Wie finde ich einen guten Wanderrucksack?

Wie finde ich einen guten Wanderrucksack?

In Großbritannien gibt es insgesamt 15 Nationalparks, die man am besten bei einer Wandertour erkundet. Einige der bekanntesten sind sicherlich Dartmoor, Snowdonia, die Yorkshire Dales und der Lake District. Mein Lieblingsnationalpark bisher ist jedoch der Cairngorms Nationalpark in den schottischen Highlands. Allgemein bin ich ein großer Fan der schottischen Landschaft, die zum Wandern geradezu einlädt. Hinzu kommen diverse Wanderwege entlang der Küste und National Trails – etwas der «South West Coast Path». Dieser führt von Minehead in Somerset entlang der Küsten von Devon und Cornwall nach Poole Harbour in Dorset. Mit 1014km ist er der längste ausgeschilderte Fernwanderweg in Großbritannien.

Auch wenn es nicht darum geht, den Mount Everest zu besteigen, ist eine gute Ausrüstung für die Wanderungen dennoch wichtig. Gerade ich als «City Girl» bin meist eher in Jeans und Turnschuhen unterwegs. Daher habe ich mich in den letzten Monaten vermehrt mit dem Thema «Wanderausrüstung» auseinandergesetzt. Insbesondere ein guter Wanderrucksack war mir wichtig. Er sollte nicht zu groß sein, aber groß genug, dass ich alles Wichtige unterbringe – etwa eine Kamera, Regenjacke, Wasserflasche, Sonnenbrille, etwas zu Essen usw.

Was macht für mich einen guten Wanderrucksack aus?

Zunächst einmal begab ich mich auf eine allgemeine Recherche bei Google und stellte fest, dass es Wanderrucksäcke für und Damen und Herren gibt. Dabei stellte sich mir die Frage: Liegt es nur an der Farbe oder was ist der Unterschied? Bei genauerer Betrachtung war es in erster Linie tatsächlich das Design: bunte Farben und mit Blümchen. Nicht so mein Fall, daher fokussierte ich mich nun auf die «Unisex-Modelle».

Relativ schnell, wurde mir klar, was mein neuer Wanderrucksack so können sollte. Möglichst leicht sollte er sein, kompakt und wasserabweisend. Zudem sollte er über verschiedene Fächer verfügen, in denen ich meine Kamera, vielleicht mal den Laptop und auch Dinge wie eine Sonnenbrille so unterbringen kann, dass ich schnell rankomme. Um Rücken- und Schulterschmerzen zu vermeiden, war mir zudem ein ergonomisches Tragesystem wichtig. Ein Brust- und Hüftgurt wären für Wanderung sicher ebenfalls hilfreich. Wenn möglich sollten diese aber abnehmbar sein, damit ich den Rucksack auch mal so verwenden kann – etwa bei einer Städtereise. Daher spielt auch das Design eine Rolle: Hübsch sollte er halt auch sein! Eine Halterung für meine Wanderstöcke wäre das i-Tüpfelchen.

Kriterien im Überblick:

  • Kompakt (ca. 20-30 Liter)
  • Leicht
  • Ergonomisch
  • Praktische Aufteilung, idealerweise auch mit Laptopfach
  • Abnehmbare Brust- und Hüftgurts
  • Wasserabweisend
  • Elegantes und zeitloses Design
  • Stockhalterung (optional)
  • Preis: 80-120 EUR

Weitere wichtige Kriterien waren Preis und Qualität. Preislich wollte ich circa 80-120 EUR ausgeben. Und nach einer kurzen Recherche hatte ich einen guten Überblick, welche Marken hinsichtlich Qualität für mich in Frage kamen:

Top Marken für Wanderrucksäcke:

  • 2117 of Sweden
  • Bergans
  • Berghaus
  • Burton
  • Chrome
  • Deuter
  • Fjällräven
  • Haglöfs
  • Jack Wolfskin
  • Lundhags
  • Mammut
  • Millican
  • North Face
  • Osprey
  • Pacsafe
  • Patagonia
  • Low Alpine
  • Salewa
  • Thule
  • Vaude

Das Angebot: so viele Wanderrucksäcke!

Die Auswahl an Wanderrucksäcken im Internet ist riesig. Zunächst einmal habe ich auf der Webseite von Amazon.de* geschaut, was es dort für Wanderrucksäcke im Angebot gibt. Immerhin ist Amazon der größte Online-Händler weltweit und verfügt über eine riesige Produktauswahl. Dabei sind mir folgende Modelle ins Auge gestochen.

Vaude Wizard 24+4

Vorteile:
• belüftete Schulterriemen
• gepolsterter Hüftgurt mit Tasche
• Organizer in aufgesetzter Fronttasche
• zwei Stretch-Seitentaschen
• seitliche Kompressionsgurte
• Stockhalterung
• diverse Farbkombinationen

Nachteile:
• Hüftgurt nicht abnehmbar

Preis: 95.00 EUR (aktuell im Angebot für 74.20 EUR)

The North Face Borealis

Vorteile:
• gepolsterte Schulterriemen
• Organizer in aufgesetzter Fronttasche
• zwei Seitentaschen
• seitliche Kompressionsgurte
• abnehmbare Hüftgurte
• diverse Farbkombinationen

Nachteile:
• Keine Stockhalterung

Preis: 100 EUR

Deuter Futura 28 Rucksack

Vorteile:
• gepolsterte Schulterriemen
• ergonomische Hüftflossen
maximale Belüftung durch Rückennetz
• Zwei Seitentaschen
• seitliche Kompressionsgurte
• Regenschutz

Nachteile:
• Keine Stockhalterung
• Hüftgurte nicht abnehmbar

Preis: 94.80 EUR

Spezialseiten für Wanderrucksäcke

Die erste Auswahl war schon mal nicht schlecht. Was mich auf Amazon jedoch etwas störte, waren die minimalistischen Produktbeschreibungen. Zudem fragte ich mich: Sind das auch wirklich die besten Wanderrucksäcke, die dort gelistet sind? Eine detailliertere Recherche war erforderlich. Dabei stieß ich auf folgende Anbieter, die sich dem Thema «Wandern» voll verschrieben haben:

Diese Auswahl gefiel mir schon deutlich besser. Hier konnte ich aus einer Vielzahl an Rucksack-Kategorien wählen: z.B. Tagesrucksäcke, Fotorucksäcke, Trekkingrucksäcke und Tourenrucksäcke. Zudem war es möglich nach bestimmten Kriterien wie Größe, Tragesystem, Farbe, Trinksystem usw. zu filtern. Allgemein machten die beiden Seiten einen professionellen Eindruck und mir gefielen die sehr detaillierten Produktbeschreibungen. Auf berg-freunde.de* hat man sogar die Möglichkeit, einen Experten oder eine Expertin anzurufen und zum Produkt zu befragen. Das ist doch mal ein super Service!

