Wandern in Schottland – Tipps und die besten Routen

Wandern in Schottland – Tipps und die besten Routen

Schottlands raue und dramatische Natur und die abwechslungsreichen Landschaften machen das Land ideal für Wanderausflügen – von längeren Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren ist alles möglich. Insbesondere in den beiden schottischen Nationalparks Loch Lomond and the Trossachs und Cairngorms, aber auch auf den schottischen Inseln gibt es zahlreiche Wanderrouten, die es zu erkunden gilt. Da wundert es nicht, dass der Wandersport bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt ist.

Schottland hat 26 offizielle Fernwanderwege – also markierte Wanderrouten. Eine Übersicht aller Routen findest du auf der Webseite scotlandgreattrails.com. Jede dieser Routen hat eine eigene Webseite und sogar eigene Reiseführer.

7 beliebte Wanderrouten in Schottland

Von den 26 Fernwanderwegen gibt es 26, die besonders beliebt sind. Du kannst diese entweder in mehreren Tagen bewandern oder du nimmst die für einen Tagesausflug einen Teilabschnitt der Routen vor. Der South Western Upland Way ist beispielsweise 212 Meilen lang. Eine Wandertour entlang der gesamten Strecke kann bis zu zwei Wochen dauern. Wer nicht so viel Zeit hat, kann sich die besten Abschnitte für Tagesausflüge aussuchen.

Die schönsten Wanderrouten

Wenn du auf der Suche nach spektakulären Landschaften bist, gibt es drei Gegenden bzw. Wanderrouten in Schottland, die besonders hervorzuheben sind: der West Highway Way, der Speyside Way und die berühmte Isle of Skye.

West Highland Way

Der beliebteste und auch berühmteste Fernwanderweg in Schottland ist der West Highland Way. Er erstreckt sich über 96 Meilen (153km) und reicht von Milngavie nordwestlich von Glasgow bis nach Fort William. Der Weg führt dich entlang des Ostufers des Loch Lomond, an Crianlarich und Tyndrum vorbei, durch das Naturgebiet von Rannoch Moor bis zum Ben Nevis, dem höchsten Berg in Schottland. Unterwegs kannst du einige der schönsten Landschaften in Schottland bewundern. Die Tour dauert circa sechs bis sieben Tage und sollte von Süden nach Norden gegangen werden. Wenn man am Schluss nicht auch noch den Berg Ben Nevis erklimmt, ist der Weg einfach zu gehen.

  • Tagesausflug: Von Rowardennan nach Inversnaid und von dort zurück mit dem Loch Lomond Water Bus zum Ausgangspunkt.
  • Unterkunft: In der Hochsaison (Mai-August) empfiehlt es sich, die Unterkunft* im Voraus zu buchen, da es insbesondere zwischen Bridge of Orchry und Kinlochleven wenig Auswahl an Hotels und Bed & Breakfasts gibt.
Loch Lomond

Speyside Way: der Whisky Trail

Dieser Fernwanderweg folgt dem Fluss Spey, einem der wichtigsten Laichflüsse für Lachse. Er ist 66 Meilen (106km) lang und beginnt in Buckie an der Nordküste Schottlands. Der Weg führt dich zunächst entlang der Küste bis Spey Bay bevor es weiter ins Landesinnere bis nach Aviemore in den Cairngorms geht. Unterwegs besteht die Möglichkeit für Abzweigungen nach Tomintoul und Duffton, wodurch der Weg auf 135km verlängert werden kann. Inoffiziell wird der Fernwanderweg auch oft «Whisky Trail» genannt, weil er an mehreren Destillieren vorbeiführt, darunter Glenlivet und Glenfiddich.

  • Das erste Teilstück von Buckie nach Fochhabers eignet sich gut für eine Tageswanderung. Für die Strecke brauchst du circa 4 bis 5 Stunden.
  • Der Reiseführer Schottland: Speyside Way Whisky Trail* von Hartmut Engel bietet viele Informationen und Hinweise rund um den Fernwanderweg und die einzelnen Abschnitte. Interessant sind auch die ausführlichen Informationen zur Whiskyproduktion.

Isle of Skye

Kein Fernwanderweg, aber dafür ein Paradies für Wanderer ist die Isle of Skye. Auf der Insel gibt es unzählige Trails – von einfachen bis schwierigen. Diese führen dich entlang atemberaubender Landschaften. Ich würde ja sagen, traumhaft schön, aber das trifft es nicht. Denn die Landschaften sind wild, rau und geradezu mystisch. Dabei gibt es jede Menge Highlights der Isle of Skye zu erkunden – etwa den Old Man of Storr, Quiraing, Neist Point oder Fairly Glen.

Unterkunft in Schottland

Auf booking.com findest du eine große Auswahl an Hotels und Bed & Breakfasts in Schottland. Da ist sicher auch dir passende Unterkunft für sich dabei.

Top 10: kurze Wanderungen in Schottland

Vielleicht sind längere Wandertouren ja gar nicht so dein Ding, aber du möchtest unbedingt die schönsten landschaftlichen Highlights von Schottland erleben. Auch dafür gibt es eine Lösung. Bei diesen 10 kurzen Wanderungen siehst du einige der besten Sehenswürdigkeiten von Schottland – etwa den Berg Glen Nevis, die Felsnadeln Quiraing auf der Isle of Skye, das berühmte Tal Glen Coe oder das traumhaft schöne Loch Lomond. Und das tolle daran: die Wanderungen dauern nur zwischen ein und vier Stunden.

Ausrüstung zum Wandern in Schottland

  • Regendichte Kleidung (z.B. Regenjacke, Wanderhose, Regenhose, Funktionsshirt)
  • Warme Ersatzkleidung (z.B. weiteres Short, Wandersocken, Fleece-Jacke)
  • Wanderschuhe
  • Mütze oder Stirnband
  • Wanderrucksack inklusive Regenhülle (ca. 20 Liter)
  • Karte und Kompass (man sollte sich damit auch auskennen)
  • Mobiltelefon (nicht überall hat es Empfang)
  • Stirnlampe
  • Sonnenbrille und Sonnencreme
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung
  • Trillerpfeife (für den Notfall)

Falls dir noch ein Teil der Ausrüstung fehlt, kannst du diesen bei Amazon* oder noch besser bei Bergfreunde kaufen. Vor allem Bergfreunde* kann ich empfehlen, da sie wirklich nur renommierte Marken anbieten. Ich habe hier unter anderem meinen Vaude Wanderrucksack* gekauft und liebe ihn.

