Banksy und der Hype um seine Werke

Banksy und der Hype um seine Werke

Wer ist eigentlich dieser Banksy? Das weiss keiner so genau, denn Banksy ist das Pseudonym eines Streetart-Künstlers aus Bristol, England. Durch seine Schablonengraffiti erlangte er zunächst in Bristol und London Bekanntheit. Sein Markenzeichen wurden dabei die Schablonen von Ratten. Inzwischen ist er weltweit tätig und bekannt. Dabei schafft er es weiterhin seine wahre Identität geheim zu halten.

Banksy sprüht auf der ganzen Welt seine Botschaften an Wände – sei es an die Hauswand eines Palazzos in Venedig oder an eine Mauer im Gazastreifen. Dabei schafft er es seine Botschaft bildlich voll auf den Punkt zu bringen. Seine Kunst ist gesellschaftskritisch und greift aktuelle Themen wie die Flüchtlingskrise, Umweltverschmutzung oder den Brexit auf. Hier einige seiner berühmtesten Werke.

1. Girl with balloon, Stuttgart

Die Zerstörung seines wohl berühmtesten Werkes «Girl with baloon» ging um die Welt. Das Bild wurde während einer Auktion bei Sotheby’s für 1,2 Millionen Euro verkauft. Kaum fiel der Hammer, wurde das Bild zum Entsetzen der Anwesenden grösstenteils geschreddert. Banksy wollte damit seine Kritik am Kunstmarkt ausdrücken wie er später auf Instagram mitteilte. Ironischerweise ist das Bild inzwischen sogar noch mehr wert und auch Banksy Berühmtheit steigt stetig. Aktuell wird das Werk in der Staatsgalerie in Stuttgart ausgestellt – unter seinem neuen Namen «Love is in the bin».

2. Steve Jobs als Migrant, Calais

2015 ging das Bild von Steve Jobs als Migrant um die Welt. In einer Hand hielt er einen Apple-Computer, in der anderen einen Müllsack mit seinen Habseligkeiten. Der Schauplatz des Bildes war eine Wand in dem Flüchtlingscamp bei Calais, Frankreich, das als «Dschungel» weltweit bekannt geworden war und das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik symbolisierte. Das Bild war eine Anspielung auf den Migrationshintergrund von Steve Jobs, der als Sohn eines syrischen Einwanderers in Kalifornien zur Welt kam. Banksy erkläre dazu: «Wir werden oft dazu gebracht zu glauben, Migration belaste die Ressourcen des Landes, aber Steve Jobs war der Sohn eines syrischen Migranten.»

3. Free Zehra Doğan, New York

Ein weiteres Werk mit einem politischen Protest erschien 2018 in New York. Die rund 20 Meter breite Arbeit zeigt eine Strichliste, die stellvertretend für die Haftstrafe der türkisch-kurdischen Künstlerin Zehra Doğan steht und zugleich ein Gefängnisgitter darstellt. Dahinter ist der Kopf der Malerin zu sehen, die im März 2017 in der Türkei inhaftiert wurde. Auf Instagram schrieb Banksy dazu «Verurteilt zu drei Jahren Gefängnis für das Malen eines einzigen Bildes. #Freezehradogan»

4. Frohes Fest, Port Talbot

Nur wenige Tage vor Weihnachten ist 2018 in Wales ein weiteres Banksy-Werk entdeckt worden. Es zeigt einen kleinen Jungen mit einem Schlitten, der allem Anschein nach mit herausgestreckter Zunge Schneeflocken auffängt. Blickt man um die Ecke der Mauer zeigt sich jedoch, dass es sich hierbei um einen Ascheregen handelt, der aus einem Feuer aufsteigt. Das Graffiti ist ein Protest für die Umweltverschmutzung in Port Talbot. Die Stadt wurde 2018 als die mit der grössten Umweltverschmutzung in Großbritannien gekürt.

