dazugehörige Parkhaus befinden sich am oberen Ende der Fußgängerzone. Mit ihren über 70 Geschäften zieht die Mall Menschen aus der ganzen Umgebung an und ist auch bei schlechtem Wetter eine Option.

3. Plymouth Market

Lust auf einen Imbiss? Auf dem Plymouth Markt findest du selbstgemachte Gerichte – von veganen Tacos über Pizzas bis hin zu asiatischen Gerichten. An den 150 Ständen kannst du zudem frischen Fisch und Gemüse kaufen, aber auch Schmuck, Stoffe und handgemachte Gegenstände.

4. Plymouth Hoe

Plymouth Hoe ist ein öffentlicher Park, von dem man einen umfassenden Blick auf die Bucht von Plymouth hat. Angeblich hat Francis Drake hier noch sein Bowlsspiel beendet, bevor er zum Kampf gegen die sich in Sicht befindliche spanische Armada aufbrach. An Drake erinnert eine über drei Meter hohe Bronzestatue im Park.

Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich der Smeaton’s Tower. Der einstige Leuchtturm wird heute als Aussichtsturm genutzt. Etwas unterhalb von The Hoe liegt zudem das Art-Déco-Meerwasserschwimmbad Tinside Pool.

5. Barbican

Im Hafenviertel Barbican kannst du durch die Pflastersteinstraßen (die größte Anzahl in ganz England) streifen, in einem Café oder Pub verschnaufen und dich auf die Fußspuren einiger der berühmtesten Entdecker und Abenteurer begeben – darunter Sir Francis Drake, Charles Darwin und die Pilger, die 1620 die Mayflower nach Amerika bestiegen. In der Altstadt findest du viele kleine Läden, die zum Stöbern einladen.

7. Plymouth Gin Distillery

Bereits seit 1792 wird in Plymouth Gin produziert, zunächst vor allem für Angehörige der British Navy, die in der Hafenstadt stationiert waren. Durch die Royal Navy trat der Plymouth Gin dann auch seinen Siegeszug um die ganze Welt an. Soweit, dass der Plymouth Gin in den 1930er Jahren der am weitesten verbreitete war. Ende des 18. Jahrhundert wurde die Plymouth Gin Distillery (auch bekannt als Black Friars Distillery) im Stadtteil Barbican eröffnet, die noch heute Gin produziert. Im Obergeschoss befindet sich eine Bar, in der man den berühmten Gin probieren kann.

8. Plymouth Boat Trip

Was wäre ein Besuch in Plymouth ohne Bootsausflug. Von Barbican kannst du die Fähre zu den früheren Schmugglerdörfer Cawsand oder Kingsand nehmen und dort durch die bunten Straßen streifen oder am Strand verweilen. Alternativ kannst du auch einen Ausflug auf einem Fischerboot machen.

9. National Marine Aquarium

In Plymouth befindet sich auch das größte Aquarium im Vereinigen Königreich: das National Marine Aquarium Plymouth. Das Ozeanbecken ist 10,5 Meter tief und füllt 2,5 Millionen Liter Wasser. Es beherbergt große Ammenhaie, Sandtigerhaie und Zitronenhaie sowie Adlerrochen und amerikanische Stechrochen. Im kleineren Becken kannst du unter anderem Feuerfische, Anemonenfische sowie Kugelfische beobachten.

Öffnungszeiten: 10-17 Uhr (täglich)
Eintritt: £16.95 (Erwachsener), £12.95 (Kinder)

10. Mount Batten Centre

Wer wassersportbegeistert ist, sollte sich auf den Weg zum Mount Batten Centre begeben. Von Segeln über Stand Up Paddling bis hin zu Kajak fahren oder Windsurfen – das Zentrum bietet jede Menge Aktivitäten an, auch ausserhalb des Wassers.

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