Mietwagen

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Beste Reisezeit zum Wandern

Die beste Reisezeit zum Wandern in Schottland ist in der Regel von Mai bis September. Man sollte jedoch beachten, dass auf den höchstgelegenen Gipfeln sogar im Hochsommer Schnee fallen kann und sich entsprechend darauf vorbereiten. Im Winter sollten wirklich nur erfahrene Bergwanderer in den höheren Lagen wandern gehen.

Sicherheitsvorkehrungen

  • Grundsätzlich erst den Wetterbericht anhören
  • Immer andere in die eigenen Pläne einweihen (z.B. die Wirte des Bed & Breakfast)
  • Geschwindigkeit und Strecke am langsamsten Teilnehmer ausrichten
  • Auch den Mut zum Umkehren und Absagen haben
  • Sich nicht selbst überschätzen
Die 10 schönsten Märkte in London

Die 10 schönsten Märkte in London

Obwohl ich über ein Jahr in London gelebt habe und daher schon viel von der Stadt gesehen habe, komme ich immer wieder gerne hierher zurück. Denn es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Was mich besonders an London reizt, ist dabei das einzigartige Flair der Stadt. Vor allem der Mix aus altem Empire und moderner Großstadt, aber auch die Lebensfreude, die man in den Cafés oder bei einem Rundgang durch die Stadtviertel erlebt, tragen dazu bei. Ein Ort, wo man dieses Flair besonders gut erlebt, sind meiner Meinung nach die Straßenmärkte in London.

Damit auch du dir ein Bild von dem quirligen Treiben auf Londons Straßenmärkten machen kannst, habe ich die Top 10 für dich zusammengefasst.

1. Portobello Road Market

Wenn du auf der Suche nach Antiquitäten, ausgefallener Secondhand-Mode oder anderen trendigen Gegenständen bist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du auf dem Portobello Road Market fündig wirst. So richtig weißt du vorher nie, was du finden wirst, aber das macht den Besuch auch so spannend. Am besten schlenderst du ganz in Ruhe über den drei Kilometer langen Markt im Herzen von Nottingham und lässt dich von dem Treiben und den bunten Gebäuden inspirieren. Entlang der Straße befinden sich viele kleine Cafés und tolle Restaurants, so dass du jederzeit eine Pause einlegen und dich stärken kannst. Der Lebensmittelmarkt findet täglich statt, der große Antiquitätenverkauf aber jeweils nur am Samstag.

  • Angebot: Lebensmittel, Vintage-Mode, Antiquitäten,
  • Öffnungszeiten: Mo-Mi 9.00 bis 18.00 Uhr, Do 9.00 bis 13.00 Uhr, Fr-Sa 9.00 bis 19.00 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle Notting Hill Gate
  • Webseite: www.portobellomarket.org

2. Borough Market

Als London-Kenner ist dir der Borough Market in der Nähe von London Bridge sicher ein Begriff. Er ist der älteste Lebensmittelmarkt in London und bietet eine große Auswahl an Köstlichkeiten aus der ganzen Welt. Auf dem Borough Market sprudelt es nur so vor Leben und einladenden Gerüchen. Das Schlendern über den Borough Market wird somit zu einem echten Erlebnis. Mit Ausnahme vom Sonntag ist der Markt täglich geöffnet, jeweils ab dem frühen Morgen bis zum späten Nachmittag.

Tipp: Nimm an einer 3-stündigen Tour durch Londons Borough Market* teil und erhalte eine Kostprobe der lokalen Küche. Probiert werden unter anderem englisches Buttertoffee, die preisgekrönte Cumberland Bratwurst, die besten Fish & Chips der Stadt sowie Ale, Bier und Cider. Die Tickets sind mit 68,50 EUR für Erwachsene nicht ganz günstig, allerdings sind Getränke und Gerichte im Preis inbegriffen. Zudem erhältst viel Hintergrundwissen über die englische Küche.

  • Angebot: Lebensmittel und Delikatessen
  • Öffnungszeiten: Mo-Do 10.00 bis 17.00 Uhr, Fr 10.00 bis 18.00 Uhr und Sa 8.00 bis 17.00 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle London Bridge
  • Webseite: www.boroughmarket.org.uk

3. Columbia Road Flower Market

Ein Meer aus Blumen und bunten Farben findest du auf dem Columbia Road Flower Market in East London. Der bedeutendste Blumenmarkt in London ist ein absolutes Muss für alle Blumenliebhaber. Überall duftet es nach frischen Blumen, während die eifrigen Händler versuchen, die bunte Farbenbracht an die Besucher zu bringen. Es sind jedoch nicht nur die Blumen, die Touristen und Einheimische zu gleich anziehen. Auf dem Markt kannst du auch handgearbeiteten Schmuck, Kunst und vieles mehr ergattern.

  • Angebot: Blumen, Schmuck und Kunst
  • Öffnungszeiten: Sonntag 8.00 bis 15.00 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle Hoxton, Bethnal Green, Cambridge Heath oder Shoreditch High Street

4. Covent Garden Market

Mitten im Herzen von London befindet sich der Covent Garden Market. Einst ein Obst- und Gemüsemarkt findest du hier heute neben Lebensmitteln auch Schmuck, Kleidung sowie allerlei Mitbringsel für deine Liebsten zu Hause. Auf dem Apple Market kannst du zudem Kunsthandwerk kaufen. Besonders wird der Covent Garden Markt durch sein reges Treiben und die einzigartige Location. Aber auch die Straßenkünstler, die um den Markt herum um die Gunst der Besucher buhlen, tragen dazu bei.

  • Angebot: Lebensmittel, Schmuck und Kunsthandwerk
  • Öffnungszeiten: Mo-Sa 09.00 bis 17.00 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle Covent Garden
  • Webseite: www.coventmarket.com

5. Camden Market

Wenn du London von seiner flippigen Seite sehen willst, solltest du unbedingt einen Abstecher in das verrückteste Viertel der Stadt machen: Camden Town. Hier reihen sich Tattoo-Studios an Vintage-Läden und Clubs, in denen abends die Nachwuchsbands der Stadt auftreten. Auf den verschiedenen Märkten (z.B. Camden Lock Market oder Stables Market), die den Camden Markets ihren Namen geben, findest du allerlei Kuriositäten. Das Angebot reicht von Schmuck und Kleidung über Möbel bis hin zu Essen aus allerlei Ländern. Der Bunte Misch ist es auch, der den Camden Markets ihre einzigartige Atmosphäre verleihen.