5. Bröckelnde Sterne, Dove

Seine Meinung zum Brexit hinterließ Banksy 2017 in Dover. Das Werk mit dem Titel «Bröckelnde Sterne» misst mehrere Meter und erstreckt sich über eine ganze Hauswand. Es zeigt einen Mann, der gerade dabei ist, mit Hammer und Meißel einen Stern aus der EU-Flagge zu entfernen. Das Bild befindet sich an einer Mauer am Hafen von Dover, der seit Jahren als Tor nach Großbritannien gilt.

6. Flüchtlingskind, Paris

Im Juni 2018 wurden gleich mehrere neue Graffiti des Streetart-Künstlers in Paris entdeckt. Eines davon befindet sich ganz in der Nähe eines Aufnahmezentrums für Flüchtlinge am nördlichen Stadtrand von Paris. Es zeigt eine kleines Flüchtlingsmädchen, dass ein Hakenkreuz mit einem rosafarbenen Muster übersprayt. Darunter befindet sich der Schlafplatz des Mädchens und ein Teddybär. Mit dem Bild kritisiert Banksy die Einwanderungspolitik Frankreichs.

Das sind nur einige der bekanntesten Werke von Banksy. Weitere findest du unter www.banksy.co.uk.

8 Harry Potter Drehorte in Großbritannien

8 Harry Potter Drehorte in Großbritannien

Bereits vor über 20 Jahren begann die einzigartige Erfolgsgeschichte von Harry Potter. In dem kleinen Café «The Elephant House» in der schottischen Hauptstadt Edinburgh grübelte J.K. Rowling über eine Geschichte voller Magie und schrieb ihren ersten Harry Potter Roman. Zu dem Zeitpunkt ahnte sie sicher nicht, dass Harry Potter nur einige Jahre später Jugendliche und Erwachsene auf der ganzen Welt verzaubern würde. Bist du auch ein Potterhead? Dann findest du hier acht Drehorte, bei denen du dich auf die Spuren des Zauberschülers begeben kannst.

1. Christ Church College Oxford

Es ist nicht verwunderlich, dass sich J.K Rowling bei der Zauberschule Hogwarts von englischen Universitäten hat inspirieren lassen. Vor allem in Oxford befinden sich viele Drehorte aus Harry Potter, so etwa das Christ Church College, das für zahlreiche Innenaufnahmen der ersten beiden Filme genutzt wurde. Die Große Halle des Colleges diente als Inspiration für die in Hogwarts, aber auch viele andere Ecken wirst du bei einem Spaziergang über das Universitätsgelände wiedererkennen.

Anreise: Oxford ist bequem per Zug zu erreichen. Das Christ Church College liegt nur 1,5 km vom Bahnhof entfernt. Mit dem Auto erreicht man Oxford von London über die M25. Die Parkmöglichkeiten rund um das College sind jedoch eingeschränkt.

Preis: £3

2. Alnwick Castle

Alnwick Castle ist nach Schloss Windsor die zweitgrößte bewohnte Burg des Landes. Mehr als 700 Jahre lang wurde sie von den Dukes of Northumberland bewohnt. Die Burg garantiert echtes Hogwarts-Feeling, denn zahlreiche Außenaufnahmen wurden hier gedreht. So etwa die Bruchlandung des fliegenden Ford Anglia im zweiten Film sowie Harry Potters erste Flugstunde, durch die sein Talent als Quidditch-Sucher entdeckt wurde.

Anreise: Die Zugverbindung der East Coast Main Line zwischen London und Edinburgh hält in Alnmouth, das etwa sechs Kilometer entfernt von Alnwick liegt. Die Burg ist vom Bahnhof mit dem Taxi oder dem Bus (Linie X18) zu erreichen. Mit dem Auto erreicht man Alnwick Castle über die A1.

Preis:
Burg: Erwachsene £14,00; Kinder (5-16 Jahre) £7,20
Garten: Erwachsene £11,50; Kinder (5-16 Jahre) £4,18
Schloss und Burg: Erwachsene £23,85; Kinder (5-16 Jahre) £9,88

3. Glenfinnan Viadukt

Das Glenfinnan-Viadukt ist ein Eisenbahnviadukt, das sich auf der Strecke West Highland Line befindet. Aufgrund seiner malerischen Lage inmitten der schottischen Highlands ist das Viadukt Teil vieler Filmszenen. Wirklich berühmt wurde es aber erst durch die Harry Potter Filme, denn der Hogwarts-Express überquert die Brücke auf seiner Fahrt zur Zauberschule. Inzwischen pilgern tägliche hunderte Touristen zum Viadukt und es gibt sogar einen Souvenirladen vor Ort.