Bei dieser tollen Auswahl war es gar nicht so einfach, sich für ein Modell zu entscheiden. Folgende drei Tages- bzw. Wanderrucksäcke kamen für mich in die engere Auswahl. 

JACK WOLFSKIN – Moab Jam 24 – Daypack

Vorteile:
• komfortables Tragesystem mit gepolsterten Gurten
•  gute Ventilation
• Frontfach, Seitenfächer
• sehr leicht
• reflektierenden Elemente
• inkl. Regenhülle

Nachteile:
• keine Stockhalterung

Preis: 99.95 EUR (aktuell im Angebot für 84.96 EUR)

LUNDHAGS – Håkken 20 – Daypack

Vorteile:
• leicht und kompakt (etwas kleiner als die anderen Modelle)
• abnehmbarer Brust- und Hüftgurt
• separates Fach für Laptop
• inklusive Stockhalterung
• praktischer Griff vorne
• kein Plastik

Nachteile:
• kein Regenschutz
• keine Kompressionsriemen

Preis: 119.95 EUR (aktuell im Angebot für  77.97 EUR)

OSPREY – Quasar 28 – Daypack

Vorteile:
• gepolsterte Schulterträger
• Brustgurt und Hüftgurt
• Frontfach & Notebook-Fach
• stark wasserabweisend
• Kompressionsriemen

Nachteile:
• kein abnehmbarer Hüftgurt
• keine Stockhalterung

Preis: 89.95 EUR (aktuell im Angebot für 80.96 EUR)

Und welcher Wanderrucksack wurde es nun?

Jetzt wirst du dich sicherlich fragen, welcher Wanderrucksack es nun geworden ist. Ich schwanke noch zwischen dem Ruckssack von Jack Wolfskin und dem von Lundhags. An sich kann man diese kaum miteinander vergleichen. Der Rucksack von Jack Wolfskin scheint der perfekte Allrounder zu sein. Super auch, dass man den Hüftgurt entfernen kann. Der Rucksack von Lundhags gefällt mir optisch am besten und auch hier kann man den Hüftgurt abnehmen. Allerdings verfügt er nicht über ganz so viel ergonomischen Komfort wie einige der anderen Modelle und auch der Regenschutz fehlt. Diesen könnte man aber einfach dazu kaufen. Update folgt!

Portree – die einzige Stadt auf Skye

Portree – die einzige Stadt auf Skye

Wer die Isle of Skye in Schottland besucht, macht mit Sicherheit auch einen Zwischenstopp in Portree, der einzigen Stadt der Insel. Verfehlen kannst du sie jedenfalls nicht, denn die A87 führt von der Skye-Bridge direkt nach Portree. Die Fahrt dauert circa 45 Minuten. Nur circa 2300 Menschen leben hier. Dennoch ist die Stadt Dreh- und Angelpunkt der Isle of Skye. Alle Buslinien der Insel starten hier und auch die wichtigsten Geschäfte und Einrichtungen befinden sich in Portree.

Um den Somerled Square herum findest du Restaurants, Hotels und natürlich auch eine Bank. Für Shopping bietet sich hingegen die Wentworth Street an, die auch runter zum Hafen führt. Dort reiht sich in der Quay Street ein buntes Haus an das andere. Das ist auch das Bild, das die meisten Touristen von Portree haben und das sich auf zahlreichen Fotos widerspiegelt.

Portree – der Hafen des Königs

Am Hafen kannst du dabei zuschauen, wie Fischer und Segler mit ihren kleinen Booten hinaus aufs Meer fahren. Wenn das Wetter schön ist, kannst du dir bei einem Imbiss eine Portion Fish & Chips kaufen, dich auf eine Bank setzen und den Blick auf die Bucht genießen (so habe ich es gemacht). Oder du bummelst durch die kleinen Geschäfte.

Erbaut wurde der Hafen bereits im 18. Jahrhundert. Doch schon einige Jahrhundert früher spielte sich in der Bucht Geschichte ab. 1540 lief der schottische König James V. hier mit mehreren Kriegsschiffen ein. Er wollte sich die Treue der rebellischen Highlander-Clans sichern und nahm dabei auch Geiseln. Im Gedenken an die Geschehnisse wurde der Ort von Kiltraglen in Portree («Hafen des Königs») umbenannt.

Portree und der Jakobitenaufstand

Und noch ein geschichtsträchtiges Ereignis fand in Portree statt. Nach dem gescheiterten Jakobitenaufstand 1746 sagte Bonnie Prince Charlie im «MacNab’s Inn» seiner Fluchthelferin Flora MacDonald Lebewohl. Das Hotel gibt es immer noch, nur heisst es inzwischen «Royal Inn». Ganz schön viel los in dieser kleinen Stadt.

Unterkünfte in Portree

In Portree gibt es diverse Bed & Breakfasts (B&Bs), einige Hotels und auch einen Caravan-Park. Für Übernachtungsmöglichkeiten ist also gesorgt. Allerdings ist der Ort im Sommer völlig überlaufen, insbesondere während der Highland Games im August. Dann sind in der ganzen Region, die Unterkünfte ausgebucht. 2017 führte dies sogar zu Warnungen seitens der Behörden, nicht ohne Übernachtungsmöglichkeit anzureisen. Zuvor hatten sich Touristen verzweifelt an die Polizei gewandt.