  • Angebot: Schmuck, Kleidung, Möbel, allerlei Kuriositäten, Street Food
  • Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle Camden Town
  • Webseite: www.camdenmarket.com

6. Brick Lane Market

Einer meiner liebsten Märkte in London ist der Brick Lane Market, denn er bietet einen einzigartigen Mix aus coolen Boutiquen, tollen Second-Hand-Läden, ausgefallenen Marktständen und quirligen Cafés und Restaurant. Der perfekte Ort für einen Ausflug am Sonntag. Eigentlich handelt es sich ja um mehrere Märkte in einem: Der Vintage Market ist im Keller der alten Truman Brauerei untergebracht und bietet eine Auswahl an Second-Hand-Einzelstücken, der Backyard Market liegt direkt gegenüber der Brauerei. Hier findest du wirklich alles – von Schmuck über Kleidung bis hin zu Kunst und allerlei Souvenirs.

Spannend sind auch die Brick Lane Tea Rooms, wo du Glaswaren, Retro-Kunst oder antike Möbel erstehen kannst. Lebensmittel kaufst du am besten auf dem Sunday Up Market und in der Boiler House Food Hall. Hier kannst du auch eine Pause einlegen und dir etwas Leckeres zu Essen gönnen.

  • Angebot: Second-Kleidung, Schmuck, Kunst, Glaswaren, antike Möbel, Lebensmittel
  • Öffnungszeiten: Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle Shoreditch High Street
  • Webseite: www.bricklanemarket.com

7. Old Spitalfields Market

Den Old Spitalfields Markets gibt es bereits seit 350 Jahren, damit ist er einer der ältesten Märkte in London. Der Markt ist in einem Gebäude nahe der Liverpool Street untergebracht und somit auch an regnerischen Tagen einen Besuch wert. Neben diversen Ständen mit Obst und Gemüse und allerlei Kuriositäten befinden sich hier auch Vintage-Läden und Geschäfte für Kunsthandwerke. Auf der Außenseite liegen zudem zahlreiche Geschäfte bekannter Marken sowie Restaurants. Dadurch bietet sich dem Besucher ein toller Mix aus quirligen Ständen und modernem Einkaufserlebnis. Hier ist immer etwas los!

  • Angebot: Obst, Gemüse, Vintage-Kleidung, Kunsthandwerk, Second-Hand-Artikel
  • Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00 bis 20.00 Uhr, Sa 11.00 bis 18.00, So 11.00 bis 17.00 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle Liverpool Street oder Shoreditch High Street
  • Webseite: www.oldspitalfieldsmarket.com

8. Broadway Market

Beim Broadway Market im Londoner Stadtteil Hackney handelt es sich im einen klassischen Straßenmarkt, den es bereits seit 1890 gibt. Aber auch schon davor verkauften Händler ihre Waren entlang der Viehtreiber-Route, die durch Hackney führte. Hier kannst du frische Lebensmittel, Mode und Kunsthandwerk kaufen oder dir an einem der zahlreichen Street-Food-Stände eine Kleinigkeit zu essen gönnen. Der Markt führt von London Fields bis zum Regent’s Kanal und hat samstags von 9.00 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet. Aber auch unter der Woche lohnt sich ein Besuch, da sich entlang der Straße auch zahlreiche Läden, Restaurants, Cafés und natürlich Pubs befinden.

  • Angebot: Lebensmitte, Mode, Kunsthandwerk
  • Öffnungszeiten: Samstag 9.00 bis 17.00 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle Bethnal Green
  • Webseite: www.broadwaymarket.co.uk

9. Alfies Antique Market

Der Alfies Antique Market erstreckt sich auf insgesamt fünf Stockwerken und ist somit Londons größter überdachter Markt. 75 spezialisierte Händler bieten hier eine große Auswahl an Antiquitäten, Vintage-Kleidung, Kunst, Keramik und einzigartigen Sammlerobjekten an. Den Markt gibt es bereits seit über 40 Jahren. Das schicke Ambiente und die hohe Qualität der angebotenen Waren locken neben normalen Besuchern auch viele Sammler und Design-Liebhaber an – darunter der ein oder andere Prominente. Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich zudem die die Roof Top Kitchen, ein Café mit einer großen Sonnenterrasse und einem tollem Panorama-Blick auf London. Der ideale Ort für eine kleine Pause und ein Stückchen Kuchen.

  • Angebot: Antiquitäten, Kleidung, Silber, Möbel, Schmuck, Gemälde, Keramik, Glas
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag zwischen 10.00 bis 15.00 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle Marylebone Station

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10. Greenwich Market

Bereits seit 1737 existiert der Greenwich Market, ein eher kleiner überdachter Markt im Herzen des Londoner Stadtviertels Greenwich. Dieses zählt seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist bekannt für seine trendigen Läden, Cafés und Restaurants. Auf dem Greenwich Markt findest du viele kleine Läden und Stände mit Antiquitäten, handgefertigtem Schmuck und selbstgemachten Produkten. Auch kulinarisch kommst du hier auf deine Kosten, denn an den Ständen werden allerlei internationale Gerichte angeboten. Darüber hinaus kannst du bei der Herstellung von Fudge zuschauen.

  • Angebot: Mode, Antiquitäten, Schmuck, Leckereien
  • Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 bis 17.30 Uhr
  • Anreise: U-Bahnhaltestelle Greenwich oder Cutty Sark
  • Webseite: www.greenwichmarket.london
Die 10 schönsten Golfplätze in Schottland

Die 10 schönsten Golfplätze in Schottland

Golf gehört zum Leben in Schottland einfach dazu. Kein anderes Land der Welt hat pro Einwohner so viele Golfplätze. Golfspielen ist hier ein einzigartiges Erlebnis, nicht nur aufgrund der großen Auswahl an Golfplätzen, die von einfach bis sehr knifflig reichen, sondern vor allem auch aufgrund der einzigartigen landschaftlichen Kulisse und der Freundlichkeit der Schotten. Bei einigen abgelegenen Fairways kann es sogar sein, dass du den Golfball über grasende Schafe hinweg schlagen musst.