Anreise: Zwischen Fort William und Glenfinnan verkehren tägliche Züge. Der Zug fährt vor dem Halt in Glenfinnan über das Glenfinnan Viadukt. Mit dem Auto ist das Glenfinnan Viadukt von Fort William über die A830 zu erreichen.

4. Leadenhall Market

An Harrys 11. Geburtstag eröffnet sich für ihn eine Welt der Magie als er zum ersten Mal die Winkelgasse betritt – die Shoppingmeile der Zauberer. Mit seinen kunstvoll bemalten Dächern im viktorianischen Stil war der Leadenhall Market in London dafür die perfekte Kulisse. Hier befindet sich auch der Eingang zum «Tropfenden Kessel», in dessen Hinterhof sich das Tor zur Winkelgasse befindet.

5. Bahnhof King’s Cross – Gleis 9 ¾

Kein Potterhead, der ihn nicht kennt: den Bahnhof King’s Cross in London. Von hier aus startet der Hogwarts Express seine Reise zur berühmten Zauberschule. Die Fahrt ist allerdings nur Zauberschülern vorbehalten, denn der Gleis 9 ¾ liegt zwischen den Gleisen 9 und 10 und ist für Muggle nicht zugänglich. Für echte Fans gibt es im Bahnhof jedoch einen Zugang zum Gleis 9 ¾ mitsamt halbem Gepäckwagen, der in der Säule verschwindet. Für die Aussenaufnahmen wurde übrigens ein anderer Bahnhof genutzt. Der Bahnhof St. Pancras liegt gleichen nebenan und war für Filmaufnahmen geeigneter.

Anreise: U-Bahn-Station King’s Cross St. Pancras.

Preis: Kostenlos

6. Australia House

Wenn Ihr nach der imposanten Zauberbank Gringrotts sucht, dann schaut doch mal in der australischen Botschaft in London vorbei. Das Australia House diente augrund seiner Marmorfassade und der hohen Decken als Kulisse für die Bank, in der die fleißig arbeitenden Kobolde das Gold der Zauberer verwalten. Leider kann man das Gebäude nur von außen besichtigen.

Anreise: 5 Minuten zu Fuß von der U-Bahn-Station Temple

7. Durham Cathedral

Die Durham Kathedrale, die seit 1986 Teil des Weltkulturerbes ist, wurde für verschieden Außen- und Innenaufnahmen von Hogwarts genutzt. Vor allem die Gänge der Kathedrale werden euch bekannt vorkommen. Daher verwundert es nicht, dass sich unter die Besucher der ein oder andere Harry Potter Fan mischt. Auch häufig besucht werden die Kreuzgänge der prunkvollen Gloucester Cathedral, die ebenfalls als Kulisse genutzt wurden.

Anreise: Ein Bus verkehrt in regelmäßigen Abständen zwischen dem Bus- und Zugbahnhof sowie der Kathedrale. Mit dem Auto erreicht man die Durham Cathedral über die A1(M) und die A167. An der Kathedrale selbst gibt es keine Parkmöglichkeiten, dafür aber einen Park & Ride Service.

Preis:
Tour: £5,00 pro Person
Eintritt zum Turm: Erwachsene £5,00, Kinder (unter 16) £2,50.
Zudem gibt es Bereiche, die kostenlos betreten werden können.

8. Glen Coe

Das Tal Glen Coe in den schottischen Highlands gilt als das schönste in ganz Schottland und wurde für verschieden Szenen der Harry Potter Filme genutzt. Hier befindet sich unter anderem Hagrids Hütte sowie die Brücke, die zum Eingang von Hogwarts führt. Auch für diverse Quidditch-Spiele diente Clen Coe als Kulisse.