Zudem verlangen viele B&Bs im Sommer mindestens drei Übernachtungen. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig um eine Unterkunft zu kümmern. Die größte Auswahl an B&Bs und Hotels findest du auf booking.com*. Bei Airbnb kannst du Privatunterkünfte sowie Übernachtungsmöglichkeiten in «Lodges» oder «Cabins» buchen. Und auf holidaycottages.co.uk* findest du typisch schottische Ferienhäuser.

Wandern in der Nähe von Portree

Die Umgebung von Portree lädt geradezu zu ausgedehnten Wandertouren ein. Entlang des Ufers der Halbinsel Scorrybreac kannst du zum Beispiel eine schöne Rundwanderung machen. Sie führt dich am Hafen von Portree vorbei, hinauf in einen Wald, vorbei an Feldern und wieder zurück nach Portree. Das Highlight der Gegend ist aber sicher der «Old Man of Storr». Der Felsen ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Isle of Skye und auch die meistfotografierte. Etwa 15 Minuten nördlich von Portree mit dem Auto findest du einen Parkplatz, von dem aus du deine Wanderung starten kannst. Folge einfach den Schildern!

Häufig gestellte Fragen zu Reisen nach England

Häufig gestellte Fragen zu Reisen nach England

Vielleicht reist du das erste Mal nach England und bist daher etwas verunsichert. Gerade die erste Städtereise nach London kann sehr aufregend sein, wenn man noch nie in einer so großen Metropole war. Aber keine Sorge, die folgenden Antworten sollten die meisten deiner Fragen klären. So steht einer entspannten Reise nach England nichts mehr im Weg!

1. Reicht ein Personalausweis, um nach England zu fliegen?

Aktuell kannst du sowohl mit dem Personalausweis als auch mit dem Reisepass nach England reisen. Eines der beiden Dokumente reicht aus. An großen Flughäfen wie London Heathrow kann es bei der Passkontrolle mit dem neuen biometrischen Reisepass etwas schneller gehen, da man diesen selbst scannen kann. Ob es nach dem Brexit noch möglich ist, mit dem Personalausweis einzureisen, hängt ganz von den Verhandlungen im kommenden Jahr ab.

2. Kann ich in England mit meiner EC-Karte bezahlen?

Du kannst in England problemlos in Geschäften, Restaurants und Hotels mit der EC-Karte (Maestro) bezahlen. Wenn du dir ein Auto mietest, empfiehlt es sich jedoch, eine Kreditkarte dabei zu haben, da diese für das Hinterlegen der Kaution oft obligatorisch ist. Wichtig ist zudem, die Gebühren der Karte im Auge zu haben. Bei den EC-Karten wird pro Zahlung oft ein fixer Betrag (z.B. 1,50 EUR) fällig und bei Kreditkarten ein Prozentsatz (in der Regel 1-2 Prozent). Je nach Betrag kann das einen großen Unterschied machen. Daher am besten kleinere Beträge mit der Kreditkarte zahlen und größere mit der EC-Karte. Mit einer Kreditkarte von
DKB* und von Santander* kannst du übrigens weltweit kostenlos bezahlen.

3. Kann ich in England mit Euro bezahlen?

Die Landeswährung in Großbritannien ist das Pfund Sterling (GBP). Daher kann auch nicht in EUR bezahlt werden. Das Pfund ist in 100 Pence unterteilt. Es sind nur wenige Banknoten im Umlauf, die in 5 GBP, 10 GPB, 20 GBP und 50 GBP unterteilt sind. Bei den Münzen gibt es 5-, 10-, 20- und 50-Pence-Münzen sowie 1- und 2-Pfund-Münzen. Die Schottische 1-Pfund-Note wird außerhalb von Schottland nicht angenommen.

4. Ist es möglich in England mit der EC-Karte Geld abzuheben?

Du kannst in England an fast jedem Geldautomaten problemlos mit deiner Maetro-Karte Geld abheben. In der Regel befindet sich an den Geldautomaten das Mastro-Zeichen, so dass du dies leicht erkennen kannst. Beim Abheben können jedoch hohe Gebühren (oftmals 5 oder 10 EUR) anfallen. Daher am besten gleich einen höheren Betrag abheben und weitere Gebühren zu vermeiden.

Deutlich günstiger geht das Abheben mit einer Kreditkarte von einer Direktbank, bei der weltweit beim Abheben an Geldautomaten keine Gebühren anfallen. Auch hier stechen die Karten von der DKB* oder Santander* am meisten hervor. Ich selbst nutze seit Jahren die DKB-Kreditkarte für meine Reisen.

5. Wie viel Trinkgeld gibt man in England?

In Großbritannien ist es normal, Kellnern ein Trinkgeld von 10 bis 15 Prozent zu geben. Doch aufgepasst: Viele Restaurants verrechnen das Trinkgeld automatisch als Service-Gebühr. Daher am besten kurz die Rechnung checken, ob bereits eine Service-Gebühr enthalten ist. Dann brauchen sie kein zusätzliches Trinkgeld geben. In Pubs und Bars ist es unüblich Trinkgeld zu geben, dafür holt man sein Getränk auch selbst an der Theke.

Auch Taxifahrern gibt man in der Regel 10 bis 15 Prozent Trinkgeld. Trägt jemand im Hotel Ihren Koffer aufs Zimmer reicht jedoch eine kleine Aufmerksamkeit von etwa 2 Pfund.

6. Wo kann ich Euro in Pfund umtauschen?

Wer sein Geld umtauschen möchte, kann dies bei seiner Hausbank machen oder vor Ort in England. Da der Umtausch vor Ort grundsätzlich günstiger ist, solltest du zu Hause höchstens einen kleinen Betrag (z.B. 100 Pfund für den ersten Tag) umtauschen. Wechselstuben wie Travelex, American Express oder Chequepoint haben in England ein großes Netzwerk an guten Wechselstuben. Aber auch der Retailer Marks & Spencer hat in vielen seiner Geschäfte Wechselstuben.