Golfplätze gibt es in Schottland also jede Menge. Doch welche sind die schönsten und berühmtesten Golfplätze des Landes? Im Folgenden findest du eine Übersicht der Top 10.

1. Old Course in Saint Andrews

Der Old Course in Saint Andrews gilt als der älteste noch existierende Golfplatz der Welt und als spirituelle Heimat des Sports. Man geht davon aus, dass hier bereits seit 1552 Golf gespielt wird, wenn nicht sogar schon länger. 1873 fand die erste Open Championship (British Open) auf dem Golfplatz statt. Wer hier spielt, kann nicht umhin, den Geist der Geschichte und die besondere Atmosphäre voller Ehrfurcht in sich aufzunehmen. Der Kurs gilt als äußerst knifflig. Insbesondere das 17. Loch – das sogenannte Road Hole – ist berühmt wegen der Blind Drivers, fiesen Bunker und des schwer abfallenden Greens.

2. Alisa Course in Turnberry

Turnberry ist ein Golfresort im Südwesten Schottlands und einer der regelmäßigen Austragungsorte der British Open. Es liegt direkt an der Küste Firth of Clyde und verfügt über drei Golfplätze: Alisa Course, King Robert the Bruce und Arran Course. Der Ailsa-Golfplatz gehört dabei zu den renommiertesten in ganz Schottland und bietet spektakuläre Ausblicke. Wer das schwierige 9. Loch in Angriff nimmt, sollte besser einen Ersatzball mitnehmen und darauf achten, dass er den Ball weit genug abschlägt, damit er nicht im Wasser landet. Ganz in der Nähe befindet sich glücklicherweise die bekannte Halfway Hut, wo du deinen Frust im Alkohol ertränken kannst.

Golf Ressorts in Schottland

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3. Carnoustie: Championship Course

Der Golfplatz Canoustie Golf Links nahe der ostschottischen Kleinstadt Carnoustie ist ebenfalls einer der Austragungsorte der British Open. Er ist weit bekannt als Schottlands größte Herausforderung, daher trägt er auch den Spitznamen «Car-nasty». Das liegt jedoch eher am ständigen Wind als an der Schwierigkeit des Platzes selbst. Berühmt ist der Platz auch wegen des Barry Burn am 18. Loch. Dieses hat schon so manchen vermeintlichen Gewinner niedergerungen, etwas 1999 und 2007 bei den Open Championships. Das Spiel ist in Carnoustie wirklich erst zu Ende, wenn man das letzte Loch geschafft hat.

4. Loch Lomond Course

Der Loch Lomond Golf Club befindet sich in Luss, am Ufer des traumhaft schönen Loch Lomond. Auf dem Gelände des Clubs befindet sich auch das beeindruckende Clubhaus Rossdhu Mansion, sowie eine Schlossruine beim 18. Loch. Der Platz ist eine echte Herausforderung, da er viel Wasser und fiese Sandbunker hat. Ausnahmsweise handelt es sich beim Loch Lomond Course auch mal um keinen Link Course. Das Gelände und die umgebende Landschaft sind atemberaubend schön. Leider muss man jedoch Mitglied sein oder jemanden kennen, der einen einlädt, um hier spielen zu können.

5. Royal Troon: Old Course

Der Royal Troon Golf Club gehört zu den renommiertesten in Schottland. Er liegt südlich des Küstenorts Troon inmitten einer ausgedehnten Dünenlandschaft. Wie so viele andere Premium-Plätze gehört auch der Royal Troon «Old Course» zu den Links-Plätzen. Seit 1923 werden hier im Turnus die British Open ausgetragen. Mit dem «Portland Course» verfügt der Club noch über einen weiteren 18-Loch-Platz und mit dem «Graigend Course» über einen 9-Loch-Platz.

6. Royal Dornoch

Der Royal Dornoch ist ein weiterer Links-Golfplatz. Er befindet sich im Norden Schottlands, südlich von Dornoch und unmittelbar an der Bucht von Dornoch Firth. Er war bereits Austragungsort zahlreicher Meisterschaften und gilt als einer der schönsten und besten Golfplätze der Welt. Insgesamt gibt es zwei 18-Loch-Plätze auf dem Gelände: den Championship Course und den Struie Course. Ersterer ist ein klassischer Linksplatz mit Hügeln, Dünen und zahlreichen Schwierigkeiten. 2016 wurde er von Golf Digest zur weltweiten Nr. 5 und zur Schottischen Nr. 1 gewählt. Der Struie Course ist ein Linksplatz zum Genießen, der sich für die ganze Familie eignet.

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7. Machrihanish Dunes

Der Machrihanish Golfplatz auf der Halbinsel Kintyre gehört zu den landschaftlich reizvollsten in Schottland. Er ist sehr natürlich in die Dünenlandschaft integriert und befindet sich direkt am Meer. Hier muss man nicht lange manövrieren. Am berühmten ersten Loch sollte man jedoch lange, saubere Abschläge machen, sonst landet der Ball am Strand.

8. Gleneagles

Gleneagles ist eine 5-Sterne-Hotelanlage mit drei hervorragenden 18-Loch-Golfplätzen: The King’s Course, The Queen’s Course und The PGA Centenary Course. Anders als bei den meisten anderen schottischen Golfplätzen, handelt es sich hier nicht um Links-Plätze, sondern um Parkland. Die Golfanlage befindet sich Perthshire und ist der ideale Ort für einen Golfurlaub mit der ganzen Familie.

9. Muirfield

Der private Golfclub Muirfield befindet sich in der Nähe von Edinburgh – auf einem Stück Land, das dem Meer abgerungen wurde. Er ist einer der regelmäßigen Austragungsplätze der British Open und kann auch von Nichtmitgliedern genutzt werden. Muirfield gehört zu den traditionellen Golfclubs Schottlands. Erst 2017 wurden hier widerwillig und unter massivem Druck Frauen zugelassen. Und dies auch nur, weil der Veranstalter der British Open deutlich gemacht hat, dass ohne Frauen, die British Open künftig nicht mehr in Murifield stattfinden würden. Im Gegensatz zu anderen Linksplätzen verläuft der Platz nicht direkt am Meer, sondern zieht sich entlang eines Hügels mit ständig wechselnden Richtungen.