Anreise: Der nächste Bahnhof ist Glenfinnan und täglich verkehren Züge nach Fort William. Mit dem Auto erreicht man Glen Coe von Glasgow aus über die A82.

Preis: Kostenlos

Warner Bros Studio Tour

Als wahrer Harry Potter Fan sollte man sich einen Besuch der Warner Bros Studios natürlich nicht entgehen lassen. Auch wenn der Eintrittspreis nicht gerade günstig ist, lohnt sich der Blick auf die spektakulären Kulissen. Hier kannst du gemütlich durch die Winkelgasse schlendern, einen Abstecher zum Zaubereiministerium machen oder das Büro von Professor Dumbledore betrachten. Zudem gibt es unzählige Originalkostüme, Requisiten und magische Wesen zu bestaunen.

Anreise: Der Bahnhof Watford Junction ist von London Euston in 20 Minuten zu erreichen. Vom Bahnhof gibt es einen Shuttle Service zu dem Studio. Der Bus braucht 15 Minuten und kostet £2,00 hin und zurück. Mit dem Auto erreicht man die Studios von London aus über die M1 (Ausfahrt 5) und die A4. Vor Ort sind kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden.

Preis für Tour von London:
Erwachsene: £50,00
Kinder (5-15 Jahre): £45,00
Kleinkinder (3-4 Jahre): £20,00

Top 15 Sehenswürdigkeiten in Schottland

Top 15 Sehenswürdigkeiten in Schottland

Schottland lohnt nicht nur aufgrund der zahlreichen Schlösser und Burgen einen Besuch, sondern vor allem auch wegen der atemberaubenden Landschaften. Einige Täler, Inseln und Bergketten haben schon fast etwas Mystisches, dem man sich nicht entziehen kann. Vor allem Urlauber, die von der Hektik des Alltags fliehen möchten, finden in Schottland die gesuchte Ruhe. Damit dir bei deiner Reise nichts entgeht, habe ich die 15 besten Sehenswürdigkeiten in Schottland zusammengefasst.

1. Edinburgh Castle

Das Edinburgh Castle* ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Schottland. Es thront hoch oben auf dem erloschenen Vulkan Castle Rock und bestimmt die Skyline der Stadt Edinburgh. Erwähnt wurde die Burg zum ersten Mal im 14. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Tod von König Malcom III. In den kommenden Jahrhunderten kam es zu diversen Belagerungen. Während der schottischen Unabhängigkeitskriege wurde das Schloss sogar mehrfach von den Engländern erobert und dann von den Schotten zurückerobert. In Folge dessen wurde die Burg oft beschädigt und erneuert.

Mit der Herrschaft der Stuarts wurde das Schloss zu einer der wichtigsten Königsburgen Schottlands. Hier residierte auch Maria Stuart, ehe sie 1567 zur Abdankung gezwungen wurde. Seit 1996 befindet sich auch der Stone of Scone wieder im Schloss. Auf diesem sagenumwobenen Stein wurden die schottischen und englischen Könige gekrönt. 1296 wurde er auf Befehl Edward I. abtransportiert und befand sich seitdem in der Westminster Abbey.

 

2. Loch Lomond

Der Loch Lomond liegt 23 km nordwestlich von Glasgow und ist seit 2002 Teil des Nationalparks Loch Lomond and the Trossachs. Er gilt als der schönste See Schottlands. Daher überrascht es nicht, dass jedes Jahr hunderttausende Menschen zu den Ufern des Sees reisen und bei einem Tagesausflug oder verlängertem Wochenende die einzigartige Aussicht auf den See genießen.

3. Kelvingrove Art Gallery and Museum

In den letzten Jahren entwickelte sich die Kelvingrove Art Gallery zu einem ernsten Konkurrenten für den Titel der meistbesuchten Sehenswürdigkeit in Schottland. Das Museum liegt in einem viktorianischen Park am Fluss Kelvin in Glasgow. Es beherbergt 8.000 Objekte in mehr als 22 Galerien. Unter den international bedeutenden Exponaten befinden sich Waffen, Rüstungen und Kunstgemälde aus verschiedenen Epochen. Der Eintritt ist frei.