Private Wechselstuben haben oft flexiblere Öffnungszeiten als Banken. Allerdings können die Kommissionsgebühren hoch sein. Daher am besten, die Angebote vergleichen. Eine gute Alternative zum Geldwechsel ist der Gang zum Geldautomaten. Das kommt in der Regel deutlich günstiger – insbesondere, wenn du gleich einen größeren Betrag abhebst oder über eine Kreditkarte verfügst, die kostenloses Geldabheben im Ausland ermöglicht (siehe Punkt 4).

7. Kann ich mit meinem Hund nach England reisen?

Noch vor einigen Jahren war es ein Alptraum mit Haustieren nach England zu reisen. Als ich 2008 nach London zog, brauchte ich acht Monate Vorbereitung für alle Impfungen und durfte dann für die Reise nur bestimmte Strecken nutzen. Am Schluss stand ich trotz aller Vorbereitung dennoch in Holland und durfte nicht auf die Fähre. Fliegen war damals außer Frage. Es gab nur einen möglichen Flug ab Frankfurt. Inzwischen ist es einfacher geworden, insbesondere für EU-Bürger.

Wenn du aus einem EU-Land kommst und mit deinem Hund nach England reist, musst du darauf achten, dass dieser eine Identifikationsnummer tätowiert hat oder diese auf einem Mikrochip hat. Zudem solltest du für dein Haustier einen EU-Heimtierausweis sowie eine Tollwutimpfung und Bandwurmbehandlung (1-5 Tage vor Einreise) nachweisen können. Bei fünf oder mehr Hunden gelten andere Regelungen.

AKTUELL: Nach Aussage der offiziellen Seite der britischen Regierung wird sich an der Mitnahme von Haustieren bis mindestens 2021 erst mal nichts ändern.

Top 17 Sehenswürdigkeiten in Glasgow

Top 17 Sehenswürdigkeiten in Glasgow

Noch vor 10-20 Jahren galt Glasgow als gewalttätigste Stadt Europas. Messerstechereien und Gewalttaten waren an der Tagesordnung. Dann startete die Stadt eine Initiative, die Jugendlichen eine bessere Perspektive gab und eine enge Zusammenarbeit zwischen Gemeindegruppen, Ärzten und Sozialarbeitern förderte. Heute ist Glasgow eine dynamische und kultige Metropole, die jede Menge schottischen Charme versprüht, mit vielen spannenden Sehenswürdigkeiten lockt und auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Wenn du die zweitgrößte schottische Stadt nach Edinburgh besichtigen möchtest, findest du im Folgenden eine Übersicht der 17 besten Sehenswürdigkeiten von Glasgow.

1. George Square und Glasgow City Chambers

Mitten im Zentrum von Glasgow befindet sich der George Square, der Dreh und Angelpunkt der Stadt. Benannt wurde er nach König George III. und eröffnet 1888 von Königin Viktoria. Auf dem Platz findest du zahlreiche Statuen von bekannten schottischen Helden, Dichtern und Persönlichkeiten wie zum Beispiel Robert Burns, James Watt, Sir Walter Scott oder Queen Victoria.

Fast alle Busse fahren am George Square vorbei – darunter auch die Sightseeing-Busse. Direkt daneben liegt mit der Queen Street Station der Hauptbahnhof der Stadt, der selbst schon so etwas wie eine Attraktion darstellt. Damit ist der George Square ein idealer Ort, um eine Sightseeing-Tour zu starten. Besonders schön ist der Platz übrigens in der Weihnachtszeit, wenn hier einer der schönsten Weihnachtsmärkte Schottlands aufgebaut wird.

Die Glasgow City Chambers, das Rathaus der Stadt, befinden sich am Westende des George Square. Das Rathaus steht von Montag bis Freitag für Besichtigungen offen und es gibt auch kostenlose Führungen – jeweils um 10.30 und 14.30 Uhr. Und warum soll man sich nun ein Rathaus anschauen? Mit seinem eindrücklichen Äußeren, den mit Mosaiken verzierten Böden und Deckengewölben, den Marmortreppen und den Granitsäulen handelt es sich um ein außergewöhnlich schönes Exemplar.

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-17 Uhr

Eintritt: frei

Führungen: 10.30 Uhr, 14.30 Uhr

2. Kelvingrove Art Gallery und Museum

Jährlich besichtigen über eine Million Menschen die Kelvingrove Art Gallery, eines der meistbesuchten Museen außerhalb Londons. Eröffnet wurde das Museum 1901 im Rahmen der Glasgow International Exhibition. Von 2003 bis 2006 wurde es umfangreich saniert und dabei auch ein Restaurant hinzugefügt, das zu einer gemütlichen Pause und «Afternoon Tea» einlädt. Das Museum wurde im Stil des spanischen Barocks und aus rotem Sandstein erbaut, was es zu einem echten Blickfang macht.

Auch im Inneren gibt es viel zu bestaunen: In 22 Galerien kannst du interessante Exponate aus den Bereichen Naturkunde, Kunst und Technik erleben. Zu den Highlights gehören dabei Ausstellungstücke von Charles Rennie Mackintosh, die Waffen- und Rüstungssammlung, die naturhistorische Kollektion sowie der museumeigene Bienenstock. All das können die Besucher erleben, während sie durch die imposante Eingangshalle und die Galerien mit ihren großartigen Leuchtern schlendern und dabei der Musik der riesigen Orgel lauschen, die täglich gespielt wird.

Öffnungszeiten:
Mo-Do, Sa: 10-17 Uhr
Fr, So: 11-17 Uhr

Eintritt: frei

3. University of Glasgow

Die University of Glasgow ist nach St. Andrews, wo Prinz William und seine Frau Herzogin Kate studiert haben, die zweitälteste Universität in Schottland. Seit ihrer Eröffnung 1451 wurde sie mehrfach vergrößert. Die Universität ist nicht nur eine echte Augenweide, sondern auch ein «Muss» für alle Harry Potter Fans. Dabei wurde der Film gar nicht hier gedreht, sondern in Alnwick Castle im Nordosten von England. Dennoch erinnert das Gebäude viele Fans an Hogwarts.