10. Trump International

2006 kaufte Donald Trump ein 570 Hektar großes Stück Land in der Nähe von Aberdeen und errichtete darauf einen Golfplatz. Der 2012 eröffnete Trump International Golfplatz hat Weltklasse-Niveau und die Landschaft, in der er sich befindet, ist einfach traumhaft schön. Gerade aufgrund seiner Lage inmitten einer spektakulären Dünenlandschaft steht der Platz jedoch bei Umweltschützern in der Kritik.

Top 15 Sehenswürdigkeiten in London

Top 15 Sehenswürdigkeiten in London

London ist eine der aufregendsten Städte der Welt und zieht jährlich tausende Touristen an. Vor allem der außergewöhnliche Kontrast aus altem Empire und moderner Großstadt verleihen der Metropole an der Themse ihr einzigartiges Flair. Zudem hat London jede Menge zu bieten: Shopping-Meilen wie die Oxford Street, die aktuellsten Theater-, Konzert- und Musical-Aufführungen sowie eine Vielzahl an interessanten Sehenswürdigkeiten. Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in London kennen zu lernen, solltest du auf jeden Fall einige Tage einplanen. Hier die Highlights.

1. London Eye

Seit seiner Eröffnung im März 2000 zählt das London Eye zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in London. Das Riesenrad steht mitten im Stadtzentrum am Südufer der Themse und nahe der Westminster Bridge. Von den Gondeln aus hat man eine gigantische Sicht auf Stadt und einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in London, z.B. Big Ben, Houses of Parliaments und The Shard.

Die Ticketpreise für eine Fahrt mit dem London Eye liegen für Erwachsene bei circa 35 EUR. Je nach Rabattaktion können sie auch günstiger sein. Neben regulären Tickets stehen auch Kombitickets mit anderen Attraktionen oder einer Bootsfahrt zur Auswahl.

  • Mit dem London City Pass ist das reguläre Ticket inbegriffen. Wenn du an der Kasse noch £10 in ein Upgrade investierst, kannst du den Fast-Track nutzen und lange Warteschlangen umgehen.
  • Hast du keinen London City Pass? Dann kannst du dir Geld sparen, wenn du dein Ticket vorab online kaufst: Fast Track Ticket ohne Warteschlange oder reguläres Ticket.
  • Wenn du ein ganz besonderes Erlebnis suchst, kannst du gegen einen Aufpreis vom bevorzugten Einlass profitieren und während der Fahrt mit dem London Eye ein kühles Glas Champagner genießen.
  • Öffnungszeiten: Die Zeiten ändern sich je nach Saison. Wann das Riesenrad während deines Besuchs geöffnet hat, erfährst du auf der offiziellen Seite des London Eye.
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle «Waterloo» oder «Westminster»

Möchtest du weitere Informationen zum London Eye? Erfahre hier 10 Fakten über das London Eye.

2. Buckingham Palace

Der Buckingham Palace ist das zu Hause der englischen Königsfamilie und liegt im Herzen von London. Der Palast dient jedoch nicht nur also Wohnsitz für Königin Elisabeth II. und ihrem Gemahl Prinz Philip, sondern wird auch für offizielle Staatsanlässe genutzt. Ist ein Staatsoberhaupt eines anderen Landes zu Gast im Vereinigten Königreich wird er im Buckingham Palace von der Queen empfangen.

Während der Sommermonate haben Touristen die Möglichkeit, die prunkvollen Staatsgemächer zu besichtigen. Die Räume sind mit den größten Schätzen der königlichen Sammlung geschmückt, darunter befinden sich Gemälde von Rembrandt und Rubens. Zudem findet über die Sommermonate eine Sonderausstellung statt, die einen Einblick in das königliche Leben bietet und jährlich wechselt.

Für eine Besichtigung der Staatsgemächer zahlen Erwachsene £26.50 und Jugendliche unter 17 Jahren £14.50. Für Senioren und Studenten kosten die Tickets £24.00. Für Kinder unter 5 Jahren ist der Eintritt frei.

  • Es lohnt sich die Eintrittskarten für den Buckingham Palace im Voraus online zu bestellen.
  • Neben einer Besichtigung der Staatsgemächer, ist auch die Wachablösung (Changing of Guards) sehenswert. Diese findet um 11 Uhr statt. Allerdings nicht jeden Tag. Am besten schaust du vorab auf der Webseite.
  • Öffnungszeiten: 9.30-18.30 (25. Juli bis 4. Oktober), letzter Eintritt 16.15 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle « James’s Park». Alternativ sind auch «Hyde Park Corner», «Victoria» oder «Green Park» möglich.

Du möchtest noch mehr erfahren? Hier geht es zum Artikel über den Buckingham-Palast.

3. Tower of London

Der Tower of London ist eine Ringburg, die den englischen Königen unter anderem als Residenz, Waffenkammer, Zoo, Gefängnis und Hinrichtungsstätte diente. Sie liegt im Osten von London und ist mit 2,5 Millionen Besuchern im Jahr die meistbesuchte kostenpflichtige Attraktion im Vereinigten Königreich.

Auch die britischen Kronjuwelen, die als wertvollste Sammlung von Diamanten und Juwelen überhaupt gelten, befinden sich im Tower of London und werden dort streng bewacht. Ausgestellt wird jedoch nur ein kleiner Teil des Schatzes, der verschiedene Kronen, Zepter, Reichsäpfel, Schwerter und Ringe umfasst.

Der Tower of London und die dort ausgestellten Kronjuwelen ziehen viele Besucher an. Die Tickets für Erwachsene kosten £28.90, Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren zahlen £14.40. Ermäßigte Tickets für Senioren und Studenten kosten £23.10 und Familientickets (2 Erwachsene + 3 Kinder) £72.20.