4. Stirling Castle

Die kleine Stadt Stirling war lange Zeit die Hauptstadt des Landes. Daher liegt hier auch eine der Top Sehenswürdigkeiten von Schottland: Stirling Castle. Das Schloss ist eines der besterhaltenen Renaissance-Gebäude in Schottland und war lange Zeit die bevorzugte Residenz schottischer Könige. Königin Maria Stuart verbrachte hier ihre Kindheit. Vom Schloss aus hast du eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft.

5. Gretna Green

Lange bevor es Las Vegas gab sind junge verliebte Paare schon zusammen durchgebrannt. Minderjährige englische Paare, später auch Paare aus ganz Europa, führte es über 200 Jahre hinweg in das schottische Dorf Gretna Green. Dieses war auf der alten Postkutschenroute von London nach Edinburgh das erste Dorf in Schottland. Hier konnten die jungen Paare ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten die Ehe schließen.

Noch heute heiraten in Gretna Green etwa 5.000 Paare im Jahr. In der Gretna Green Exhibition kannst du mehr über die Paare erfahren, die hier ihre Ehe geschlossen haben. Darunter ist auch deutsche Prominenz: 1967 gaben sich der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer und seine erste Frau in Gretna Green das Ja-Wort.

6. Falkirk

Falkirk ist eine Stadt in Schottland, die im Central Belt zwischen Edinburgh und Glasgow liegt. Bekannt ist die Stadt vor allem durch die Schlacht von Falkirk, in der 1298 die Schotten unter Führung von William Wallace während der schottischen Widerstandsbewegung gegen Eduard I. den Engländern unterlagen. 1746 kam es zu einer zweiten Schlacht von Falkirk während des Jakobineraufstands. In dieser besiegten die Schotten die britischen Regierungstruppen.

Bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Falkirk Wheel, das als Meisterstück der Ingenieurskunst gilt. Es ist das weltweit einzige rotierende Schiffshebewerk und verbindet die Kanäle Forth & Clyde und Union miteinander. Etwas ausserhalb der Stadt befindet sich eine weitere Sehenswürdigkeit: The Helix. In der riesigen Parklandschaft stehen The Kelpis von Andy Scott, zwei riesige Pferdeköpfe, welche die enge Verbundenheit der Gegend mit Pferden symbolisieren.

Tipp: Bei der Halbtagestour The Kelpies & Falkirk Wheel* kannst du beide Sehenswürdigkeiten besichtigen. Auf dieser Tour reist du in einem komfortablen 16-Sitzer Mercedes Minibus mit Klimaanlage.

7. Eilean Donan Castle

Das Eilean Donan Castle liegt am See Loch Duich in den schottischen Highlands. Aufgrund seiner einmaligen Lage inmitten einer mystischen Landschaft ist Eilean Donan die wahrscheinlich meistfotografierte Burg in ganz Schottland. Der Bau der Burg wurde bereits um 1220 als Verteidigung gegen wikingische Überfälle begonnen. Im frühen 14. Jahrhundert siedelte sich der Clan Macrae in der Gegend an, dessen Stammsitz Eilean Donan Castle noch heute ist.

8. Loch Ness

Den See Loch Ness kennt wohl jeder. Gerüchten zufolge soll sich hier das berühmte Ungeheuer «Nessie» von Zeit zu Zeit blicken lassen. Als Zentrum des Nessie-Tourismus gilt das Dorf Drumnadrochit. Loch Ness liegt im dünn besiedelten schottischen Hochland in der Nähe der Kleinstadt Inverness. Die Gegend besticht durch eine einmalige Naturkulisse, in der nur ab und zu mal ein Haus, ein kleines Dorf oder eine Burgruine auftaucht. Der See selbst ist etwa 37 km lang, dabei aber nur 1,5 km breit.

 

9. Isle of Skye

Noch etwas schottischer als der Rest des Landes ist die Isle of Sky. Die Insel liegt unmittelbar vor der schottischen Küste im Atlantik und ist die größte der Inselgruppe Innere Hebriden. Hier findest du scharfkantige Gebirgsketten, grüne Hügel, einsame Buchten und malerische Seen. Seit 1955 ist die Insel durch die Skye-Bridge mit dem schottischen Festland verbunden. Auf der Isle auf Skye befindet sich auch eine der top Sehenswürdigkeiten von Schottland: The Old Man of Storr. Dabei handelt es sich im eine rund 50 Meter hohe Felsnadel.