Besonders sehenswert ist das Hunterian-Museum, der klösterliche Kreuzgang «Cloisters» und der Bute-Saal. Letzterer steht leider nur selten für Besichtigungen offen. Du kannst die Universität entweder auf eigene Faust erkunden oder an einer einstündigen Führung teilnehmen. Diese wird von Studenten der Universität durchgeführt. Im Anschluss hast du die Möglichkeit, noch etwas auf dem wunderschönen Campus zu verweilen und die einzigartige Atmosphäre aufzusaugen. Oder du genießt vom Fahnenmast der Universität die Aussicht auf Glasgow.

Führungen:
Di-So um 14 Uhr

Tickets:
Erwachsene: £11
Kinder (5-14) Jahre: £5
Senioren: £9

4. Botanic Garden Glasgow

Eine weitere Attraktion von Glasgow ist der Botaniche Garten, der bereits seit 1817 besteht. Er liegt nicht weit vom Universitätsgelände entfernt und bildet mit seinen 20 Hektaren die grüne Lunge der Stadt. Perfekt für einen gemütlichen Spaziergang oder eine Pause nach all dem Sightseeing oder Shopping. Wie wäre es etwa mit einem kleinen Picknick?

In den viktorianischen Glashäusern, die an sich schon eine Attraktion sind, findest du einen Mix aus lokalen Gewächsen und exotischen Pflanzen. Im Außenbereich befindet sich zudem ein Rosen- und ein Kräutergarten. Sollte es mal regnen, kannst du bei einer schönen Tasse Tee im «Tearoom» entspannen.

Öffnungszeiten:
Außengarten: täglich 7 Uhr – Sonnenuntergang
Gewächshäuser: täglich 10-18 Uhr (Sommer) bzw. 10-16:15 Uhr (Winter)

Eintritt: frei

5. Die Necropolis

Weiter geht es mit einer der nächsten Sehenswürdigkeiten von Glasgow: der Necropolis. Du erreichst diesen einmaligen Friedhof über die «Bridge of Sights», (Seufzbrücke). Benannt wurde sie nach den Seufzern der Angehörigen, die ihre toten Verwandten über die Brücke zum Friedhof trugen. Insgesamt 50.000 ehemaliger Bürger der Stadt sind hier auf 14 Hektaren begraben. Daran erinnern circa 3500 aufwändig verzierte Denkmäler und Mausoleen, die dem Friedhof ihr einzigartiges Flair verleihen. Heute werden hier kaum noch Menschen beerdigt, denn dafür ist es erforderlich, dass die Familie bereits eine Grabstelle auf der Necropolis besitzt.

Öffnungszeiten: 7-16 Uhr

Eintritt: frei

6. Glasgow Cathedral (auch bekannt als Mungo’s Cathedral)

Gleich neben der Necropolis befindet sich mit St Mungo’s Cathedral eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Glasgow. Benannt wurde die Kathedrale nach dem ersten Bischof von Glasgow und Stadtgründer: St. Mungo. Dieser lebte von 518 bis 603 und ist in der Krypta der Kathedrale beigesetzt. Neben St Mungos wird die Kathedrale auch of Glasgow Cathedral oder High Kirk of Glasgow genannt. Daher nicht verwirren lassen: es ist immer die gleiche Kathedrale.

St. Mungos ist eine der prächtigsten gotischen Bauten in Schottland und gehört dem Baustil «Early English Style» an. Die jetzige Kathedrale wurde im 13. und 15. Jahrhundert erbaut und ist besonders innen sehr sehenswert. Der Chorraum ist von einem hölzernen Gewölbe umspannt und in den Bögen befinden sich wunderschöne Buntglasfenster.

Öffnungszeiten:
April-September: Mo-Sa 9.30 bis 17.30 Uhr, So 13 bis 17 Uhr
Oktober-März: Mo-Sa 10 bis 16 Uhr, So 13 bis 16 Uhr

Eintritt: frei

7. Clydeside Distillery

Mit der Clydeside Distillery kehrte 2017 die Whisky-Produktion nach Glasgow zurück. Die Single Malt Scotch Whisky-Brennerei hat ihren Sitzt im Gebäude des alten Pumphauses am Fluss Clyde, auch bekannt als «Queens Dock». Das bestens ausgestattete Besucherzentrum zieht rund 65.000 Gäste im Jahr an und wurde 2019 zum «Distillery Visitor Center des Jahres» gewählt. Auf der Tour erfährst du alles Wissenswerte über Whisky und kannst im Anschluss gleich drei Sorten verkosten: einen Lowland-, Highland- und Islay-Whisky. Im Whisky-Shop hast du dann die Möglichkeit, dir eine Flasche als Mitbringsel zu kaufen. Nach all den Informationen kannst du danach im hauseigenen Café etwas entspannen.

Öffnungszeiten:
Mo-So: 10-17 Uhr
(letzte Tour 16 oder 16:30 Uhr im Juli & August)

Eintritt:
Erwachsene: ca. 18 EUR
Senioren: ca. 15.50 EUR
Schüler (8-17): ca. 6 EUR
Kinder: 0 EUR

8. Riverside Museum

Gleich gegenüber der Clydeside Distillery findest du das Riverside Museum. Dieses besticht nicht nur durch seine moderne Architektur, sondern auch durch die spannenden Exponate zur Verkehrsgeschichte: von Pferdekutschen über die ersten Automobile und Lokomotiven bis hin zu einigen der ersten Busse und Straßenbahnen in Schottland. Darüber hinaus wurden im Museum ganze Straßenzüge des «alten» Glasgow nachgebaut. Ein weiteres Highlight liegt vor dem Museum: das Segelschiff Glenlee. Dieses kann von Besuchern kostenlos besichtigt werden.