  • Es lohnt sich, die Tickets online zu buchen. Zum einen sind sie online günstiger, zum anderen vermeidest du so lange Warteschlangen.
  • Wenn du im Besitz des London Pass bist, ist der Eintritt zur London Tower Exhibition bereits inbegriffen.
  • Öffnungszeiten: März bis Oktober: 9.00-17.30 Uhr (Dienstag bis Samstag), 10.00-17.30 Uhr (Sonntag und Montag); November bis Februar: 9.00-16.30 Uhr (Dienstag bis Samstag), 10.00-16.30 Uhr (Sonntag und Montag)
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle «Tower Hill»

4. Tower Bridge

Die Tower Bridge ist die berühmteste Klappbrücke der Welt, sie ist 244 Meter lang und an den beiden Türmen 65 Meter hoch. Eröffnet wurde die Tower Bridge 1984 nach nur acht Jahren Bauzeit durch den damaligen Fürsten von Wales und dessen Ehefrau Alexandra von Dänemark. Insgesamt waren fünf Bauunternehmen und 432 Arbeiter am Bau beteiligt.

Besucher der „Tower Bridge Exhibition“ können vom Nordturm aus in die Maschinenräume hinuntersteigen, in denen die ursprünglichen Dampfmaschinen stehen. Informationstafeln erläutern die ausgeklügelte Technik, die die Tower Bridge seit Jahren in Gang hält. Unter Höhenangst solltest du jedoch nicht leiden, wenn du auf den hoch gelegenen Fußwegen die einzigartige Aussicht auf die Themse genießt.

  • Der Eintritt kostet für Erwachsene £9.80 und für Kinder £4.20.
  • Wenn du die Tickets zur London Bridge Exhibition online buchst, sparst du Geld und z.T. lange Warteschlangen.
  • Für Besitzer des London Pass ist der Eintritt frei.
  • Öffnungszeiten: täglich von 09:30 bis 17:00 Uhr
  • Anreise: «Tower Hill» oder «London Bridge»

Hotels in London

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5. The Shard

The Shard ist ein Wolkenkratzer im Londoner Stadtteil Southwark, der die Skyline der Stadt in den letzten Jahren massgeblich verändert hat. Kritik gab es vor allem, weil das Hochhaus nicht wie die anderen in Canary Wharf errichtet wurde, sondern mitten im Zentrum. Inzwischen hat sich der 400 Meter hohe Wolkenkratzer zu einer beliebten Sehenswürdigkeit und Aussichtsplattform gemausert.

Im Drei-Minuten-Takt dürfen maximal 200 Besucher die «View from The Shard» genießen. Daher lohnt es sich, sein Ticket im Voraus buchen. Die Tickets kosten £28.90 für Erwachsene und £22.95 für Kinder. Für circa £50.00 kannst du dir den Luxus gönnen, ein Glas Champagner zu trinken, während du auf die Skyline von London blickst.

  • Es lohnt sich, die Tickets online zu buchen. Zum einen sind sie online günstiger, zum anderen vermeidest du so lange Warteschlangen.
  • Samstage sind schnell ausgebucht. Wenn du den Shard an einem Samstag besichtigen möchtest, solltest du daher frühzeitig online buchen.
  • Von der Aussichtsplattform hast du einen 360-Grad-Panoramablick auf die Stadt.
  • Wenn du magst kannst du dir in der Champagner-Bar einen Drink gönnen und die einzigartige Aussicht genießen.
  • Öffnungszeiten: täglich von 10:00 – 22:00 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle «London Bridge»

6. St. Pauls Cathedral

St. Pauls Cathedral gehört zu den größten Kathedralen der Welt und ist Sitz der Diözese London. Die Kathedrale ist eines der Wahrzeichnen Londons und wurde 1711 nach 40-jähriger Bauzeit fertiggestellt. 1981 gaben sich Lady Diana und Prinz Charles in St. Pauls das Ja-Wort.

Der Eintritt kostet für Erwachsene £20.00, Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren zahlen £8.50. Ermäßigte Tickets für Senioren und Studenten kosten £17.50 und Familientickets (2 Erwachsene + 3 Kinder) £48.50 bzw. (1 Erwachsener + 3 Kinder) £34.00.

  • Die Tickets sind in der Regel günstiger, wenn du diese vorab online kaufst.
  • Zudem sparst du dir durch den Online-Kauf lange Warteschlangen, da du bevorzugten Eintritt hast.
  • Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 8.30-16 Uhr
  • Bei besonderen Feiern oder Gottesdiensten kann die Kathedrale nur teilweise oder gar nicht begehbar sein.
  • Gottesdienste: Sonntag
  • Führungen: 11 Uhr, 11.30 Uhr, 13.30 und 14 Uhr
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle « Paul‘s»

7. Big Ben & Palace of Westminster

Bereits seit 1275 tagt im Palace of Westminster das britische Parlament, bestehend aus dem House of Commons und dem House of Lords. Aufgrund seiner Verwendung hat sich auch der Name Houses of Parliament für das Bauwerk durchgesetzt. Seit 1854 schlägt im Turm die berühmte Glocke Big Ben.

Der Uhrenturm „Elisabeth Tower“ mit der berühmten Glocke wurde bereits von Millionen Touristen fotografiert und erscheint auch in diversen Hollywood-Produktionen. Der Turm ist eines der berühmtesten Wahrzeichen Londons.

  • Besonders schön sind der Palace of Westminster und der Big Ben am Abend, wenn das Gebäude mit Licht bestrahlt wird.
  • Den besten Blick hat man von der anderen Seite des Ufers aus.
  • Öffnungszeiten: täglich von 09.15 – 16.30 Uhr (August bis Oktober)
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle «Westminster»

8. Westminster Abbey

Westminster Abbey ist eine Kirche im Londoner Stadtteil Westminster, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Seitdem werden hier traditionell die englischen gekrönt und beigesetzt. Neben wunderschönen Gemälden, Buntglasfenstern und anderen religiösen Artefakten beherbergt Westminster Abbey eine der wichtigsten Skulpturensammlungen Großbritanniens.Erwachsene zahlen vor Ort £24.00 und Kinder zwischen 6 und 17 Jahre £10.00 für den Eintritt. Für Studenten und Senioren kostet der Eintritt £21.00.