10. Cairngorms National Park

Der Cairngorms-Nationalpark ist der größte im Vereinigten Königreich und wurde 2003 gegründet. Er liegt in den Highlands und besticht durch eine wilde Landschaft mit heidebewachsenen Bergen, unzähligen Mooren, grünen Wäldern und düsteren Seen. Ein Großteil des Parks ist verkehrstechnisch nicht erschlossen. Etwa 25.000 Rothirsche sowie eine Rentierherde mit etwa 150 Tieren leben in den Wäldern des Nationalparks. Hinzu kommen viele andere Tiere wie Rehe, Wildkatzen, Steinadler und Fischotter.

11. Braemer Castle

Im Herzen des Cairngorms-Nationalparks und am Fluss Dee liegt das Braemer Castle. 1628 erbaut, diente es den schottischen Königen als Jagdschloss, aber auch als Bollwerk gegen den Clan Farquharson, der sich nach England orientierte und zunehmend an Macht gewann. Dem Clan gelang es die Burg 1689 zu erobern und niederzubrennen. Nach der Niederschlagung des Jakobineraufstandes von 1715 ging die Ruine der Burg gänzlich an den Clan Farquharson, der sich noch heute im Besitz der Burg befindet. Seit 2008 kann das Schloss besichtigt werden. Die Einnahmen gehen an den örtlichen Wohltätigkeitsverein.

12. Glen Coe

Clen Coe ist ein Tal in den schottischen Highlands, das aufgrund seiner atemberaubenden Kulisse den Weg in viele Filme gefunden hat: z.B. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, James Bond 007: Skyfall, Highlander – Es kann nur einen geben, Rob Roy und Bravehaert. Es gilt als das schönste und berühmteste Tal in ganz Schottland und natürlich als eine der Top Sehenswürdigkeiten. Der überwiegende Teil von Glen Coe befindet sich im Besitz des National Trust for Scotland.

13. Glenfinnan-Viadukt

Das Glenfinnan-Viadukt ist ein Eisenbahnviadukt, das sich auf der Strecke West Highland Line befindet. Das Viadukt ist 380 Meter lang und besteht aus 21 Pfeilern, die bis zu 30 Meter hoch sind. Das 1898 erbaute Viadukt gilt als Pionierleistung seiner Zeit, denn es ist eine der ersten großen Betonbrücken überhaupt. Auch das Glenfinnan-Viadukt ist Teil vieler Filmszenen, so passierte der Hogwarts-Express die Brücke in den Harry Potter-Filmen.

14. Schloss Balmoral

Schloss Balmoral ist die schottische Sommerresident der englischen Königsfamilie und eine der liebsten Residenzen von Königin Elisabeth II. Mit etwas Glück kannst du die königliche Familie sehen, etwa wenn sie am Sonntag in die Dorfkirche im nahegelegenen Ort Crathie geht oder die Highland Games besucht. Da das Schloss offiziell noch bewohnt wird, kann es nicht von innen besichtigt werden. Aber auch die Außenansicht lohnt einen Besuch, genauso wie ein Spazierganz durch den königlichen Park.

15. Schottische Inseln – Mull, Staffa und Iona Island

Neben der Isle of Sky gibt es noch einige weitere schottische Inseln, die einen Besuch lohnen. Etwa die Insel Mull und seine Nachbarinseln Staffa und Iona. Mull ist nach der Isle of Sky die zweitgrößte Insel der Inneren Hebriden. Hier befindet sich auch der 966 Meter hohe Berg Ben More. Die Insel ist das Resultat langwährender Erosion und besteht größtenteils aus Basalt. Vor allem an der Südküste bildet der Basalt steile Klippen.

Touren und Ausflüge

Zu vielen der genannten schottischen Sehenswürdigkeiten werden auch Tages- und Halbtagesausflüge organisiert.

 

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