Öffnungszeiten:
Mo-Do, Sa: 10-17 Uhr
Fr, So: 11-17 Uhr

Eintritt: frei

9. Gallery of modern Art

Ok, ich muss gestehen, moderne Kunst ist nicht so meins. Ich frage mich immer: «Und warum macht man das?». Für alle Fans moderner Kunst ist die Gallery of modern Art (kurz: GoMA) aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Gebäude, das 1778 als Stadtsitz des Tabakhändlers Cunningham erbaut wurde, ist an sich schon sehr beeindruckend und so gar nicht modern.

 

Im Inneren findest du auf drei Etagen Fotografien, Skulpturen, Drucke, Gemälde und viele weitere Exponate. Wechselnde Ausstellungen sorgen dafür, dass es den Besuchern garantiert nicht langweilig wird. Zudem befindet sich im Gebäude eine Bibliothek und ein Café, von dem du einen herrlichen Blick auf Glasgow hast. Vor dem Museum steht eine Statue des Duke of Wellington, die ein Verkehrshütchen trägt. Und nein, das war kein Scherz von Jugendlichen, sondern ist volle Absicht. Moderne Kunst eben!

Öffnungszeiten:
Mo-Mi, Sa: 10-17 Uhr
Do: 10-20 Uhr
Fr, So: 11-17 Uhr

Eintritt: frei

10. Glasgow Science Centre

Eine weitere Sehenswürdigkeit am Fluss Glyde ist das Glasgow Science Center. Die Form des Museums erinnert etwas an ein Gürteltier, daher trägt es auch den Spitznamen «Armadilla» (Deutsch: «Gürteltier»). Als Besucher kannst du hier die Auswirkungen wissenschaftlicher Entdeckungen erkunden – und das sehr anschaulich. Durch viele Spielerein wird Wissenschaft einfach erklärt. Daher eignet sich das Museum auch gut für Kinder.

Ebenfalls auf dem Gelände befinden sich noch ein IMAX-Kino und der Glasgow Tower. Der Turm ist mit seinen 127 Metern Höhe das höchste freistehende Gebäude in Schottland und der einzige Turm weltweit, der sich 360 Grad um die eigene Achse drehen kann. Gegen einen kleinen Aufpreis kannst du mit dem Lift nach oben fahren und von dort die herrliche Panoramasicht genießen.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Mo-So: 10-17 Uhr
November bis März: Mi-Fr: 10-15 Uhr; Sa und So: 10-17 Uhr

Eintritt: frei
Eintritt Glasgow Tower: £3,50 (bei Museumsbesuch), £6,50 (ohne Museumsbesuch)

11. Glasgow Green und People’s Palace

Inmitten des ältesten Parks der Stadt, Glasgow Green, befindet sich ein Palast für das Volk. 1898 wurde der People’s Palace als kulturelles Zentrum für die arme Bevölkerung im Osten Glasgows eröffnet. Damals waren die hygienischen Bedingungen in dem Viertel sehr schlecht. Die Bewohner sollten daher einen Ort haben, an dem sie sich erholen konnten. Auch die Bildung wurde hier gefördert. Heute ist der People’s Palace ein Museum, dass das frühere Leben in Glasgow zeigt. Direkt neben dem Palast befindet sich eine wunderschöne Gartenanlage sowie ein verglaster Wintergarten mit einem gemütlichen Café. Der ideale Ort für eine kleine Verschnaufpause.

Öffnungszeit:
Mo-Sa: 10.30-17 Uhr
So: 12-17 Uhr

Eintritt: frei

12. Glasgow Celtic Park

Natürlich spielt Fussball auch in Glasgow eine ganz große Rolle, beim «The Celtic Football Club» (kurz: «Celtic FC»). Im deutschsprachigen Raum ist der Club als «Celtic Glasgow» bekannt. Die Mannschafft, die den offiziellen Spitznamen «The Bhoys» trägt, spielt traditionell in grün-weiß gestreiften Trikots. Ihr bisher größter Erfolg war 1966/67 der Gewinn des großen Triples (nationale Meisterschaft, nationaler Pokal und Europapokal der Landesmeister).

Natürlich braucht eine erfolgreiche Fussball-Mannschaft auch ein entsprechendes Stadium. Bei Celtic Glasgow ist dies der Glasgow Celtic Park. Fussball-Fans haben die Möglichkeit, das Stadion während einer einstündigen Tour zu besichtigen. Besonders beliebt ist dabei die Tour mit anschliessendem 3-Gänge-Menü und Sicht auf das Spielfeld.

Tickets Stadiontour:
Erwachsene: ca. 16 EUR
Senioren: ca. 13 EUR
Kinder: ca. 9.50 EUR

Tickets Stadiontour & Abendessen:
Erwachsene: ca. 38.50 EUR
Jugendliche: ca. 15.60 EUR

13. Tennet’s Wellpark Brewery

Nach all dem Sport wäre ein Bier doch jetzt genau das richtige! Die 1740 gegründete Brauerei Tennet’s Wellpark Brewery erreichte 1885 mit dem Produkt «Tennent’s Lager» überregionale Bekanntheit und avancierte schnell zum schottischen Marktführer bei untergärigen Bieren. Bei einer Tour durch die Brauerei kannst du mehr über die Herstellung des Exportschlagers erfahren und diesen auch gleich verkosten.

Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 11-19.30 Uhr
So: 12-18.30 Uhr

Eintritt:
Erwachsene £12,50
Kinder (12-17) + Ermäßigte £9
Familienticket £30 Pfund

14. Pollock House and Gardens

Am Stadtrand von Glasgow befindet sich das Pollock House (auch Pollok House), eines der größten Anwesen des National Trust. Das Herrenhaus ist umgeben von einer wunderschön symmetrisch angelegten Gartenanlage und einem großen Park. Diesen kennst du vielleicht aus der Serie Outlander, wo er als Filmkulisse diente. Die Einrichtung des Anwesens ist pompös und umfasst eine beeindruckende Sammlung spanischer Kunst. Da das Pollock House noch nicht so sehr von Touristen überlaufen ist wie andere Sehenswürdigkeiten in Glasgow, kannst du hier ganz entspannt durch die Räume und den Garten schlendern.