  • Es lohnt sich, die Tickets online zu buchen. Zum einen sind sie online bis zu 15 Prozent günstiger, zum anderen vermeidest du gerade in der Hochsaison Warteschlangen.
  • Wenn du im Besitz des London Pass bist, ist das reguläre Ticket bereits inbegriffen.
  • Öffnungszeiten: 9:30 – 15:30 Uhr (Montag – Freitag) und 9:00 – 13:00 Uhr, (Samstag)
  • Aufgrund der täglichen Messen kann die Westminster Abbey zwischen 12:00 und 13:00 Uhr nicht betreten werden.
  • Anreise: U-Bahn-Haltestelle « James’s Park».

9. British Museum

Das weltberühmte British Museum ist eines der grössten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt. Es entstand 1753 als der Arzt und Wissenschaftler Sir Hans Sloane seine sehr umfangreiche Literatur- und Kunstsammlung dem Staat hinterließ. Inzwischen ist die Sammlung so groß, dass man sich bei einem Besuch am besten auf die Highlights konzentriert.

10. Tate Modern

In einem umgebauten Kraftwerk direkt an der Themse befindet sich das Museum Tate Modern. Ausgestellt wird moderne und zeitgenössische Kunst. Am besten erreicht man das Museum, wenn man von St. Pauls Cathedral die Millennium Bridge überquert. Von hier hat man übrigens auch den besten Blick auf St. Pauls.

11. National Gallery

Das Museum National Gallery befindet sich direkt am Trafalger Square und beherbergt eine der wichtigsten Kunstsammlungen der Welt. Die Sammlung umfasst über 2.000 Kunstwerke westeuropäischer Maler. Der Eintritt ist wie bei den meisten Museen in London frei.

12. Victoria and Albert Museum

Bereits 1852 wurde das Victoria and Albert Museum (kurz: V&A) gegründet, zunächst unter dem Namen South Kensington Museum. Es liegt wie das Natural History Museum im Museumsviertel in Kensington und beherbergt die größte Sammlung von Kunstgewerbe und Design der Welt. Der Eintritt ist kostenlos.

13. Natural History Museum

Das Natural History Museum ist eines der größten naturhistorischen Museen der Welt sowie eines der bedeutendsten Museen in London. Es befindet sich im Museumsviertel im Londoner Stadtteil Kensington. Ziel des Museums ist es, die Zusammenhänge zwischen Natur, Menschen und Ressourcen aufzuzeigen. Jährlich besuchen etwa fünf Millionen Menschen das Museum.

14. Kensington Palace

Der Kensington Palace im Herzen von London ist eine der offiziellen Residenzen der königlichen Familie. Seit dem 17. Jahrhundert dient der Palast als Zuhause und Zufluchtsort für deren Mitglieder. Hier sind die Royals unter sich und ganz privat, anders als dies bei anderen Residenzen wie etwa dem Buckingham Palace der Fall ist. Berühmt wurde der Kensington Palace vor allem durch Prinzessin Diana, die hier lange Zeit lebte. Heute nennen ihr Sohn William und seine Familie den Palast ihr Zuhause. Der Kensington Palace gilt unter den Londoner Sehenswürdigkeiten eher als Geheimtipp.

  • Der Eintritt kostet für Erwachsene £24.00 und Kinder zwischen 5 und 15 Jahre £8.50. Für Studenten und Senioren kostet der Eintritt £13.60.
  • Auch beim Kensington Palace lohnt es sich die Tickets vorab online zu bestellen, um Wartschlangen zu vermeiden.
  • Öffnungszeiten: März – Oktober: täglich von 10.00 – 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.00 Uhr); November – Februar: täglich von 10.00 – 16.00 Uhr (letzter Einlass 15.00 Uhr)
  • Anreise: Den Kensington Palast erreichst du gut mit der U-Bahn. Entweder mit der «District & Circle Line» (Haltestelle: High Street Kensington) oder der «Central Line» (Haltestelle: Queensway). Von beiden Haltestellen ist es nur ein kurzer Fußmarsch bis zum Schloss.

15. Harry Potter – Warner Bros Studio Tour

Als wahrer Harry Potter Fan sollte man sich einen Besuch der Warner Bros Studios natürlich nicht entgehen lassen. Auch wenn der Eintrittspreis nicht gerade günstig ist, lohnt sich der Blick auf die spektakulären Kulissen. Hier kannst du gemütlich durch die Winkelgasse schlendern, einen Abstecher zum Zaubereiministerium machen oder das Büro von Professor Dumbledore betrachten. Zudem gibt es unzählige Originalkostüme, Requisiten und magische Wesen zu bestaunen.

  • Die Tickets kosten für Erwachsene: £85,00, Kinder zwischen 5 und 15 Jahren zahlen £80,00. Für Kleinkinder zwischen 3 und 4 Jahren kostet der Eintritt £30,00.
  • Da die Tickets of Wochen im Voraus ausgebucht sind, sollte man diese frühzeitig online buchen.
  • Anreise Zug: Der Bahnhof Watford Junction ist von London Euston in 20 Minuten zu erreichen. Vom Bahnhof gibt es einen Shuttle Service zu dem Studio. Der Bus braucht 15 Minuten und kostet £2,00 hin und zurück.
  • Anreise Auto: Mit dem Auto erreicht man die Studios von London aus über die M1 (Ausfahrt 5) und die A4. Vor Ort sind kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden.

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15 Fakten über den Kensington Palace

15 Fakten über den Kensington Palace

Der Kensington Palace im Herzen von London ist eine der offiziellen Residenzen der königlichen Familie. Seit dem 17. Jahrhundert dient der Palast als Zuhause und Zufluchtsort für deren Mitglieder. Hier sind die Royals unter sich und ganz privat, anders als dies bei anderen Residenzen wie etwa dem Buckingham Palace der Fall ist. Berühmt wurde der Kensington Palace vor allem durch Prinzessin Diana, die hier lange Zeit lebte. Heute nennen ihr Sohn William und seine Familie den Palast ihr Zuhause. Im folgenden Steckbrief findest du 15 spannenden Fakten über den Kensington Palace.

1. Eines der exklusivsten Häuser in London

Der Kensington-Palast ist eines der schönsten und exklusivsten Häuser in London und beeindruckt mit einem großen, perfekt gepflegten Garten sowie der weltbekannten Orangerie.

2. Der Palast im Herzen von Kensington

Der Kensington Palace befindet sich im königlichen Park Kensington Gardens, der an den Hyde Park angrenzt. Der Park liegt im angesagten und teuren Londoner Stadtteil «Royal Borough of Kensington and Chelsea».

3. Berühmtheit durch Prinzessin Diana

Internationale Bekanntheit erreichte der Kensington Palace vor allem durch Prinzessin Diana, die hier von 1981 bis zu ihrem Tode 1997 residierte. Vor allem das Blumenmeer nach ihrem Tod vor den Toren des Palastes bleibt unvergessen.

4. Glamour durch Prinzessin Margaret

Bereits vor Diana brachte Prinzessin Margret Glamour in den Palast. Während sie im Kensington-Palast lebte gehörten unter anderem die Rolling Stones und der Schauspieler Peter Sellars zu den Besuchern. Aufgrund ihrer Ehe mit dem Designer Tony Snowdon waren ihre Räume sehr stilvoll eingerichtet. Die Küche wurde sogar in diversen Magazinen als die schönste des Landes vorgestellt.

5. Zu Hause von William und Kate

Längere Zeit lebten lediglich Edward, 2. Duke of Kent, und seine Frau Katherine im Kensington-Palast. Anfang 2013 zogen dann auch Prince William und seine Frau Catherine in den ein. Gemeinsam mit ihren Kindern George, Charlotte und Louis leben sie heute im Apartment 1A.

6. Gemeinsames Dach mit Harry und Meghan

Nach ihrer Verlobung wohnten auch Prince Harry und Meghan Markle auf dem Gelände des Palastes, bevor sie im Frühjahr 2019 in das Frogmore Cottage im Park des Windsor Castle umzogen. Dieses hatten sie gerade erst für stolze 2,4 Millionen Britische Pfund (etwa 2,7 Millionen Euro) renoviert als sie im Januar 2020 ihren royalen Rückzug bekannt gaben.

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7. Geburtsort von Königin Victoria

Königin Victoria wurde 1819 im Kensington-Palast geboren und dort aufgezogen. Sie wuchs hier sehr isoliert auf und durfte nicht mit anderen Kindern spielen. Erst nach ihrer Krönung im Jahr 1837 zog sie in den Buckingham Palace um. Königin Viktoria ist ein großer Teil der Ausstellung im Palast gewidmet. Unter anderem werden ihr Hochzeitskleid, ihre Trauerkleider und die Schuhe ihrer Kinder gezeigt.

8. Seit 1912 für die Öffentlichkeit zugänglich

1912 wurde der Palast erstmal für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Eröffnungstag bestaunten 13.000 Besucher Reliquien und andere Ausstellungsstücke der City of London. Heute kann man diese im Museum of London besichtigen.

9. Winterunterschlupf von Wilhelm III. und Mary II.

Der Kensington-Palast war einst ein privater Landsitz, der 1689 von Sir Christopher Wren im Auftrag von Mary II. und Wilhelm III. umgebaut wurde. Das Königspaar lebte zu diesem Zeitpunkt im Palace of Whitehall, wollte im Winter jedoch nicht dessen Feuchtigkeit und Kälte ertragen. 1694 verstarb Mary II. im Kensington-Palast an Pocken. Ihr früher Tod wurde von der Bevölkerung mit großer Trauer aufgenommen.

10. Höhepunkt im 18. Jahrhundert

Seinen politischen und gesellschaftlichen Höhepunkt hatte der Kensington Palace von 1690 bis zum Tod von George II. im Jahr 1760. Zu Lebzeiten von George I. und George II. wurde der Palast mit Prunkgemächern, einer eindrucksvollen Möbel- und Gemäldesammlung sowie einer aufwendigen Deckenverzierung des Malers William Kent ausgestattet.

11. Peter the Wild Boy

Eine sehr traurige Geschichte des Palastes ist die von «Peter the Wild Boy». Im 18. Jahrhundert wurde ein wilder Junge im Wald gefunden, der nicht sprechen konnte. Er wurde am Hof als eine Art menschliches Haustier gehalten und musste ein eisernes Band um den Hals tragen. Dennoch lebte er bis in seine Siebziger am Hof und war später sehr beliebt. Sein Grab befindet sich auf dem Palastgelände.

12. Seit 1760 lebte kein Monarch mehr im Palast

Nach dem Tod von George II. im Jahr 1760 verlor der Kensington-Palast zunehmend an Bedeutung. Seitdem lebte kein regierender Monarch mehr im Palast.

13. Die «Triple Tragedy» von 1817

1817 wurde im Palast der Tod von Prinzessin Charlotte betrauert. Sie war im Alter von nur 21 Jahren bei der Geburt ihres Sohnes gestorben. Da das Baby eine Todgeburt war und sich der Arzt in Folge des Ereignisses einige Monate später erschoss, nannte man das Ereignis «Triple Tragedy».

14. Highlights des Palastes

Zu den Höhepunkten zählen die Wunderkammer («Cabines of Curiosities»), die King’s Staircase (mit Fresken bemaltes Treppenhaus), die Staatsunterkünfte von Queen Mary und der 12 Hektar große Schlosspark.

15. Diana und ihre Fashion Story

Im Kensington Palace werden zahlreiche Kleider früherer Mitglieder der königlichen Familie ausgestellt. Eine Ausstellung widmet sich jedoch speziell Prinzessin Diana und ihrer Rolle als Modeikone. Gezeigt werden viele berühmte Kleider, die sie im Laufe ihres Lebens getragen hat.

Besichtigung des Kensington Palace

Nach einer aufwendigen Sanierung steht ein großer Teil des Palasts für Besucher offen. Sie werden über vier Routen geführt, die das Leben im Palast vom 17. bis zum 20. Jahrhundert zeigen.

Öffnungszeiten:
März – Oktober: täglich von 10.00 – 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.00 Uhr)
November – Februar: täglich von 10.00 – 16.00 Uhr (letzter Einlass 15.00 Uhr)

Eintritt:
Erwachsene: 19,50 EUR
Kinder (5 bis 15 Jahre): 10 EUR
Ermäßigt (Senioren und Studenten): 15,50 EUR

Anfahrt zum Kensington Palace

Den Kensington Palast erreichst du gut mit der U-Bahn. Entweder mit der «District & Circle Line» (Haltestelle: High Street Kensington) oder der «Central Line» (Haltestelle: Queensway). Von beiden Haltestellen ist es nur ein kurzer Fußmarsch bis zum Schloss.

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