Öffnungszeiten:
Täglich von 10-17 Uhr
Letzter Einlass 16:30 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: ca. 9 EUR
Senioren: ca. 6.50 EUR
Schüler & Studenten (mit Ausweis): ca. 6.50 EUR

15. Buchanan Street

Jetzt ist erst mal Shopping angesagt – und zwar in Glasgows Haupteinkaufstraße, der Buchanan Street. Da sich diese nahe dem Hauptbahnhof, Queen Street Station, und mitten im Zentrum befindet, kannst du sie gar nicht verpassen. In der Buchanan Street findest du das beste Shopping-Angebot der Stadt. In den Geschäften und den beiden angrenzenden Einkaufszentren ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Geschäfte haben täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Achte beim Schlendern durch die Läden auch etwas auf deine Umgebung, denn die Straße selbst ist aufgrund ihrer Schönheit auch schon ein Highlight. Am Ende der Straße liegen die Buchanan Galleries mit der Royal Concert Hall.

16. The Lighthouse

Weiter geht zum Lighthouse, das gleich in der Parallelstraße der Buchanan Street liegt. An der Planung des Geschäftshauses war der schottische Architekt Charles Rennie Mackintosh beteiligt. 1998 wurde das Gebäude im Rahmen des «Glasgow’s Year of Architecture and Design 1999» restauriert. Seitdem trägt es nicht nur den Namen «The Lighthouse», sondern beherbergt auch das National Centre of Architecture and Design. Ein Muss für alle Design- und Architektur-Begeisterten. Von der Aussichtsplattform hast du eine tolle Sicht auf Glasgow und im Willow Tearoom kannst du dir im Jugendstilambiente ein Tässchen Tee gönnen.

Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 10.30-17 Uhr
So: 12-17 Uhr

Eintritt: frei

17. Street Art – die etwas andere Attraktion in Glasgow

Last but not least eine der top Sehenswürdigkeiten in Glasgow: Street Art. An vielen Häuserwänden, an Mauern und in Unterführungen findest du bunte Kunstwerke, denn Glasgow ist eine wahre Hochburg der Street Art. Am besten folgst du dem City Center Mural Trail, um keines der Kunstwerke zu verpassen. Oder buche gleich eine geführte Tour, dann erhältst du zudem die Geschichte und den Hintergrund der Werke erklärt.

Tickets für Sehenswürdigkeiten in Glasgow

Wenn du lange Warteschlangen vermeiden möchtest, lohnt es sich die Tickets vorab online zu bestellen. Bei einigen Highlights wie der Stadiontour durch den Glasgow Celtic Park stellst du so auch sicher, dass du überhaupt ein Ticket ergatterst, denn diese sind oft mehrere Tage im Voraus ausgebucht. Auf getyourguide.com* findest du zudem viele Ausflugsmöglichkeiten ins Umland von Glasgow – zum Beispiel in die Highlands oder auf die Isle of Skye.

Autorundreise Großbritannien: Tipps zur Planung

Autorundreise Großbritannien: Tipps zur Planung

Großbritannien lässt sich am besten mit dem Auto erkunden, denn viele Sehenswürdigkeiten sind weit vom nächsten Bahnhof entfernt. Zudem bietet dir eine Autorundreise ein großes Mass an Flexibilität. Bevor es mit der Reise losgehen kann, steht zuerst die Planung an. Zunächst gilt es, sich für eine Region zu entscheiden. Möchtest du die einzigartige Küste Südenglands erkunden, die Nationalparks von Wales durchstreifen, dich in Mittel- und Nordengland auf die Spuren der Römer oder von König Artus begeben oder die einzigartige Natur Schottlands erkunden?

Routen durch Großbritannien

Hast du dich für einen Teil Großbritanniens entschieden, kannst du die Route planen. Welche Sehenswürdigkeiten möchtest du auf deiner Rundreise auf jeden Fall besichtigen? Am besten orientierst du dich daran und legst deine Route darum herum. Stelle dabei sicher, dass du nichts vergisst und schreibe dir die Route auf! Ich bin letztes Jahr bei meiner Rundfahrt durch Südengland doch glatt an Durdle Door vorbeigefahren, weil ich es einfach vergessen hatte. Da ich mich sehr auf die Felsformation gefreut hatte, war ich natürlich sehr enttäuscht.

Im Folgenden findest du einige gute Routen durch England, Wales oder Schottland, an denen du dich orientieren kannst.

Autorundreisen durch Schottland

Für eine erfolgreiche Rundreise mit dem Auto ist die Wahl der richtigen Route entscheidend. Im Folgenden findest du einige Routen durch Schottland, bei denen du nichts falsch machen kannst. Suche dir die Route aus, die am besten zu deinen Wünschen passt.

Autorundreisen durch England

Atemberaubende Hügel-Landschaften, Küstenstreifen, die zum Weltnaturerbe zählen, und viele malerische und geschichtsträchtige Orte und Städte – nur einige Gründe für eine Reise nach England. Mit dem Auto lässt sich England am besten erkunden, hier einige Routen.

Autorundreisen durch Wales

Die walisische Hauptstadt Cardiff und drei wunderschöne Nationalparks – bei einer Autorundreise durch Wales gibt es jede Menge zu entdecken. Mit dem Auto geht dies am besten, da gerade die Nationalparks Snowdonia, Brecon Beacon und Pembrokeshire sonst kaum zu erreichen sind.

Eigenes Auto oder Mietwagen?

Stellt sich die Frage, ob man besser nach Großbritannien fliegt und vor Ort einen Mietwagen bucht oder mit dem Auto anreist. Ich denke, dass bleibt einem jedem selbst überlassen. Sicher spielt aber der Ausgangspunkt eine große Rolle. Die einzige Fähre, die in die Nähe von Schottland geht (Newcastle), legt in Amsterdam ab. Ich wohne in Zürich, so dass für mich die Fahrt bis Amsterdam schon eine halbe Weltreise ist. Daher fliege ich grundsätzlich nach Großbritannien und buche mir vorab einen Mietwagen* . Von Norddeutschland sieht das mit der Entfernung schon ganz anders aus. Da lohnt sich die Anfahrt mit dem Auto eher.

Vorteile Mietwagen: Je nachdem, wo man in Deutschland wohnt, kannst sich die Reisezeit enorm verkürzen. Am Flughafen angekommen, nimmt man entspannt seinen Mietwagen in Empfang und kann direkt das erste Reiseziel in Großbritannien ansteuern.

Nachteile Mietwagen: An den Mietwagen muss man sich immer erst gewöhnen. Die ersten Kilometer sind daher zumindest bei mir mit etwas Herzklopfen verbunden. Bei meiner letzten Autorundreise durch Südengland hatte ich bei Sixt* einen MINI Cooper gemietet, dessen Automatik etwas anders funktionierte als bei meinem Golf. Auf der Fähre zur Isle of Wight, habe ich den MINI daher für einige Minuten nicht starten können. Peinlich!

Vorteile eigenes Auto: Das eigene Auto kennt man schon sehr gut und ist mit der Fahrweise bestens vertraut.

Nachteile eigenes Auto: In Großbritannien herrscht Linksverkehr. Britische Autos haben daher das Lenkrad auf der rechten Seite, so dass man einen besseren Überblick hat. Das erleichtert das Fahren, zum Beispiel bei der Auffahrt auf die Autobahn (Motorway).

Oder doch lieber eine Rundreise mit dem Wohnmobil?

Durch Südengland möchte ich ehrlich gesagt nicht mit dem Wohnmobil fahren, dafür sind mir die Straßen einfach zu eng und der Verkehr zu dicht. Da ist mir die Kombination Mietwagen und Bed & Breakfast doch lieber. Für Schottland bietet sich eine Rundreise mit dem Wohnmobil aber geradezu an. Klar gibt es auch hier viele enge Straßen, aber der Verkehr ist deutlich weniger und das Fahren somit entspannter. Insbesondere im Cairngorms Nationalpark hatte ich die Straßen fast für mich allein.

Es gibt einem ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit, wenn man allein mit dem Wohnmobil durch diese einzigartige wilde Landschaft fährt. Zudem findest du in Schottland viele gut ausgebaute Caravan-Parks. Wenn du möchtest, kannst du sogar wild campen – und das völlig legal. Mieten kannst du ein Wohnmobil bequem über Campanda*. Dort habe auch mein Motorhome gefunden (siehe Bild).

Tipps für deine Autorundreise durch Großbritannien

Generell kann man nicht viel falsch machen, wenn man mit dem Auto durch Großbritannien reist. Ein paar Regeln gibt es aber zu beachten. Hier ein paar Tipps.

Linksverkehr: Der Linksverkehr ist viel einfacher als man denkt. Am besten orientiert man sich am Vordermann. Beim Kreisverkehr fährt man im Uhrzeigersinn. Hier ist es wichtig, sich vorher schon richtig einzuordnen. Nimmt man die erste Ausfahrt, sollte man sich links einordnen, ansonsten bleibt man in der Regel auf der rechten Spur. Einzig bei Ausfahrten (z.B. privates Grundstück oder Parkplatz) muss ich immer kürz überlegen. Am besten kurz innehalten, überlegen wo links ist, und erst dann auf die Straße einbiegen.

Geschwindigkeit: Die Straßenschilder sind in Meilen ausgewiesen (1 Meile = 1,61km). In geschlossenen Ortschaften gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 mph (48km/h), auf Landstraßen 60mph (96km/h) und auf Autobahnen 70mph (113 km/h). 

Wildtiere: Gerade in den Nationalparks und auf den schottischen Inseln sind viele Wildtiere, Schafe und Hühner unterwegs, die gerne die Straßen für sich beanspruchen. Daher ist beim Fahren Vorsicht geboten – insbesondere bei Kurven und an uneinsichtigen Stellen.

Single Track Roads: Je weiter man sich von den Städten entfernt, desto mehr nehmen die großen Straßen ab. Stattdessen gibt es «single track roads», die nur aus einer Fahrbahn bestehen. Der entgegenkommende Verkehr kann durch das Ausweichen in kleine Buchten am Straßenrand («passing places») vorbeigelassen werden. Hier ist Freundlichkeit gefragt. Die Briten signalisieren oft schon von weitem, dass sie dich vorbeilassen. Am besten bedankt man sich mit einem Handzeichen.

Navigationsgerät: Es gibt Fahrer, die lieben es, anhand von Landkarten zu fahren. Da ich grundsätzlich allein unterwegs bin, bin ich froh, dass es Navis gibt. Das macht das Fahren deutlich entspannter. Navis dazu buchen wird teuer, daher nehme ich zur Sicherheit mein eigenes mit. Inzwischen verfügen jedoch die meisten Neuwagen über ein eigenes Navi, so dass ich meines schon seit drei Jahren nicht mehr gebraucht habe.

Gründlicher Check: Gerade in ländlicheren Gebieten oder auf den schottischen Inseln sind Werkstätten rar, insbesondere wenn das Auto am Wochenende liegen bleibt. Wer mit dem eigenen Auto anreist, sollte daher vorher noch mal bei der eigenen Werkstatt vorbeifahren und einen kurzen Check machen.

Versicherungsnachweis: In den letzten Jahren ist es mir immer wieder passiert, dass ich vor Ort zusätzlich Geld bezahlen musste, um «optimal abgesichert» zu sein. Dabei war ich mir sicher, dass ich bereits online das Rundum-Sorglos-Paket gebucht hatte. Autovermittler wie billiger-mietwagen.de* schicken ihren Kunden inzwischen eine Bestätigung auf Englisch, die dies auch belegt. Diese Bestätigung kann man dem Mietwagenpersonal vor Ort vorlegen und spart sich somit nervige Verkaufsgespräche.

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